wir tragen uns mit dem Gedanken, einen Neuwagen zu kaufen (VW Caddy ‚Team‘ 1,9 TDI). Lt. Konfigurator im Internet kostet der Wagen ca. 21500,- Eur (ohne Überführung).
Nun meine Frage: Mit welchem Rabatt bzw. tatsächlichem Preis kann ich, realistisch betrachtet, bei unserem örtlichen (würde ggf. natürlich auch weiter fahren…) VW-Händler rechnen?
Ich will den VW-Händler jetzt natürlich nicht ‚auswürgen‘ er muss ja auch leben, allerderdings möchte ich auch nicht als Volltrottel, welcher alles bezahlt, in Erinnerung bleiben…
Ich trete als Barzahler auf und werde meinen alten VW privat verkaufen, d.h. nicht in Zahlung geben.
Hallo,
Caddy Team mit 1,9 TDI gibts als Neuwagen ab ca 14ooo mit 75Ps und ab 15400 mit 105Ps. Wieviel Prozent Rabatt ist doch egal, das kommt auf die mir unbekannten Listenpreise an, die ich nicht raussuchen werde, diese Wunschzettel sind doch egal. Schau fuer solche Preisinfos zu mobile oder autoscout.
Der aehnliche Berlingo ist als 75Ps Diesel in der einfachsten Ausstattung uebrigens ab 11ooo plus Ueberfuehrung zu haben. Der Pole ist rund 27 Prozent teurer als der Spanier.
Gruss Helmut
habe gerade mal deinen Preis bei intercar24 eingegeben, der wirft incl. Abholung in Hannover (400€) den Preis von 19105€ aus. Das entspricht 13%.
Es gibt ja noch andere Vermittler (Carneoo usw.).
Im Frühling sind jetzt die Rabatte generell zurückgegangen. Besser ist das Kaufen in der dunklen Jahreszeit. Hab ich gemacht (Golf = 18,4%).
Nun meine Frage: Mit welchem Rabatt bzw. tatsächlichem Preis
kann ich, realistisch betrachtet, bei unserem örtlichen (würde
ggf. natürlich auch weiter fahren…) VW-Händler rechnen?
Die Frage ist, ob man da überhaupt kaufen will oder soll.
Ich würde erst mal eine der genannten Internet-Neuwagen-Vermittlungen benutzen, um zu sehen, was überhaupt theoretisch möglich ist.
Meiner lokaler Händler bot 10% für nen Touran, autohaus24.de 19,2%
Ich will den VW-Händler jetzt natürlich nicht ‚auswürgen‘ er
muss ja auch leben,
Allerdings. So ein Showroom mit Anzugträgern und Vollmarmor-Ausstattung will bezahlt sein. Nur passiert das nicht über Neuwagenverkäufe, sondern hinten in der Firma, in der Werkstatt.
Hierzu sagte mir mal ein Mitarbeiter eines Autohauses, dass 80% des Gewinns in der Werkstatt gemacht werden.
Ich habe also kein schlechtes Gewissen dabei und habe den Wagen über den Vermittler gekauft.
Was aber m.E. gar nicht geht, wäre, beim Händler vor Ort ausgiebige Beratungen zu bekommen, Probefahrten zu machen, und dann doch wegen z.B. 1000€ Vorteil „im Internet“ zu kaufen.
Der Wagen, den ich über das Internet kaufen würde, wäre dann letztendlich haargenau der gleiche wie beim VW-Händler, also keinerlei Unterschiede bei Qualität, Garantie, keine B-Ware oder sonstiges…?
Oder anders gefragt: Was spricht dann noch für den örtlichen Autohändler?
Der Wagen, den ich über das Internet kaufen würde, wäre dann
letztendlich haargenau der gleiche wie beim VW-Händler, also
keinerlei Unterschiede bei Qualität, Garantie, keine B-Ware
oder sonstiges…?
Das wäre ja noch schöner. Es gibt nur einen Unterschied:
EU-Neuwagen und für Deutschland gebauter Neuwagen.
Da kann es zu Ausstattungsdifferenzen kommen.
Vor allem aber machen viele Hersteller regelmäßig Ärger, wenn es zu Kulanzanträgen kommt und sich herausstellt, dass es ein „Grauimport“ ist.
Man wird Dich aber darauf hinweisen, falls es ein solcher Re-Import wäre.
Oder anders gefragt: Was spricht dann noch für den örtlichen
Autohändler?
Frag das die Hersteller, die dem lokalen Händler wohl auch deutlich schlechtere Konditionen machen als den großen. Sonst kann man sich die Preisunterschiede kaum erklären, denke ich.
Mir tut es für die kleinen Händler auch leid, aber letztlich kann ich aus Mitleid auch keine 3000€ verschenken.
Eine gewisse Differenz hätte ich ja akzeptiert.
Wie läuft das bei seriösen Vermittlern ab?
Man konfiguriert sein Wunschauto, idealerweise an einem Konfigurator des Vermittlers.
Man bekommt einen Preis genannt und die Bedingungen, um den zu erzielen (z.B. Prämie für Opelfahrer, die nun VW kaufen, Prämie für Führerscheinneulinge, oder Behinderte, oder Gewerbetreibende)
Man macht einen Vertrag mit dem Vermittler, der im Falle der erfolgreichen Vermittlung nichts kostet (!).
Man bekommt die Kaufvertragsunterlagen vom Autohaus, über das man dann den Wagen kauft.
Sobald der Kaufvertrag unterschrieben ist, ist der Vermittler komplett raus aus der Sache. Er bekommt seine Provision vom Autohaus und Du hast nur noch den Kaufvertrag mit dem Autohaus zu erfüllen.
Lief bei mir reibungslos. Mein Autohaus war eine große Gruppe aus dem Norden Deutschlands mit einigen Niederlassungen.
Soweit ich mich erinnere, muss ich Stillschweigen über das vermittelte Autohaus, also bitte keine Anfragen dazu. Die guten Konditionen bekommt man sowieso nur über den Vermittler.
Nachteile:
Die lokale Werkstatt wird ggf. angepisst sein und auf freiwillige Leistungen, wie z.B. kostenlosen Werkstattersatzwagen, verzichten.