Hallo, Community, aus gegebenem Anlass habe ich mit einer Rechtsfrage gegoogelt und bin auf diese Plattform gestoßen, in der bereits im Jahr 2011 eine gleichlautende Frage, wie meine gestellt wurde: Darf ein Richter Zeugen nicht anhören und dadurch eine Partei benachteiligen, was sich im falschen Urteil niederschlägt? Was kann man tun, wenn der Richter Zeugen nicht anhören will?
Der Fall: Die Mutter meiner Freundin hatte einem Bekannten ihrer Tochter 30.000 Euro geliehen. Hierüber besteht ein handschriftlicher Vertrag, der auf einer Din A 4- Seite die Namen, das Datum, den Zweck und die Rückzahlungsmodalitäten und Unterschriften enthält. Der gegnerische Rechtsanwalt moniert diesen Vertrag, er sei zu unübersichtlich, weil in verschiedenen Ecken des Blattes die unterschiedlichen Vertragselemente stehen und dies nicht ordnungsgemäß sei. Daher fechtet er diesen Vertrag an. Der Mann, der sich das Geld von ihr lieh und es bis auf anfänglich 150,00 Euro nie zurückgezahlt hat, ließ sich nie erreichen. Er war mit Bauvorhaben in beschäftigt. Eines Tages, ich war gerade zu Besuch bei meiner Freundin, erfuhr sie, dass er in ihrer Nachbarschaft einen Rohbau hochzog. Sie ging dorthin und ich begleitete sie. Bis zu dem Zeitpunkt kannte ich diesen Mann nicht. Meine Freundin ging zu ihm und forderte ihn bestimmt auf, ihrer Mutter die 30.000 Euro endlich zurückzuzahlen. Der Mann reagierte schuldbewusst und sagte zu ihr, dass er das Geld zurückzahlen würde. Meine Freundin wollte sofort mit ihm zur Bank. Doch er sagte daraufhin, dass er am selben Tag nicht an das Geld käme, und dass er erst am Folgetag das Geld freimachen könne. Er versprach, ihr dann das Geld nach Hause zu bringen. Notgezwungen ließ meine Freundin sich darauf ein. Leider wartete sie seither vergeblich, und der Mann hat nach wie vor sein Darlehen an ihre Mutter nicht zurückgezahlt. Während ihres Gesprächs mit dem Mann stand ich ca. 2 Armlängen von beiden entfernt, in der Tür, hörte alles mit und konnte so registrieren, dass der Mann die Entgegennahme der 30.000 Euro eingestand. Sonst hätte er doch gesagt: „Wovon redest du?“, als meine Freundin ihn wegen des Geldes zur Zahlung aufforderte.
Diesen Vorfall kann ich bezeugen und beeiden. Doch der Richter, hatte kein Interesse an meiner Zeugenaussage. Nach der heutigen Verhandlung rauchte er mit dem Rechtsanwalt der Gegenseite ein Pfeifchen. Die Geschädigte, die vor Gericht gar nicht angehört wurde, meine Freundin und ich fuhren über 1000 km/h nach Hause. Es läuft nun auf Rechtsmitteleinlegung hinaus. Richterliche Opportunität ist das eine, doch sie darf doch nicht zum Schaden einer Partei gereichen, oder? Wie ist es möglich, dass ein Richter, der Recht sprechen wollen sollte, wichtige Zeugenaussagen ignoriert? Hat man eine Möglichkeit, dass zu ändern?
Hallo!
Schwer verständlich.
Schon die Tatsache, dass man der Person überhaupt solche Summe leiht.
Nicht verwandt, nicht bekannt, nicht mal Freund/Lebensgefährte sondern nur Bekannter der Tochter. Warum nur ?
Egal.
Wird denn überhaupt bestritten, das das Geld als rückzahlbarer Privatkredit ausgezahlt wurde ? Wenn nein, wozu dann die Zeugenaussage ?
Klingt ja fast so, aber was ist mit dem Vertrag ? Der mag unübersichtlich sein, aber was kann da anderes draufstehen, als das was man hier vorträgt ?
Aber hier komme ich auf den Eingangssatz zurück. Schon die Zahlung als solches ist doch höchst merkwürdig. Wer weiß also, was sonst noch merkwürdig war.
MfG
duck313
hallo ,
richter und rechtsanwälte sind oft befreundet und recht bekommt nicht immer wer recht hat,
ehnliches habe ich auch schon erlebt,
du kannst nur aus befangenheit den richter ablehnen,beweise hast du ja genug,
gruß bowie