Also ein Bekannter möchte das eine oder andere selbst hergestellte Holzstück verkaufen. Er überlegt es beispielsweise über ebay oder über direkte Kundschaft zu vertreiben. Auf den Hinweis, dass das bereits Schwarzwirtschaft sei, wollten wir uns erkundigen, wie man sowas angehen müsste.
Ich selbst habe ein nebengewerblich gemeldetetes Dienstleistungsgewerbe. Aber das taugt meines wissens nicht für handwerkliche Berufe. Vom Umfang her geht es um (nach meiner Schätzung) max. 5-20T€/Jahr, weil es wirklich nur ein Hobby ist.
Welche Rechtsform ist da günstig, um nicht mehr Aufwand als Nutzen zu erzeugen? (GmbH, Freiberufler, …)
Mal abgesehen davon, dass ich die Abkürzung o.w.t. nicht kenne.
Auf die Frage im Betreff:
Wie passt Hobby und Existenzgründung zusammen?
Also wenn man aus einem Hobby ein Gewerbe anmelden möchte, dann ist das eine Existenzgründung. Wenn auch nur nebengewerblich.
Die Problemstellungen sind identisch, deswegen habe ich den Artikel hier eingetragen. Ist das denn falsch? Gibt es eine Rubrik „Wie darf man mit einem Hobby Geld verdienen?“?
Welche Rechtsform ist da günstig, um nicht mehr Aufwand als
Nutzen zu erzeugen? (GmbH, Freiberufler, …)
Freiberufler ist nicht, Verkauf von Dingen ist kein freier Beruf. Was Du meinst ist vermutlich ein Einzelunternehmen, was in diesem Fall wohl das Beste ist, da es die wenigsten laufenden Kosten verursacht. Eine GmbH oder Limited würde ich nur gründen wenn unbedingt eine Haftungsbeschränkung (evtl. Produkthaftungen) erforderlich ist. Und wenn das so ist würde ich sicherheitrshalber auch keine Limited gründen.
Kosten Gewerbeanmeldung Einzelunternehmen: ca. 15 Euro
Kosten Gründung GmbH: ca. 1000 Euro
Kosten Gründung Limited ca. 500 Euro (dort aber hohe jährlich wiederkehrende Kosten)
Welche Rechtsform ist da günstig, um nicht mehr Aufwand als
Nutzen zu erzeugen? (GmbH, Freiberufler, …)
Freiberufler ist nicht, Verkauf von Dingen ist kein freier
Beruf.
Dann dürfte der freiberufliche Grafiker nichts verkaufen, ebenfalls der Künstler, der sein Bild anbietet.
Nein, so einfach ist das defintiv nicht. Wenn die schöpferisch/künstlerische Seite überwiegt, dann ist es ein Freiberuf.