Habe einige Immobilienfonds im Depot; Jetzt frage ich mich allerdings ob es da auch Risiken gibt, auf die ich achten muß . Sollte ich Stopp-Loss setzen oder wie kann ich mich falls nötig absichern?
Ist bei Fonds…
Hi
Habe einige Immobilienfonds im Depot; Jetzt frage ich mich
allerdings ob es da auch Risiken gibt, auf die ich achten muß
. Sollte ich Stopp-Loss setzen oder wie kann ich mich falls
nötig absichern?
…überhaupt ein Stopp-Loss möglich?
Gruß
Edith
*diederartigelimitzusätzeeigentlichnurvonaktienkennt*
Hallo lonia,
Habe einige Immobilienfonds im Depot; Jetzt frage ich mich
allerdings ob es da auch Risiken gibt, auf die ich achten muß
. Sollte ich Stopp-Loss setzen oder wie kann ich mich falls
nötig absichern?
Klar gibt es Risiken, wenn auch rel. gering. Wenn die Immobilienbranche in die Krise kommt, dann gleichzeitig auch die Fonds. Absichern tust Du das am Besten, wenn Du nicht alles Geld in Immofonds steckst, sondern nur einen Teil. Auch versch. Immofonds sind keine wirkliche Streuung.
Stopp-Loss wird nicht funktionieren, da bei einer Krise bei den Fonds bestimmt schneller die Rücknahme ausgesetzt wird, als ein Stopp-Loss greifen könnte.
FG
Boris
Hi,
. Sollte ich Stopp-Loss setzen oder wie kann ich mich falls
nötig absichern?…überhaupt ein Stopp-Loss möglich?
klar geht das. Wie sinnvoll das ist, muß sich jeder selbst überlegen. Gerade die Absicherung von Fonds aus einem laufenden Sparplan führt da zu Problemen: Die Stückzahl der Order ist nicht änderbar (nur durch Streichung und Neuerfassung) und Bruchstücke können nicht platziert werden.
Sofern der Fonds an der Börse notiert wird, kannst du eine Stop-Loss-Order wie für Aktien erteilen. Überlegenswert wäre, dafür die Börse Hamburg zu wählen, da sich diese auf den Fondshandel spezialisiert hat und dort laufend Preise und Volumen gestellt werden (ähnlich wie Euwax Stuttgart für Optionsscheine).
Allerdings ist der Verkauf dann im Gegensatz zur Rückgabe der Anteile an die Fondsgesellschaft nicht kostenfrei. Je nach Konditionsmodell deiner Bank fallen Provisionen wie für Aktien an, zudem ggf. Limitgebühren trotz Nichtausführung.
Gruß
Nils
Hallo,
Habe einige Immobilienfonds im Depot; Jetzt frage ich mich
allerdings ob es da auch Risiken gibt, auf die ich achten muß.
Immofonds müssen anders als Wertpapierfonds betrachtet werden. Der tägliche Kurs wird nicht anhand von Börsenkursen respektive Angebot / Nachfrage berechnet.
Die Immobilien werden auf Basis der Mieteinnahmen bewertet. Hinzu kommen noch ggf. die Kurse von Rentenpapieren, in welchen die Liquidität geparkt wird.
Größere Risiken wären nur, wenn die Wirtschaftslage so schlecht wird, dass die Mieter der Objekte reihenweise nicht mehr zahlen können. In einer Hammerrezession können auch Immofonds leiden. Aber das würde nicht schlagartig gehen.
Kleinere Risiken sind Managementfehler, wie z.B. Konzentration nur auf eine kleine Region.
Auch ein alter Bestand an Immobilien kann ein Problem werden. Aber auch das kündigt sich durch eine immer schlechter werdende Performance längerfristig an.
Die größte Gefahr ist, dass der Fonds die Rücknahme von Anteilen aussetzen muss, weil alle Leute gleichzeitig ihr Geld zurück hahen wollen und man die Immobilien so schnell nicht sinnvoll verkaufen kann. Dann hat der Anleger ggf. ein Liquiditätsproblem.
Also nebenbei noch ein liquides Polster aufbauen.
Gruß vom Money-Schorsch