Hallo,
Ich hänge mich mal einfach an: Hallo!
Was macht da Sinn (Höhe der Versicherung/Laufzeit)?
Ich würde es noch komplizierter machen als von Nordlicht angeregt. Den Kredit abzusichern ist zwar notwendig und gut, aber was ist mit dem Rest des Einkommens, mit dem Sie heute den LEbensstandard sichern?
Mein Vorschlag: Überlegen Sie mal, ob der Partner voll weiterarbeiten kann, wenn der andere stirbt. Oder muss sich derjenige vielleicht halb- oder ganztags um ein oder mehrere Kinder kümmern? Zunächst Kalkulieren Sie für jede Person das aktuelle Nettoeinkommen abzgl. evtl. vorhandener Witwen-/Witwerrentenansprüche und vorhandener Absicherungen. Dann machen Sie eine schöne Excel-Tabelle auf, in der Sie ausrechnen, wie hoch die Todesfallsumme in einem bestimmten Jahr sein muss, um von dort an bis zum Rentenbeginn den Verdienstausfall zu 70% ersetzen kann (man hat ja durch den Tod auch einen Verbraucher weniger). Dann haben Sie eine gute Näherung, die nur noch an Ihre sonstigen Gegebenheiten angepasst werden muss.
Als Absicherung gibt es nun diverse Möglichkeiten:
1.) Mehrere Risikoversicherungen, um mit einer ARt Treppe alle 10 Jahre die Absicherungssumme absacken zu lassen. Finde ich persönlich unschön.
2.) Eine Risikoversicherung mit fallender Todesfallsumme. Find ich schon nicht schlecht.
3.) Eine Risikoversicherung mit frei wählbaren Versicherungssumme für jedes Jahr. Das find ich wirklich gut, macht aber 'ne Menge Arbeit in der ÜBerlegung und ist vielleicht etwas teurer - reduziert dafür aber wiederum die Zeiten der Über- und Unterversicherung wie bei klassischen Varianten wie 1.) oder 2.)
Ich empfehle eine verbundene RLV, damit wäret Ihr beide
versichert.
Im Prinzip ja, allerdings ist i.d.R. die notwendige Versicherungssumme doch stark unterschiedlich, daher ist der eine oftmals über- oder der andere unterversichert!
Es gibt ja auch spezielle Versicherungen wo die
Versicherungssumme mit der Zeit abnimmt, weil sich die
Darlehenssumme verringert.
Davon rate ich immer ab. Die Versicherungssumme fällt linear,
die Restschuld logarithmisch.
Es gibt übrigens auch Versicherungen, bei denen die Absicherung nicht linear fällt!
Gerade in den ersten Jahren
bleiben Darelehnsteile unversichert. Inzwischen gibt es auch
sog. Restschuldversicherungen, die im Todesfall exakt die
Restschuld ablösen. Die sind aber erheblich teurer als eine
„normale“ RLV bei einem guten Anbieter.
Sorry, stimmt. Da war ich etwas voreilig mit meinem Satz. Abhilfe schafft Variante 3.)
Gar nicht sicher, weil sie von den Anlageerfolgen und den
Leistungsfällen der Gesellschaft anhängen. Wenn Du eine große,
lange am Markt befindliche Gesellschaft nimmst, kann nicht
allzu viel passieren.
*hand heb* das seh ich genauso!
Frank Wilke