Hallo zusammen,
ich möchte mir einen PC Schrank für meine Werkstatt bauen, der Schrank soll auf Rollen laufen. Die Werkstatt hat einen Estrichboden. Welche Rollen soll ich nehmen um keine Erschütterungen auf den Schrank beim Rollen zu übertragen? (PC läuft beim schieben) Luftbereifung ist mir zu gross das kleinste Maß was ich dort gefunden habe waren 260mm Durchmesser. Bin für jeden Tipp dankbar.
Alex
Hallo Alex
Ich denke, eine bessere Lösung als besondere, federnde Rollen wäre ein normaler Rollcontainer, und in diesem ein federnd gelagerter PC.
Möglich wäre, je nach zu erwartender Vibration, entweder eine Polsterung des PCs mit Neoprenschaum oder eine Aufhängung des PCs in Spiralfedern.
Gruß merimies
Hallo,
ich würde das Problem an einer anderen Stelle angehen: Die Vibrationen sind eigentlich nur für die Festplatte des PC ein Problem. Nimmst Du statt einer herkömmlichen Platte ein SSD, und befestigst Du den Bildschirm ordentlich, sollte es auch mit relativ harten Rollen kein Problem geben.
Gruß vom Wiz
Hallo Alex
Unter http://www.oswald-shop.de/Raeder_und_Rollen/Luftbere… findest du bei 150 mm Raddurchmesser als kleinste Lenkrolle eine mit 188 mm Höhe.
Viel kleiner würde ich im Werkstatteinsatz die Rollen aber auch nicht wählen. Der Schrank soll ja auch noch einigermaßen leicht zu schieben sein. Und das ist nun mal bei größeren Rollen eher gegeben. Die bleiben nicht gleich an jeder Kante hängen.
Ansonsten vielleicht eine Notebookfestplatte mit Schwingungsdämpfern in den PC einbauen.
Gruß
Vincenz
Hallo Wiz
Die Vibrationen sind eigentlich nur für die Festplatte des PC ein Problem.
Das würde ich so nicht unterschreiben.
Anfang der 80er Jahre, der erste Intel-PC war noch nicht auf dem Markt, habe ich bei VW eine Förderanlage programmiert und in Betrieb genommen, die mit den ersten, noch ziemlich primitiven speicherprogrammierbaren Steuerungen ausgerüstet war. Die Programmierung und Inbetriebnahme gingen ineinander über und fanden vor Ort statt. Als Programmiergeräte wurden ziemlich schwere (ca. 35Kg) elektronische Büroschreibplätze eingesetzt. Die Elektronik der Schreibplätze bestand, wie beim modernen PC, aus einem Motherboard mit direkt gesteckten Steckkarten.
Diese „Schreibplätze“ mussten während der Inbetriebnahme natürlicg häufig im Werk hin und her transportiert werden. Das Problem war, dass die Geräte, wenn sie häufig transportiert wurden, immer wieder ausfielen. Wir haben sie dann geöffnet, die Karten gezogen, die Steckkontakte mit einen Radiergummi „abradiert“, die Karten wieder eingebaut und die Geräte liefen wieder. Wir haben das Problem einigermaßen in den Griff bekommen, indem wir uns Polstermaterial für Autositze besorgt haben und die Geräte während des Transports darauf gelagert haben.
Diese Erfahrung lässt mich vermuten, dass bei heutigen PCs (Tower) Vibrationen auf die Dauer nicht nur auf die Laufwerke schädigend einwirken.
Gruß merimies
Hallo,
also wenn ich mir einen modernen, durchschnittlichen Büro-PC ansehe, dann gibt es da eigentlich keine Steckkarten mehr. Grafikkarte, Netzwerkkarte und alle anderen Schnittstellen sind inzwischen auf dem Mainbord. Gesteckt werden doch nur noch hochwertige (Spieler-)Grafikkarten (im Werkstatteinsatz wohl eher nicht benötigt), und besondere Schnittstellen wie ISDN oder TV. Spannend im Werkstatteinsatz vielleicht noch eine V24-Karte, falls Mess- und Steuergeräte nicht inzwischen über USB oder LAN funktionieren.
Gegen lose ruckelnde Karten hilft ansonsten ein zusätzlicher Befestigungsclip oder ein passender Schaumstoffstreifen zwischen Karte und Gehäusedeckel.
Gruß vom Wiz
Hallo Vincenz,
danke für den Tipp, solche Rollen habe ich gesucht werde den PC zusätzlich noch auf eine dicke Schaumstoffmatte setzen und ihn vernünftig zentrieren dann müsste es klappen.
Gruß
Alex