Entschuldige
Hi!
Stichsäge
nehme ich für feinere Tischlerarbeiten, die hat ja feine
Zähne, und für runde Schnitte.
Dies ist abhängig vom Sägeblatt. Es gibt auch größere Blätter z.B. für Massivholz, und schmalere, extra für Rundungen…
Die Kreissäge
würde ich eher fürs Grobe nehmen, mit den groben Zähnen hast
du deine Platten ja viel schneller durch. Die Kanten sehen
dann „§$/&$%&!“ aus, aber wenn sie ohnehin verdeckt werden…
Das ist einfach nicht richtig. Mit dem richtigen (!!) Sägeblatt mache ich mit meiner Handkreissäge messerscharfe Schnitte ohne ausgerissene Kanten, sogar an beschichteten Spanplatten.
Für runde Schnitte ist die K natürlich ungeeignet.
Da wieder hast Du recht, wobei manchmal wundert man sich ja, dass eine Handkreissäge doch so umme Ecke sägen kann 
Wenn du das Gerät nur gelegentlich brauchst, genügen wohl die
billigen auch.
Für spezielle diesen Einsatz würde ich mir die Bretter im Baumarkt oder in einer Schreinerei zusägen lassen (evtl. gegen Bereitstellung eines 6teiligen Getränkesets) -> geringe Kosten, kein Dreck, tolle und exakte Schnittqualiät, kein herumfliegendes Werkzeug, das aufbewahrt werden muss.
Und, last but not least: Keine Verletzungsgefahr beim Arbeiten mit der Handkreissäge. (Vier Bier für’s Sägewerk)
Wenn’s ums selber machen geht: Würde ich eine Säge von jemanden leihen - zur Not eben auch eine Stichsäge, wenn die Kanten eh verdeckt werden. Beim Sägen mit der Stichsäge auf das richtige (möglichst scharfe) Sägeblatt achten. Entweder mit einer Führung arbeiten oder den Strich anzeichnen und langsam, ohne Druck exakt am Strich entlangsägen. Dabei drauf achten, dass die Grundplatte der Säge schön plan auf dem Werkstück aufliegt und die Säge ihre Arbeit verrichten lassen, nicht „durchdrücken“.
Persönlich bin ich ja geheilt von ganz billigem Werkzeug, ich habe eine kleine blaue Bosch-Handkreissäge mit Führungsschiene.
Grüße
kernig