Dir ist schon klar, dass Kinder bis zum vollendeten 8.
Lebensjahr auf dem Gehweg fahren MÜSSEN und bis zum
vollendeten 10 Lebensjahr auf dem Gehweg fahren DÜRFEN, so
dass bei einem entsprechend geeigeten Weg (nicht zuviele
Straßenüberquerungen) einer Radfahrt in die Schule nichts
entgegenstehen könnte.
Wurde sogar erweitert bis 12.
wann und wo? Ich kenne nur die Erweiterung von 8 auf 10 Jahre in der StVO-Novelle von 1997. Oder meinst Du evtl. einzelne Gerichtsurteile?
Dir ist schon klar, dass Kinder bis zum vollendeten 8.
Lebensjahr auf dem Gehweg fahren MÜSSEN und bis zum
vollendeten 10 Lebensjahr auf dem Gehweg fahren DÜRFEN
Ich nehme mal an, du wohnst in der Stadt
Ich wohne auf dem Land.
Da gibt es keine Gehwege (meistens).
Schonmal dran gedacht?
und wo wohnt nochmal die Ursprungsposterin? An die hattest Du Dich ja gewandt.
ich hatte mich aus dem Gedächtnis auf eine Zeitungsmeldung berufen, meine Recherche jetzt ergab allerdings auch nur die von dir genannten Altersgrenzen. Bin mir aber wirklich sicher, es mal so (also bis 12) in einer (seriösen) Zeitung gelesen zu haben.
und wo wohnt nochmal die Ursprungsposterin? An die hattest Du
Dich ja gewandt.
Jain. Wenn ich hier im Forum schreibe, geht es mir in der Regel zu mindestens 50 % um die Allgemeinheit.
Aber abgesehen davon: Deiner Mailadresse und deiner Vika entnehme ich, dass du im ADFC aktiv und dir das Radfahren wichtig ist - gerade dann finde ich deinen Beitrag nicht so verantwortlich. Nur weil Radfahren eine feine Sache ist, muss man nicht befürworten, Erstklässler auf dem Rad in die Schule zu schicken, egal ob Ranzen auf dem Rücken oder hintendrauf. Gehwege sind in der Regel auch nicht sonderlich breit, es laufen Leute drauf rum, Autos fahren unbedacht aus den Ausfahrten, gerade wenn sich auf dem Gehweg jemand SCHNELL nähert (mein Sohn ist bei so einer Gelegenheit mal fast auf dem Gehweg überfahren worden, er RANNTE).
Ich bleibe dabei, abzuraten. Kinder können in die Schule laufen; wenn es zu weit ist, gibt es einen Schulbus.
Kinder entwickeln erst mit ca. 8 Jahren ein vorausschauendes
Bewusstsein für Gefahren im Straßenverkehr. Vorher erkennen
sie die Gefahren entweder überhaupt nicht oder zu spät, so
dass sie keine Möglichkeit mehr haben, der Gefahr zu entgehen.
… da ist es doch eigentlich egal, ob zu Fuß oder mit dem Rad?? Ich bin als Kind immer aufmerksamer Rad gefahren als zu Fuß gegangen. Beim zu Fuß gehen bin ich mal fast überfahren worden, weil ich gelesen habe… das wäre mir mit dem Rad nie passiert, da es etwas besonderes war und ich wußte, dass es ein großer Vertrauensbeweis meiner Eltern war mich mit meinem neuen Rad zur Schule zu lassen.
Den Schulweg mit dem Rad haben wir natürlich vorher geübt.
Ich finde nicht, dass man das pauschalieren kann… anscheinend haben hier die Eltern entschieden, dass Radfahren oK ist… und selbst wenn im Schnitt motorische Eigenschaften und Konzentration schlechter entwickelt sind, einige Kinder sind ganz normal…
hier scheinst Du etwas aus der falschen Perspektive zu betrachten:
Nur weil Radfahren eine feine Sache ist, muss
man nicht befürworten, Erstklässler auf dem Rad in die Schule
zu schicken, egal ob Ranzen auf dem Rücken oder hintendrauf.
Das ist nicht „eine feine Sache“ sondern z.B. eine Methode, der Übergewichtigkeit und mangelnden Motorik von Kindern entgegen zu wirken. Eher sehe ich das so, dass es keinen Grund geben sollte, warum Autofahrer Kinder umfahren dürfen, weil sie meinen, dass Kinder bis zu einem gewissen Alter ihre normalen Wege nicht mit dem Rad fahren dürfen.
Gehwege sind in der Regel auch nicht sonderlich breit, es
laufen Leute drauf rum, Autos fahren unbedacht aus den
Ausfahrten, gerade wenn sich auf dem Gehweg jemand SCHNELL
nähert (mein Sohn ist bei so einer Gelegenheit mal fast auf
dem Gehweg überfahren worden, er RANNTE).
Tja, sage ich doch: Wir müssen daran arbeiten, dass die Welt außerhalb der Wohnung nicht den Autofahrern gehört.
Ich bleibe dabei, abzuraten. Kinder können in die Schule
laufen; wenn es zu weit ist, gibt es einen Schulbus.
Es kommt dabei immer auch auf den Ton an. Und da hast Du eindeutig Deine Lebenssituation als allgemeingültig dargestellt, daher habe ich einen anderen Standpunkt ebenso allgemeingültig dagegen gehalten.
Ich weiß ja nicht, wie es in Deutschland so bei den Schulkindern tatsächlich aussieht bzw. was „in“ ist, aber bei uns in Frankreich bzw. im Elsass sehe ich fast nur Schulkinder, die mit Ranzen auf Rollen unterwegs sind.
Meine Tochter ist nun noch nicht ganz im Schulalter, aber ich halte diese Alternative für äußerst sinnvoll.