Gruss zurück,
ich habe gestern einen haufen mistel-„büschel“ gefunden - sie
waren abfall bei einem gefälltem baum - nun weiss ich aber
leider nicht, welcher baum oder welche bäume die bevorzugten
bäume der pflanze sind - ich möchte nämlich versuchen an einem
solchen bei mir im hinterhof etwas von der mistel
„anzusiedeln“ falls sowas geht.
in diesem Fall: gehört der Baum Dri?
Wenn nicht - Besitzer unbedingt vorher fragen.
Mistel ist ein Baumschmarotzer, der seinen Wirt schädigt.
In wieweit und ob man das tolerieren will ist natürlich jedermanns eigene Sache. Trotzdem sollte man vorher darüber nachzulesen. Das kannst Du unter Anderem hier:
http://www.infoblaetter.fagw.info/kurzinfo.php?id=23
Google ist Dein Freund …
leider habe ich vergessen welche bäume es sind und tue mich
derzeit besondern schwer zu erkennen um welche bäume es sich
handelt - ne birke ists jedenfalls nicht (soviel erkenn ich
derzeit:wink:
wenn Du Dich hart tust, dafür gibt es Bücher, zum Beispiel dieses:
http://www.westarp.de/pages/hauptsei.php?/texts/webs…
hat jemand genauere informationen und weiss gfs. gsar, ob eine
umsiedelung sozusagen möglich ist (vom alten baum ist noch ein
stück ast vorhanden in den sich die pflanze
eingebohrt/eingewachsen ist.
die ausgewachsene Mistel kannst Du nicht versetzen.
Ihre Leitungsbahnen lagen im gefällten Baum. Die Pflanze hat also nur noch den Amputationsrest, mit dem sie ihre Gesamtmasse nicht mehr versorgen kann - selbst wenn Du in der Lage wärst, mikrochirurgisch am neuen Baum zu arbeiten.
Das wäre wie eine Verpflanzung von Wirbelsäule und Herz-kreislaufsystem beim Menschen.
meines sehr groben Laienwissens braucht es zum Neubesetzen
-eine Verletzung der Rinde, z.B. in einer Astgabelung
- einen Vogel, der eine Mistelbeere verdaut hat und sie zufällig in die Wunde ausscheidet
- selbst dann kann der Baum durchaus Sieger bleiben und die Wunde verschließen, bevor die Mistel keimen kann
(im Labor kann man sicherlich eine Mistelpflanze auf sterilem Gel anzüchten und dann versuchen, sie einem Baum aufzupfropfen. Aber die Möglichkeiten haben „normale“ Gärtner nicht)
fänds einfach schade, wenn alles einfach verrottet.
ja, glaube ich gern.
Nur kann man nicht immer und überall helfend eingreifen.
viele grüße
Geli