Hi,
Um es kurz zu fassen:
Es mag durchaus sein, daß aus histoischen Gründen, manche Menchen eine gewisse Abneigung gegen Spanier haben, aber das sagt nix, aber auch nix über die gemeinsame Sprache.
*die nach München fuhr um Deutsch zu lernen*
wenn das mal kein Fehler war…!
Nööööööö! Ganz sicher nicht!..
Sicherlich sind die Unterschiede zwischen dem Spanischen in
verschiedenen Ländern maximal so groß wie zwischen
verschiedenen deutschen Dialekten -
Genau!
vielleicht mit Ausnahme
der Länder, wo Spanisch mit Quechua vermischt gesprochen wird.
Nein. Wen man eine Sprache mit einer anderen verschmischt ist es nicht eine "gemeinsame Sprache, die anders gesprochen wird, sondern schlich eine Unfähigkeit des jeweiligen Menschen.
Wenn ich sage: „Mañana gehe ich al médico weil mein Ohr me duele“ daß ich weder Deutsch noch Spanisch, sondern eine Vergewaltigung beider Sprachen.
Unterschiedliches Vokabular findet man in konkreten Begriffen
des alltäglichen Gebrauchs,
…und ist der Beweis von der Reichtum einer Sprache!
und im übrigen gehts halt um eine
teilweise ganz verschiedene Aussprache (die Bewohner des Ortes
Torvizcón in der Sierra de la Contraviesa, wo ich mein sehr
rudimentäres Fünfworte-Spanisch aufgegabelt habe, sprechen das
„r“ fast nicht, das „z“ überhaupt nicht, und das „ón“
nasalieren sie wie Franzosen und Portugiesen; den Namen ihres
Ortes würde man in Aranjuez nicht wiedererkennen…).
Eine Aussprache ist nicht eine Sprache. Weiter gesponnen, genauso wie die (medikamentös bzw medizinisch bedingte) Änderung der Ausprache eines Menschen, die am Kehlkopf operiert wurde, keine andere Sprache ist sondern eine (ungewollte) nun organisch bedingte Unfähigkeit.
Meine Schwägerin aus Jarabacoa / Rep. Dom. hat mir mal einiges
Vokabular beigebracht, mit dem man Kastilier ärgern kann
Das kann man an alle spanisch sprechenden Ländern unter sich übertragen. Und sogar den verschiedenen Regionen eines Landes unter sich.
Außerdem wird man in einem Land, in dem vier Monate Nordpol
und acht Monate Hölle sind, automatisch krank im Kopf…"
Das verstehe ich überhaupt nicht.
Schwierigkeiten machen kann. Wieauchimmer, das Lernen einer
Sprache geht immer über die gesprochene Sprache.
Ja, weil wir auch alle sogar unbewußt hören, was mit Schreiben nund lesen ganz und gar nicht der Fall ist.
Und in der gesprochenen Sprache, die man
zunächst ganz ohne Grammatik und Syntax spontan auffasst,
bestehen erhebliche Unterschiede zwischen dem Zentrum
Madrid/Kastilien und der Peripherie, sowohl innerhalb Spaniens
als auch rund um den hispanophonen Globus.
…und bei alle Sprachen dieser Welt. Trotzdem ändert nichts an der Tatsache, daß es eine und dieselbe Sprache ist und bleibt.
Insofern ist es
schon berechtigt, wenn man von der These zur kulturellen
Affinität ausgeht, dass man sich fragt, ob man in Argentinien
oder Bolivien oder Puerto Rico gelerntes Spanisch genauso
einsetzen kann wie Castillan:
Warum nicht? Wenn du in diesen -oder anderen- Ländern Spanisch lernst, wirst Du es auf den ganzen Welt einsetzen können. Egal wo. Man wird Dir nur anmerken wo du es gelernt hast (vermutlich). sonst nichts.
Das (abgesehen von einigen
Teilen des Alltagsvokabulars) das gleiche sein mag, aber
anders gesprochen wird.
Da kann aber ganz gewaltige Unterschiede geben (siehe Deine Schwägerin). Man aber nicht: Es zeigt vom Reichtum einer Sprache.
Ich habe vor vielen Jahren in Griechenland von Dorf zu Dorf
ganz unterschiedliches Deutsch gehört, im Wesentlichen davon
abhängig, ob der erste aus dem Dorf (dem dann die anderen
gefolgt sind) in Kirchberg an der Iller, in Köln-Deutz oder in
Ingolstadt war. Die Deutschland-Aufenthalte der Leute waren
zum Geld Verdienen sicherlich gut, aber jedenfalls nicht zum
Deutsch lernen…
Das liegt aber absolut nicht an die Deutsche Grammatik (als solche hast du sie ja eh erkannt), sondern an die (Un-) Fähigkeiten der Menschen, die Du in Griechenland getroffen hast.
Gruß,
Helena