Ah, dankeschön, Fritz. Ja, bin wohl wirklich noch „zu jung“, außerdem hatte ich nie einen guten Draht zu Geschichte. Schade eigentlich. Wusste nicht, dass man die Sowjets und Chinesen zu DDR-Zeiten überhaupt als Gefahr ansah… waren nicht alle Sozialisten „Freunde“?
Oh, oder meinst du mit „Uns“ das damalige Westdeutschland?
Das ist die naive Meinung von jemandem, der sich wohl kaum
jemals ernsthaft mit Übersetzung auseinandergesetzt hat.
Sprechen wird er hoffentlich können, der Muttersprachler, aber
darauf, dass er lehren und übersetzen kann, würde ich keinen
Groschen wetten.
das habe ich auch nicht gesagt.
aber schön daß es wieder sterne regnet, wenn man mir widerspricht!
der Muttersprachler kann natürlich nicht automatisch
übersetzen etc. Aber im Zeitalter der internationalen
Kommunikation sollte es immer möglich sein, einen fähigen Muttersprachler zu finden, der sich dem
Problem annehmen kann.
Allerdings stimme ich dir zu, dass dies eine naive
Annahme ist.
Es sollte z.B. überhaupt keine Schwierigkeiten bereiten
in Deutschland Experten für Englisch aufzutreiben.
Man sieht aber so viel grausliche Übersetzungen, dass
man annehmen muss, dass einfach niemand sucht, sondern
dass im Allgemeinen gedacht wird: wird schon stimmen.
Aber ich stimme Datafox im Großen natürlich zu: einfach
eine Sprache in Deutschland zu lernen, weil sie vielleicht
„im Kommen“ ist, bringt einen nie und nimmer in die Regionen,
die von einem anständigen Übersetzer etc. verlangt werden.
Und warum eine Sprache überhaupt lernen, wenn man sich
nicht für das Land, die Leute und die Kultur interessiert.
Man wird nur dann sprachkompetent, wenn man das mit kultur-
kompetent kombinieren kann.