Hallo,
ich habe einen Gutschein für eine WE-Städtereise erhalten, und darf mir eine tolle Stadt in Europa aussuchen.
Wir haben unseren fast fünfjährigen Sohn mit dabei. Nein, eine Knirps-WE-Unterbringung bei Verwandten/Bekannten/sonstwo ist nicht möglich, und eigentlich will ich das auch gar nicht. Natürlich müssen wir „Großen“ da Abstriche machen. Einen Tag Louvre etc. können wir knicken. Aber es gibt doch bestimmt familienfreundliche Städte, die für Alle was zu bieten haben.
Himmelsrichtung ist uns egal.
wie wär’s denn mit Venedig? So eine Stadt im Wasser beeindruckt sicher auch einen Fünfjährigen. Und am Markusplatz gibt es massenhaft Tauben, die man füttern oder jagen kann. Fahrt auch mal nach Murano rüber. Da kommt man mit dem öffentlichen Nahverkehr hin, d.h. man fährt mit dem Schiff, aber es kostet nur so viel, wie anderswo eine Busfahrkarte. Außerdem kann man dort dann etwas günstiger zu Mittag essen.
Und ein paar Stunden in einem Museum sind wohl auch mit Kind drin. Man kann ja mit einer Gondelfahrt locken …
Das hängt natürlich alles von den Interessen des Kindes ab und die werden wir hier nicht kennen. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass fünfjährige Kinder relativ unkompliziert auf Reisen sind, wenn man sich ein wenig auf deren Bedürfnisse einrichtet. Kinder in diesem Alter sind wesentlich einfacher zu begeistern als uninteressierte Erwachsene und haben sowieso einen riesigen Wissensdrang. Meines Erachtens kann man daher so ziemlich überall hinfahren.
wie wär’s denn mit Venedig? So eine Stadt im Wasser
beeindruckt sicher auch einen Fünfjährigen. Und am Markusplatz
gibt es massenhaft Tauben, die man füttern oder jagen kann.
Fahrt auch mal nach Murano rüber. Da kommt man mit dem
öffentlichen Nahverkehr hin, d.h. man fährt mit dem Schiff,
aber es kostet nur so viel, wie anderswo eine Busfahrkarte.
Außerdem kann man dort dann etwas günstiger zu Mittag essen.
Ich habe einen 6-jährigen. Und ich persönlich würde Venedig nur dann besuchen, wenn alles andere scheitert bzw. nicht klappt. Mir wäre das viel Wasser gerade ein Grund zur Sorge. Und das nicht nur wenn das Kind nicht schwimmen kann (das wissen wir ja nicht). Mit dem altersbedingten Bewegungsdrang hätte ich persönlich kein Spaß und wäre nur besorgt in so einer Stadt, daß dem Kind nicht ins Wasser fällt o.Ä.
Und ein paar Stunden in einem Museum sind wohl auch mit Kind
drin. Man kann ja mit einer Gondelfahrt locken …
Glaube mir: Ein Museumsbesuch muß für Kinder nicht unbedingt langweilig sein und wenn man es ein bißchen vorbereitet, kann das Kind das wirklich geniessen und eine tolle Erinnerung später für ihn sein. (Ich weiß, daß du das nicht widersprochen hast, wollte aber nur verdeutlichen!) ;o))
ich habe einen Gutschein für eine WE-Städtereise erhalten, und
darf mir eine tolle Stadt in Europa aussuchen.
WOW! Herzlichen Glückwunsch! Mein Neid wird Dein ständiger Begleiter sein! ;o))
Wir haben unseren fast fünfjährigen Sohn mit dabei.
Ich glaube, in so einem Alter sind alle Städte drin. Man sollte, mMn. immer wieder etwas für Kinder im tagesablauf „einbauen“ und schon haben sie bestimmt auch Spaß.
Wir kennen Dein Kind nicht, so daß es schwer ist, Vorschläge zu machen. Aber für uns war das kein Problem. Vorallem Museen hat unser Knirps so gemocht, daß noch heute, wenn man ihn fragt, immer wieder ins Museum will!
In rund 2 Monate fliege ich mit meinem Sohn nach Paris. Und ich möchte unbedingt der „Musée d’Orsay“ besuchen. Glaube mir: ich werde es tun und mein Sohn wird das mindestens genauso geniessen wie ich auch. Ich weiß schon wie ich auf bestimmten Merkmalen aufmerksam machen soll, damit er das zB als Spiel auffasst und viel Spaß daran hat. Und dann geht es, selbstverständlich, nach Disneyland ;o))
ach - also meine Schwester hat schon als Dreijährige auf dem Markusplatz hinter Tauben hergejagt. Sie hätte gerne eine gefangen, aber das hat nicht geklappt - nur eine Feder hat sie erwischt
Mir wäre das viel Wasser gerade ein Grund zur Sorge.
Hmm - also das sehe ich etwas anders. Kinder sind ja nicht dumm, und ich glaube nicht, dass eines von ihnen einfach „von der Straße“ aus in den Kanal fällt. Ganz abgesehen davon sind ja neben den Eltern auch noch massenweise andere Leute in der Nähe, die (fast) alle schwimmen können.
Und das nicht nur wenn das Kind nicht schwimmen kann (das
wissen wir ja nicht).
Ja ok, stimmt. Aber die Mama weiß es ja
Glaube mir: Ein Museumsbesuch muß für Kinder nicht unbedingt
langweilig sein und wenn man es ein bißchen vorbereitet, kann
das Kind das wirklich geniessen und eine tolle Erinnerung
später für ihn sein. (Ich weiß, daß du das nicht widersprochen
hast, wollte aber nur verdeutlichen!) ;o))
Ja, das mag sein. Aber eine Fahrt mit dem Omnibus-Schiff ist bestimmt mindestens eine ebenso tolle Erinnerung. (Ich weiß nicht, aber ich finde das irgendwie genial, wenn man ein Schiff ganz normal als öffentliches Verkehrsmittel nutzen kann. Das hat was. Über den Tegernsee kann man auch mit dem Linienschiff fahren. Der Fahrplan ist zwar grottenschlecht, aber es macht viel mehr Spaß, von Tegernsee aus nach Bad Wiessee den direkten Weg zu nehmen und mit dem Schiff über den See zu fahren, als mit dem Bus ewig außenrumzugondeln.)
wenigstens 30 weitere Städte unter, sagen wir mal 200.000 Einwohnern!
In USA/Kanada während unserer Rundreisen:
-LA
-Seattle
-Las Vegas
-San Diego
-Denver
-Vancouver
-Calgary
und weitere ca. 30 unter 100.000 Einwohnern!
Generell hängt es von deinen Kindern ab, wir haben übreall di kulturellen Highlights gemacht, auch den Louvre, das Musee d’Orsay in Paris z.B.
In Rom in allen gro0en Kirchen und Museen. So könnte ich dir für jeden Ort die verschiedensten Dinge aufzählen…
Wichtig war uns immre, dass unsere Kinder da von sich aus mitgingen, ohne Zwang!!
Das erreicht man, indem man ihnen die Dinge interessant und kindgerecht nahebringt und vor allem nicht stundenlang irgendwo ansteht und vor diversen Kunstgegenständen ewig stehen bleibt. KIndgerecht eben!
Zwischendurch mal auf einen Spielplatz, in den Städten mit Cityroller unterwegs sein, alles kleine „Tricks“, damit sich alle wohlfühlen.
Wir wären und würden nicht soviel reisen, würden unsere Kids nicht mitspielen.
Jedi
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ach - also meine Schwester hat schon als Dreijährige auf dem
Markusplatz hinter Tauben hergejagt. Sie hätte gerne eine
gefangen, aber das hat nicht geklappt - nur eine Feder hat sie
erwischt
Du glaubst ja gar nicht wieviele Bilder es von mir als Kind gibt, wo ich was-weiß-ich-noch-wo-überall Tauben füttere. Eins woran ich mich sehr gut erinnere ist in Barcelona. Aber Tauben gibt es überall und ob man sie füttern darf/soll? Mir ist bekannt das meistens ist es jetzt überall eh verboten.
Mir wäre das viel Wasser gerade ein Grund zur Sorge.
Hmm - also das sehe ich etwas anders.
Kinder sind ja nicht dumm, und ich glaube nicht, dass eines von
ihnen einfach „von der Straße“ aus in den Kanal fällt.
Daß Kinder nicht dumm sind hat ja keiner bestritten.
Nur wenn man direkt am Meer geboren und aufgewachsen ist (wie ich) lernt man Respekt vor dem Wasser zu haben. Und ich bin mir ganz sicher, daß wenn jetzt ein Kind In Venedig ins Wasser fällt, wird garantiert nicht das erste sein… und auch nicht das letzte. Das hat aber nichts mit Dummheit zu tun, sondern vielmehr mit Bewegungsdrang und -typisch KiGa-Kind- nicht aufpassen. Ausserdem ich rede ja nicht (nur) von Canal Grande, sondern auch von den 1000 die es dort gibt.
Ganz abgesehen davon sind
ja neben den Eltern auch noch massenweise andere Leute in der
Nähe, die (fast) alle schwimmen können.
Wenn Du Dich darauf verlässt, daß ein tourist, der gerade vorbei läuft und womöglich seinen Reiseführer zuhört und gerade den Dach von irgendeinen Palast schaut, darauf achtet wenn ein Kind ins Wasser fällt, dann erst recht würde ich kein so kleines Kind nach Venedig mitnehmen wollen.
Ja, das mag sein. Aber eine Fahrt mit dem Omnibus-Schiff ist
bestimmt mindestens eine ebenso tolle Erinnerung.
Ganz sicher sogar! Aber das ist auch so bei Erwachsenen. Nur ich persönlich würde die Stadt nicht so geniessen wie gewollt, allein durch den Gedanke, daß in einer unbeobachtete Minute kann das Kind ins Wasser fallen.
(Ich weiß
nicht, aber ich finde das irgendwie genial, wenn man ein
Schiff ganz normal als öffentliches Verkehrsmittel nutzen
kann.
Ich teile ganz Deiner Meinung: Ich finde es auch genial.
Danke & Infos zu unserem Junior
Vielen Dank für eure Antworten und Anregungen.
Natürlich werden wir unseren Junior nicht hin schleifen, wo er partout nicht hin mag.
Vielleicht werden wir nach Wien fahren. Das klingt „ungefährlich“ und vielseitig.
Venedig würde ich mit unserem Sohn noch nicht machen, weil er noch nicht schwimmen kann, und die verheerende Eigenschaft hat, dass er aufhört sich zu bewegen, sowie er unter Wasser kommt. Er fällt dann in eine Starre und versinkt blitzschnell. GRUSELIG !!!
Unser Junior wird zwar fünf Jahre alt, war aber ein Frühchen und ist in vielen Bereichen ein Jahr zurück. Wenn ihn der Rappel packt, hüpft er wie ein junger Hund durch die Straßen, und muss dann an die Hand genommen werden.
Ausgrabungsstätten würde er sofort angucken, würde die ollen Mauern aber hoch klettern wollen. Er kennt keine Höhenangst. Kein Baum, keine noch so hohe Leiter ist vor ihm sicher. Leider kann er Gefahren noch schlecht einschätzen. Er braucht viel Bewegung, liebt Tiere, Wasser, Farben, Musik, guckt sich gern Neues an.
Er ist ein fröhliches Kind, hält lange Autofahrten gut aus, wenn er bespielt wird. In der Stadt rennt er von Brunnen zu Brunnen (geht sehr gut in Aachen , oder versucht Tauben zu fangen. Das lässt sich gut kombinieren mit z. B. Kirchenbesichtigungen. Abwechselnd rumsausen lassen, dann wieder ein Gebäude gucken.
Er ist sehr sensibel und mitfühlend. Für ihn fiese Details in Gemälden (Köchin rupft Gans, erlegtes Wild, leidender/kranker Mensch), verstörende Skulpturen etc. überfordern ihn. z. B.: „Wir machen jetzt Hühnersuppe.“ Junior: „Aber das wollen die Hühner doch gar nicht!“ Oder er fischt Pilze aus dem Essen: „Sind die tot? Das tut denen doch weh, wenn man sie zerschneidet!“ Zu Schmetterlingsnudeln: „Sind das Schmetterlinge? Haben die gelebt? Sind die jetzt tot?“
Er ist sehr lärmempfindlich. Bei Bohrmaschinenlärm hat er bis vor Kurzem eingenässt. Kirmestrubel mag er erst seit diesem Jahr, und auch nur ein Stündchen. Disney schafft er sicher noch nicht.
Falls euch jetzt noch was zum Thema Städtetour einfällt, nix wie her damit.