Moin!
das Auslaßsystem von Yamaha stellt variabel die
Auslaßsteuerzeiten ein - dies über die Veränderung des
Auslaßquerschnitts und in Abhängigkeit von der Drehzahl;
einzig zu dem von mir beschriebenen Zweck. Ein plötzlicher
Lastwechsel wird durch den Stellmotor an der Steuerwalze über
dem Auslaß korrigiert, andere Systeme werden direkt über den
Bowdenzug angesteuert.
Auslaßsteuerzeiten. Soso.
Daß der Auslaßquerschnitt verändert wird, stimmt hingegen. Da der Zweedagder eine Strömungsmaschine ist, ist das auch sinnvoll…
Das YPVS von Yamaha reagiert auf plötzklich Gasstöße übrigens längst nicht so direkt, wie es sich bei Dir liest - es ist sogar vergleichsweise träge.
Munter bleiben… TRICHTEX
Moin!
Habt Ihr Ideen???
Einige. Eigentlich warte ich nur drauf, daß sowas mal gebaut wird:
Zweitakter mit keramischem Motor --> keine Schmierung notwendig, daher auch keine Ölverbrennung, ergo keine Ölkohle im Auspuff, kein Rußausstoß.
Einspritzer --> angesaugt und vorverdichtet wird nur Luft. Kein Frischgemisch muß ausgepufft werden. Geringerer Verbrauch. Gescheite Abgasreinigung vielleicht möglich.
Durch die vergleichsweise geringe Anzahl mechanischer Teile könnte so ein Motor obendrein noch langlebig sein.
Wann baut endlich mal wer sowas? 
Munter bleiben… TRICHTEX
Moin!
ABER wenn man ne ganz neue 600er nimmt, dann sieht die 500er
wieder schlecht aus.Eine 600er 4-Zylinder macht locker 130(?).
Dabei hat sie nur 100ccm mehr.
Soweit richtig. Allerdings ist beim Zweitakter in der Größenordnung von 10.000 U/min Schluß. Die aktuellen 600er drehen eben mal bis 16.000 U/min. Dazu kommt die höhere Verdichtung und schon sind 100ccm mehr Welten.
Vergleiche ich jetzt aber Zwei- und Viertakter einer Generation - etwa meine RD250LC mit 38PS mit einer CB250, die noch nichtmal 30PS erreichte, dann waren Zweitakter nicht nur stärker, sondern auch ungleich leichter. Gegen eine 250ccm-Zweitakter mußte schon mindestens eine 400er-Viertakter antreten und selbst da hat die Zweitakter in aller Regel die Oberhand behalten.
Klar, ein Zweitaktmotor war in aller Regel nicht so langlebig, wie ein Viertaktmotor. Meine RD nähert sich so langsam den 95.000km und hat seit ca. 10.000km den dritten Kolbensatz drin. Mal sehen, wie lange die KW-Simmerringe noch mitmachen, irgendwann sind die zwangsläufig hin… Den ersten Kolbensatz habe ich jedenfalls bei 46.000km ohne Not ausgetauscht.
Ich gehe mal davon aus, daß der Motor meiner TRX jetzt, nach den ersten 50.000km nochmal für dieselbe Strecke gut ist. Was beim Zweitakter an Ventileinstellen und allgemeinder Motorwartung gespart werden kann, investiert man halt in Kolbensätze…
Munter bleiben… TRICHTEX
Tach auch,
Einspritzer --> angesaugt und vorverdichtet wird nur Luft.
Kein Frischgemisch muß ausgepufft werden. Geringerer
Verbrauch. Gescheite Abgasreinigung vielleicht möglich.
Ein Problem hast Du bei einer Direkteinspritzung immer. Du musst Zeit und die nötigen Geometrien haben um ein brennfähiges Gemisch zu erzeugen und das dürfte hier in diesem Fall echt schwer werden.
mfg
Bert
Yamaha 3-Takt
RD250
Ansaugen
Verdichten
Klemmen
*ducken und wech*
heavyfuel
Moin!
Einspritzer --> angesaugt und vorverdichtet wird nur Luft.
Kein Frischgemisch muß ausgepufft werden. Geringerer
Verbrauch. Gescheite Abgasreinigung vielleicht möglich.
Ein Problem hast Du bei einer Direkteinspritzung immer. Du
musst Zeit und die nötigen Geometrien haben um ein
brennfähiges Gemisch zu erzeugen und das dürfte hier in diesem
Fall echt schwer werden.
Zeit ist vielleicht nicht wirklich ein Problem. Eingespritzt werden könnte direkt nachdem der Auslaßkanal geschlossen ist. Das Zeitfenster zwischen Auslaßkanal geschlossen und OT (bzw. kurz vor OT) sollte breit genug sein.
Was die Geometrie angeht, vermute ich, daß Du ein Problem darin siehst, ein möglichst homogenes Benzin-Luft-Gemisch zu erzeugen. Andererseits funktioniert das beim Benzin-Viertakt-Einspritzer ja auch, das Problem sollte also lösbar sein. Wenn gar nicht anders möglich, muß man eben vom Direkteinspritzer auf ein Vorkammerkonzept zurückgreifen…
Munter bleiben… TRICHTEX