Welche Taschenlampe?

Hi,

da alle meine LED-Taschenlampen — eine kleine Duracell (3 AAA-Batterien), eine größere Stablampe unbekannter Marke (3 Baby-Zellen) und sogar die Maglite Mini — in letzter Zeit nur noch flackern bzw. mal normal und mal schwach leuchten, obwohl sie frische Batterien spendiert bekamen, möchte ich Euch fragen, ob Ihr mir was Gutes empfehlen könnt.

Ich dachte an eine aufladbare (Li-Ion), die möglichst hell genug ist, damit ich vom Boden aus noch Einzelheiten auf dem Dach meines Triebfahrzeuges erkennen kann, die häufiges Ein- & Ausschalten übersteht und die nicht gleich kaputtgeht, wenn sie mal einen Knuff abbekommt. Außerdem soll sie keine Spielereien enthalten, wegen derer man erst etliche Male herumschalten muß, bis sie das tut, was sie soll (also keine Blinkeffekte, etc.)

Gibt es sowas? Könnt Ihr mir was empfehlen? Preis bis zu 100 Euro.

Zusatzfrage: Woran könnte es liegen, daß sich die vorhandenen Lampen wie oben erwähnt verhalten?

Gruß T

Mir erscheint Korrosion wahrscheinlich. Viel Feuchte, oder auch Kaelte und reintragen, dann Feuchte wie bei Zeug aus dem Kuehlschrank. Mach mal die Batterien raus und schau auf die Kontakte, vielleicht ist es zu sehen.
Zweite Moeglichkeit billige Schalter oder auch Korrosion im Schalter.
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Die neue Lampe sollte fuer outdoor staubdicht wasserdicht kurz IP67 angepriesen werden. Beispiele

Eigentlich bezeichnet man Geräte, die ein lichterzeugendes Bauteil beinhalten und dieses mit Strom versorgen, als „Leuchte“, während das lichterzeugende Bauteil an sich als „Lampe“ bezeichnet wird. Normgerecht handelt es sich daher um Taschenleuchten. Ich verwende aber trotzdem den Begriff aus der Alltagssprache.

Du suchst nach etwas, das in der Szene als „EDC“-Taschenlampe bezeichnet wird. „Every day carry“ - die Taschenlampe, die man stets bei sich tragen kann.

Der Standard-Akku ist dabei der „18650er“. Eine Li-Ion Zelle mit 18mm Durchmesser und 65mm Länge.

Du solltest für den Preis mindestens 1000 Lumen Lichtstrom erwarten - es geht auch deutlich mehr, aber das kostet Laufzeit und die Leuchte wird dann auch schnell heiß.

Vernünftige Hersteller sind z.B. Fenix oder Klarus.

Ich finde Taschenlampen mit integriertem USB-Anschluss ganz gut - genial finde ich die, die einen magnetischen Ladeanschluss haben.

Auf die Schnelle fand ich z.B. die Fenix E30R - leider aber auch mit dem blödsinnigen „Strobe“-Leuchtmodus. Der ist bei fast allen dabei.

Ach - wie bei vielen Fenix-Leuchten kann auch dort der 18650er Akku durch zwei CR123A-Batterien ersetzt werden. Das ist sehr sinnvoll, denn diese Batterien habe eine extrem lange Lagerfähigkeit und wenn denn einmal der Akku leer ist (genau dann, wenn man die Lampe benötigt), bist du mit diesen Batterien schnell wieder startklar.

Die Schalter sind absoluter Schrott. Das ist bei fast allen Leuchten dieser Art so (die den Druckknopf am Batteriedeckel haben).
Drücke mal langsam auf den Knopf und du wirst es sehen.

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Findet man mit obigem Text unter Stubai-LED-Taschenlampe im Internet. Ich erhielt sie mal als Werbegeschenk von einem Onlinehändler. Funktioniert wirklich super und entspricht der Beschreibung. Leuchtweite gut 200 Meter…

800 Lumen sind für Leuchten dieser Baugröße der Standard von vor 10 Jahren.
Bei den Modi stellt sich praktisch die wichtigste Frage:

Wie werden die Modi angesteuert? Muss man sich durch alle Modi hintereinander durchklicken (ein Merkmal übler Billiglampen) oder kann man sie mit der letzten Helligkeit anschalten, um dann (z. B. durch einen weiteren Schalter) die Helligkeit zu ändern?

Mein erster Eindruck ist leider, dass das eine No-Name Billiglampe ist, die man unter anderem Namen bei ebay ab 8€ bekommt.

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…bestätigt:

" Dass Stubai und andere Ausrüster dafür 50 bis 70 € verlangen, ist natürlich schon ein bisschen frech. Aber für n 10er oder so ist sie super."

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Verstehe. Allerdings wird die Maglite durch Drehung des Kopfes eingeschaltet. Scheint dann wohl auch nichts zu taugen.

Danke, die guck ich mir mal an.

Wenn ich Kopf oder Deckel abschraube, sehen die sichtbaren Kontakte blank aus.

Das wäre natürlich möglich. Oder die Schalter sind abgenutzt …

Kann ich nicht beurteilen. Ich schrieb von der Variante mit dem Druckknopf am Batteriedeckel, wie du ja sicher gelesen hast. Bei denen die ich besitze ist das so. Zwei andere mit einem anderen Schalter funktionieren tadellos.

Maglite hat die Entwicklung hoffnungslos verpennt.
Wozu einen nur spritzwassergeschützten, riesigen Aluminiumknüppelt mit nomalen Batterien kaufen, wenn ich für das gleiche Geld eine fünfmal hellere Leuchte bekomme, die ein Zehntel so groß ist, IP68 geschützt ist und notfalls mit Batterien betrieben werden kann, die 10 Jahre lagerfähig sind?

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Drum schrieb ich ja auch „verstehe“.