Welche verbote bei welchen vergehen?

hallo!

gibts einen „leitfaden“ für verbote, die man aussprechen sollte, wenn ein vergehen von einem kind begangen wurde?

z. b. was sollte man tun bei

  • lügen
  • nicht hören
  • hausaufgaben nicht gemacht
  • unordentliches zimmer
  • sehr frech sein
  • nicht essen wollen

?

bitte um eure meinungen.

vielen dank.

gruß

Hallo Jerry,

Strafen halte ich fuer falsch.
Kann aber ein reines Semantikproblem sein.
Kinder muessen lernen, dass ihre Taten Konsequenzen
haben.
Von daher: was du vielleicht Strafen nennst,
ich aber Konsequenzen, muessen den Taten angepasst
sein.
Simpelstes Beispiel: Unsere Soehne haben gerade
ein Kies-Schlacht auf dem Kiesweg vorm Haus veranstaltet.
Konsequenz: Saubermachen. Den Weg. Und wenn sie schon
dabei sind, auch noch ein bisschen das Blumenbeet davor,
Unkraut jaeten und so (war sehr erzieherisch wertvoll:
vor allem, weil das Blumenbeet hier ja die Arbeit der
Hausmeisterei ist).
Keine Hausaufgaben --> kein Spass (Hausaufgabenmachen
mit Spassaktivitaeten verknuepfen).
Luegen --> Vertrauensverlust. Das ist eine Konsequenz,
die erstmal erklaert werden muss. Dann kommt es auf
die Umstaende an. Wenn’s z.B. um Luegen (Ausreden) fuer’s
Zuspaetnachhausekommen geht --> darf sie halt ihre Freunde
erst wieder besuchen, wenn ihr wieder Vertrauen gefasst
habt. Wenn’s um falsches Rausgeld beim Einkauf geht -->
dann vertraue ich meinen Herrn eben nur noch abgezaehltes
Geld an.
Du verstehst worauf ich raus will? Es ist sehr individuell.
Aber es kommt darauf an, eine Kausalkette zu bilden von
Tat zur Konsequenz, die dem Kind einsichtlich ist. WEnn das
Kind denkt, die versuchen nur, mir ihren Willen aufzudraengen
und die Konsequenz einfach als „Strafe“ empfindet, hoert
es vielleicht mit dem unerwuenschten Verhalten auf, aber
aus Angst, nicht weil es einsieht, dass es falsches Verhalten
ist.

Noch was ganz anderes - da bei euch ja ploetzlich gehaeuft
solches unerwuenschte Verhalten auftritt: Ursachenforschung
betreiben.

Bei meinem Herrn hilft es in letzter Zeit einfach statt
zu bruellen oder zu schimpfen oder Konsequenzen anzudrohen
(und durchzufuehren - haette oben hingehoert: konsequent
muessen die Konsequenzen angewandt werden, das ist GANZ
wichtig), sie in den Arm zu nehmen und zu knuddeln.
Das ist NICHT Belohnung einer Unart. Du willst ja nicht
deinen Kopf durchsetzen, sondern ihr Verhalten aendern.

Ansonsten: 11 ist schon Vorpubertaet. Da werden verstaerkt
Grenzen getestet. Geduld wuensch ich euch.

Gruesse
Elke

Hallo,

na, das kann man so pauschal sicher nicht sagen.
Wie alt ist denn das Kind? Wie ist die Situation allgemein???

Verbote/Strafen generell finde ich nicht so glücklich, eher logische Konsequenzen, z.B.

das Zimmer unordentlich:
Ich betrete es nicht mehr, weil es mir zu „gefährlich“ ist, kann dann auch keine Wäsche mehr rausholen/in den Schrank räumen/saubermachen/mitspielen usw.

nicht essen wollen
…Na und???
Essen wegräumen wenn alle fertig sind und gut.
Es ist noch kein Kind am gedeckten Tisch verhungert.
Wer keinen Hunger hat hat dann aber zwischen den Mahlzeiten sicher auch keine Appetit auf Süßigkeiten…?

Wie gesagt, das ist sicherlich sehr von der allgemeinen familiären Situation und dem Alter des Kindes abhängig.

Kein Leitfaden, aber sehr hilfreiche Literatur:

„Das kompetente Kind“ von Jesper Juul http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499614855/qid…

„Smart love“
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423340320/qid…

VG,

Birgit

hallo!

Hallo Jerry,

Grundsätzlich nutzen die Verbote nicht viel.Man sollte nicht zu viel verbieten und nicht zu oft „Nein“ sagen, denn schon bald werden die Kids so ein Verhalten als halt für Papa/Mama typisch auswerten und sich damit arrangieren. Folge: die Verbote werden einfach ignoriert. Es ist besser, wenn die Kinder wissen, dass wenn ein „Nein“ ausgesprochen wird, ist es se-e-e-hr ernst gemeint und bedeutet: „Bis hierhin und nicht weiter“.

Im Einzelnen:

  • lügen

Woher weisst du, dass das Kind lügt und nicht fantasiert. Hast du es der Lüge überführt? Wenn ja, dann einen kleinen Vortrag halten, dass alle nächsten Aussagen des Sprößlings nicht mehr ernst genommen werden können. Meistens folgt darauf entweder gar keine Reaktion oder eine blanke Empörung „ich habe die Wahrheit gesagt!“ Abwarten. Nächste Gelegenheit kommt bestimmt. Beim nächsten Gespräch zweifelnd erwähnen: „Ob das wohl so stimmt, wie du es sagst?“ Irgendwann klappt es mit Lügen.

  • nicht hören

Nur ein einziges Mal sagen. Nicht wiederholen, nicht nachfragen, ob die Botschaft wohl angekommen ist. Hat das Kind nicht gehört, macht es bestimmt etwas falsch. Sich enttäuscht zeigen: „Ich habe es dir gesagt, du hast es nicht gehört. Jetzt ist das Ganze ein bisschen dumm gelaufen“. Nicht schreien, eher Traurigkeit spielen.

  • hausaufgaben nicht gemacht

Tja, solange die Hausis nicht fertig sind, ist es für dich leider nicht möglich, das Kind spielen, fernsehen etc. zu lassen. Oder eben: dann müssen die Hausaufgaben halt am Wochenende nachgeholt werden, wenn alle anderen Kinder ihre Freizeit genießen. Oder - ganz harte Masche - es soweit kommen lassen, dass die Lehrkraft sich meldet. Dann ein beschämendes Gespräch einleiten: „Wie konnte es soweit kommen, dass Frau soundso mich anrufen/Anschreiben muss?“ Hysterische Anfälle, Selbstmorddrohungen, Weg-vom-Haus-laufen-Absichten ignorieren. Schimpfwörter und Beschuldigungen in Mutters/Vaters-Adresse sofort unterbieten.

  • unordentliches zimmer

Siehe oben. Oder: alles in einen Müllsack stecken und wegbringen: „Mir hat´s gereicht. Ich habe alles weggeschmissen“. Eine Anwendung reicht normalerweise. Nicht weich werden: Verlust der Lieblingsspielzeuge, Briefe von den Freunden, Bücher, Fotos etc. machen wütend. Oder: Sämtliches rumliegendes Zeug auf das Bett in einen Haufen schmeissen. Wo soll das Kind jetzt bloß schlafen?

  • sehr frech sein

Nicht auf den Ton eingehen, nicht reden, keine Fragen in diesem Ton beantworten. Keine Anschuldigungen akzeptieren: „Das will ich nicht mehr hören“. Aus dem Zimmer schicken und kalte Schulter zeigen. Konsequent sein und sich nicht auf unendliche Diskussionen einlassen.

  • nicht essen wollen

Essen wie gewohnt anbieten. Abwarten. Wird nicht gegessen - wegräumen. Darauf achten, dass zwischendurch nichts genascht wird (keinen Saft, aber genügend Wasser bereitstellen). Beim Bedarf während der nächsten Malzeit wiederholen.

Dies sind keine Einmalmaßnahmen, die sofort helfen. Auf die Dauer ausgelegt, helfen sie bestimmt (mit einer kleinen Fehlerquote ist allerdings immer zu rechnen, was kein Grund zur Panik ist).

Viel Spaß

jaro

moin,

deinen ausfuehrungen stimme ich zu, bis auf einen punkt:

unaufgeraeumtes zimmer:

ich respektiere das zimmer als absolute privatsphaere, und der bewohner kann darin machen, was er will - zumindest solange es keine hygieneprobleme fuer die ganze wohnung gibt.
ein unaufgeraeumtes zimmer erzieht naemlich auch zu organisation: sachen wiederzufinden, die man braucht, dinge schonend zu verstauen, die einem viel wert sind, etc…
die vorstellung von „ordnung“ sind bei kindern und erwachsenen voellig verschieden, und das ist auch gut so.
wenn du einem kind die ordnung der erwachsenen aufzwingen willst, dann machst du es unmuendig und nimmst ihm jeden entwicklungsspielraum.

dazu kommt dann noch eine persoenliche beobachtung von mir: je „aufgeraeumter“ die umgebung eines erwachsenen ist, umsomehr kleingeistige und teils auch faschistoide denkweisen lassen sich an demjenigen feststellen.
und da ist mir dann ein liebenswerter chaot allemal lieber.

das problem unaufgeraeumtes zimmer loest sich spaetestens beim ersten uebernachtungsgast, der im gleichen bett pennt…
gruss
khs

2 „Gefällt mir“

Wie alt ist denn das Kind? Wie ist die Situation allgemein???

sie ist 11 und alle punkte, die ich o. g. habe, treffen zu.

Hi Jerry,

gibts einen „leitfaden“ für verbote, die man aussprechen
sollte, wenn ein vergehen von einem kind begangen wurde?

Zuallererst Dein Bauchgefühl. Das ist in der Regel der beste Leitfaden, denn niemand kennt Dein Kind besser als Du und kann dessen Verhalten adäquat einschätzen.

z. b. was sollte man tun bei

Aber wirklich nur Beispiele, ja?

  • lügen

Kommt auf die Lüge an. Und das Alter des Kindes. Und die eigene Gewohnheit, im Beisein des Kindes schamlos zu lügen, ohne es selbst zu realisieren (Oma ruft an, Du flüsterst Deiner Frau zu, dass Du „nicht da bist“, Kind bekommt alles mit => LÜGE)…

  • nicht hören

Kinder sind gaaaaanz schlechte Rekruten. Eigenen Ton überlegen und Sanktion, ob sie überhaupt sinnvoll ist. Ständige Verbote haben ein extremes Durchzugspotential.

  • hausaufgaben nicht gemacht

Ohne in die Schule gehen lassen!
Vielleicht mal mit dem Lehrer telefonieren.

  • unordentliches zimmer

Ordnungssystem überdenken. Manchmal ist das Kind schlicht und ergreifend überfordert. Mithelfen beim Ordnungmachen ist eigentlich das beste, aber nicht hinterherräumen oder bedienen. Das ist ein Unterschied.

Im Beisein von Schulfreunden mal darauf aufmerksam machen, ob sie es auch so extrem unordentlich finden wie Du. Wirkt garantiert *g*!

  • sehr frech sein

Sofort Situation abbrechen. Auf diesem Niveau nicht weiterreden. Traurig aber bestimmt abweisen und klar machen: SO NICHT!

  • nicht essen wollen

Ein gesundes Kind verhungert nicht vor’m vollen Teller. Also easy bleiben. Wozu bestrafen?

*gg*

Mal ehrlich. Deine Fragen waren viel zu allgemein und komplex.

Viele Grüße
Jana

Pfui Spinne, Jarolep, bei dir wollt ich
kein Kind sein!

Du machst ganz schoen auf Psychoterror, oder?

Beim nächsten Gespräch zweifelnd erwähnen: „Ob das
wohl so stimmt, wie du es sagst?“
Sich enttäuscht
zeigen:
eher Traurigkeit spielen.
Dann ein beschämendes
Gespräch einleiten
kalte Schulter zeigen.

Nee, ehrlich! Ich versuche meine Kinder durch
Einsicht zu erziehen, nicht durch Schuldgefuehle (noch
dazu geheuchelte).

Gruesse
Elke

4 „Gefällt mir“

hallo jerry,

wenn ich zurückdenke; mit 11-12 Jahren habe
ich mich folgender Delikte schuldig gemacht:

  • lügen
  • nicht hören
  • hausaufgaben nicht gemacht
  • unordentliches zimmer
  • sehr frech sein
  • nicht essen wollen

für … könnte man bei mir noch hinzufügen:

  • heimlich Mopped gefahren
  • „Lagerfeuer“ aus Autoreifen gemacht
  • Sprengladungen aus Unkrautex (Ammonnitrat) gebastelt

Trotz der „Hausaufgaben“ habe ich später mein Abi
mit 1 geschafft, genauso Dip und Prom; die „Frech-
heit“ schlug später in Selbstbewusstsein um (nicht
geraucht, weil alle anderen Dödel rauchten), das
nicht essen wollen war in Wirklichkeit „nicht mit
Pappa/Mamma zusammen essen wollen“, ein Schritt,
die Ambivalenz auszuleben und zu ertragen.

Und was das „nicht hören“ betrifft, so ist es einem
„stärkeren Charakter“ gar nicht möglich, auf mög-
licherweise inkompetente oder willkürliche Anweisungen
allzu gehorsam zu reagieren. Das ist später u.U. mal
ein grosser Vorteil.

OK, das mit dem Zimmer aufräumen hängt mir immer noch an :wink:

Grüße

CMБ

Todesstrafe!
Hallo jerry006,

was sagt denn deine Lebensgefährtin dazu?
Kinderbekommen ist ein leichtes - Kinder großziehen dagegen wohl eher nicht. Aber es muss doch möglich sein eine gewisse Konsequenz zu entwickeln die den Einzelfall und den geistigen Entwicklungszustand des Kindes berücksichtigt.

  • lügen

Warum lügt es? Situationsabhängig…

  • nicht hören

Warum?

  • hausaufgaben nicht gemacht

Warum?

  • unordentliches zimmer

Warum?

  • sehr frech sein

In wie fern?

  • nicht essen wollen

Hat es überhaupt Hunger?

Gruß Ivo

Nun ja, Elke,

Dass wir in den Fragen der Erziehung verschiedener Meinung sind, ist bereits bekannt. Über Heuchelei habe ich übrigens nichts gesagt. Die Einsicht ist ein schönes Wort und kommt immer gut an. Leider funktioniert es aber nicht immer, wie übrigens in allen zwischenmenschlichen Beziehungen. Und gerade diese gelobte Einsicht ist oft eben geheuchelt.
Beispiel: Neurdings bat die Lehrerin ihre Klasse, diejenigen mögen ihre Hand heben, wer zu Hause für schlechte Noten bestraft oder gar geprügelt wird. Von 25 Kindern (keine Ausländer, keine „sozial unstabile“ Familien) waren es nur drei, die es nicht getan haben, darunter auch mein Kind (und nicht aus Angst, wie du vielleicht angesichts meines „Psychoterrors“ gleich einwenden würdest).
Soweit zum Thema „Einsicht“.

(…)gibts einen „leitfaden“ für verbote…?

Hallo Jerry,
einen Leitfaden gibt es nicht. Kinder sind dazu zu verschieden. Zu deinen Punkten nur ein paar Möglichkeiten, wie ich reagiere:

  • lügen

Traurig reagieren, erklären daß es sehr schade ist, daß man dem Kind nicht (immer) glauben kann was es sagt; zeigen, daß das Kind sich in ALLEN Situationen ohne zu lügen an dich wenden kann. Auf keinen Fall wütend werden! Und wenn das Kind in einer für es unangenehmen Sache die Wahrheit sagt, mit ganz besonders viel Verständnis reagieren, Freude zeigen, daß es die Wahrheit gesagt hat.

  • nicht hören

Liegt oft daran, daß man dem Kind auch zu oft nicht zuhört. Beobachte dich in dieser Sache mal selbst.

  • hausaufgaben nicht gemacht

Probleme in der Schule? Bestimmte Fächer? Keine Zeit wg. vieler Hobbies? Läuft das TV den ganzen Tag? … erst den Grund suchen!

  • unordentliches zimmer

Aufräumen helfen, zeigen wie man einfach Ordnung halten kann, genug Kisten und Regale zum Einsortieren bereitstellen, am besten sogar selbst mit dem Kind bauen/basteln/verschönern/beschriften…

  • sehr frech sein

Wie reagierst du gegenüber dem Kind? Wütend/frech oder einfühlsam und verständnisvoll?

  • nicht essen wollen

Frag das Kind vielleicht ab und zu mal, was es gerne essen möchte. Auch wenn dabei was total ungesundes gewünscht wird!
Eltern kochen sich genau das, was sie gerne essen, Kinder müssen das essen was es gibt.

Ich wünsche dir viel Geduld und Verständnis,
Markus Onlein aus Offlein.

Hallo

  • lügen

Traurig reagieren, erklären daß es sehr schade ist, daß man
dem Kind nicht (immer) glauben kann was es sagt; zeigen, daß
das Kind sich in ALLEN Situationen ohne zu lügen an dich
wenden kann. Auf keinen Fall wütend werden! Und wenn das Kind
in einer für es unangenehmen Sache die Wahrheit sagt, mit ganz
besonders viel Verständnis reagieren, Freude zeigen, daß es
die Wahrheit gesagt hat.

Nachdem mein Sohn mal gelogen hat und danach mal eine Situation da war, wo es wichtig war, ob ich ihm glaube oder nicht, habe ich ihm gesagt, wie unsicher ich mich fühle, und dass es so ist, dass man jemandem, der einmal gelogen hat, nur schwer wieder glaubt, auch wenn er nur ein einziges Mal gelogen hat. Na ja, einfach, wie es halt ja auch wirklich ist, wenn einer lügt. Der muss sich ja normalerweise gewaltig anstrengen, bis man ihm wieder glaubt.

Das hat meinen Sohn überzeugt. Ein Strafe hätte ihn bestimmt nicht überzeugt, sondern im Gegenteil.

Viele Grüße
Thea

1 „Gefällt mir“

Hallo Jerry

… wenn ein vergehen von einem kind begangen wurde?

Das Wort „Vergehen“ klingt fast wie „abscheuliches Verbrechen“. Meinst du das so, oder hast du einfach nur ein anderes Sprachempfinden?

Viele Grüße
Thea

Hallo Thea,

danach mal eine
Situation da war, wo es wichtig war, ob ich ihm glaube oder
nicht, habe ich ihm gesagt, wie unsicher ich mich fühle, und
dass es so ist, dass man jemandem, der einmal gelogen hat, nur
schwer wieder glaubt, auch wenn er nur ein einziges Mal
gelogen hat.

Das finde ich gut. Das ist auch gerade der Unterschied
dazu, SELBST mal absichtlich mit erzieherischen Absichten
zu luegen, wie unten vorgeschlagen wurde. Das ist naemlich
aufgesetzt und wird von den Kinder erkannt - u.U. regt es
zum Nachdenken an, aber es wird abgeheftet unter: sie wollten
mir zeigen, was nicht gut ist. Das ist etwas anderes (und
weniger dauerhaft/erfolgreich) wie: die Konsequenz meines
Luegens ist ein Vertrauensverlust.
Danke.

Gruesse
Elke