Welche Versicherungen sind wirklich notwendig?

Hallo liebe Experten,

vor kurzem hat mein Mann seine Ausbildung abgeschlossen und verdient nun Geld… und nun ist die Zeit gekommen, wo wir uns Gedanken über einen Versicherungsschutz jenseits der Autohaftpflichtversicherung machen.
Für einen Uneingeweihten wie mich ist es überwältigend festzustellen, gegen oder für was man sich alles versichern kann!?!
Aber was davon braucht man wirklich?

Für jedweden Hinweis oder Tipp überaus dankbar…
Cesmy

Aber was davon braucht man wirklich?

Wir hatten eine ganz ähnliche Frage schon vor einigen Monaten, die Antworten dürftem im Archiv verfügbar sein, leider fehlt mir der Titel, vielleicht kann ja jemand den Link hier rein setzen??? :wink:)
Eine eindeutige Antwort kann es hier nicht geben, denn JEDE Versicherung ist immer dann sinnvoll, wenn der Schaden eintritt, gegen den man versichert ist, ob er eintritt weiß man natürlich nicht.
Im individuellen Sinn notwendig ist es, sich dort zu versichern, wo man selber eine hohe Gefährdung sieht und wo man die Folgekosten eines Schadens nicht verkraften würde. Dabei sollte die Prämie immer im angemessenen Verhältnis zur möglichen Schadenhöhe. bzw. der zu erwartenden Entschädigungssumme und der Wahrscheinlichkeit des Schadenfalles liegen.
Einfachstes Beispiel ist die Vollkasko, die bei einem nagelneuen teuren KFZ sinnvoll ist, bei einem 10 Jahre alten Polo nicht.
Ein angenommener Totalschaden für ersteres KFZ dürfte den Geldbeutel erheblich belasten, beim letzteren KFZ bekommt man wohl auch mit VK nicht viel raus.

Aber hier kurz meine ganz pesönliche Meinung:

vom Gesetzgeber vorgeschrieben: KFZ-Haftpflicht
freiwillig: Kasko (nach Bedarf)
leider nicht vorgeschrieben
aber aus meiner Sicht
unverzichtbar: Privathaftpflicht
sehr sinnvoll: Unfall, auch für die Kinder!
sinnvoll vor allem bei
zu versorgender Familie
oder Krediten: Risiko-LV
hier scheiden sich die Geister: Berufsunfähigkeitsversicherung
nützlich: Hausrat
verzichtbar: Rechtschutz
nur bei genügend Kleingeld und
nach Prüfung von Alternativen: Lebensvers.

Als Besitzer von Häusern, Grundstücken oder Hunden usw. empfiehlt sich der Abschluß der speziellen Haftpflichtversicherungen.
Ebenso sollte man die Notwendigkeit eines Einschlusses einer Haftung bei Umweltschäden, z.B. durch Heizöltanks prüfen.
Sonst fallen mir für Privat-Personen keine Versicherungen ein, die relevant ist, aber ich erhebe auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Am Ende entscheidet Ihr! :smile:

Gruß Heike

Moin, Cesmy!

Für einen Uneingeweihten wie mich ist es überwältigend
festzustellen, gegen oder für was man sich alles versichern
kann!?!
Aber was davon braucht man wirklich?

Zunächst mal der Hinweis, das der Umfang des Versicherungsschutzes niemals Pauschal benannt werden kann bzw. sollte. Der benötigte Umfang an Versicherungsschutz hängt immer von der individuellen Lebenssituation des einzelnen ab.

Ich werde trotzdem mal versuchen, Dir meine Sicht der Dinge darzulegen.

Grundsätzlich denke ich, das eine Versicherung immer dann Sinn macht, wenn der Schaden in einem möglichen Versicherungsfall nicht oder nur sehr schwer aus vorhandenem Vermögen gedeckt werden kann. Das bedeutet im Klartext, wenn es Dir im Falle eines Falles nicht schwer fällt oder nicht weh tut, die (finanziellen) Folgen selbst zu tragen, dann wäre eine Versicherung nicht notwendig.

Erstes Beispiel: Private Haftpflichtversicherung

Hier können Schäden leicht in die Millionenhöhe abdriften. Für Dich unvorstellbar? Stell Dir einfach mal vor, Du schubst versehentlich jemanden, der fällt ungünstig mit dem Kopf voran und ist lebenslang schwerstbehindert. Du bist zur Zahlung von Schmerzensgeld und vor allem zur Zahlung einer Lebenslangen(!) Rente verpflichtet. Das summiert sich.

Mein Fazit zur Privaten Haftpflicht (und auch zur Tierhalterhaftpflicht, sofern Hund oder Pferd vorhanden sind): Absolut unverzichtbar!

Zweites Beispiel: Hausratversicherung.

Stell Dir einfach vor, Deine Wohnung brennt völlig aus. Und schüttel nicht den Kopf, weil es Dir abwegig erscheint. So abwegig ist es nicht. Das passiert leider viel zu oft. Kannst Du es Dir leisten, Dich jederzeit vollständig neu einzurichten? Alles neu anzuschaffen? Nein? Dann macht eine Hausrat mehr als Sinn. Weitere interessante Vorstellung (und noch dazu viel wahrscheinlicher) wäre ein geplatzter Ab- oder Zuwasserschlauch Deiner Waschmaschine. Stell Dir vor, Deine Wohnung steht völlig unter Wasser, Deine Bodenbeläge gleich welcher Art sind versaut, die Möbel an den Unteren Kanten völlig aufgequollen und unbrauchbar. Wird ziemlich teuer. Kannst Du Dir das leisten? Oder es bricht jemand in Deine Wohnung ein und nimmt sich mal eben Deine gesamte Heimelektronik mit. Oder, oder, oder.

Auch zur Hausrat lautet mein Fazit: Absolut unverzichtbar.

Nächstes Beispiel: Berufunfähigkeitsversicherung (BU).

Stell Dir vor, Du wirst gleich aus welchem Grund unfähig, für Deinen Lebensunterhalt zu sorgen. Willst Du den Rest Deines Lebens vom Sozialamt leben? Von der staatlichen Rentenkasse kannst Du (gerade als junger Mensch) nämlich nichts oder fast nichts erwarten. Um diese Lücke zu schließen, wäre eine BU unverzichtbar. Wenn Du jedoch über ein größeres Vermögen vefügst, aus dessen Zinseinkünften Du leben kannst, dann macht das sicherlich weniger Sinn.

Hier lautet mein Fazit also: Für unvermögende Junge Leute unverzichtbar, für vermögende oder Ältere Leute je nach Lebenssituation.

Ich halte eine BU für wesentlich wichtiger als eine Unfallversicherung. Die Unfall leistet nämlich ausschließlich im Falle eines Unfalls, während eine BU als Leistungskriterium in der Regel auf die Berufsunfähigkeit abstellt. Und die Kriterien zur Definition de Unfallbegriffs sind relativ eng gefasst.

Je nach der persönlichen Lebenssituation könnte auch noch eine Risikolebensversicherung und/oder eine Rechtschutzversicherung sinnvoll sein. Wie gesagt, es hängt immer am individuellen Einzelfall. So könnte ich jetzt auf jede Art der Versicherung eingehen. Damit würde dieses Posting aber wahrscheinlich wegen Überlänge unlesbar werden. Deswegen schlage ich Dir vor, wenn Du etwas zu bestimmten Versicherungsarten und den jeweiligen Sinn oder Unsinn wissen möchtest, dann schreib es einfach hier nochmal genauer rein oder schick mir einfach eine Email. Ich werde Dir dann genauer antworten.

Noch Fragen? Dann raus damit.

So long.

Der Dicke MD.

Hallo Cesmy,

ich bin kein Versicherungsexperte, habe aber vielleicht doch ein paar Anregungen für Dich:

Versichern sollte man all die Eventualitäten, die dazu geeignet sein können, dass man auf Dauer finanziell ruiniert ist. Andere Risiken abzusichern ist wohl mehr oder weniger Geschmacks-/Wohlfühlsache.

Zu den großen Risiken gehören Personen- und Sachschäden, die man anderen ohne Absicht zufügen und für die man dennoch in voller Höhe und auf Dauer (z.B. durch Rentenzahlungen) haftbar gemacht werden kann.
Dieses Risiko wird durch eine „Private Hafpflichtversicherung“ abgedeckt. Sie kostet ca 100,- DM/Jahr und ist nach allgemeiner Auffassung ein absolutes Muss.

Vor allem nach der letzten Rentenreform ist zumindest für jüngere Leute, zumal, wenn sie noch nicht lange versicherungspflichtig gearbeitet haben und deshalb kaum Zeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung „gesammelt“ haben, eine sog. Berufsunfähigkeitsversicherung dringend zu empfehlen. Bei Berufs-/Erwerbsunfähigkeit zahlt die gesetzliche Rentenversicherung in den ersten fünf jahren nämlich gar keine Rente und später bei jüngeren Menschen (geboren vor 1961) nur im Falle von Erwerbsunfähigkeit (völlig arbeistunfähig), und auch dann nicht besonders viel. Das Thema ist ziemlich komplex und bedarf m.E. einer ausführlichen Beratung durch einen wirklichen Fachmann; eine guten und nicht von Provisionsinteressen geprägten Einstieg in das Thema bietet Dir vielleicht die Augustausgabe der Zeitschrift „Finanztest“. Diese Versicherung ist ziemlich teuer, man sollte sie sich dennoch „gönnen“ und nicht sparen! Vor allem sind hier die Tarifbedingungen wichtig, damit die Versicherung auch wirklich zahlt, wenn es darauf ankommt.
Eine Unfallversicherung, die wesentlich billiger ist, ist nicht wirklich eine Alternative, da die häufigsten Ursachen für Berufs-/Erwerbsunfähigkeit in Krankheiten zu suchen sind.

Das sind aus meiner Sicht die beiden wichtigsten Versicherungen, die man wirklich braucht.

Viel Erfolg bei Deinen Recherchen wünscht Dir

Ulrich

P.S.:
Du solltest auf eine möglichst objektive Beratung achten. Versicherungsvertreter /-makler leben von Provisionen.

Moien!

Was ihr wirklich alles benötigt wird hier niemand sagen können, denn dann müßtet ihr schon alles offenlegen…so Finanzen, Einkommen, Vermögen, usw…

An sich liegt meine Vorrednerin in meinen Augen schon ganz richtig (wobei ich Rechtsschutz auf jeden Fall auch einplanen würde), aber bevor ihr hier weiterfragt würde ich euch empfehlen euch erstmal „live“ beraten zu lassen.

Danach könnt ihr dann ja hier VOR Abschluß der Verträge nachfragen. Es gibt ja auch einige Firmen, die euch gegen gegringes Entgelt anhand euer finanziellen Daten einen „Versorgungsplan“ erstellen - dies Geld sollte man ruhig „opfern“…

Bernd

Hallo Ulrich,

dennoch sind die vertraglichen Bindungen grundsätzlich verschiedene. Während der eine Weisungsgebundener des VR ist, ist der andere Weisungsgebundener des Kunden.

Gruß
Marco

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Hallo Marco,

eines vorab und ganz deutlich: Ich will niemandem persönlich zu nahe treten oder gar ans Zeug flicken!

Ich habe nur leider viele nicht so gut bis schlechte Erfahrungen mit Versicherungsvertretern /-maklern gemacht und möchte nicht mehr als dazu auffordern, sich breit und umfassend zu informieren, bevor man eine Versicherung abschließt, vor allem wenn es sich z.B. um solche Versicherungen wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine private Krankenversicherung handelt, bei denen man sich langfristig bindet.

Natürlich ist ein Mehrfachagent für einen potentiellen Versicherungsnehmer günstiger als ein Vertreter, der nur die Produkte eines Unternehmens verkaufen darf/kann.

Aber nun frage ich Dich:

  1. Mit wieviel Versicherern(VR) von allen denkbaren und ggf. günstigeren hat ein Makler de facto einen Vertrag; der Versicherungsnehmer (VN) jedenfalls kann es nicht beurteilen.
  2. Auch wenn ein Mehrfachagent letztlich auf die Weisung seines Kunden angewiesen ist, hat der doch mehr oder weniger nur die Chance, sich als Laie auf die Ratschläge seines Maklers zu verlassen.
  3. Wie groß schätzt Du die Verlockung für den Makler ein, einem VN nicht den für ihn optimalsten Tarif bei dem optimalsten VR anzubieten, wenn die Provision höher ausfällt? Kann ich als VN immer/meistens davon ausgehen, dass der wirklich primär mein Wohl im Auge hat und nicht ein klein wenig mehr seinen eigenen Geldbeutel? Und wenn es dann doch einen so tollen Makler gibt (und davon bin ich überzeugt!), woran kann ich den denn erkennen und wie und wo finde ich den?

Was hältst Du denn z.B. von einem Gang zu einem vereidigten Versicherungsberater, der nicht von Provisionen lebt, für eine generelle Bedarfsanalyse und vor dem Abschluß von Versicherungen wie z.B. den oben genannten. Kann es nicht ein guter Tipp sein, die Dienste eines solchen Menschen in Anspruch zu nehmen, auch wenn der für seinen neutralen Service 180,- DM/Stunde berechnet? (Natürlich bedeutet Neutralität nicht notwendig auch Qualität!)

Und Publikationen wie die der Stiftung Warentest sind sicher auch keine schlechte Quelle; sehr wahrscheinlich neutral, wenn man sich über die Bewertungsmaßstäbe vielleicht auch hier und da streiten kann.

Bleiben natürlich noch die Recherchemöglichkeit im Web und Usenet. Die ist zwar nicht schlecht, aber in Bezug auf objektive Infos zum Thema Versicherungen ein hartes Brot.

Es grüßt

Ulrich

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Moin,

schön, daß Du das mal so deutlich herausgestellt hast.
Die Vorteile für den Kunden liegen ja auf der Hand. Und von irgend was müssen wir ja auch leben.

Gruss
Christian

Hallo Ulrich,

eines vorab und ganz deutlich: Ich will niemandem persönlich
zu nahe treten oder gar ans Zeug flicken!

Keine Bange :smile: da stehe ich selbst wenn, drüber :smile: Anders ausgedrückt… es ist deine Meinung und die akzeptiere ich :smile:

Ich habe nur leider viele nicht so gut bis schlechte
Erfahrungen mit Versicherungsvertretern /-maklern gemacht und
möchte nicht mehr als dazu auffordern, sich breit und
umfassend zu informieren, bevor man eine Versicherung
abschließt, vor allem wenn es sich z.B. um solche
Versicherungen wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder
eine private Krankenversicherung handelt, bei denen man sich
langfristig bindet.

Dies ist auch richtig so.

Natürlich ist ein Mehrfachagent für einen potentiellen
Versicherungsnehmer günstiger als ein Vertreter, der nur die
Produkte eines Unternehmens verkaufen darf/kann.

Richtig, denn der Mehrfachagent hat mehrere Versicherer in seinem Angebot, was ihn aber dennoch in eine Abhängigkeit rutschen lässt, denn Mehrfachagenten sind keine Makler.

Dies ergibt sich alleine schon aus der Rechtstellung nach §84 HGB ff. Insbesondere aber i.V.m. §92 HGB.
Die Rechtsstellung des Maklers hingegen aus §93 ff. HGB.

Aber nun frage ich Dich:

  1. Mit wieviel Versicherern(VR) von allen denkbaren und ggf.
    günstigeren hat ein Makler de facto einen Vertrag; der
    Versicherungsnehmer (VN) jedenfalls kann es nicht beurteilen.

Mit vielen. Hat er einmal mit einem kein Vertrag, so ist er verpflichtet, wenn der Kunde den Vertrag dort wünscht, einen Vertrag dort zu schließen.
Dies geschieht auf recht unkonventionelle Art und Weise.

Makler hat mit dem Versicherer bisher kein Geschäft gemacht, dann geht er zum Versicherer, bekommt Standard-Makler Courtage und damit ist der Fall erledigt.

  1. Auch wenn ein Mehrfachagent letztlich auf die Weisung
    seines Kunden angewiesen ist, hat der doch mehr oder weniger
    nur die Chance, sich als Laie auf die Ratschläge seines
    Maklers zu verlassen.

Der Mehrfachagent ist Vertreter des VR. Lediglich der Makler ist ein Vertreter des VN und daher darf dieser auch Weisungen des VN weiterreichen. Ein Mehrfachagent ist dazu nicht berechtigt.

  1. Wie groß schätzt Du die Verlockung für den Makler ein,
    einem VN nicht den für ihn optimalsten Tarif bei dem
    optimalsten VR anzubieten, wenn die Provision höher ausfällt?

Für den redlichen minimalst. Für denjenigen, der lediglich vorgibt, ein Makler zu sein, sieht es da schon anders aus.

Kann ich als VN immer/meistens davon ausgehen, dass der
wirklich primär mein Wohl im Auge hat und nicht ein klein
wenig mehr seinen eigenen Geldbeutel? Und wenn es dann doch
einen so tollen Makler gibt (und davon bin ich überzeugt!),
woran kann ich den denn erkennen und wie und wo finde ich den?

Woran du den erkennst? Er drängt nicht auf Abschluss, er berät dich kompetent. Kurzum: du hast Vertrauen zu ihm. Er geht auf deine Wünsche ein. Sicherlich lenkt er dich ein wenig, aber über die Inhalte des Versicherungsschutzes bestimmst du… je ausgefallener dein Deckungswunsch ist, desto weniger VR werden in der Auswahl sein.
Solltest du einem Makler nachweisen können, dass er nicht das Produkt gewählt hast, was du gewünscht hast, unterliegt er der sogenannten Beraterhaftung. Du kannst deinen Vermögensschaden also bei ihm geltend machen.

Hinweis: der günstigste Versicherer muss nicht der billigste sein, was oftmals nämlich ein Trugschluss ist.

Verlangst du den günstigsten, muss er dir diesen anbieten. Verlangst du den billigsten, so muss er dir diesen anbieten.

Was hältst Du denn z.B. von einem Gang zu einem vereidigten
Versicherungsberater, der nicht von Provisionen lebt, für eine
generelle Bedarfsanalyse und vor dem Abschluß von
Versicherungen wie z.B. den oben genannten. Kann es nicht ein
guter Tipp sein, die Dienste eines solchen Menschen in
Anspruch zu nehmen, auch wenn der für seinen neutralen Service
180,- DM/Stunde berechnet? (Natürlich bedeutet Neutralität
nicht notwendig auch Qualität!)

Ich halte diesen Gang in manchen Fällen für sinnvoll. Sicherlich, es kostet eine Menge Geld, daher sollte auch ein gewisses Prämienvolumen zu beachten sein. Als Otto-Normal-VN denke ich, lohnt es sich nicht. Auch im Industriebereich denke ich, bringt dieser Gang nicht viel.

Gruß
Marco

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Das hat der Große Onkel aber wieder fein geschrieben!

Hallo Marco!

Großes Kompliment, sehr schön sachlich und aufklärend! Find ich klasse *beifallklatschend*

So long.

Der Dicke MD.

*gerührtbin* :smile: Danke … *owt*

schau mal unter: http://www.bundderversicherten.de ! Das ist eine wirklich unaghängige Seite, die nicht von einem auf Geld lauernden Versicherungsagenten hinterlegt ist, der „Beratung“ mit Irreführung verwechselt, aus der er Profit zieht. Diese Seite ist echt gut und eine Interessenvertretung der Verbraucher

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Mod:
Link klickbar gemacht

Ich halte eine BU für wesentlich wichtiger als eine
Unfallversicherung. Die Unfall leistet nämlich ausschließlich
im Falle eines Unfalls, während eine BU als Leistungskriterium
in der Regel auf die Berufsunfähigkeit abstellt. Und die
Kriterien zur Definition de Unfallbegriffs sind relativ eng
gefasst.

Diese Betrachtungsweise ist sicher nicht von der Hand zu weisen!

Gruß Heike