Welche Vorschriften sind das denn genau?

Ich hab gerade einen interessanten Artikel gelesen: 

http://nordpeis.de/Ger/News/Die-Abnahme-des-Schornst…Wir möchten uns einen Kamin zulegen und jetzt bin ich gerade am schauen was genau wir da alles beachten müssen. 

Hier stehen zwar viele Sachen drin die Kontrolliert werden vom Schornsteinfeger aber keine genauen Zahlen wie z.B wie hoch die Entfernung zu den Möbeln jetzt sein muss usw.

Moin BieneMaja,

die Zeit der offenen Kamine ist leider vorbei; die Vorschriften werden immer rigider, und man darf einen Kamin nur noch bei geschlossenen Scheiben brennen lassen. Da ist es also verhältnismäßig egal, wie weit die Möbel entfernt sind. Allerdings halte ich einen Abstand von zwei Metern für sinnvoll. So weit steht jedenfalls der nächste Schrank zu meinem Kamin.

Gruß - Rolf

Moin,

fragt doch mal bei dem Schornsteinfeger nach, der in den letzten Jahren gekehrt hat. Er wird den Kamin abnehmen müssen und weiß daher worauf zu achten ist.

Je nach Raumgröße können z.B. eine Zuluftmöglichkeit erforderlich sein, ist eine offene Küche mit Dunstabzugshaube vorhanden, können u.U. eine Verriegelung notwendig sein, d.h. es kann nicht die DAH und der Kamin gleichzeitig betrieben werden.

Unser Schornsteinfeger hat für wenig Geld den Kamin angeschlossen, so waren/sind wir auf der sicheren Seite.

Viel Spaß mit der gemütlichen Wärme.

Gruß Volker

Hallo,

man ruft den Bezirksschorni an und sagt ihm was man vor hat und fragt nach, ob er nicht mal vorbei kommen könnte zur Beratung vor dem Kauf.

Ist immer noch billiger als hinterher alles wieder rückgängig zu machen.

Eine allgemeingültige Antwort ist hier nicht möglich, da die örtlichen Gegebenheiten viel zu unterschiedlich sind und immer wieder individuelle Lösungen möglich sind.

Grüße
miamei

Hallo

die Zeit der offenen Kamine ist leider vorbei …

Ich bin froh darüber. Ich habe früher im Winter regelmäßig draußen in den Straßen Kopfschmerzen bekommen durch das, was die da in den Kaminen verfeuert haben.

Viele Grüße

Kamine und Öfen
Servus,

die Kohle, von der Du sprichst, wurde nicht in Kaminen verfeuert, sondern in Öfen (und ganz selten noch in Herden). Relativ fies waren bei Inversionswetterlagen Anfang und Ende Winter die Braunkohlenbriketts. Wenn es richtig kalt war und Anthrazit-Eierkohlen verfeuert wurden, machte das auch keinem empfindlichen Köpfchen was aus.

In Kaminen gab es in der Vor-Zentralheizungszeit immer bloß Holz.

Schöne Grüße

MM

Hi

die Kohle, von der Du sprichst, …

Ich spreche von keiner Kohle und ganz bestimmt nicht von Kohleöfen. So etwas gibt es hier weit und breit nicht, und auch nicht in den Gegenden, in denen ich mich sonst aufhalte. Es müssen Kamine sein, deren Rauch mir Kopfschmerzen bereitet. Was die da verfeuern oder verfeuert haben, weiß ich nicht, aber es reicht doch, wenn nur einer in der Straße seine alten Spanplatten da reintut.

Viele Grüße

Hi

die Kohle, von der Du sprichst, …

Ich spreche von keiner Kohle und ganz bestimmt nicht von
Kohleöfen. So etwas gibt es hier weit und breit nicht, und
auch nicht in den Gegenden, in denen ich mich sonst aufhalte.
Es müssen Kamine sein, deren Rauch mir Kopfschmerzen bereitet.
Was die da verfeuern oder verfeuert haben, weiß ich nicht,
aber es reicht doch, wenn nur einer in der Straße seine alten
Spanplatten da reintut.

Hi,

ja aber, das tun sie egal ob der Kamin offen oder geschlossen ist. Ich würde da sowieso eher zu geschlossenen Kaminen tendieren, wer will denn den Gestank von verbrannten Spanplatten und dergleichen schon in der Wohnung haben…

Gruß
Tina

Hi

ja aber, das tun sie egal ob der Kamin offen oder geschlossen ist. Ich würde da sowieso eher zu geschlossenen Kaminen tendieren, wer will denn den Gestank von verbrannten Spanplatten und dergleichen schon in der Wohnung haben…

Ach so. - Ich hatte gehofft, dass an geschlossenen Kaminen weniger Leute Spaß haben und sich das ganze deswegen reduziert! Dann habe ich mich wohl zu früh gefreut.

Viele Grüße

Servus,

ach so - ich glaubte, Du sprächest von

früher im Winter

Schöne Grüße

MM

Hallo

ach so - ich glaubte, Du sprächest von

früher im Winter

Auch eine Woche früher ist früher. Ich habe im Moment den Eindruck, es habe sich gebessert.

  • Gut, ‚Winter‘ …
    Aber doch, in den letzten 15 Jahren ist auch mal Winter gewesen. Ich meine, der letzte Winter wäre gar nicht mal so lange her. War der nicht sogar vor zwei Jahren? Oder drei?

Viele Grüße

Hallo MM,

In Kaminen gab es in der Vor-Zentralheizungszeit immer bloß
Holz.

Nur durfte man früher alles was brennt verfeuern.
Es spielte keine Rolle mit was das Holz behandelt worden war und was bei dessen Verbrennung so alles aus dem Kamin kommt.
Orangenkistchen waren gut zum anfeuern und eine Eisenbahnschwelle brannte lange …

MfG Peter(TOO)

Servus,

Nur durfte man früher alles was brennt verfeuern.

sicher - aber dafür, dass vom Verbrennen z.B. lackierten Holzes in Kaminen auf der Gasse eine nennenswerte „kopfwehträchtige“ Konzentration von irgendwelchen unschönen Dingen entstanden wäre, hätten (a) sehr viel mehr Haushalte über Kamine verfügen müssen - das ist abgesehen von ländlichen Höfen ein eher modernes Spielzeug, in den Wohnungen gab es fast ausschließlich Öfen - und (b) sehr viele gleichzeitig verunreinigtes Holz verbrennen müssen.

Wenn es empfindlichen Leute bei Inversionswetterlagen von den Ofenheizungen (übrigens einschließlich ölgefeuerten) unwohl wurde, war das eine Sache von hoher Schwefelkonzentration im Rauch, und die kam ggf. vom Verfeuern von Braunkohlebriketts und/oder Heizöl mit hohem Schwefelgehalt.

  • So ab dem 49. Breitengrad südlich stolpert man in diesem Zusammenhang immer wieder über die oberdeutsche Verwendung von „Kamin“ für „Schornstein“ - in einem (offenen) Kamin wurde zu Zeiten regelmäßiger Heizung mit Holz/Kohle normalerweise kein Dreck verbrannt, weil es davon ja auch in der Diele oder der Stube, wo der Kamin eingebaut war, ganz ordentlich gestunken hätte. Es gibt freilich Ausnahmen - ich habe vor einigen Jahren eine Studie von einem Mainzer Jungmedizinmann gesehen, der sich des Phänomens angenommen hatte, dass in Rheinhessen die Leberzirrhose so häufig als Todesursache auftrat. Er fand, dass das nicht davon veranlasst war, dass in Rheinhessen seit je der Fasswein so billig ist, sondern schlagartig aufhörte, als die Küchenherde nicht mehr mit Holz geheizt wurden: Überall oft und gerne verfeuertes Material waren ausgehauene Rebknorzen und Wingertstecken, beide hoch mit Kupfervitriol und anderen Schwefelverbindungen belastet.

Schöne Grüße

MM

man ruft den Bezirksschorni an und sagt ihm was man vor hat
und fragt nach, ob er nicht mal vorbei kommen könnte zur
Beratung vor dem Kauf.

Richtig und man MUSS das sowieso machen, um sich die sog. ‚Vorbescheinigung‘ ausstellen zu lassen.

Ohne diese Bescheinigung ist jedweder Neubau oder Änderung an einer Feuerungsanlage unstatthaft und kann bei Zuwiderhandlung böse Bussgelder und Zwangsstillegung der Anlage zur Folge haben.