Welchen Arbeitsspeicher brauche ich?

Hallo,
ich habe folgenden PC und möchte meinen Arbeitsspeicher aufrüsten. Was für einen Arb.sp.(genaue bezeichnung) benötige ich und wo bekommt man so etwas schnell und preiswert her? Gibt es Besonderheiten worauf ich beim einbau oder Installation(sofern nötig) achten muss?

Hersteller/Produkt: Medion Titanium MD 3001;
Prozessor: Intel Pentium 4-A 2,0 GHz mit 512 KByte L2-Cache;
Chipsatz: Intel 845D;
Hauptplatine: MSI MS-6513 (Medion 3500);
Bios-Version: Award v6.00PG V1.0B vom 21.02.2002;
Hauptspeicher (installiert/maximal): 256/1024 MB DDR-SDRAM PC266;
Festplatte: Seagate ST380020A mit 76.316 MByte Kapazität

Gruß
Carsten

ich habe folgenden PC und möchte meinen Arbeitsspeicher
aufrüsten.

Ich weiß auch nicht, warum ich bei solchen Anfragen immer das Bedürfnis verspüre, folgende Frage in den Raum zu stellen: Bist du dir sicher, dass das noch lohnt? Der PC/ Prozessor dürfte doch mit allen halbwegs aktuellen Programmen allein aufgrund der mangelnden Rechenleistung ziemlich überfordert sein?

Na immerhin dürften sich die Ausgaben in Grenzen halten und den Versuch rechtfertigen.

Was für einen Arb.sp.(genaue bezeichnung) benötige
ich und wo bekommt man so etwas schnell und preiswert her?

Du benötigst zum Aufrüsten nach den von dir gemachten Angaben normalen DDR266/ PC2100 - Speicher. Ich würde versuchen, den über eBay zu bekommen, ich schätze mal, dass man ein gebrauchtes 512 MB - Modul da zwischen 10 - 15 EUR bekommen kann. Will ja keiner mehr haben. Du solltest aus Kompatibilitätsgründen versuchen, Markenspeicher zu bekommen, gut wäre Original Samsung, Original Infineon, Kingston oder Apacer. Wenn du die Latenz deines eingebauten Speichermoduls nicht kennst, versuche Speicher mit der Latenz CL2.0 zu bekommen, der „kann“ am schnellsten.
Wichtig ist, dass beim Speicher keine Angaben wie „Registered“ oder „EEC“ stehen, denn dabei handelt es sich um Serverspeicher mit Fehlerkorrekturchips, die auf normalen Mainboards nicht laufen.

Wenn du bei DDR266/ PC2100 - Speicher nicht mehr fündig wirst, kannst du prinzipiell auch jeglichen schnelleren DDR-Speicher verbauen, also DDR333/ PC2700 oder DDR400/ PC3200. Dieser ist voll abwärtskompatibel, nur etwas teurer, da er noch nicht so lange als Elektroschrott gilt. Bei diesen Modulen brauchst du auch nicht auf niedrige Latenzen achten, weil die bei 266 MHz alle CL2.0 schaffen.

Gibt es Besonderheiten worauf ich beim einbau oder
Installation(sofern nötig) achten muss?

Eine (treibermäßige) „Installation“ ist bei Arbeitsspeicher nicht nötig, Einbauen reicht. Allerdings solltest du vor dem Kauf mal das Handbuch deines Mainboards/ PCs befragen, ob irgendwelche Restriktionen bezüglich des Speichers bestehen. Bei so alten PCs gab es früher manchmal bestimmte Grenzen, die man nicht überschreiten durfte. Die betraf vor allem die maximal erlaubte Speichermenge pro Speicherbank, also auf einer Seite des Chips. Oft waren pro Speicherbank nur 256 MB erlaubt, so dass man bei 512 MB - Riegeln nur doppelseitig bestückte Module (= 256 MB pro Bank) verbauen durfte etc. pp.

LG Jesse

Hallo Jesse,

Sternchen für Dich, ich lerne immer sehr viel über Hardware, wenn ich Deine Postings lese.

Hierzu allerdings eine Nachfrage:

Bist du dir sicher, dass das noch lohnt? Der PC/ Prozessor
dürfte doch mit allen halbwegs aktuellen Programmen allein
aufgrund der mangelnden Rechenleistung ziemlich überfordert
sein?

Meinst Du nicht, dass ein Prozessor mit 2 GHz für 08/15 Anwendungen noch in Ordnung ist? Ich habe vor ein paar Monaten einen PIII 866 MHz durch einen AMD 1,8 GHz ausgetauscht und den RAM verdoppelt. Das ist mein BastelPC zuhause, und der macht alles was ich will, Fotobearbeitung, DVD rippen, TV-Karte, Office, Surfen …

Gruß,

Myriam

Meinst Du nicht, dass ein Prozessor mit 2 GHz für 08/15
Anwendungen noch in Ordnung ist? Ich habe vor ein paar Monaten
einen PIII 866 MHz durch einen AMD 1,8 GHz ausgetauscht und
den RAM verdoppelt.

GHz ist nicht gleich Leistung und ein AMD Athlon XP mit 1,8 GHz ist sicher noch für das Gros der aktuellen Anwendungen geeignet, solange man nicht mehrere Dinge gleichzeitig machen will, keine aktuellen games spielen will und bei Arbeiten, wie Packen von Dateien oder Encodieren von Videos genug Geduld hat. Man merkt es ja i.d.R. selbst am besten, ob man vor dem PC und sich denkt, langsam könnt sich mal was tun. ^^

Der allererste Pentium 4 (Willamette) war allerding ein sehr schwächliches Exempler von CPU und ist mit 2 GHz leistungsmäßig höchstens einem Pentium 3 oder Athlon mit 1,2 - 1,4 GHz gleichwertig. Das ist schon recht wenig für heutige Programme.

LG Jesse

Was für ein Blödsinn!

Ich weiß auch nicht, warum ich bei solchen Anfragen immer das
Bedürfnis verspüre, folgende Frage in den Raum zu stellen:
Bist du dir sicher, dass das noch lohnt? Der PC/ Prozessor
dürfte doch mit allen halbwegs aktuellen Programmen allein
aufgrund der mangelnden Rechenleistung ziemlich überfordert
sein?

Nimm das nicht persönlich - aber wennn ich solch pauschales Dummgeschwätz lese, verpüre ich das bedürfnis zu fragen:
Wieviel bekommst du von der Hardware-Industrie dafür?

Die Frage ist doch erst mal, was der User mit dem Ding macht.

Ein 2-GHz-Prozessor mit einem halben Gig RAM ist imho für so ziemlich alle Aufgaben, die ein normaler Mensch mit seiner Kiste erledigen will, mehr als ausreichend.
Einzige Ausnahme wären Videoverarbeitung und Spiele.

Videoverabeitung macht er ganz offensichtlich nicht, denn dann hätte er schon längst eine wesentlich größere Festplatte, Spiele können wir wohl auch ausschließen, sonst hätte er diese Frage schon vor drei Jahren gestellt.

Du solltest auch nicht davon ausgehen, das alle Leute so verrückt sind und sich immer die Platte mit den allerneusten und allerdicksten beta-Versionen von irgendwelchen Mega-Super-Alles-Könner-Software (oder gar Vista) vollkloppen.
Wer mit seinem Rechner venünftig arbeiten will, der kann es durchaus mit einem Windows 2000 und Office 97 gut sein lassen. Ich kann keinerlei Sinn in überfetteten Office-Paketen (ab 2000), oversizeten Systemprogrammen (wie Norton) oder Mega-Brennsuiten (wie Nero 7) sehen, die mehr Platz verballern und mehr Ressourcen verbraten als früher ganze Betriebssysteme.

Ich selber habe jahrelang auf einem P1 mit 233 MHz und sagenhaften 32 MB RAM unter Win98 mit Nero 5.5 ohne Probleme DVDs (!!!) gebrannt.
Und der einzige Grund für den Umstieg war die Beschränkung von Win98 auf 128-GB-Platten, sonst würde die Kröte wohl heute noch treue Dienste leisten.

Im Moment arbeite ich mit einem ollen 2,4 GHz Celeron mit einem Gig Speicher - allerdings mit 2,4 TeraByte Plattenkapazität, denn ich mache (mit dieser alten Kiste, die deiner Meinung nach wohl auch für nix mehr zu gebrauchen ist) excessiv Videobearbeitung. Geht prima.

Meine Meinung:
Wenn mann nicht gerade Hardcore-Spieler ist und darum immer die neueste Hardware braucht, ist jeder Rechner, der nicht älter als vier Jahre alt ist, für normale Anforderungen mehr als schnell genug. Alles was darüber hinausgeht - wenn nicht wirklich eine unbedingt erforderliche Software den Dampf braucht - ist schlicht und ergreifend Schwanzersatz.

Ich hoffe, meine harten Worte führen jetzt nicht zur Misstimmung, aber ich kann es nicht gutheissen, mit welch Pauschalurteilen ohne Nachfragen nach den wirklichen Erfordernissen die Leute hier zu völlig überflüssigen Geldausgaben animiert werden.

@Carsten:
Wenn der Rechner bisher für die normale Arbeit eingermaßen schnell genug war, und du nicht vorhast, durch übertrieben Software die Hardware bis zum Anschlag auszunutzen, dann klemm ihn dir unter den Arm, trag ihn zum Händler und bitte ihn, dir ein halbes Gig dazuzustöpseln.
Kostet um die 40-50 €, und mit 768 GB wirst du an deinem Rechner noch einige Jahre Freude haben, wenn sich dein Arbeitsverhalten nicht ruckartig und grundlegend ändert.

Ich bitte dich… +_+

Nimm das nicht persönlich - aber wennn ich solch pauschales
Dummgeschwätz lese, verpüre ich das bedürfnis zu fragen:
Wieviel bekommst du von der Hardware-Industrie dafür?

Nichts. Ich sehe das auch nicht als Dummgeschwatze, es ist schlicht meine eigene Erfahrung.

Die Frage ist doch erst mal, was der User mit dem Ding macht.

Das stimmt und solange man bei Windows 98 und Software von der Jahrtausendwende bleibt (denn viele aktuellen Trivialprogramme laufen gar nicht mehr unter diesem 10 Jahre alten Betriebssystem), weil man schlicht nur Briefe schreibt auf dem PC, dann gibt es keine Probleme. Deswegen hatte ich meinen Einwand auch als Frage formuliert und nicht gesagt „so ist es!“.
Auf Myriams Nachfrage habe ich auch nochmal extra geschrieben, dass man es ja selber merken sollte, wenn sein System an die Grenzen stößt. Ich weiß: Pauschalaussagen sind schwierig, da verschiedene Leute ihren PC eben verschieden nutzen.

Ein 2-GHz-Prozessor mit einem halben Gig RAM ist imho für so
ziemlich alle Aufgaben, die ein normaler Mensch mit seiner
Kiste erledigen will, mehr als ausreichend.

Sehe ich gar nicht so, ich empfinde bei der normalen Verwendung aktueller Software bisweilen schon meinen Athlon64 3800+ unter Windows XP als grenzwertig bis lahm.
Wenn ich mir einen Film ansehe und gleichzeitig im Hintergrund etwas von MPEG nach DivX encodiere, läuft mir manchmal schon der Ton davon.

Ich erinnere mich wirklich mit Grausen daran, wie der Duron 1,2 GHz - Rechner einer Freundin (der mit einem Pentium 4-A 2000 MHz performancetechnisch schon etwa in derselben Liga spielt) seit seinem kürzlichen Windows XP-und Breitband-DSL-Update läuft: Da wartet man ja teilweise schon fast eine Minute, bis der mal ein Internetfenster geöffnet hat, nur weil im Hintergrund Winamp 5 und BitTorrent laufen. Wenn Norton Antivirus 2006 dann mal die Platte scannt, schläft der ganze PC für eine halbe Stunde ein und man kann getrost erstmal was anderes machen. Wenn man da gerade einen dringenden Ausdruck braucht, hat man Pech gehabt. Falls just in dem Moment auch noch jemand wagen sollte, sich per Skype zu melden (was regelmäßig passiert) und besagte Freundin panisch versucht, auf dem freezenden System durch dauerklicken den Anruf anzunehmen (was in Folge dessen auch regelmäßig passiert), stürzt die Kiste dann reproduzierbar ab. Ich könnte an so einem Rechner nicht arbeiten, das würde mich krank machen.

Moderne Software überfordert einen 6 Jahre alten PC, da ist nicht dran zu rütteln. Wer seinen PC wirklich nutzt, wird unter Windows XP mit aktueller Software bei so einem System schnell an die Grenzen stoßen, selbst wenn es sich nur um Multimedia-, Kommunikations- und Office-Software handelt. Das ist in meinen Augen nicht Polemik, sondern Tatsache. Laut Moores Gesetz verdoppelt sich die Leistung der Hardware bei gleichem Preis alle zwei Jahre, das ist nun inzwischen also schon 3x geschehen. Und aktuelle Software fordert diese Leistung auch ein.

Einzige Ausnahme wären Videoverarbeitung und Spiele.

Aktuelle Spiele sind auf dem System sowieso indiskutabel. Videobearbeitung wäre an sich ja noch nicht mal das Problem, da sowas meist nicht in Echtzeit läuft. Wenn man genügend Zeit hat, um mal 12 Stunden auf ein Transcoding-Ergebnis zu warten, käme man vielleicht sogar pro forma damit klar. Das Unschöne ist nur eben, dass man dann nebenher schon nicht mehr vernünftig mit dem Browser arbeiten kann.

Du solltest auch nicht davon ausgehen, das alle Leute so
verrückt sind und sich immer die Platte mit den allerneusten
und allerdicksten beta-Versionen von irgendwelchen
Mega-Super-Alles-Könner-Software (oder gar Vista) vollkloppen.

Das tue ich auch nicht.

Wer mit seinem Rechner venünftig arbeiten will, der kann es
durchaus mit einem Windows 2000 und Office 97 gut sein lassen.
Ich kann keinerlei Sinn in überfetteten Office-Paketen (ab
2000), oversizeten Systemprogrammen (wie Norton) oder
Mega-Brennsuiten (wie Nero 7) sehen, die mehr Platz verballern
und mehr Ressourcen verbraten als früher ganze
Betriebssysteme.

Ich will aber mit meinem PC nicht nur das Haushaltsgeld durchrechnen und Briefe tippen. Ich will Filme sehen, meine Urlaubsfotos bearbeiten, ein bisschen Webdesign machen, ein bisschen Musik hören, ein bisschen Musik machen, mit meiner Freundin videochatten und nebenher auch mal im Hintergrund mit Freunden ein paar Dateien tauschen, meine neuesten CDs zu MP3s encodieren oder ein paar AVI-Dateien nach SVCD umrechnen.

Ich selber habe jahrelang auf einem P1 mit 233 MHz und
sagenhaften 32 MB RAM unter Win98 mit Nero 5.5 ohne Probleme
DVDs (!!!) gebrannt.

Ich sage ja, solange man sich auf Windows 98 beschränken kann, kommt man mit einem älteren System klar. Ein Pentium 1 mit 233 MHz und 32 MB Arbeitsspeicher ist meiner Ansicht nach allerdings auch unter Windows 98 eine Beschäftigung für hochgradig emotionale Masochisten. Ich dachte, selbst die Mindestanforderung von Windows 98 läge bei 64 MB Arbeitsspeicher. Richtig rund gelaufen isses aber definitiv erst mit 128 MB.

Und der einzige Grund für den Umstieg war die Beschränkung von
Win98 auf 128-GB-Platten, sonst würde die Kröte wohl heute
noch treue Dienste leisten.

Ich glaube fast, du flunkerst hier ein bisschen. Ganz ehrlich. :frowning:

Im Moment arbeite ich mit einem ollen 2,4 GHz Celeron mit
einem Gig Speicher - allerdings mit 2,4 TeraByte
Plattenkapazität, denn ich mache (mit dieser alten Kiste, die
deiner Meinung nach wohl auch für nix mehr zu gebrauchen ist)
excessiv Videobearbeitung. Geht prima.

Du hast sicher schon einen Northwood-P4. Der alte Wilamette (Pentium 4A) mit 2 GHz war wirklich seeehr langsam in Bezug auf seinen Takt. Trotzdem läuft mir bei dem Ausdruck „exzessive Videobearbeitung“ auf einem Pentium 4 2,4GHz ein breites Schmunzeln über das Gesicht. Ich hatte selbst einen Athlon XP 2400+, mindestens dieselbe Leistungsklasse. Und der hat teilweise 8 - 10 Stunden gebraucht, um mal 2 Stunden Fernsehbild sauber(!) zu deinterlacen und im 2-Pass-Verfahren ordentlich zu DivX 5 zu komprimieren.

Meine Meinung:
Wenn mann nicht gerade Hardcore-Spieler ist und darum immer
die neueste Hardware braucht, ist jeder Rechner, der nicht
älter als vier Jahre alt ist, für normale Anforderungen mehr
als schnell genug.

Erstens ist ein P4-A 2,0GHz sicher über 4 Jahre alt und zweitens scheinen wir wirklich sehr große Differenzen zu haben, was die Definition von „normalen Ansprüchen“ betrifft. Ich sehe mich eigentlich auch nicht als technikgeilen Freak, aber ich möchte nicht mehr unter Windows 98 arbeiten (vieles an Hard- und Software, dass ich nutze läuft gar nicht unter Win98, nicht mal meine Drucker- und Grafiktreiber) und ich nutze eben meinen PC.

Alles was darüber hinausgeht - wenn nicht
wirklich eine unbedingt erforderliche Software den Dampf
braucht - ist schlicht und ergreifend Schwanzersatz.

Blödsinn. Wenn ich mal einen Film umrechenen muss, damit ich ihn abends mit meinen Freunden auf dem DVD-Recorder schauen kann und trotzdem gleichzeitig mal auf w-w-w schauen oder mit meiner Freundin chatten möchte (auch wenn mein Virenscanner gerade aktiv ist), ist das tägliches Leben und kein Schwanzersatz.

Ich hoffe, meine harten Worte führen jetzt nicht zur
Misstimmung

Nein, eher zu Stauen und Unverständnis. Dein Anliegen kann ich nachvollziehen und mag da auch nicht wiedersprechen - die Nutzungsgewohnheiten sind nun mal verschieden. Aber ich finde, dass du maßlos übertreibst. Pentium 233 mit 32 MB Arbeitsspeicher mit Windows 98 im Jahre 2007… ich bitte dich!

…, aber ich kann es nicht gutheissen, mit welch
Pauschalurteilen ohne Nachfragen nach den wirklichen
Erfordernissen die Leute hier zu völlig überflüssigen
Geldausgaben animiert werden.

Das war nicht meine Absicht.

Viele Grüße
Jesse

Hallo,

Bist du dir sicher, dass das noch lohnt? Der PC/ Prozessor
dürfte doch mit allen halbwegs aktuellen Programmen allein
aufgrund der mangelnden Rechenleistung ziemlich überfordert
sein?

Ich sitze grad an einem P3/800 mit 384MB Ram unter WinXP. Damit mache ich sogar (Elektronik-)CAD, für Textverarbeitung und Internet reicht das Ding dreimal.
Ich glaube, Du hast keine Vorstellung davon, was einen PC bei der täglichen Arbeit am meisten bremst:
a) angeblich notwendige Zusatzprogramme, die sich in den Autostart einnisten
b) der Benutzer, der langsamer tippen kann als es der PC verarbeiten möchte.
Gruß
loderunner

Es lebe der Trabant!

Ich sitze grad an einem P3/800 mit 384MB Ram unter WinXP.
Damit mache ich sogar (Elektronik-)CAD, für Textverarbeitung
und Internet reicht das Ding dreimal.

Gratuliere! Das ist schön für dich. Mir würde er nicht reichen. Ich habe meine Ansichten aber schon zum ähnlich lautenden Einwurf von mabuse (einen Beitrag weiter unten) umfänglich geäußert und hab jetzt keine Böckchen mehr, das hier nochmal zu tun.

Ich glaube, Du hast keine Vorstellung davon, was einen PC bei
der täglichen Arbeit am meisten bremst:
a) angeblich notwendige Zusatzprogramme, die sich in den
Autostart einnisten
b) der Benutzer, der langsamer tippen kann als es der PC
verarbeiten möchte.

Doch, so viel Ahnung habe ich noch, glaube mir. Ich habe auch keine unnützen Tasks auf meinem System zu laufen. Aber mein Virenscanner oder Dr.DivX bremsen trotzdem mehr, als das eine ganze Horde unnützer Autostart-Einträge im Zweifelsfall tun würde, glaube mir bitte auch das. :smile:

Im übrigen isses mir auch klar, dass man noch locker mit dem Trabbi oder Golf 1 nach Spanien in den Urlaub kommt. Man braucht keine Klimaanlage, elektrische Fensterheber oder Lendenwirbelstütze fürs Überleben, Kassette reicht zum Musik hören, Fahrgeräusch behindert nicht das Fortkommen und mit 80 kommt man auch ans Ziel. Zumindest, wenn nicht vorher eine Schraube aus dem Motor fällt. Weiß auch nicht, warum ich so schrecklich technikgeil bin und keinen Golf 1 mehr fahren möchte. :frowning:

LG Jesse

Man merkt es ja i.d.R. selbst am besten, ob man vor dem
PC und sich denkt, langsam könnt sich mal was tun. ^^

Das ist wahr, aber ich denke, Deine Ansprüche sind eher am oberen Ende.

Der allererste Pentium 4 (Willamette) war allerding ein sehr
schwächliches Exempler von CPU und ist mit 2 GHz
leistungsmäßig höchstens einem Pentium 3 oder Athlon mit 1,2 -
1,4 GHz gleichwertig. Das ist schon recht wenig für heutige
Programme.

Ich habe meinen PIII 866 MHz nur getauscht, weil ich Spaß am Basteln habe. Der Duron 1,8 GHz dort werkelt mit Windows 2000 einwandfrei, ich habe noch nichts gefunden, was mir zu lange dauert. Multitasking ist vielleicht das Zauberwort, ich habe selten mehr als 2 Programme laufen.

Gruß,

Myriam

Ich glaub, ich bin ein Freak :cry:
Hallo Myriam,

Das ist wahr, aber ich denke, Deine Ansprüche sind eher am
oberen Ende.

das scheint (zumindest im vergleich zu den anderen W-W-W’lern) offenbar wirklich der Fall zu sein. Irgendwie fühle ich mich langsam schon richtig wie ein Freak. :frowning:

Das witzige ist, dass ich mich selbst eher noch als relativ bescheidenen PC-Nutzer eingeordnet hätte. Verglichen mit vielen meiner Bekannten (okay, meist leidenschaftliche Spieler oder Video-Freaks) sind meine Ansprüche an den PC eher gering. Hey - ich hab noch nen SingleCore-Prozessor und meine Grafik is sogar noch AGP. :smile:
Und trotzdem hätt ich gern 'nen DualCore-Prozessor, damit mein System nicht ständig laggt, wenn ich im Hintergrund ein Video encodiere.

LG Jesse

In aller Kürze (hab jetzt keine Lust, auf jeden Satz einzeln einzugehen)

Das mit dem P1 stimmt - ich schwör bei allem, woran ich glaube (und das ist nicht viel - öhm??)
Der lief bis vor etwa 2 Jahren als zusätzlicher Rechner. Promise-Controller, 6 Festplatten 80 - 120 Gigs und DVD-Brenner.
Ich hab immer zwei Rechner. Eiserne Regel: Entweder Zweitrechner (mit allen wichtigen Daten) an oder Internet. So bin ich, was meine persönlichen Daten angeht nicht kompromitier-/ausspähbar.
Außerdem gab es seinerzeit ja noch das Problem mit dem Buffer-Underruns. Da war’s ganz praktisch, das auf eine olle Kiste auszulagern, die nicht von anderer Software angelenkt wird.
Und der Rechner wurde wirklich nur ausgesondert, weil ich mit dem Plattenplatz nicht mehr auskam (Sammler von mp3 und Comics, beide Sammlungen haben die TeraByte-Marke mittlerweile deutlich überschritten). Und Win2k auf der Hardware . . . ne, wirklich nicht.

Die Frage ist, ob man - so wie du offensichtlich - immer die neuste Software braucht. Ich definitiv nicht, der größte Teil meiner Software hat mehrere Jahre auf dem Buckel, aber solange sie genau das tut was ich will/brauche, sehe ich keine Veranlassung, upzudaten. Kann ja nur schlechter werden.
Ich weis bis heute nicht, was Office 2000 und höher mehr kann als Office 97 (nur um mal das gängigste Beispiel anzuführen). Abgesehn von mehr Geld kosten.

Deine Probleme, was schlechte Antwortzeiten aus dem Web bei hoher Rechenaktivität und gleichzeitigem Upload angeht, kann ich durchaus nachvollziehen. Allerdings muss man dafür nicht notwendigerweise Hardware nachlegen, der Einsatz eines Trafficshapers hilft da auch ordentlich weiter (cFos Speed - das geilste Stück Software, was mir in den letzten Monaten untergekommen ist. Solltest du dir mal ansehen, so noch nicht vorhanden).

Was Videotranscoding angeht . . . ich kann jetzt deine Anforderungen nicht beurteilen, da ich nicht mit DivX arbeite.
Ich hab die ersten neun Staffeln Stargate und beide Staffeln Atlantis, alles in allem weit über 200 Folgen a 45 Minuten, dazu Sex & the City und Al Bundy alle mit dem CCE in 4-Pass-Encoding zusammengekloppt. 3-4 Stunden je Folge. Und ich konnte dabei parallel ganz normal arbeiten. Sollte das bei deiner Rennmaschne nicht gehen, so bedeutet das für mich nur, das DivX 5 offensichtlich extrem schlecht programmiert ist, und sich auch im Hintergrund unangemessen viel Rechenzeit genemigt. Gute Software, die viel rechnen muss (und das weiss), hat ihre eigene Priorität, sobald sie im Hintergund läuft, auf low zu setzen.
Ich würd’s mal mit XviD versuchen.

Norton ist ein absolutes No-No.
Man sollte keine Firmen unterstützen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, Rechenzeit und Plattenplatz zu verbrennen.

Über die Verrückten, die sich jetzt schon mit Vista die nächste beta-version mit völlig unsinnigen Hardware-Anforderungen auf die Platte knallen, kann ich auch nur grinsen. Wozu?
Das kann man sich ansehen, sobald man eine Software braucht, die nach Vista verlangt - und bis dahin sind (mindestens) zwei Service-Packs erschienen, die schlimmsten Fehler beseitigt und die Hardware erschwinglich geworden.
Warum tun die Verrückten sich das jetzt schon an?

Dann kann ich als Beispiel noch meinen Arbeitsrechner anführen (also, der Rechner, an dem ich in der Arbeit sitze). Das ist ein P4 mit 1,6 GHz und 256 MB. XP Prof ist drauf. Und bevor du jetzt anfängst zu lachen:
Auf der Muschel hab ich gleichzeitig das halbe Office-Paket, Opera, email und noch’n paar andere Sachen auf - und wenn ich genug Material habe, zweckentfremde ich den auch noch zum Videoencoding (ich darf das, ich bin der Admin :wink:
Gut, ab und an muss ich mal ein paar Sekunden warten, weil er gerade swapt.
Aber es ist nicht so unerträglich, das es mich in meiner Arbeit behindern würde.

Deinen Computer würde ich für mich mit einem 300-PS-Auto vergleichen, das sich jemand holt, weil er einmal im Jahr seinen Wohnwagen ein paar hundert Kilometer nach Holland schleppt. In dem Moment ist die Leistung bestimmt angenehm, aber den Rest des Jahres ist es einfach nur rausgeschmissenes Geld.

Unabhängig von dem bisher gesagten hab ich ganz einfach folgendes Problem:
Ich hab vor 22 Jahren mit einem Atari ST gearbeitet. Wenn ich dort in Tempus (Texteditor) einen 300 KiloByte-Text eingeladen hab, und unter suchen und ersetzen „alle e’s durch ein x ersetzen“ eingetragen hat, dann hat mir das Programm ein Augenzwinkern später (nicht übertrieben, die Zeit war wirklich nicht messbar) gesagt: 32.000 e’s durch ein x ersetzt.
Heute habe ich eine Maschine, die weit mehr als die tausendfache Rechenleistung hat - und ich muss für die gleiche Aufgabe 20 Sekunden warten. Was zum Teufel programmieren die sich alle für eine Sche zusammen?
Leute wie du unterstützen die Softwarebranche einfach nur dadrin, schlampig zu programmieren, weil Rechenleistung ist ja satt vorhanden, also wozu sich Mühe geben?

Und da mach ich nicht mehr mit.

Shit, jtzt hab ich doch wieder nen halben Roman geschrieben . . . :smiley:

Bist du . . .
. . . aber das muss ja nicht grundsätzlich schlecht sein.

In Wirklichkeit haben wir alle (oder die meisten) inclusive mir mal so angefangen. Aber irgendwann setzt sich halt eine gemäßigtere Ansicht (oder gemäßigtere Wünsche) durch . . . und für das gesparte Geld fährt man lieber mit seiner Liebsten in den Urlaub :wink:

Das mit dem P1 stimmt - ich schwör bei allem, woran ich glaube
(und das ist nicht viel - öhm??)

…auch dass da wirklich Win98 drauf lief (z.B. beim Urlaub mit der Liebsten)? :smile:

Ich weis bis heute nicht, was Office 2000 und höher mehr kann
als Office 97 (nur um mal das gängigste Beispiel anzuführen).
Abgesehn von mehr Geld kosten.

Hm, da muss ich mich anschließen, das weiß ich auch nicht. Wird denn Office 97 noch gepflegt (kennt es z.B. schon die neue Rechtschreibung)?

Deine Probleme, was schlechte Antwortzeiten aus dem Web bei
hoher Rechenaktivität und gleichzeitigem Upload angeht, kann
ich durchaus nachvollziehen. Allerdings muss man dafür nicht
notwendigerweise Hardware nachlegen, der Einsatz eines
Trafficshapers hilft da auch ordentlich weiter (cFos Speed -
das geilste Stück Software, was mir in den letzten Monaten
untergekommen ist. Solltest du dir mal ansehen, so noch nicht
vorhanden).

Werde ich tun, klingt gut. Danke!

Was Videotranscoding angeht . . . ich kann jetzt deine
Anforderungen nicht beurteilen, da ich nicht mit DivX arbeite.
Ich hab die ersten neun Staffeln Stargate und beide Staffeln
Atlantis, alles in allem weit über 200 Folgen a 45 Minuten,
dazu Sex & the City und Al Bundy alle mit dem CCE in
4-Pass-Encoding zusammengekloppt. 3-4 Stunden je Folge.

Der größte zeitliche Aufwand ist ein gutes Deinterlacing, da steigt die Rechenzeit fast exponentiell zur Filtergüte. Dafür nutze ich TMPGEnc3, ein wirklich (bezogen auf die erreichbare Bildqualität) extrem geniales Programm.
Für das Encodieren mit Dr.DivX brauchte der Athlon XP bei hoher Qualität pro Durchlauf „nur“ etwa die reale Abspieldauer, insgesamt also ca. 4 Stunden für einen 2stündigen Film.

Ich würd’s mal mit XviD versuchen.

DivX 5 benutze ich deshalb, weil das mittlerweile ja quasi ein Standard ist, so ähnlich wie MP3. Es läuft auch auf StandAlone-Geräten, XViD vermutlich eher weniger. Außerdem bringt DivX meiner Meinung nach zusätzlich noch mit Abstand die beste Bildqualität bei hohen Kompressionsgraden (das kann aber auch daran liegen, dass die Leute, die mit XviD komprimieren keine Ahnung davon haben und alle mit Standardeinstellungen arbeiten ^^).

Und ich konnte dabei parallel ganz normal arbeiten. Sollte das bei
deiner Rennmaschne nicht gehen, so bedeutet das für mich nur,
das DivX 5 offensichtlich extrem schlecht programmiert ist,
und sich auch im Hintergrund unangemessen viel Rechenzeit
genemigt.

Offenbar ist er das. Automatisch seine Threadpriorität reduzieren tut er jedenfalls nicht. :smile:

Allerdings (zu Rennmaschine und so…) kann man Encoding und Encoding ja nicht pauschal vergleichen. Je mehr Wert ich auf den Qualitätserhalt des Materials lege und je höher ich gleichzeitig die Kompression wähle, desto länger rechnet derselbe Codec. Und ich neige, wenn ich die Wahl habe, immer sehr stark dem Qualitätsmaximum zu. Da braucht man auch schon mal die 10fache Rechendauer, als mit rechenzeitoptimierten Standardeinstellungen.

Norton ist ein absolutes No-No.
Man sollte keine Firmen unterstützen, die es sich zur
Lebensaufgabe gemacht haben, Rechenzeit und Plattenplatz zu
verbrennen.

*g*
Ich unterstütze AntiVir. Die haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, jeden Tag ein neues lustiges Popup in der Bildmitte einzublenden, wenn ich gerade einen Film schaue.

Über die Verrückten, die sich jetzt schon
mit Vista die nächste beta-version mit völlig unsinnigen
Hardware-Anforderungen auf die Platte knallen, kann ich auch
nur grinsen. Wozu?
Das kann man sich ansehen, sobald man eine Software braucht,
die nach Vista verlangt - und bis dahin sind (mindestens) zwei
Service-Packs erschienen, die schlimmsten Fehler beseitigt und
die Hardware erschwinglich geworden.
Warum tun die Verrückten sich das jetzt schon an?

Das sehe ich auch so, auf Windows XP bin ich auch erst nach dem ServicePack 1 umgestiegen. Allerdings bereue ich es nicht, denn im Gegensatz zu Windows 98 (bäh, was ein instabiler Dreck das war und Win95 war noch schlimmer) ist es auch nach wochenlangem Dauereinsatz bisher noch nie(!) auch nur einmal abgestürzt oder hätte jemals irgendwelche Zicken gemacht.

Ich sehe auch durchaus Vorteile in Windows Vista, z.B. die Desktopsuche, die endlich auch Dokumente scannen kann. Allerdings kann ich mir auch noch keinen neuen PC für Vista leisten und meine E-MU Recordingkarte (das mit Abstand teuerste Bauteil meines PCs) bietet leider keinen Treibersupport für Vista. Also werde ich wohl auch noch 1, 2 jahre mit dem Upgrade warten, bis MS die Zertifizierungspflicht für Treiber aufgegeben und die wichtigsten Bugs beseitigt hat. :smile:

Deinen Computer würde ich für mich mit einem 300-PS-Auto
vergleichen, das sich jemand holt, weil er einmal im Jahr
seinen Wohnwagen ein paar hundert Kilometer nach Holland
schleppt. In dem Moment ist die Leistung bestimmt angenehm,
aber den Rest des Jahres ist es einfach nur rausgeschmissenes
Geld.

Da hast du wohl etwas missverstanden, mein PC ist Eigenbau für ca. 800 EUR (wobei ehrlicherweise pro Jahr ca. 200 - 400 EUR Instandsetzungskosten dazukommen). Also letztlich nicht teurer als ein ALDI-PC und trotzdem qualitativ und ergonomisch sehr hochwertig. Ein Leistungsmonster isser nun aber nicht gerade mit Athlon64 3800+, Radeon X1950 Pro und 1 GB DDR400 RAM. Er reicht exakt aus für das, was ich tue (ja, u.a. auch Computerspiele spielen).

Auch ich wiedersetze mich dem Trend, immer das Schnellste und Neueste haben zu müssen. Ich bin darin nur leider nicht so konsequent und erfolgreich wie du. :frowning:

Heute habe ich eine Maschine, die weit mehr als die
tausendfache Rechenleistung hat - und ich muss für die gleiche
Aufgabe 20 Sekunden warten. Was zum Teufel programmieren die
sich alle für eine Sche zusammen?
Leute wie du unterstützen die Softwarebranche einfach nur
dadrin, schlampig zu programmieren, weil Rechenleistung ist ja
satt vorhanden, also wozu sich Mühe geben?

Und da mach ich nicht mehr mit.

Diese Einstellung ist doch offensichtlich rückständig, anarchistisch und von blindem Hass geprägt. Sie ignoriert vollständig jegliche softwaretechnische Entwicklung, die stete Verbesserung von Qualität und Benutzerfreundlichkeit. *g*

*duck_und_weg*

Shit, jtzt hab ich doch wieder nen halben Roman geschrieben .
. . :smiley:

War nicht umsonst, die Lektüre hat Spaß gemacht.

LG Jesse

Hi,

. . . und
für das gesparte Geld fährt man lieber mit seiner Liebsten in
den Urlaub :wink:

Ok, aber nur mit einem fetten DTR-Notebook im Gepäck. :smile:

Viele Grüße
WoDi

MOD: Bitte ins Plauderbrett gehen o.w.T

Das mit dem P1 stimmt - ich schwör bei allem, woran ich glaube
(und das ist nicht viel - öhm??)

…auch dass da wirklich Win98 drauf lief (z.B. beim Urlaub
mit der Liebsten)? :smile:

Ups. Jetzt hab ich dich glatt missverstanden (Hatte schon geschrieben, das ein 2k dadrauf ja nun wirklich etwas verwegen gewesen wäre).

Jein. 98lite, also auf des nötige runtergestript, vor allem mit dem alten Explorer.

Hm, da muss ich mich anschließen, das weiß ich auch nicht.
Wird denn Office 97 noch gepflegt (kennt es z.B. schon die
neue Rechtschreibung)?

Ähm. Ich hab hier eines mit einer neuen deutschen Rechtschreibung, aber das die Version vor der neuen neuen rechtschreibung zu sein . . .
Naja, da ich von Beruf hauptsächlich Chemiker bin, muss ich dem Ding eh tausende von Wörten beibringen. Der Spellchecker hilft mir eh meist nicht weiter, und außerdem darf doch mittlerweile eh jeder so schreiben, wie er will, oder?

Allerdings (zu Rennmaschine und so…) kann man Encoding und
Encoding ja nicht pauschal vergleichen. Je mehr Wert ich auf
den Qualitätserhalt des Materials lege und je höher ich
gleichzeitig die Kompression wähle, desto länger rechnet
derselbe Codec. Und ich neige, wenn ich die Wahl habe, immer
sehr stark dem Qualitätsmaximum zu. Da braucht man auch schon
mal die 10fache Rechendauer, als mit rechenzeitoptimierten
Standardeinstellungen.

So wie ich auch - absolut betrachtet ist es mir herhaft egal, wie lange er für ein Video braucht. Aber soll halt die Programme im Vordergrund nicht stören, damit man normal weiterarbeiten kann. Das ist für mich das merkmal ener guten Software.

*g*
Ich unterstütze AntiVir. Die haben es sich zur Lebensaufgabe
gemacht, jeden Tag ein neues lustiges Popup in der Bildmitte
einzublenden, wenn ich gerade einen Film schaue.

Das ist jetzt der Moment, wo ich die smileys hier im Board vermisse.
;D

Das sehe ich auch so, auf Windows XP bin ich auch erst nach
dem ServicePack 1 umgestiegen. Allerdings bereue ich es nicht,
denn im Gegensatz zu Windows 98 (bäh, was ein instabiler Dreck
das war und Win95 war noch schlimmer)

Dann war’s nur schlecht konfiguriert oder mit übler Software überladen. Ich hab hier inner Firma noch’n ganz Haufen 98-Maschinen. Unser email-Server läuft auch noch unter 98 und bockt nur alle zwei Monate mal.

Persönlich bin ich immer noch auf 2000

Diese Einstellung ist doch offensichtlich rückständig,
anarchistisch und von blindem Hass geprägt. Sie ignoriert
vollständig jegliche softwaretechnische Entwicklung, die stete
Verbesserung von Qualität und Benutzerfreundlichkeit. *g*

Öhm. Du hast nie einen Atari gehabt?
Abgesehen von der Farbtiefe (nur 16 Farben) war der Unterschied in der Benutzeroberfläche zu Windows eigentlich herzlich gering. Der Atari war irgendwie immer der kleine Bruder vom Mac, vom dem Microsoft heftig geklaut hat . . .

Ich weiß auch nicht, warum ich bei solchen Anfragen immer das
Bedürfnis verspüre, folgende Frage in den Raum zu stellen:
Bist du dir sicher, dass das noch lohnt? Der PC/ Prozessor
dürfte doch mit allen halbwegs aktuellen Programmen allein
aufgrund der mangelnden Rechenleistung ziemlich überfordert
sein?

Nimm das nicht persönlich - aber wennn ich solch pauschales
Dummgeschwätz lese, verpüre ich das bedürfnis zu fragen:
Wieviel bekommst du von der Hardware-Industrie dafür?

Gute Frage.

Die Frage ist doch erst mal, was der User mit dem Ding macht.

Ein 2-GHz-Prozessor mit einem halben Gig RAM ist imho für so
ziemlich alle Aufgaben, die ein normaler Mensch mit seiner
Kiste erledigen will, mehr als ausreichend.
Einzige Ausnahme wären Videoverarbeitung und Spiele.

Ja, ich schreibe gerade an einer IBM-Kiste, 2 x 500 MHz, 1 GB RAM, bekanntlicherweise(?) nicht unter Windows.

Ich mache weder Videobearbeitung noch Spiele, aber der Rest funktioniert blendend und mit guter Performance.

Achso, die Kiste hat etwas über 100 € gekostet, mittlerweile noch einen SATA-Controller und eine weitere Platte …

Gruß,

Sebastian

Hi ho,

Ja, ich schreibe gerade an einer IBM-Kiste, 2 x 500 MHz, 1 GB
RAM, bekanntlicherweise(?) nicht unter Windows.

und ich sitze an einer Kiste mit 4GB RAM, 2x2600MHz, nicht unter Windows und wünsche mir was schnelleres.

Ich mache weder Videobearbeitung noch Spiele, aber der Rest
funktioniert blendend und mit guter Performance.

Mache ich auf oben genannter Kiste auch nicht. Allerdings braucht der Application Server hier schon fast die ganzen 4GB, da bleibt für das DevStudio nicht mehr viel übrig…

Achso, die Kiste hat etwas über 100 € gekostet, mittlerweile
noch einen SATA-Controller und eine weitere Platte …

Was die Kiste hier gekostet hat will ich lieber nicht sagen…

Fazit: Es kommt immer darauf an, was man machen (will/muss/soll).

Gruss,

Herb