Hallo,
das passiert, wenn man nicht aufpasst und die Kinder eine Cola-Flasche offen stehen lassen: ein herzhafter Schluck, Wespenstich in die Unterlippe innen.
Das war am Mittwoch morgen. Schmerzen sind fast völlig weg. Dafür hat sich an der Einstichstelle (der Stachel ist offenbar nicht in der Wunde) eine Stelle mit einem gelben Punkt (3 bis 4 mm Durchmesser) gebildet. Vorsichtiger Druck drauf brachte nichts. Ich vermute, dass in der Unterlippe im Stichkanal Eiter ist, und darüber eine dünne durchsichtige Haut.
Welcher Arzt kann da helfen ? Zahnarzt erscheint nicht so logisch, HNO auch nicht, Hausarzt ist leider weiter weg.
Gruss
Andreas
Hallo Andreas,
wenn der Hausarzt zu weit weg ist, dann geh doch zu einem Hautarzt. Es scheint ja keine große Sache zu sein. Ist bestimmt in 5 Minuten erledigt.
Glück gehabt, dass die Wespe GLEICH zugestochen hat!
Schöne Grüße
Petra
Hi Andreas!
Wer, wenn nicht der Zahn- oder HNO-Arzt soll für so was zuständig sein?
Gruß
Peter
Kleine Anmerkung noch
Welcher Arzt kann da helfen ? Zahnarzt erscheint nicht so
logisch, HNO auch nicht, Hausarzt ist leider weiter weg.
Man hat Dir ja schon Tips gegeben. Ich darf mich mal in anderer Sache anschließen:
Bevor ich mit den beschriebenen Symptomen zum Arzt gehen, würde ich erst noch abwarten, wie sich das Eiterbläschen entwickelt. Im Mund bilden sich bei kleineren Verletzungen oft Aften hinterher, die aber vollkommen harmlos sind. Schwillt die Wunde oder die Umgebung an, wird sie heiß, breitet sich der Eiter aus usw., dann würde ich natürlich ebenfalls mit mir oder meinen Kindern zum Arzt gehen. Aber zuvor würde ich die Sache zunächst beobachten.
Als Mensch ohne Krankenversicherung verhalte ich mich da vielleicht ein wenig kostenbewußter, als ein Kassenpatient. Bitte nicht als Vorwurf verstehe. So ist es keineswegs gemeint. Aber da Ärzte sehr teuer sind, versuche ich bei mir selbst immer zunächst zu beurteilen, ob der Besuch wirklich notwendig ist.
Benni
Als Mensch ohne Krankenversicherung verhalte ich mich da
vielleicht ein wenig kostenbewußter, als ein Kassenpatient.
Bitte nicht als Vorwurf verstehe. So ist es keineswegs
gemeint. Aber da Ärzte sehr teuer sind, versuche ich bei mir
selbst immer zunächst zu beurteilen, ob der Besuch wirklich
notwendig ist.
Benni
hm ? für nen kind kostet doch n arztbesuch nix oO oder versteh ich da etz was falsch ?
was meinst du mit „: Aber da Ärzte sehr teuer sind“ ?
kinder müssen doch noch keine praxisgebühr zahlen und nix…
hm ? für nen kind kostet doch n arztbesuch nix oO oder versteh
ich da etz was falsch ?
was meinst du mit „: Aber da Ärzte sehr teuer sind“ ?
kinder müssen doch noch keine praxisgebühr zahlen und nix…
Bitte nicht persönlich nehmen, aber Deine Frage zeigt in allerbester Weise, was an unserem Gesundheitssystem so furchtbar falsch läuft.
Du bist gesetzlich versichert und damit auch Deine Kinder. Du brauchst für sie keine Praxisgebühr zu bezahlen. Ich habe keine Krankenversicherung (jedenfalls nicht für ambulante Behandlungen). Ich muß jeden Arztbesuch, auch den für eventuelle Kinder, selbst zahlen. Und das beschränkt sich nicht auf €10. Nicht ganz €10 kostet schon das Betreten der Arztpraxis. Jede weitere Handlung des Arztes, von einer Untersuchung, über das Blutabnehmen, bis hin zu Medikamenten kostet extra. Kleines Beispiel? War vor kurzem zweimal beim Hautarzt (harmloser Ausschlag): €100. Hatte längere Zeit Rückenschmerzen. Dazu wurde ein CT gemacht, um etwaige Bandscheibenprobleme sicher auszuschließen: €700. Mal eben ein Zahn reparieren lassen beim Zahnarzt (ganz normales Loch, Kunststoff, noch die üblichen Geldschneidereien dazu (Zahnstein etc.)): €180.
Zugegeben, ist in diesem Thread hier off topic, aber die allermeisten gesetzlich Versicherten, wie Du, haben nicht die geringste Vorstellung über den Wert der ärztlichen Leistung. Selbstverständlich besteht dann dadurch auch keinerlei Anreiz zum Geldsparen. Dabei ist das nicht im geringsten die Schuld der gesetzlich Versicherten. Es liegt am kranken Gesundheitssystem, was keinerlei Anreize für kostenbewußtes Verhalten gibt. Wie gesagt, ist kein Vorwurf, sondern eine ganz natürliche Folge unseres Gesundheitssystems.
Benni
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kurze nachfrage…
Hi,
wie kann man sich denn NICHT krankenversichern???
Das ist nicht kostenbewusst, sondern mE fahrlässig…
LG Alex:smile:
wie kann man sich denn NICHT krankenversichern???
Das ist nicht kostenbewusst, sondern mE fahrlässig…
Oh, das geht wunderbar, wir waren auch mal in solch einer Situation. Mein Freund war privat versichert, dann brachen die Einnahmen weg, er konnte die PKV nicht mehr zahlen, sie schmiss ihn raus. Und schon ist man nicht mehr krankenversichert. Schließlich muss einen die gesetzliche dann nicht nehmen. Gibt aber auch andere Fälle, in denen das vorkommen kann - und davon gibt es mehr als immer-normal-Versichterte sich vorstellen können.
Um noch der Frage vorweg zu greifen, warum man sich denn privat versichern muss, man wisse doch um die Risiken: Nein, als Ossi kurz nach der Wende wusste man sowas nicht zwingend und hatte erst recht keine Vorstellung davon, dass man tatsächlich seinen Job verlieren kann.
die Muecke
Welcher Arzt kann da helfen ? Zahnarzt erscheint nicht so
logisch, HNO auch nicht, Hausarzt ist leider weiter weg.
Gruss
Andreas
Servus Andreas,
es ist immer etwas riskant, Auskünfte zu geben, wenn Benni einen Fall schon behandelt ;-0 - ich will trotzdem meine two-pennies-worth beitragen:
- natürlich kann man mit sowas zum Zahnarzt gehen. Ich glaube aber
- nicht, daß es nötig ist. Wenn die Schmerzen weg sind, muß-, und kann man jetzt (Freitag Nachmittag) eh’ nichts nützliches mehr tun. Sollte es eine Aphte sein, kann man zwar was drauftun - die Abheilung dauert dann statt 7 Tagen vielleicht 4 Tage. Wenn es nicht weh tut, gibt es dafür keine Erfordernis.
An Eiter unter einer dünnen Haut glaube ich eher nicht - der Körper macht eine Wunde, in der er Eiter bildet nicht oben zu. Das wäre unwirtschaftlich und damit unbiologisch…
Die gute Besserung braucht man wahrscheinlich gar nicht mehr so fest wünschen, weil sie nicht aufzuhalten ist.
Kai
Es ist kein Geld da
wie kann man sich denn NICHT krankenversichern???
Das ist nicht kostenbewusst, sondern mE fahrlässig…
Zunächst gbt es eine Menge Menschen, die sich nicht krankenversichern können. Ich kenne einige davon persönlich. Die würden gerne in eine KV, können es aber nicht, weil keine sie annimmt. Das ist bei mir nicht der Fall. Ich bin für Beträge über €2000 stationär versichert, nicht aber ambulant.
Man mag sich über das Kostenbewußtsein streiten, aber eine Vollversicherung kostet schon mal €350-€400 im Monat. Bei solchen Beträgen kann ich mir keine Gedanken darüber machen, ob es klug ist, sich nicht zu versichern - es geht einfach nicht, weil ich das Geld nicht habe. Und was ich nicht habe, kann ich auch nicht ausgeben.
Benni