ich möchte mir eine kleine Anlage zusammenbauen und weiss nicht, welchen CD-Player ich nehmen soll.
Ich habe hier gute 3 Wege Boxen, etwas älter, aber Frequenzgang 45-22000Hz, laufen mit 4 Ohm (was ja glaub ich nur die besseren Boxen haben, soweit ich das gesehen habe bei Nubert z.bsp.) die ich auf jeden Fall behalten möchte, da Sie sich auf meiner derzeitigen Kompaktanlage im 6Ohm Betrieb schon super anhören.
Verstärker habe ich mir den Yamaha AX 396 rausgesucht, der 20-100000Hz Frequenzgang hat und genug Watt bringt und nun ist meine Frage:
Macht es Sinn, einen CD-Player dazu zu holen, der eben auch die besagten 22000Hz meiner Boxen bedienen kann ? Oder reichen auch 20000Hz Obergrenze wie bei den meisten CD-Playern. Soweit ich weiss, kommt es dabei auf den D/A Wandler an. Ist der zuständig für den Frequenzumfang ?
Ich würde nämlich gerne die Klangqualität der Boxen voll ausnutzen.
Danke für Infos! Eine Modellempfehlung wäre sehr gut. Er muss nichts mit MP3 können, Hauptsache er liest alle gebrannten CD-R/RW´s.
Wie man im Biologie Unterricht lernt , hört der erwachsene Mensch bis etwa 16000 Hz = 16 Khz , Kleinkinder etwas mehr so bis 18 khz , also spielt es im grunde keine Rolle ob nun 20 khz oder 22 khz , das bekommt man sowieso nicht mehr mit
Ja, den Mythos kenne ich auch. Und warum haben dann die Lautsprecher, je hochwertiger sie werden Frequenzgänge sogar bis 28000Hz und mehr ?
Irgendwie muss sich das technisch ja so auswirken, daß man den Unterschied eben doch hört. Selbst wenn man theoretisch die reine Frequenz X nicht lokalisieren könnte.
Ich glaube ich sollte mir aber einen berughigungs Tee holen , bevor ich schreibe .
Wenn man sich schon um Hochwertige Hifi - Technik kümmert , dann reicht "Bildzeitungsniveau " nicht aus .
Wie schon so oft in diesem Forum , muss ich feststellen , das was ich in meiner Schulzeit ende der 70 Jahre über Grundkenntnisse der Elektrotechnik gelernt habe , beispielweise in Physik , lange nicht das ist , was dort heute als Standart angesehen wird .
So gibt es verschiedene Hochtöner Arten , von Bändchen , bis Piezzo , X verschiedene Typen , die unterschiedliche Wirkungsgradkurven haben.
Heisst ein Lautsprecher Chassis , das von sagen wir mal 1 khz bis 20.000 khz angegeben ist , kann auch Frequenzen von 500 Hz bis 30.000 Hz übertragen , nur nicht mehr mit denn Kennschalldruck mit mindestens 75% des Nennwertes .
Ich kenne sogar eine JBL Box die kann von 10 Hz bis 40.000 khz .
das macht deshalb Sinn , damit die vom Mensch hörbaren 16 khz in der mitte des Arbeitsspectrums liegen und somit sauber und klar übertragen werden .
Da Sie aber keine Boxen kaufen wollen , sondern einen CD Player , ist letztendlich die Vorhandene Box der Knackpunkt .
wobei wie ich schon sagte , es spielt in dem Falle wirklich keine Rolle .
es geht wirklich nur um den Arbeitspunkt des Hochtöners bei Hochwertigen Boxen
Nimm doch ein Gerät das den Ton digital zum Verstärker gibt! Also per Toslink oder SPDIF. Dann wäre es klangtechnisch völlig Wurst was der CD Player für einen D/A Wandler verbaut hat.
Da könne man auch einen BR oder DVD Player für nehmen! Also wenn du auch einen DVD/BR am Amp. hast… das spiel die CD dort ab… und nimm den Ton digital zum Amp.
Nimm doch ein Gerät das den Ton digital zum Verstärker gibt!
Also per Toslink oder SPDIF. Dann wäre es klangtechnisch
völlig Wurst was der CD Player für einen D/A Wandler verbaut
hat.
Da könne man auch einen BR oder DVD Player für nehmen! Also
wenn du auch einen DVD/BR am Amp. hast… das spiel die CD
dort ab… und nimm den Ton digital zum Amp.
grundsätzlich gute idee - dumm nur das sein favorisierter/vorhandener 396er imho keinen solchen eingang bietet, da es sich um einen reinen stereo-vollverstärker handelt.
deshalb meine empfehlung:
normalen „echten“ audio-cd-spieler verwenden, ohne mp3 schnickschnack.
evtl. sogar einen aus der gleichen serie wie der verstärker - die waren gut und passen designmässig auch.
Ich habe hier gute 3 Wege Boxen, etwas älter, aber
Frequenzgang 45-22000Hz, laufen mit 4 Ohm (was ja glaub ich
nur die besseren Boxen haben,
Die angegebene Impedanz hat nichts zu sagen und die Angabe ist selbst bei guten Boxen von Markenherstellern recht willkürlich, da die Impedanz frequenzabhängig stark schwankt.
Verstärker habe ich mir den Yamaha AX 396 rausgesucht, der
20-100000Hz Frequenzgang hat und genug Watt bringt
Vergiss die komischen Angaben zum Frequenzgang. Da sagt schon das Verstärkergewicht mehr über die Qualität aus.
Verstärker und Boxen können theoretisch Frequenzen produzieren, die aber die Gesamtkette überhaupt nicht liefern und Menschen nicht hören können. Der Vorteil ist etwa so wichtig wie Reifen für einen VW Polo, die 400 km/h abkönnen.
meine Frage:
Macht es Sinn, einen CD-Player dazu zu holen, der eben auch
die besagten 22000Hz meiner Boxen bedienen kann ? Oder reichen
auch 20000Hz Obergrenze wie bei den meisten CD-Playern. Soweit
ich weiss, kommt es dabei auf den D/A Wandler an. Ist der
zuständig für den Frequenzumfang ?
Ich würde nämlich gerne die Klangqualität der Boxen voll
ausnutzen.
Die klanglichen Unterschiede von CD-Spielern sind marginal. Du solltest auf Qualität (gute Fehlerkorrektur und leiser Lauf), Verarbeitung (stabile Schublade) und Funktionalität achten.
hier wurden schon wirklich gute Antworten gegeben, ein Hinweis fehlte allerdings:
CDs haben einen theoretischen Frequenzumfang von 20 - 20.000 Hertz ± 2 dB.
Ob du noch 16.000 Hertz hören kannst (alte HiFi Norm), darf bezweifelt werden.
Wahrscheinlich wird ein Hochtöner, der auch 22.000 Hertz wiedergeben kann, besser sein, als einer der „nur“ 16.000 schafft.
Aber wir befinden uns hier wieder in der zahlenfanatischen Sackgasse (wie auch PS beim Auto, Megapixel bei den Kameras).
Gesagt wurde ja schon, daß es letztlich egal ist, welches Fabrikat du nimmst. Unterschiede beim „Klang“, sofern man beim CD-Player davon reden kann, gibt es kaum. Wohl aber bei der Fehlerkorrektur und bei der Verarbeitung. Aber man darf dabei nicht vergessen, daß der technische Umwandlungsprozess bei einer CD enorm kompliziert ist.
kleiner Einblick: http://wwwex.physik.uni-ulm.de/lehre/physikalischeel…
Ob man aber die teils schwer beeindruckenden technischen Besonderheiten auch wirklich hören kann, darf bezweifelt werden.