Hi Uwi,
Die Vorteile von einem elektr. Herd sind aber vielfältig.
->hohe Sicherheit (auch mit Kindern!)
hm, unsere Kinder haben gelernt, wenn sie eine Flamme sehen ist es heiß. Bei einer Kochplatte sieht man üblicherweise nichts. Da patscht schon eher mal ein Kind auf die heiße Platte.
->Ceranfeld ist leicht sauber zu halten
Da hab ich mit unserer Edelstahlmulde bisher keien Probleme gehabt. Da kocht auch nichts fest, denn wenn mal was überkocht, ist es nicht mehr in der Hitze, sondern weitestgehend ‚kühl‘
->keine Gasflasche, die andauernd leer ist (mein Vater
mußte
andauerd mal Flasche wechseln, weils mitten drin leer war).
Das ist aber nur dann ein Problem, wenn ma nkeinen Festanschluß hat.
Bei einem großen Tank (an dem dann auch die Heizung hängt) ist es eh kein Problem, weil der eine Füllstandanzeige hat.
->läßt sich besser Regeln,
Versteh ich nicht! Unseren Gasherd kann ich super regeln (Flammengröße proportional Energiemenge)
->hat von sich aus bessere Wärmeverteilung
(bei Gas gibt’s den typ. Anbrennring im Topfboden)
Die zeigst Du mir jetzt aber an meinen Töpfen!
Die benutze ich schon seit Jahr und Tag mit Gas und da sehe ich nichts. Und es sind auch eher billige Dinger dabei.
->es wird nicht so viel heiße Luft an den Töpfen
hochgeleitet
(kaum heiße und verbrannte Griffe)
Wenn ich mir die Finger an der Griffen verbrenne, dann weil die Griffe schlecht vom Topf isoliert sind. Bei den guten Töpfen hab ich mir noch nie die Finger verbrand. Die heiße Luft ist oben nicht mehr heiß.
->keine spezielle Belüftung über Türen oder Fenster nötig
Wenn man ne Abluftesse hat, ist das überhaupt kein Problem und eine Esse ist auch bei E-Herden üblich - oder?!
->weniger Verschmutzung der Wande/Decke durch Gas
Verseh ich jetzt nicht, was wird durch Gas verschmutzt? Ist mir bisher noch nicht aufgefallen.
Die Sache mit den alten und billigen Töpfen ist auch
unlogisch.
Schon deshalb, weil man sich keinen teuren Herd leistet, um
Omas
alte Alublechtöpfe weiter zuverwenden (LOL).
Hm, bei mir ist es schlichte Nostalgie, daß ich Omas alten Alupott zum Eierkochen verwende. Aber gute Pötte sind bei jeder Herdart von Vorteil.
Ansonsten kommt man auch bei Gas nicht umhin, sich ordentliche
Töpfe mit dickem Sandwichboden zu kaufen. Sonst brennt’s
gerade auf
Gas schneller an
Gutes Geschirr ist bei allen Herdarten zu empehlen, speziell bei E-Herden.
Dann versuche mal in einer alten billigen Pfanne mit
verzogenem
Boden was zu braten. Da läuft das Fett immer in die
Vertiefungen
und daneben brennt es an.
Ist das bei E-Herden anders?
Ist mir so noch nicht aufgefallen.
Ganz nebenbei, die meisten Berufköche verwenden Gas, warum wohl.
Aber wie Du schon schreibst, wer einmal in dr Woche Kartoffeln oder Nudeln kocht, braucht sich bei der Wahl des Herdes kaum einen Kopf machen.
Wer regelmäßig kocht, ist m.E. mit einem Gasherd optimal beraten.
Gandalf