Welchen Job mit Behinderung?

Hallo,

das hier

und das hier

entbehrt natürlich nicht einer inneren Logik, wenn man seine Vorurteile nicht ab und an mal einem Realitätscheck aussetzt.
Dann könnte man mal merken, daß sowohl diese Aussage

als auch diese

mit der Realität kaum was gemeinsam hat.
Und wenn tatsächlich eine reduzierte Arbeitsleistung vorliegen sollte, gibt es jede Menge Möglichkeiten, diese reduzierte Leistung zu kompensieren - von der Arbeitsplatzausstattung bis hin zu laufenden Lohnkostenzuschüssen. Dafür müßte man sich aber als AG einfach mal schlau machen.
Und viele Behinderungen lassen sich durch entsprechende Maßnahmen der Arbeitsplatzgestaltung und der Arbeitsorganisation vollständig kompensieren - dazu braucht es idR nur etwas guten Willen und Phantasie.

Stellt sich am Ende höchstens noch die Frage, was Du mit Deinen eigenen Beschäftigten machst, wenn sie denn nicht mehr so spuren können aufgrund Behinderungen. Denn mehr als 90% aller anerkannten Behinderungen werden im Laufe des Lebens erworben - überwiegend im Arbeitsleben. Schmeißt Du sie so schnell wie möglich 'raus, bevor sie mit sowas Unanständigem wie einem Bescheid auf Schwerbehinderung und/oder Gleichstellung winken können? Ist für Dich Deine Arbeitgeberverpflichtung gemäß § 167 Abs. 2 SGB IX (BEM) auch nur „Schall und Rauch“?

Auch für Arbeitgeber empfiehlt sich ab und an mal ein Blick ins Grundgesetz - zB Art. 14 Abs. 2
http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html

Und ob Du es glaubst oder nicht - es gibt sehr wohl kleine, mittlere und große Unternehmen, die mit ihrer Verpflichtung zur Beschäftigung schwerbehinderter/gleichgestellter Menschen sehr gut klarkommen und diese sogar übererfüllen ohne Wettbewerbsnachteile.

Alberca

Hallo Rosch,

je nachdem, welche Behinderung Du hast, kann natürlich sein, daß Du wirklich nicht für den allgemeinen Arbeitsmarkt geeignet bist. Eine Erwerbsminderungsrente bekommt man ja nicht mal einfach so für ein bißchen Unpässlichkeit.
Allerdings gibt es vielfältige Werkzeuge für die Eingliederung am Arbeitsmarkt und den Erwerb von Qualifikationen einschließlich Schulabschlüsse - angepasst an die Art der Behinderung.
Die Grundlagen finden sich im Teil 1 und 2 (§§ 1 - 122) des SGB IX:
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/
Auch gibt es zur Wahrnehmung der Leistungen vielfältige Beratungsmöglichkeiten - sowohl bei den Reha-Trägern (DRV, AA bzw. Jobcenter, Krankenkassen etc.) als auch trägerunabhängig (EUTB). Bloß mußt Du dafür selbst in die Gänge kommen und Dich schlau machen.

Bekommst Du denn Deine Rente wegen voller oder teilweiser Erwerbsminderung? Ist Deine Rente befristet oder unbefristet? Hast Du ausschließlich psychische Behinderungen oder auch Behinderungen körperlicher Art?

Alberca

ob Du es nun glaubst oder nicht:
ich habe hier 2 GDB50 (gewordene)
Aber einen Fremden ans Bein binden?
Das habe ich einmal durch… Never ever again…
Martyrium… Am Krassesten war der Vorschlag der Intergrationsbeauftragten: „Der kann doch Aufträge am Telefon aufnehmen, da müsste er NUR angelernt werden“. Technische Beratung von einem (auch schon aus sozialen Gründen überhaupt) Lagerarbeiter war, der versucht hat, alle davon zu überzeugen, dass Kisten nach aufsteigender Nummer zu sortieren sind, jeweils nur die letzte Zahl zu nehmen… Deutsch war seine 3. Fremdsprache, die zweite war schon nicht zum verständigen geeignet.
Neee, neeee, neeeeee

Deine Zeilen klingen alle toll - es kann funktionieren, i.d.R. aber nicht

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Ich bekomme keine Rente, sondern Grundsicherung.
Heißt, ich bin vom Arbeitsamt nicht vermittelbar für den Rest meines Lebens.
Ich habe lediglich psychische Probleme, die mir arbeiten unmöglich machen.
Heißt also, das Amt stopft mich nicht in sinnlose Maßnahmen, unterstützt mich aber auch nicht bei der Jobsuche.

Und was ist mit deinen Aktien?


Wenn ich mein Depot auflösen würde, hätte ich maximal 100€.
Die helfen mir auch nicht weiter.

Und mit 100 Euro spuckst Du Töne als wärst Du Großaktionär?

Mir wird das gerade zu blöd.

Gruß,
Max

Hier geht es nicht um mein Depot, sondern um eine Jobmöglichkeit.

Die Informationen in den unterschiedlichen Threads widersprechen sich. Du beantwortest die meisten Nachfragen nicht und weichst aus, wenn man dich darauf hinweist. Damit steht die Frage im Raum, in welchem von beiden Threads du die Leute verarscht. Vermutlich in beiden.

Gruß,
Max

Wenn ich klare Fragen bekomme, gebe ich auch klare Antworten.

Die gleichen Gedanken hatte ich auch. :smiley:

Ich verarsche niemanden.
Ich habe ein Depot im Wert von 100€.
Und ich suche einen Job.
Was ist daran schwer zu verstehen?

In welchem Bundesland wohnst du?
Was sagt denn der Integrationsfachdienst zu deinen Wünschen?
Bekommst Du denn Deine Rente wegen voller oder teilweiser Erwerbsminderung?
Ist Deine Rente befristet oder unbefristet?
Hast Du ausschließlich psychische Behinderungen oder auch Behinderungen körperlicher Art?

Das sind alles sehr klare Fragen, die du entweder gar nicht beantwortet hast oder denen Du ausgewichen bist.

Ich wohne in NRW.
Der Integrationsfachdienst sagt nur, dass er mir nicht helfen kann.
Ich bin voll erwerbsgemindert und bekomme deshalb Grundsicherung.
Für offizielle Rente muss ich 5 Jahre gearbeitet haben, aber die Höhe ist gleich.
Ich habe nur psychische Behinderungen, keine körperlichen.

Ich verstehe das nicht. Kannst du jetzt arbeiten oder kannst du nicht arbeiten?
Wenn deine psychischen Probleme es dir unmöglich machen zu arbeiten, dann kannst du doch nicht arbeiten, oder verstehe ich da was falsch?

Mit einer Therapie für deine psychischen Probleme hast du es ja vermutlich schon mal versucht?

Richtig.
Ich kann niemals arbeiten.
Aber ich möchte arbeiten, um dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen.

Soso,

und wegen einem einzigen Fall

gibst Du hier derartig pauschale Feststellungen ab? Hältst Du das für seriös?

Sorry, Du hast zwar 'ne Meinung über, aber keine Ahnung von der Materie.

Alberca

Das Problem kann ich verstehen, aber ich verstehe die Frage nicht.
Du hast doch anscheinend schon endgültig jede Art von Job als Möglichkeit ausgeschlossen.

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Gibt es einen Job ohne Menschen und ohne Stress, von dem man leben kann.

Ohne Schulabschluss und ohne Ausbildung: NEIN.

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