Hallo Phil,
bin nun über das hier gestolpert:
Betriebsspannung: 5 V/DC
Eingänge / Ausgänge: 8 x analoge I/Os / 16 x digitale I/Os
Programm-Speicher: 256 B
Ist ein bisschen wenig 
Meintest du 256 KiByte ??
Die Angabe oben entspricht der auf der conrad homepage.
auf einer anderen seite zu diesem produkt sieht das so aus:
Einige technische Daten M-Unit:
Abmessungen Leiterplatte LBH: 43x40x12mm
Betriebsspannung: 4,5V - 5,5V
Stromaufnahme: ca. 6mA
Prozessortakt: extern 4MHz, intern 2MHz
Digitalports: 16x als Ein- oder Ausgang frei programmierbar, TTL Pegel, Last max 10mA
IRQ Eingang: 1x TTL Pegel
Frequenzeingang1: 5KHz oder Anschluß für aktive DCF Antenne
Frequenzeingang2: 32KHz
Analogports Eingänge: 8x mit je 8Bit Auflösung
Analog Ausgänge: 2x Pulsweitenmoduliert, 1952Hz
RS232 Interface 9600,8,1,n kein Handshake, TTL Pegel
Tonausgabe: 1x TTL Pegel
EEPROM: 8KByte für Programm und Daten nutzbar
EEPROM: 256Byte Intern für eigene Assembler Programme
RAM: 24BYTE für Variablen nutzbar
Anschluss: RS232 / I²C
Stromaufnahme: 6 mA
Programmiersprache: CBASIC
Typ: C-CONTROL BASIC M-Unit
Ich schließe an die 8 analoge Is die Temp-Sensoren,
Du könntest mit einem digitalen Output die Analog-Eingänge
umschalten. Wenn ich das richtig im Kopf habe wolltest du 10
?!
Mit einem 4066 und einem Inverter könntest du 2x2 Eingänge
umschalten, dann hättest du deine 10 beisammen.
Erklär mir das mal bitte genauer.
wenn ich dieses gerät nehme: SMD 74 HC 4066 SOT 14
schließe ich daran auf der einen Seite 2 digitale I/Os vom C-Control an und auf der anderen Seite 2 Temperatursensoren?
Das heißt ich muss das im Programm so ausführen, dass der „aus“ dem einen digitalen I einen analogen liest? wie geht das?
Wenn ich den IC dran habe, also 2 Temperatursensoren mehr, muss ich auch zwei weitere LEDs anschließen.
bleiben also noch 3 digitale I/Os übrig.
an 8
digitale Os die LEDs
und an 1 digitalen O den Piepser an.
Bleiben 7 digitale Os und der RS232.
Eine andere Möglichkeit ist natürlich der I²C Bus.
Für die LEDs ginge z.B. so etwas:
http://www.nxp.com/pip/PCA9532_3.html
http://www.nxp.com/pip/PCA9635_5.html
Diese ICs, können dann auch Blinken und du kannst die LEDs
auch dimmen usw.
Blinken, dimmen und sowas ist für meine zwecke reichlich überflüssig. Eine der LEDs solle bloß leuchten, wenn ein bestimmter Temperatursensor einen zu hohen Wert (umgerechnet über 70°C) liefert. Pro Temperatursensor eine LED.
Die I/Os kannst du natürlich auch mit Latchs und Tri-State
Gattern erweitern.
Mit einem 74xx139, 4 x 74xx374 und 4 x 74xx541 und 12 I/O pins
kannst du einfach auf 32 Ein- und 32 Ausgänge erweitern.
Mit 8 I/O-Pins bildest du einen Datenbus, mit I/O Pins wählst
du einen der 2x4 Bausteine aus und die letzten 2 Outputs
benötigst du für den Lese-, bzw. Schreib-, Impuls.
Soweit ich jetzt bin, stehen noch 3 digitale I/Os zur Verfügung. Ich benötige also keine Erweiterung.
Als Temperatursensoren werde ich wohl die einsetzen:
KTY 81-121 Temperatursensor, -55…+150°C
Icont= 1mA
Top = -55…+150°C
Widerstand: 1000 Ohm
Tol. bei 25°C: -1%
TK bei 25°C: 0,79
Verständnisfrage:
Bei reichelt verwirren mich die Tolleranzwerte ein wenig. Bei
einigen nur -1%. Heißt das, die messen 100% genau, geben nur
eben 1% zuviel aus? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen,
die geben ja nichts aus, sondern der mikroC interpretiert
ihren Widerstand.
+/-1% bedeutet dass der Widerstand eines konkreten Exemplars
bei 25°C zwischen 990 und 1010 Ohm liegt. Also wenn du jetzt
einen hast, welcher bei 25°C 995 Ohm hat, hat er jedesmal bei
25°C diesen Wert. Der andere den du hast, hat halt dafür immer
1009 Ohm bei 25°C.
Das mit dem +/-1% war ja auch gar nicht das Problem. Bei einigen Sensoren steht aber nicht +/-1%, sondern nur -1% oder nur +1%. Da blick ich nicht durch. Das hieße ja, dass jeder immer denselben Wert ausgibt, also 0% Tolleranz.
Danke für die Antwort.
Gruss
Phil