Welchen Mikroprozessor?

erstmal ein bisschen environmental information

ich möchte etwa 10 Temperaturfühler (welche, weiß ich noch nicht)
an einen Mikroprozessor (Im Folgenden „µC“) anschließen.
Dieser soll an ein glcd mit 5v Eingangsspannung, max 300mA Stromaufnahme und 8-bit standardisierten Bus angeschlossen werden und etwa ein solches Bild ausgeben:

CPU: 55°C
RAM: 34°C
GPU: 60°C
GRAM: 20°C
NB: 40°C
SB: 44°C
HDD1: 30°C
HDD2: 32°C
CASE: 56°C
LS: 36°C

sollte eine Temperatur 70°C erreichen oder überschreiten, soll neben der entsprechenden „Zeile“ der Anzeige eine kleine LED aufleuchten.
sollte eine Temperatur 70°C erreichen oder überschreiten, soll ein Ton erzeugt werden.

Das Ganze soll später über ein seperates NT Marke eigenbau mit 5v DC versorgt werden. Genauere Daten kann ich leider nicht angeben, es ist alles noch nicht gebaut. Deshalb habe ich aber Spielraum in alle Richtungen und kann alle Schaltungen nach meinen Belieben anpassen. Ich habe mich auf keine Komponente Festgelegt, also her mit Euren Empfehlungen.8D

Das Problem bei der Sache:
Ich habe keine Ahnung von diesem Gebiet^^
Bitte seid so nett und gebt mir eine newbiefreundliche Anleitung, welche Temperatursensoren, welchen µC, welche Spannung und welchen Strom die LEDs (Die neben dem Display) vertragen müsssen, wie ich das alles zusammenlöte…
Bitte auch erklären (Begriffe, Vorgehensweisen usw.).

Ich verlange von keinem, das ganze Problem auf einmal zu lösen. Ich bin auch schon dankbar dafür, einige Meinungen zu solchen Projekten, zu verschiedenen µCs, Displays, Bus(mehrzahl-s?^^), Temperatursensoren, Schaltplanvorschlägen usw. zu hören. Alles was mit einer der Komponenten zusammenhängt interssiert mich.

Sorry, dass der „Artikel“ (Post) so lang geworden ist. Ließ sich zur Schilderung der Problematik nicht vermeiden.

Danke auf jeden Fall für alle Antworten.

Gruß
Phil

War vllt teilweise etwas zweideutig formuliert.
Wie man lötet, soll hier natürlich nicht erklärt werden. Der Satzteil bezog sich auf Schaltpläne.

Ach ja:
Hinweise und Links zu Tutorials zu dem Thema oder benötigten Komponenten sind natürlich von mir auf jeden Fall gerne gesehen.;D

Gruß
Phil (hopin’ U understand the prob’)

Moien

ich möchte etwa 10 Temperaturfühler (welche, weiß ich noch
nicht)
an einen Mikroprozessor (Im Folgenden „µC“) anschließen.
Dieser soll an ein glcd mit 5v Eingangsspannung, max 300mA
Stromaufnahme und 8-bit standardisierten Bus angeschlossen
werden und etwa ein solches Bild ausgeben:

Was für ein Bus soll das werden und wohin soll er führen ? LCD oder eher zum PC ?

Die Apotheken Version wäre ein Conrad C-Control (1. Generation, nicht C-Controll II), 10 digitale, über I2C angeschlossene Sensoren (LM 75CIM) und ein über I2C oder RS232 betriebenes LCD-Display. 8Bit Bus geht auch, braucht aber sehr, sehr viele Pins.

Einen 8Bit Bus für das LCD und ein I2C Bus kann der C-Controll gleichzeitig ansteuern. Allerdings nicht sonderlich schnell und nur als Bus-Master. Sowas hab ich schonmal gebastelt, allerdings nur mit nur 2 Sensoren, dafür aber 3 Lüftersteuerungen.

cu

erstmal ein bisschen environmental information

ich möchte etwa 10 Temperaturfühler (welche, weiß ich noch
nicht)
an einen Mikroprozessor (Im Folgenden „µC“) anschließen.
Dieser soll an ein glcd mit 5v Eingangsspannung, max 300mA
Stromaufnahme und 8-bit standardisierten Bus angeschlossen
werden und etwa ein solches Bild ausgeben:

CPU: 55°C
RAM: 34°C
GPU: 60°C
GRAM: 20°C
NB: 40°C
SB: 44°C
HDD1: 30°C
HDD2: 32°C
CASE: 56°C
LS: 36°C

Hallo,

nach den Angaben kommt ein billiges 2-4 Zeilen-Display ja nicht in Frage. Ich würde also erst mal mit der Auswahl des Displays anfangen und dann den Prozessor aussuchen, wenn ich weiss, wie das Display anzusteuern ist.

Gruss Reinhard

Hi!

Auch ich habe deine direkte EMail mit der Bitte um Antwort auf deinen Artikel bekommen.

Laut deinem Posting hast du ziemlich wenig Ahnung von Elektronik, drum halte ich es für wenig zielführend und genau genommen auch töricht, dich hier virtuell an der Hand zu nehmen und dir Schritt für Schritt die Arbeit dann doch abzunehmen, weil dir jegliche Grundlagen fehlen, auf die man aufbauen könnte.

Such dir jemand, der wirklich Ahnung davon hab, gib ihm den Auftrag und lass ihn machen. Du selbst wirst nur einen Pfusch zusammenbringen.

Bye
Hansi

Danke für die Antworten.

Nein, ich möchte das niemand anderes übernehmen lassen, sonst fehlen mir danach ja immer noch diese Grundlagen :stuck_out_tongue_winking_eye:

Ich hatte bereits ein GLCD Blue Mode VDR von rebach-online.de ins Auge gefasst:
Controller KS0107/0108
standardisierten 8-Bit-Bus
1x 20polige Anschlussleiste
128x64 Pixel
5V DC erforderlich bei max. 300mA

frei steuerbar über 8-bit bus

dadran dann einen MikroC und an den die 10 Temperatursensoren.
Das Wichtigste hierbei ist also der MikroC. wegen den Sensoren, LEDs, dem Pieper und dem NT kann ich mich auch an anderer Stelle informieren.
Ich kenne bisher eigentlich keinen geeigneten Mikroprozessor, deshalb habe ich diesen Post eröffnet. der Mikroprozessor muss ja auch einiges können. ein IC sollte es nicht sein, schließlich muss ich das ja auch ein wenig programmieren. Nur falls jemand denkt, ich halte einen IC auch für einen Mikroprozessor (schon gut, gewissermaßen stimmt das ja |P)

Der µC muss können:
10 verschiedene Temperatursignale aufnehmen.
Auswerten, ob und welcher über 70°C bringt.
Die 10 Signale auf ein Display mit 8-Bit Bus ausgeben können und neben der jeweiligen Temperatur einen „Namen“ anzeigen.
Sollte ein Wert 70°C überschreiten, soll ein Signal gegeben werden, je nachdem, welches Signal den Wert 70°C liefert an verschiedene ausgänge (wegen der LED für jede Zeile eine)
Alle einstellungen (Namen und Ausgangs- bzw. Eingangsdaten) über ein Strom-aus speichern (weil er über ein seperates Netzteil gespeist wird)

Tja. das war’s glaub ich im Großen und Ganzen.
Vllt versteht Ihr ja jetzt, warum das Thema heißt wie es heißt :smile:

Gruß
Phil

Ach ja:
Das Display verfügt auch noch über den Controller KS0107 / KS0108 (Wahrscheinlich zum Betrieb über LPT1) und eine negative Kontrastspannung, falls schon jemand dabei war, die einzuplanen :wink:

Moien

Ich hatte bereits ein GLCD Blue Mode VDR von rebach-online.de
ins Auge gefasst:
Controller KS0107/0108

Das sollte auch Grafiken können. Brauchst du wirklich die Möglichkeit Kurven und Logos auszugeben ? Wenn nicht dann ist ein einfaches ASCII-Display wesentlich simpler anzusteuern.

standardisierten 8-Bit-Bus

Wobei es 20-30 Standard 8 Bit Busse gibt.

dadran dann einen MikroC und an den die 10 Temperatursensoren.
Das Wichtigste hierbei ist also der MikroC.

Display und Sensoren zuerst, dann der µC. Du must wissen wieviele Pins du insgesamt brauchst bevor du den µC auswählen kannst.

Ich kenne bisher eigentlich keinen geeigneten Mikroprozessor,
deshalb habe ich diesen Post eröffnet.

Für den Anfänger ist ein C-Control das richtige. Einfacher kommt man nicht an was lauffähiges.

der Mikroprozessor muss ja auch einiges können.

Nur falls das Ding wirklicj Kurven ausgeben soll. Für Textanzeigen reichen auch sehr kleine Teile.

Der µC muss können:
10 verschiedene Temperatursignale aufnehmen.

Analoge oder digitale ?

Auswerten, ob und welcher über 70°C bringt.

Das kann JEDER.

Die 10 Signale auf ein Display mit 8-Bit Bus ausgeben können
und neben der jeweiligen Temperatur einen „Namen“ anzeigen.

Dann nimm ein ASCII-LCD und kein grafisches.

Sollte ein Wert 70°C überschreiten, soll ein Signal gegeben
werden, je nachdem, welches Signal den Wert 70°C liefert an
verschiedene ausgänge (wegen der LED für jede Zeile eine)

Das sind nochmal 10 Ausgabe Pins mehr (oder über 1-2 Latchs zusammen mit dem 8Bit Bus …)

Alle einstellungen (Namen und Ausgangs- bzw. Eingangsdaten)
über ein Strom-aus speichern (weil er über ein seperates
Netzteil gespeist wird)

Die Namen kannt man in der Programmierung festlegen. Und die wird (fast) immer in EEPROM abgelegt.

cu

Hallo Phil,

Nein, ich möchte das niemand anderes übernehmen lassen, sonst
fehlen mir danach ja immer noch diese Grundlagen :stuck_out_tongue_winking_eye:

Du brauchst aber jemanden der dir das beibringt, was du nicht weisst.

Ich kenne bisher eigentlich keinen geeigneten Mikroprozessor,
deshalb habe ich diesen Post eröffnet. der Mikroprozessor muss
ja auch einiges können. ein IC sollte es nicht sein,
schließlich muss ich das ja auch ein wenig programmieren.

Der µC ist eigentlich das kleinste Problem. Das ganze ist nicht Zeitkritisch. Eigentlich kannst du dazu jeden nehmen.

Wenn du nichts fertiges nehmen willst musst du ALLES programieren.
Was hast du auf disem Gebit für Kenntnisse ??

Der µC muss können:
10 verschiedene Temperatursignale aufnehmen.

Das ist eine Frage der Sensoren und der dazu nötigen Pins.
Grundsätzlich kannst du einen Temperaturabhängigen Widerstand (NTC, PTC) verwenden oder auch eine Diodenstrecke. Dazu benötigst du dann aber noch einen alalogen Verstärker und einen ADC. Der ADC kann auch schon im µP eingebaut sein. Wenn der µP keine 10 Kanäle hat, muss man halt noch einen Analog-Multiplexer bauen. Die Linearisierung der Sensorkurve macht man dann in der Software.

Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von Sensoren mit z.B. einem IIC-Bus. Einsolcher benötigt dann nur 2 Pins. Allerdings musst du dazu aber die Ansteuereung programmieren.

Auswerten, ob und welcher über 70°C bringt.
Die 10 Signale auf ein Display mit 8-Bit Bus ausgeben können
und neben der jeweiligen Temperatur einen „Namen“ anzeigen.
Sollte ein Wert 70°C überschreiten, soll ein Signal gegeben
werden, je nachdem, welches Signal den Wert 70°C liefert an
verschiedene ausgänge (wegen der LED für jede Zeile eine)

Das ist alles Aufgabe der Software, der µC selber kann so etwas nicht.

Alle einstellungen (Namen und Ausgangs- bzw. Eingangsdaten)
über ein Strom-aus speichern (weil er über ein seperates
Netzteil gespeist wird)

Hier gibt es auch wieder 3 Möglichkeiten, je nach den Anforderungen:

  1. Das ganze ist einfach fest im Programm abgelegt und befindet sich somit im ROM, bzw. FLASH-Speicher des µC.
  2. Du spendierst deinem µC noch ein zusätzliches EEPROM in welchem diese Parameter abgelegt werden. Dann kann man diese Parameter auch ändern ohne die Firmware neu zu laden. Allerdings benötigst du dann noch einen Möglichkeit diese Parameter in den µC rein zu bekommen. Wie du das machst ist eigentlich egal, die dazu nötige Software musst du sowieso selber schreiben.
  3. Du verwendest eine Batterie, welche das RAM stützt. Der Aufwand ist fast der Selbe wie unter 2.

Das Display verfügt auch noch über den Controller KS0107 /
KS0108 (Wahrscheinlich zum Betrieb über LPT1) und eine
negative Kontrastspannung, falls schon jemand dabei war, die
einzuplanen :wink:

Nein. Das Interface entspricht dem (alten) Bus der Motorola µPs. Die Spezifikationen entsprechen noch denen, welche galten als diese CPUs nur mit 1MHz betrieben werden konnten. Eigentlich haben fast alle diese Displays einen Controller mit diesen Spezifikationen :frowning:(

Die Display-Ansteuerung die du suchst habe ich gerade vor mir auf dem Schreibtisch liegen. :wink:
Ich kann dir aber diesen Code nicht weitergeben, da es ein Projekt für einen Kunden ist.

MfG Peter(TOO)

Hallo Phil,

schau mal bei http://www.cc2net.de/cc2net.html vorbei,
da gibts eigentlich alles was du brauchst.

Gruß Wilfried

Hallo,

wie schon geschrieben, wenn man zuwenig Ahnung hat, sollte man
sich mit den Ansprüchen etwas bescheiden und am Anfang erstmal
kleine Brötchen backen.

Da wäre also z.B. das Modul C-Control von Conrad nicht das
schlechteste (2x8 Bit Digitalports und 8 analoge Eingänge).

Dazu z.B. AD592 als einfach zu applizierender Temperatursensor,
http://www.analog.com/en/prod/0%2C2877%2CAD592%2C00…
auch über einen Multiplexer/Analogumschalter (z.B. DG408)
http://www.intersil.com/data/fn/fn3283.pdf

Dazu ein etwas einfacheres LCD mit z.B. 2x16 oder 2x20 oder
4x16 oder 4x20 Zeichen mit Standardinterface (4 oder 8 Bit
parallel + paar Steuerleitungen).
z.B. sowas in der Art:
https://shop.e-lab.de/product_info.php?info=p36_Stan…

Die Ausgabe von Tonsignalen ist im C-Control auch sehr einfach,
weil schon integriert.

Gruß Uwi

Ich habe mal ein wenig weiter dran getüftelt…

Frage: Brauche ich für jede LED und für jeden Sensor 2 Pins? eigentlich würde bei den Sensoren ja ein Pin reichen, die Ausgangsspannung ist ja immer gleich, also reicht es, den Pluspol z.B. anzuschließen, an dem kann ja dann die Differenz „abgelesen“ werden.
Bei den LEDs genauso. die könnten doch einen gemeinsamen „Endpunkt“ haben und das andere Ende ist am mikroC und bekommt dort das Signal (der Stromkreis wird da geschlossen).

In der folgenden Beispielrechnung bin ich vom schlechtmöglichsten Fall ausgegangen, von den maximal benötigten Pins (in „()“ steht der Wert für den bestmöglichen Fall). Im bestmöglichen Fall bräcuhte ich nur 40 Pins (den pin 41 kann man ja sparen, indem man den Piepser zu allen LEDs parallel schaltet (rein hypothetisch)) inklusive Display. Wär’ also schön, wenn das so einfach wäre.

Also:

Ich habe 10 Temperatursensoren
Ich denke da an NTC-Widerstände (die sahen einfacher aus als die Kaltleiter, haben aber dieselbe Tolleranz; was spricht dagegen, was dafür?) mit 100 kOhm (wären 10 besser geeignet ?P) also 10x2 Pins macht 20(10) allein für die Tmeperatursensorik.
Weitere 10x2(10) Pins für die 10 LEDs.
Opt. auch noch 2(0) Pins für einen Piepser.
Ein Stromanschluss ist ja wahrscheinlich nicht extra nötig…
Dann zum Display…
Welches Bussystem haltet ihr für geeignet?

Habe nun also 40-42(20) Pins ohne Display.

nehmen wir an, ich nehme eins mit 20-pin-Anschluss, dann brauch’ ich 60-62(40) Pins (viel Lötarbeit, deshalb bitte Verbesserungsvorschläge…)

Das erste, was mir dazu ins Auge sprang war der ATMega AVR-RISC-Controller, TQFP-64 (reichelt ATMEGA 169-16 TQ). Allerdings finde ich den für meine Zwecke sehr stark überdimensioniert.

Könnt Ihr mir ein geeignetere Modell vorschlagen?

Gruß
Phil

Moien

Frage: Brauche ich für jede LED und für jeden Sensor 2 Pins?

Du must erstmal zwischen Eingang, Ausgang und bidirektionalen sowie analogen und digitalen Pins unterscheiden.

Ein Temperaturwiderstand braucht einen analogen Eingang.

Ein I2C Bus (an den man mindestens 8 digitale Temperatursensoren, mehr wenn man unterschiedliche nimmt und 8 Displays klemmen kann) braucht einen digitalen bidirektionalen und einen digitalen Ausgang.

Eine LED braucht einen digitalen Ausgang.

Ich habe 10 Temperatursensoren
Ich denke da an NTC-Widerstände

10x analoge Eingänge. Und zwar hochauflösende (8 Bit oder mehr), sonst wird das nix.

Weitere 10x2(10) Pins für die 10 LEDs.

10 digitale Ausgänge.

Opt. auch noch 2(0) Pins für einen Piepser.

Ein digitaler Ausgang reicht.

Dann zum Display…
Welches Bussystem haltet ihr für geeignet?

I2C oder RS232.

Habe nun also 40-42(20) Pins ohne Display.

nehmen wir an, ich nehme eins mit 20-pin-Anschluss,

Von denen bei 8Bit Bussen 12 benutzt werden (alles digitale, die meisten Ausgänge).

Das erste, was mir dazu ins Auge sprang war der ATMega
AVR-RISC-Controller, TQFP-64 (reichelt ATMEGA 169-16 TQ).
Allerdings finde ich den für meine Zwecke sehr stark
überdimensioniert.

Der hat „nur“ 8 analoge Eingänge, d.h. 2 Temperatursensoren wären schon weg. Wenn JTag benutzt wird sind es noch 5 (JTag braucht man zum programmieren). Das Teil kann auch ASCII-LCD direkt, also ohne Bus oder Converter ansteuern (dann sind aber die meisten Pins weg).

Sowas löten ist etwas anspruchsvoller. Und die Entwickelungsumgebung dürfte auch nicht billig sein. Das JTag-Interface muss man sich auch noch besorgen.

cu

Entschuldigt, wenn die Frage jetzt sehr nooblike klingt… (bin ja regelrecht einer)

Ich habe mich bei reichelt mal ein wenig durch die Kataloge geklickt, google bei Fragen konsultiert, mich für 10x KTY 83-110 als Temperatursensoren entschieden und stehe nun vor einem Problem mit dem mikroC:
Es geht um das Modell

ATMega AVR 8515-16 PDIP
Gehäuse: DIL-40
MHz: 16
Flash: 8
EEProm: 512
RAM: 512
I/O: 35

Aus dem Datenblatt werde ich nicht so richtig schlau. Wo steht da in welcher Form, was von den Pins analoge/digitale Ein-/Ausgänge sind?

Da ist immer nur die Rede von
(OC0/T0) PB0

VCC
(T1) PB1
PA0 (AD0)
(AIN0) PB2
PA1 (AD1)
(AIN1) PB3

PA2 (AD2)
(SS) PB4
PA3 (AD3)
(MOSI) PB5
PA4 (AD4)
(MISO) PB6
PA5 (AD5)
(SCK) PB7
PA6 (AD6)
RESET
PA7 (AD7)
(RXD) PD0
PE0 (ICP/INT2)
(TDX) PD1
PE1 (ALE)
(INT0) PD2
PE2 (OC1B)
(INT1) PD3
PC7 (A15)
(XCK) PD4
PC6 (A14)
(OC1A) PD5
PC5 (A13)
(WR) PD6
PC4 (A12)
(RD) PD7
PC3 (A11)
XTAL2
PC2 (A10)
XTAL1
PC1 (A9)
GND
PC0 (A8)

sorry, etwas unsortiert (aus adobe kopiert)
das Datenblatt gibt es bei reichelt.de

Was haben diese Bezeichnungen zu bedeuten, welche sind für mich relevant, was muss ich beachten?
Google liefert leider keine zufriedenstellenden Ergebnisse was konforme Ein-/Ausgangsbezeichnungen bei mikroCs anbetrifft. -.-

Bitte helft

Gruß
Phil

Hallo Phil,

Aus dem Datenblatt werde ich nicht so richtig schlau. Wo steht
da in welcher Form, was von den Pins analoge/digitale
Ein-/Ausgänge sind?

Da ist immer nur die Rede von
(OC0/T0) PB0

VCC
(T1) PB1
PA0 (AD0)
(AIN0) PB2
PA1 (AD1)
(AIN1) PB3

PA2 (AD2)
(SS) PB4
PA3 (AD3)
(MOSI) PB5
PA4 (AD4)
(MISO) PB6
PA5 (AD5)
(SCK) PB7
PA6 (AD6)
RESET
PA7 (AD7)
(RXD) PD0
PE0 (ICP/INT2)
(TDX) PD1
PE1 (ALE)
(INT0) PD2
PE2 (OC1B)
(INT1) PD3
PC7 (A15)
(XCK) PD4
PC6 (A14)
(OC1A) PD5
PC5 (A13)
(WR) PD6
PC4 (A12)
(RD) PD7
PC3 (A11)
XTAL2
PC2 (A10)
XTAL1
PC1 (A9)
GND
PC0 (A8)

sorry, etwas unsortiert (aus adobe kopiert)
das Datenblatt gibt es bei reichelt.de

Was haben diese Bezeichnungen zu bedeuten, welche sind für
mich relevant, was muss ich beachten?

Tja, das ist der Fluch von konfigurierbaren Bausteinen :wink:

Eine Betriebsart ist die als Single-Chip.
Dann kannst du alle I/O-Pins frei verwenden.
PC0 (A8) hat dann die Funktion PC0 ( P ort C Bit 0

Eine andere Betriebsart ist die mit einem externen Daten/Steuer/Adress-Bus. in diesem Falle hat PC0 (A8) die Funktion A8, ist also die Adressleitung 8.
Bei diesem Prozessor sind die Daten und Adressleitungen gemultiplext, weshalb die unteren 8 Adressleitungen und die Datenleitungen die selben Pins benutzen (AD0 … AD7). Zuerst werden die Adressen ausgegeben und danach werden die Pins als Datenbus verwendet. Ob jetzt gerade Adressen oder Daten an den Pins anliegen wird über ALE gesteuert. Normalerweise werden die Adressen mit diesem Signal in einem Baustein zwischengespeichert. Solch ein Zwischenspeicher wird als Latch bezeichnet und das Signal ALE heisst in Wirklichkeit A ddress L atch E nable.

Ich habe jetzt die ATM Unterlagen nicht zur Hand, aber es sollte neben dem Datenblatt noch ein Hardware-Handbuch und ein Software-Handbuch geben. Zudem noch einiges an freien Büchern auf dem Büchermarkt zu finden sein.

Ohne Fleiss kein Preis, also kommst du nicht darum herum die ganzen Unterlagen einmal durchzuackern !!

Jeder der hier als Spezialist gilt, hat das schon hinter sich und mit jedem neuen Prozessor geht das Lesen wieder von vorne los. Wenn es sich nur um eine andere Prozessor-Variante des selben Herstellers handelt, muss man „nur“ herausfinden, was bei diesem anders ist, als bei demjenigen den man schon kennt (das wird aber meist vom Hersteller nirgends aufgelistet, also muss man mindestens alles überfliegen).
Wechselt man die Prozessor-Familie, geht die ganze Leserei der Unterlagen wieder von vorne los !!
Wechselt man zudem auch noch den Hersteller, ist der Aufbau der Unterlagen meist ein ganz anderer und manche Bezeichnungen sind auch anders.
Grundsätzlich kochen aber alle nur mit Wasser, also ich meine Silizium. Wenn man mit der Zeit verschiedene Prozessor-Architekturen kennt, wird es immer einfacher…

Diejenigen, welche schon seit Jahrzehnten mit µP arbeiten hatten es etwas einfacher. Die ersten CPUs waren, verglichen mit heute noch recht einfach und überschaubar und wir konnten mit dem Fortschritt der Technologie mitwachsen. Um alles so wie wir kenneanzulernen, müsstest du gut 30 Jahre Entwicklung im Schnelldurchgang nacherleben :wink:

MfG Peter(TOO)

Moien

Ich habe mich bei reichelt mal ein wenig durch die Kataloge
geklickt, google bei Fragen konsultiert, mich für 10x KTY
83-110 als Temperatursensoren entschieden

Ich sags nochmal: direkt anschliessbar sind bei dem Teil nur 8.

ATMega AVR 8515-16 PDIP

Du willst also mit sehr, sehr grossen unhandlichen Kannonen auf sehr, sehr kleine Spatzen schiessen ?

Aus dem Datenblatt werde ich nicht so richtig schlau. Wo steht
da in welcher Form, was von den Pins analoge/digitale
Ein-/Ausgänge sind?

Es gibt im Datenblatt eine Liste der Ports und was die können. Für eine Übersicht ist das der beste Einstieg. Ports sind Pingruppen die zusammen gehören und einem ähnlichen Zweck dienen. I.d.R. und für die einfachen Aufgaben ist es wurscht welchen Pin aus einer Gruppe man nimmt (Ausnahmen bestätigen die Regel, siehe Port F und JTag).

Google liefert leider keine zufriedenstellenden Ergebnisse was
konforme Ein-/Ausgangsbezeichnungen bei mikroCs anbetrifft.

Es gibt keine wirklich 100% universellen Bezeichner.

Kuck dir im Vergleich dazu das Handbuch des C-Control an. Man kann die 10 analogen Messfühler auch an den anschliessen. Und bei dem bekommt man die Software gratis dazu.

cu

hmmm…
Danke an alle für die netten Antworten und die rege Beteiligung.
Werde mich wohl an anderer Stelle informieren. ;]

Gruß
Phil

Hallo Phil,

hmmm…
Danke an alle für die netten Antworten und die rege
Beteiligung.
Werde mich wohl an anderer Stelle informieren. ;]

Wie muss ich das jetzt verstehen ???

Auf den Vorschlag eine C-Control zu verwenden reagierst du so:
Zitat: Nein, ich möchte das niemand anderes übernehmen lassen, sonst fehlen mir danach ja immer noch diese Grundlagen :stuck_out_tongue_winking_eye:

Es erscheint mir so, dass du von uns erwartest, dass wir dich mit 5 Postrings zum Elektronik-Entwickler ausbilden können ??
Das funktioniert leider so nicht. Desweiteren wird dir jeder hier bestätigen, dass mit dem Abschluss das Lernen nicht aufhört. Leider sind die meisten Ausbildungen so theorielastig, dass du nach der Ausbildung erst anfängst zu lernen.

MfG Peter(TOO)

Hallo Phil,

ich muss Peter zustimmen; ich denke auch, dass so etwas wie das C-Control für Dich das geeignetste ist. Da hast Du zumindest die ganze Hardware schon mal zusammen.

Wenn Du alles selber machen willst musst Du ja auch noch ne Platine entwerfen, eine Stromversorgung sowie Takterzeugung aufbauen, Dir einen Programmer basteln und dann das ganz auch noch programmieren. Das ist auch mit Erfahrung kein kleines Unterfangen.

Was das Display angeht stellt sich eh die Frage, ob das grafisch sein muss. Der größte Teil der Daten ist ja statisch.
Damit es nicht gleich auffällt könnte man immer noch tricksen, indem Du z.B. die Bezeichnungen (HDD, CPU, …) ausdruckst (natürlich invertiert) und dann über was beleuchtetes klebst. Für die Zahlen kannst Du dann entweder individuelle Dot-Matrix Module nehmen oder evtl. ein normales LCD Display hochkant nehmen. Nur so als Idee, grafische Display sind auch ein wenig viel teurer und deutlich schwieriger zu steuern.

Aber das sind nur meine 2 Cent dazu.

Gruß,
Ferdinand

AHHHHHHHHHH
Keine C-Control!

Niemals.
Die AI AO sind so dermassen Glump das ich jedesmal schon nen Hals bekommen könnte wenn jemand von ner C-Control spricht.
C-Control ist absolut reine Consumer Elektronic und hat ausser in der Hand eines absoluten Hobbybastlers in der Steuerungs- und Regeleungstechnik nichts zu suchen.

Hallo,

Keine C-Control!
Niemals. Die AI AO sind so dermassen Glump

kannst Du das irgendwie in techn. Sachverhalt spezifizieren?

das ich jedesmal schon nen
Hals bekommen könnte wenn jemand von ner C-Control spricht.

C-Control ist absolut reine Consumer Elektronic und hat ausser
in der Hand eines absoluten Hobbybastlers

Und genau das scheint der Fragesteller zu sein. Jedenfalls bekommt
man diesen Eindruck sehr schnell, wenn man alles Postings gelesen hat.

in der Steuerungs- und Regeleungstechnik nichts zu suchen.

Es geht scheinbar nur um eine private PC-Überwachung.

Keine professionelle Steuerung oder Regelung.
Genau dafür scheint mir das einfache Concept vom C-Control
sehr geeignet - eben um Anfänger in die Spur zu bringen.

Gruß Uwi