Also eine AGP-Karte mit 64 bis 128 MB, so in der
Grössenordnung „Radeon 9200“ oder „Radeon 9600“ resp. „FX
5200“ oder „FX 5700“ (Da gibts viele Varianten, die
Bezeichnungen benennen die verwendeten Chips).
Eine Karte der Radeon 9200-Reihe bzw. Geforce FX 5200-Reihe vielleicht ja nicht gerade. Gerade aktuelle Autorennspiele brauchen schon sehr viel Grafikpower. Da reicht so eine Bürografikkarte nicht. Auch bei der alten Mittelklasse aka Radeon 9600er/ Geforce FX 5600er/5700er muss man sehr aufpassen, dass man das richtige kauft. Mittlerweile sind da eine Menge Karten mit stark kastrierter 3D-Leistung (beschnittenes Speicherinterface, verringerte Taktraten) auf dem Markt, welche diverse Zusatzbezeichnungen wie „SE“ oder „LE“ tragen. Eine vollwertige Radeon 9600 Pro oder Radeon 9600 XT für derzeit 100 - 140 EUR sollte man seinem PC derzeit als Gelegenkeitsspieler schon gönnen, wenn man sich bei der Titelwahl nicht unnötig einschränken will.
Du hast das schonmal gemacht und weisst dass das nicht immer
so einfach läuft wie es die Werbung suggeriert, oder ? Deshalb
sollte man bei DVD-Brennern immer auf möglichst grosse
Formatauswahl achten: DVD-R, DVD+R, DVD-RW, DVD+RW sollte ein
Brenner auf jeden Fall können. DL-DVD und DVD-RAM sind schön
aber für deine Zwecke nicht unbedingt notwendig.
Sehe ich auch so. Ich würde einen LG-Brenner empfehlen, die brennen alle bekannten Formate, sind nicht allzu laut, sehr zuverlässig und sehr preisgünstig. Den LG GSA-4120B (der brennt alles incl. Double Layer) bekommst du derzeit für ca. 70 - 75 EUR.
Bleib unter 128GB um Probleme mit Windows zu vermeiden.
Grössere Platten setzen, je nach windows-Version, Patches
vorraus.
Auf Windows XP mit SP2 m.E. nicht mehr, da werden alle Platten problemlos mit voller Größe erkannt. Ansonsten ist das auf jedem halbwegs aktuellen Board auch kein Problem mehr, da auch Platten über 138 MB problemlos verwaltet werden können, man muss lediglich in der Windows-Registry per Hand einen Wert (Enable Big LBA) eintragen und das wars schon.
7200rpm (Geschwindigkeitsangabe) sind heute normal. Keine
Samsungs kaufen, die werden zu heiss. Maxtor oder Hitachi
wären als Marken OK.
Sehe ich ganz anders. Die aktuellen Samsung-Platten (Spinpoint P80 und V80 - Serien) zählen zu den kühlsten und leisesten Platten, die es zu kaufen gibt, sind dazu recht leistungsstark und unschlagbar preisgünstig und verfügen über die längsten Garantiezeiten. Ich würde gerade diese Platten empfehlen!
Heiß werden nach meiner Erfahrung insbesonders (gerade!) Maxtor-Platten - und zwar extrem heiß. Die Maxtor DiamondMax 16 mit nur 80 GB/ 5400 rpm wird unter vergleichbaren Bedingungen fette 10 - 12 °C wärmer, als eine doppelt so große Samsung SP1604N mit 7200 rpm.
Die zweite Plattenmarke, die gut warm wird (und dazu noch das leistungmäßig Schlusslicht der aktuellen Festplatten darstellt) ist die aktuelle Barracuda-Reihe von Seagate.
Best Buy sind bei Festplatten IMHO die Samsung Spinpoint SP1213N (120 GB) oder SP1614N (160 GB) bzw. die teureren und etwas leistungsstärkeren Hitachi 7K250 - Modelle HDS722512-VLAT80 (120 GB) bzw. HDS722516-VLAT80 (160 GB).
ATA oder SATA kann dir egal sein. Die Angabe bringt Ottonormal
gar nix.
Auf einem Sockel A - Board (Athlon XP) bringt S-ATA tatsächlich nichts, da der externen S-ATA-Controller die möglichen Übertragungsraten von 150 GB/s nicht ausschöpfen können. Auf modernen Mainboards für Athlon 64 und Pentium 4, wo der S-ATA-Controller direkt im Mainboardchipsatz integriert ist, sind S-ATA-Festplatten teilweise deutlich schneller als normale P-ATA-Platten.
- Wie laut/leise soll der PC sein ?
Mein jetziger PC fällt schon unter die Lärmschutzverordnung.
Da bin ich nicht verwöhnt
Dann solltest du was dagegen tun.
Da kann man auch die Entscheidung AMD oder Intel festmachen:
Nimm AMD. die Intels werden deutlich wärmer und brauchen
deutlich mehr Kühlung als die AMDs.
Das stimmt, ist aber nur auf den modernen Athlon 64 - Prozessor bezogen, den ich auch beim Rechnerneukauf dringend empfehlen würde. Dieser prozessor braucht nur gut halb so viel Strom, wie ein vergleichbarer Pentium 4 und erzeugt entsprechend weniger Abwärme. Gleichzeitig verfügt er über einen integrierten Stromsparmodus (Cool&Quiet) ähnlich, wie in Notebooks, der Prozessorleistung (und damit Stromverbrauch und Abwärme) und Lüfterdrehzahl immer an die gerade benötigte Rechenleistung anpasst. Somit ist dieser Prozessor sogar mit vergleichsweise schlechten Kühlern sehr leise.
Aber die Lautstärke eines PC hängt nicht nur vom Prozessorkühler ab, auch das Netzteil, minderwertige PC-Gehäuse (Schwingungen) sowie Festplatten und Laufwerke sind Lärmquellen. Und besonders bei Gehäusen und Netzteilen wird an PC’s von der Stange oft sehr an Qualität gespart, um da wo der unbedarfte Kunde es schlecht nachvollziehen kann, Herstellungskosten zu sparen. Da muss man sehr aufpassen, da z.B. minderwertige Netzteile nicht nur laut, sondern auch die häufigste Ursache für Hardwareprobleme (Bluescreens, Abstürze) sind.
Bleibt noch die Frage nach dem RAM:
Für Windows XP, die Spiele und Office reichen 256 MB aus.
Allerdings spart man damit am falschen Ende. 512 MB bringen
dir einen echten Geschwindigkeitsvorteil.
Jo, 256 MB unter Windows XP müssen ned mehr sein, 512 MB sind für einen normalen Office-Rechner schon ein angemessener Wert. Wichtig zu wissen ist auch die benötigte Taktrate (hängt vom Prozessor ab, derzeit wohl meist DDR-RAM PC3200 mit 400 MHz) und Qualität des Speichers (für den Athlon 64 besser Markenspeicher nach Empfehlung des Boardherstellers kaufen).