Welchen RAM-Baustein in meinen Rechner?

Hallo Wissende!

Ganz dumme Frage, vermute ich: Ich möchte meinen Arbeitsspeicher um ein 512 Speichermodul aufstocken auf 1 GB.
In der Preisliste von z.B. Alternate steht nun etwas vom Timing, z.B. 400-CL 2,5 oder 400-233. Weiterhin gibt es die Module noch als „Kit“ oder als „Single“.
Was sagen mir diese Angaben? Woher weiß ich, welches Modul für mich das Richtige ist?

Mein Rechner ist ein Athlon XP2000+.

Gruß

Cypher

Moin

Woher weiß ich, welches Modul für
mich das Richtige ist?

Kram die Rechnung für den Rechner raus udn kuck nach was da drauf steht. Wenn das nicht geht: SiSandra (Everest,…) runterladen (trial-version reicht) und den fragen. Wenn das auch nicht geht: Handbuch des Motherboard raussuchen und nachsehen was da drin steht.

Mein Rechner ist ein Athlon XP2000+.

Das kann alles mögliche sein… wahrscheinlich DDR266 oder DDR333.

cu

Auch hallo.

Schau mal in das Handbuch des Mainboards rein. Irgendwo müsste eine (oder mehrere) Zahl stehen wie ‚2100‘, ‚2700‘,… Die sieht man auch bei den Speicherbausteinen auf der Alternate Seite. Jetzt schaust Du nach welche der Zahlen auf der I-net Seite ebenfalls auftauchen. Und da wo’s passt, diese Ramriegel können gekauft werden.

HTH
mfg M.L.

In der Preisliste von z.B. Alternate steht nun etwas vom
Timing, z.B. 400-CL 2,5 oder 400-233. Weiterhin gibt es die
Module noch als „Kit“ oder als „Single“.
Was sagen mir diese Angaben?

Die Zahlenkombinationen:

DDR400 bzw. PC3200
DDR333 bzw. PC2700
DDR266 bzw. PC2100

beziehen sich auf die maximale Taktrate in MHz bzw. den entsprechenden Datendurchsatz in MB/s, mit welche(m) der Speicher betrieben werden kann. Höher taktbarer/ schnellerer Speicher ist abwärtskompatibel.
Die Auswähl des Speichers richtet sich nach dem FSB-Takt des Prozessors (266/333/400) und den Möglichkeiten des Mainboards. Auf manchen Boards (sofern es überhaupt unterstützt wird) bringt es Vorteile, den Speicher schneller als den FSB (Referenztakt) zu takten, bei anderen Boards (nForce2) ist es vorteilhaft, FSB-Takt und Speichertakt synchron zu betreiben.

Werte, wie „CL2“, „CL2-3-3-6“, „2-3-3-6“, „-233“ beziehen sich auf die erreichbaren Latenzzeiten bzw. Timings des Speichermoduls bei der spezifizierten Taktrate. Sie geben die Anzahl von Taktzyklen an, die das Abarbeiten diverser Befehle speicherintern dauert. Niedrigere Werte bedeuten hier kürzere Wartezeiten und dementsprechend eine schnellere Signalverarbeitung/ höhere Speicherperformance.
Beim Athlon XP im Single Channel Mode wirken sich schnellere Timings vergleichsweise stark auf die Gesamtperformance aus. Dazu müssen allerdings ALLE Timings niedrig sein und nicht nur der CL-Wert. Außerdem bestimmt logischerweise das langsamste Speichermodul die machbare Taktrate und Timings. Wenn du also schon einen Speicherriegel mit 266 MHz und CL3-4-4-8 im Rechner hast und einen Zweiten mit 400 MHz und 2-2-2-5 dazu kaufst, wird dieser zusammen mit dem Ersten auch nur mit 266 MHz und 3-4-4-8 betrieben. Drittens muss das Mainboard die Möglichkeiten des Speichers auch nutzen, billige OEM-Boards (ECS Elitegroup etc.) lassen oft keine scharfen Timings zu („Stabilität-vor-Performance“-Prinzip).

„Kit“ oder „Single“ heißt, dass die Speicherriegel entweder einzeln verkauft werden oder als 2er-Paket (Kit). Bei Kits sind die Riegel daraufhin getestet/ selektiert, ob sie die angegebenen Spezifikationen (Taktrate/ Timings) auch anstandslos im Dual Channel Modus schaffen. Single Module sind nicht diesbezüglich getestet.
Dual Channel Mode können aber ohnehin nur 2 Athlon XP - Chipsätze (nForce 2 Ultra und VIA KT880). Wenn du was anderes auf dem Board hast, ist es definitiv unnötig, ein Kit zu kaufen.

LG, Jesse