Hallo 94,
bist du mit Genius94 bekannt oder gar identisch, der fast die gleiche Frage gestern gestellt hast?
Dann würde ich empfehlen, nachzufragen, wenn dich Antwort nicht zufriedenstellt, man kann Fragen ja auch mal missverstehen, zumal wenn sie unpräzise formuliert sind.
Zum Thema, falls ich die Frage RICHTIG verstanden habe:
Ich gehe bei allem davon aus, dass die Zerteilung nicht so fein ist, dass Moleküle zerrissen werden - die chemische Zusammensetzung also gleich bleibt.
Dass zerkleinertes Holz schneller anbrennt, liegt an der Vergrößerung der Oberfläche. Diese muss ja erst mal auf einige 100°C erhitzt werden, bevor es zu brennen beginnt. Beginnend natürlich an der Oberfläche.
Jedes Zerteilen erhöht den Energiegehalt eines Stoffes um die Energie, die zum Teilen erförderlich ist. Beim Holzhacken merkst du, dass das gar nicht so wenig ist. Hier ist es natürlich nicht so, dass Kleinholz mehr Wärme erzeugt als grobes, dafür ist der Effekt zu klein.
Wenn man Stoffe aber zu extrem feinem Pulver mahlt, ist das schon merklich. 10 bis 20 % mehr Verbrennungswärme sind da (geschätzt, aber ohne Gewähr) schon drin.
Feingemahlene Metalle entzünden sich teilweise auch von selbst, siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Pyrophor
Hoffe, das hilft erst mal ein bisschen, Zoelomat