Welchen Vorwiederstand für 100 LED`s

Hallo,

zwei Probleme-

einmal möchte ich ein Lichternetz mit LED bestücken, also muß ich ganz vorne am Netzteil ein gr0ßen Vorwiederstand einfügen, denke ich mal so. Aber z.B. bei 100 LED`s 5mm wie berechne ich dafür den Vorwiederstand.

zweitens-

dasselbe mit Infrarot LEDs, ich möchte mir einen größeren Infrarot Scheinwerfer für den Hauseingang zusammen Basteln. Ich habe wohl schon 200 Infrarot LEDs aber wie oben die Frage wie Groß muß der Vorwiederstand sein?

danke im Voraus
Gruß Dieter

Holla, da hast Du dir was vorgenommen…

zwei Probleme-

einmal möchte ich ein Lichternetz mit LED bestücken, also muß
ich ganz vorne am Netzteil ein gr0ßen Vorwiederstand einfügen,
denke ich mal so. Aber z.B. bei 100 LED`s 5mm wie berechne ich
dafür den Vorwiederstand.

Ich gehe mal davon aus das es ganz normale LED’s mit 1,4V Abfallspannung und 20mA Stromaufnahme sind.
Dann errechnet sich das wie folgt:

R=(U-1,4V)/20mA

Durch den Widerstand fliessen dann also nicht 20mA sondern
100*20mA=2A. Das würde dann bei 10,6V Spannungsabfall am
Widerstand bedeuten, dass der Wiederstand für 21,2 Watt
ausgelegt sein müsste (P=U*I)

Hallo Michael,

Parallelschaltung von Dioden in Durchlaßrichtung - egal ob LEDs oder beliebige andere Dioden - ist problematisch, weil es ohne weiteres zu keiner gleichmäßigen Stromaufteilung kommt. Wenn Parallelschaltung, dann für jede Diode mit einem eigenen Vorwiderstand. Ansonsten ist die Reihenschaltung von Dioden in Durchlaßrichtung innerhalb der durch die Höhe der Versorgungsspannung vorgegebenen Grenzen sinnvoller.

Gruß
Wolfgang

moin

allerdings wird dann eine versorgunsspannung in höhe von
100 * 1,4 volt oder auch mal 2,2 oder 3,5 je nach LED typ benötigt (bei reihenschaltung) da dies hochspannung ist möchte ich dringendst davon abraten, vor allem bei selbstbau leuchten für den außenbereich

einfache und vor allem sicherer wär ne gruppenschaltung
da der uhrheber des thread augenschein lich nicht viel erfahrung mit LEDs hat hier der lösungsweg etwas ausführlicher als sonst

jeder LED typ hat eine spezifische durchlassspannung , rote üblicher 2,2 Volt, weiße typ 3,5 Volt,

ich rechen also mal mit roten
z.b. n * 2.2 Volt = 12 V => n= 5,45…
also an nen 12 Volt Netzteil kann man 5 rote Dioden in reihe betreiben

weiße dioden haben um 3.5 Volt duchlassspannung (hängt vom typ ab) entsprechend weniger kann man bei gleicher spannung betreiben

nun zur berechnung des vorwiderstandes

um einen zweig á 5 leuchtdioden rot a 2.2 Volt zu betreiben braucht man 11 Volt
1 volt muß also am vorwiderstand abfallen bei 12 volt versorgungsspannung
eine normale LED braucht 20 mA nach I=U/R rechnet man also R=U/I für u = 1 volt und i = 0.020 A also r = 50 Ohm
die belastung dieses widerstandes kann vernachlässigt werden weil sie weit unter 0.25 watt liegt (genau 1V * 0.02 A = 0.02 Watt, also ca. ein zehntel der max belastbarkeit)

von diesen zweigen schalte man m stück parrallel , es braucht also m*5 leuchtdioden und m * 5 widerstände, man kann natürlich auch einen widerstand verwenden , aber sollte dann ein auge auf die belastung richten

für 100 Dioden aufgeteilt auf zweige á 5 leuchtdioden werden 20 zweige notwendig, ein einzelwiderstand an dessen fußpunkt die zweige angeschloßen würden, müßte also 20 * 0.02 watt aushalten, also 0,4 watt, das schafft ein einzelner kleiner kohlewiderstand nicht mehr, ein 1 watt exemplar waere angemessen, das wird nicht so heiß wie ein 0,5 watt exemplar

die belastung des netzteil ergibt sich zu 0.02 A * 20 = 0.4 A

der einfachheit halber also folgender bauvorschlag

12V ! ein zweig
+ -----\*-----------------------------------------
 |
 # 
 R1 # hiervon 20 zweige
 #
 |
 D5 V
 -
 |
 D4 V
 -
 |
 D3 V
 -
 |
 D2 V
 -
 |
 D1 V
 -
 |
- -----\*------------------------------------------

sowas läßt sich ganz gut auf lochraster mit streifenleiter aufbauen

ciao norbert

P.S. Wünsche viel ausdauer beim löten (100 dioden + 20 widerstände = 240 lötpunkte)

1 „Gefällt mir“

Hallöle!

Parallelschaltung von Dioden in Durchlaßrichtung - egal ob
LEDs oder beliebige andere Dioden - ist problematisch, weil es
ohne weiteres zu keiner gleichmäßigen Stromaufteilung kommt.
Wenn Parallelschaltung, dann für jede Diode mit einem eigenen
Vorwiderstand. Ansonsten ist die Reihenschaltung von Dioden in
Durchlaßrichtung innerhalb der durch die Höhe der
Versorgungsspannung vorgegebenen Grenzen sinnvoller.

Prinzipiell stimmt das schon, aber wenn die Dioden alle aus einer Charge stammen, dann ist das eher das kleinere Problem. Wenn man natürlich Pech hat, dann schlägts doch zu Buche.

So long!

Michael

Hallo,
was für ein Netzteil (welche Nennspannung)
soll benutzt werden?
Gruß Uwi

Danke für die Mühe!!
Vielleicht probiere ich es mal!!!
Gruß Dieter

Auch Dir Danke für die Mühe! :smile:
Vielleicht probiere ich es mal!!!
Gruß Dieter

Ich weiß wohl wie ich einen PC Netzteilmäßig bestücken muß, aber bei den Dioden weis ich es nicht. Ich habe verschiedene Netzteile ( nicht vom PC, von Conrad Elektronik ) hier. Ich könnte zwischen 3V - 36 V einsetzen.
Die Frage ist dann halt welches soll ich nehmen?

Danke für die Anfrage

Gruß Dieter

Ich könnte zwischen 3V - 36 V einsetzen.
Die Frage ist dann halt welches soll ich nehmen?

Hallo,
dann nimm eines mit 24VDC(Stabilisiert).
Diese Spannung ist hoch genug, um einige Dioden in Reihe zu
schalten und die 24V ist eine gängige Spannung in vielen
Bereichen (DC-Standardspannung in Industrie).

Also Reihenschaltung von so vielen Dioden, daß in Summe etwa
20…22V zusammen kommen. Bei roten LED mit ca, 2,1 … 2,2V
also ca. 10 Dioden in Reihe. Den Vorwiderstand dann so
einstellen wie schon geschrieben wurde. -> für 20mA
R = Urest / 0,02A = 3V/0,02 also ca. 150 Ohm (nur ca. 60mW).

Das ganze dann 10 mal parallel schalten und schon hast Du
die 100 LED verbraten.

Bei IRED (infrarote) ist die Diodenspannung ca. 1,8V .
Bei 10 Stück in Reihe an 24V also ca. 300 Ohm Vorwiderstand
(sind auch nur 120mW Verlustleistung am Widerstand).
Gruß Uwi