Hallo,
ich hab wenig ahnung von arbeitsspeicher und weiß nicht ob ich
nen optimalen genommen hab.
PC2-8000U: was ist das?
DDR2-Arbeitsspeicher mit einer Datenübertragungsrate von 8000 Mbit/s, das entspricht einer Taktrate von 1000 MHz. Dein Board und die ausgesuchte CPU unterstützen schnelleren Arbeitsspeicher. Ich würde daher zu DDR2-RAM PC-8500 (1066 MHz) greifen, dieser ist noch recht günstig, aber höher getaktet und damit schneller.
CL5-5-5-15: reicht auch cl 4?
CL4 ist besser. Die ‚CL‘ ist die CAS-Latenz, das ist die Anzahl der Taktzyklen, die nach einer Datenanforderung vergeht, bis der Speicher die Daten am Speicherausgang bereitstellt. Je niedriger die Latenz und je höher die Taktrate, desto schneller arbeitet der Speicher. Die Reduktion der Latenz von CL5 auf CL4 bringt erhöht die Performance ähnlich, wie der Wechsel von DDR2-800 (800 MHz) auf DDR2-1066 (1066 MHz) - Speicher.
Jedoch erhöht eine niedrigere Latenz die die qualitativen Anforderungen an die Hardware stärker, als eine höhere Taktrate. Je niedriger die Latenz, desto hochwertiger muss die Verarbeitung von Mainboard und Speicher sein, um die erforderlich Präzision und Signalgüte zu gewährleisten. Dementsprechend steigt mit schärferen Timings auch die Wahrscheinlichkeit von Inkompatibilitäten.
DDR2-1000: oder besser 800?
Besser DDR-1066. je höher der Takt, desto mehr Speicherbandbreite und desto höher die Performance.
F2-8000CL5D-4GBPQ: was ist das?
Die Seriennummer des Speichermoduls oder der verbauten Chips? Offenbar verschlüsselt dieser herstellerinterne Code die max. spezifizierte Datenrate, die bei dieser Datenrate minimal zulässige CAS-Latenz, die Speichermenge und vielleicht das Packageformat der verbauten Speicherbausteine.
240pin: oder besser 200pin?
Das eine ist Desktop-Speicher, das andere Notebook-Speicher. Die Pins (240 Stück vs. 200 Stück) sind die Kontaktflächen. Speicherslots für Notebooks sind kürzer, deshalb sind auch die Speichermodule kürzer und haben 40 Kontakte weniger. Für einen Desktop-PC also besser 240pin-Speicher kaufen, wenn er passen soll.
So, damit ich jetzt nicht nur die Dinge, die Uwi irgendwie schon erklärt hat, nochmal nachlabere, noch ein wertvoller Tip:
Geh mal auf die Homepage des Mainboardherstellers (in deinem Fall Gigabyte) und suche dort dein Board. Irgendwo müsstest du dort eine Tabelle/ Datei mit kompatiblen Speichermodulen finden. Jeder Mainboardhersteller testet (validiert) gängige Speicheermodule und stellt die für geeignet befundenen Speichertypen online.
Es ist nämlich nicht gesagt, dass jeder Speicher, der theoretisch laufen müsste, auch auf jedem Board gut läuft. Manche Mainboards haben mit Speichermodulen einiger Hersteller und Modellreihen mehr oder weniger große Probleme, z.B. weil die Signalqualität zu schlecht ist, zu viel Spannung benötigt wird oder die Daten für das automatische Ansprechen der Speichermodule nicht korrekt in diesem hinterlegt sind. Kann also sein, DDR2 PC-8500 CL5 von Hersteller A und Modellreihe X funktioniert super, aber Modellreihe Y vom selben Hersteller oder DDR2 PC-8500 CL5 von Hersteller B zickt rum.
LG, Jesse