was für ein Dialekt soll „Brandenburgerisch“ sein?
Zu Deiner Frage: Der erotischste Dialekt in Deutschland ist das Kurpfälzische in seiner Heidelberger Ausprägung: Dort ist es üblich, die Stimme am Satzende kaum oder gar nicht zu senken, so dass selbst die Aussage einer Bürobedarfsverkäuferin, die Kuverts C4 seien leider erst am Dienstag wieder da, wie eine Einladung klingt.
Ich persönlich finde die meisten Dialekte unsexy, wenn sie richtig krass ausgeprägt sind, so Land-Dialekt eben. Aber so ein Hamburgerischer Sound, oder Münchnerisches Bayrisch, oder Kölsch (heißt das wie das Bier?)… Auch Brandenburgerisch kann nett klingen. Schwäbisch dagegen finde ich schwierig, z.B.
Eine Frage der persönlichen Vorlieben oder Zeit für den Satz: „Sag jetzt nichts“.
Wenn man dem Partner nicht schon ein Kopfkissen übers Gesicht hat, wegen der Optik, und der deshalb auch eh nicht mehr zu hören ist
Oberpfälzisch steht aber ziemlich weit hinten auf meiner Liste. Man erschreckt regelrecht, wenn ein junger attraktiver Mensch so derbe Doppelvokallaute von sich gibt
Finde einige österreichischen Dialekte sehr erotisch, aber nicht die aus Voradelberg, Tirol oder Wien.
Kärtnerisch, der Gesang schlechthin, wird hier wahrscheinlich kaum einer verstehen :-P, salzburgerisch, oberösterreichisch oder niederösterreichisch noch eher.
Mir hat vor vielen Jahren mal eine süße junge Schwäbin die verschiedenen Nuancen des Wortes „Hano“ erklärt. Ich habe nie wieder einen Dialekt gehört, der so erotisch klang.
Das kommt wohl auf die Person an, welche ihn benutzt.
Bei Kästner (Drei Männer im Schnee) ist das ein jung getrautes sächsisches Ehepaar, wegen dem sich alle Gäste das Lachen verkneifen müssen. Aber auch schwäbisch mit seinen Verkleinerungen auf -le- sollte nicht ganz ohne sein.
Am unerotischsten, kältesten ist bestimmt berlinerisch.