bei der Umrüstung einer sehr alten aber noch gut funktionierenden SAT-TV Anlage (2x 10GHz LOF LNB auf Astra 19.2° E) soll zunächst nur der Receiver ausgetauscht werden, welcher neue digital Receiver nutzt die möglichen 2.2GHz Zwischenfrequenz am besten/ effektivsten aus, um möglichst viele Programme zu empfangen?
Erste Versuche mit einem sehr(!) billigen DVB-S Receiver (ohne HDTV) aus dem Baumarkt ergaben erfreuliche Ergebnisse. Der findet nämlich bis ca. 12.150GHz über 250 TV Sender und über 70 Radioprogramme mit 90% Signalstärke und ca. 80% Qualität. Es sind auch SAT/Kabeleins/Pro7 (CH/A) darunter und die öffentlich rechtlichen aus D-Land sowieso. Was uns jetzt noch fehlt sind die Programme der RTL Gruppe (http://www.satindex.de/frequenz/12188/). Die liegen auf 12.188GHz und werden leider nicht mehr erfasst, was mich schon ein wenig wundert weil der Krempel auf ca. 12.150GHz noch super empfangen wird. Der Laie fragt sich nun, ob ein sehr guter SAT Receiver die läppischen/ fehlenden 40MHz noch aus der alten SAT Anlage herausholen kann, bzw. mit welchem Gerät man evtl. die besten Chancen dafür hat?
Vielen Dank für die Mühe. Mit freundlichen Grüßen
Lutz
bei der Umrüstung einer sehr alten aber noch gut
funktionierenden SAT-TV Anlage (2x 10GHz LOF LNB auf Astra
19.2° E) soll zunächst nur der Receiver ausgetauscht werden,
welcher neue digital Receiver nutzt die möglichen 2.2GHz
Zwischenfrequenz am besten/ effektivsten aus, um möglichst
viele Programme zu empfangen?
Erste Versuche mit einem sehr(!) billigen DVB-S Receiver (ohne
HDTV) aus dem Baumarkt ergaben erfreuliche Ergebnisse. Der
findet nämlich bis ca. 12.150GHz über 250 TV Sender und über
70 Radioprogramme mit 90% Signalstärke und ca. 80% Qualität.
Es sind auch SAT/Kabeleins/Pro7 (CH/A) darunter und die
öffentlich rechtlichen aus D-Land sowieso. Was uns jetzt noch
fehlt sind die Programme der RTL Gruppe
(http://www.satindex.de/frequenz/12188/). Die liegen auf
12.188GHz und werden leider nicht mehr erfasst, was mich schon
ein wenig wundert weil der Krempel auf ca. 12.150GHz noch
super empfangen wird. Der Laie fragt sich nun, ob ein sehr
guter SAT Receiver die läppischen/ fehlenden 40MHz noch aus
der alten SAT Anlage herausholen kann, bzw. mit welchem Gerät
man evtl. die besten Chancen dafür hat?
dazu kann ich leider nichts sagen, selbst die Hersteller wissen oft nicht was ihre Geräte im Grenzbereich leisten. Nur jemand der eine ähnliche Aufgabenstellung bewältigt hat ist da aussagefähig.
Sie haben Glück, wenn sie Frequenzen bis 12,150 Ghz empfangen,
denn normalerweise hören analoge LNBs bei 11,950 auf.
Ihr 10 GHz-Typ sollte also bis 12,2 Ghz empfangen können.
2,2 Ghz + 10 (Senkungsfrequenz des LNB) = 12,2 Ghz
Ich nehme an, dass herstellerseitig die Toleranz des LNB etwas unterschritten
wurde und nun 12,188 schon oberhalb der Grenzfrequenz liegt.
Da die Frequenzen der frei empfangbaren Sender ohnehin bis maximal 12.692 (ORF) bzw.
12.545 (Pro7-Gruppe) gehen, (und noch einige dazwischen)
kann Ihre Lösung nur befriedigend sein.
Bei Preisen von weniger als 15 EUR für ein LNB ist die
richtige Receiver-Zwischenfrequenz wohl eher nebensächlich.
Da heutige Digitalreceiver die Frequenz selbst umrechnen, ist die Frage
eher danach zu stellen, welche LNB-Arten im Menü unterstützt werden.
Gute Receiver unterstützen alle handelsüblichen LNB-Arten und lassen sich
dahingehend einstellen.
Aber davon abgesehen:
Auch wenn Ihre Anlage noch weitere 20 Jahre durchhalten sollte, wird sie der
technischen Entwicklung hinterherhängen.
Anders gesagt:
Ein Auto neu zu bereifen, wird den Motor nicht leistungsstärker machen.
bei der Umrüstung einer sehr alten aber noch gut
funktionierenden SAT-TV Anlage (2x 10GHz LOF LNB auf Astra
19.2° E) soll zunächst nur der Receiver ausgetauscht werden,
welcher neue digital Receiver nutzt die möglichen 2.2GHz
Zwischenfrequenz am besten/ effektivsten aus, um möglichst
viele Programme zu empfangen?
Erste Versuche mit einem sehr(!) billigen DVB-S Receiver (ohne
HDTV) aus dem Baumarkt ergaben erfreuliche Ergebnisse. Der
findet nämlich bis ca. 12.150GHz über 250 TV Sender und über
70 Radioprogramme mit 90% Signalstärke und ca. 80% Qualität.
Es sind auch SAT/Kabeleins/Pro7 (CH/A) darunter und die
öffentlich rechtlichen aus D-Land sowieso. Was uns jetzt noch
fehlt sind die Programme der RTL Gruppe
(http://www.satindex.de/frequenz/12188/). Die liegen auf
12.188GHz und werden leider nicht mehr erfasst, was mich schon
ein wenig wundert weil der Krempel auf ca. 12.150GHz noch
super empfangen wird. Der Laie fragt sich nun, ob ein sehr
guter SAT Receiver die läppischen/ fehlenden 40MHz noch aus
der alten SAT Anlage herausholen kann, bzw. mit welchem Gerät
man evtl. die besten Chancen dafür hat?
Vielen Dank für die Mühe. Mit freundlichen Grüßen
Lutz
puh, ich denke mal, dass es bis zum 30.04.2012 hierzu einige Erfahrungsberichte geben wird (Tag der Analogabschaltung), diese dann aber schnell wieder überholt sein werden. Erklärung hierzu:
Nach der Analogabschaltung werden viele Sender ihre Frequenzen verändern, da einfach viele Plätze frei werden. Aus meiner Sicht macht Deine Idee leider keinen Sinn, nenn mir einen plausiblen Grund hierfür und vielleicht kann ich dann weiterhelfen.
Du musst doch nur das LNB tauschen und Dir digitale Receiver anschaffen. Beider nicht sooo teuer, also der Kostenfaktor kann eigentlich nicht ausschlaggebend sein…
vielen Dank für die Resonanz, und natürlich hast Du in der Sache grundsätzlich recht. Es gibt aber eine Ausnahme, und zwar wenn die TV Nutzer ein konservatives Fernsehverhalten haben, einiges schon über DVB-T abgedeckt wird und eigentlich nur noch RTL fehlt weil meine Frau so gerne den Jauch sieht.
Es kann sich natürlich herausstellen,dass sich das deutschsprachige Angebot zwischen 10.7 bis 12.15GHz (Bereich mit den alten LNBs) auf Astra demnächst schlechter wird oder aber auch besser, man munkelt doch z.B. dass einige freien low-band Transponder mit deutschen HD Programmen besetzt werden!?
Zu den Kosten: Zum einen ist die alte Schüssel so ungünstig am Haus befestigt, dass man eigentlich so einen Wagen mit „Hebe-Korb“ bräuchte um den Krempel zu wechseln (so billig ist das nicht), und zum anderen könnte sich auch noch herauszustellen das die alte Koaxverkabelung nicht kompatibel zu den neuen LNBs ist.
„man munkelt doch z.B. dass einige freien low-band Transponder mit deutschen HD Programmen besetzt werden!?“ genau, das hab ich ja auch geschrieben und es wird definitiv so kommen.
OK; wenn Du an Schüssel nicht rankommst, dann ist das natürlich echt doof. Aber hast Du über DVB-T nicht auch RTL? In Schleswig-Holstein geht das.
Die alten Koax-Leitungen sind kompatibel, wenn die noch nicht so alt sind und vernünftig geschirmt, zweifach langt im Regelfall.
Hallo und Entschuldigung für die späte Rückantwort.
Bedingt durch einen Krankheitsfall in der Familie kann ich mich im Moment nicht um Anfragen in meinen verschiedenen Foren kümmern.Ich denke aber,daß hier schon jemand die passende Lösung parat hatte.
Ansonsten sollte das sicher in Kürze geschehen.
Viel Erfolg
ich möchte mich herzlich bedanken für eure Antworten.
Meine Frage ist zum einen bestimmt auch interessant für Leute die mit einem eingeschränkten TV Angebot zu recht kommen, zum anderen wird sich - wie Knut Petrauschke schon dankenswerter weise schrieb - so ohne weiteres kein Empfänger finden lassen der über 2.15Ghz ZF geht. Was mich als Laien schon etwas wundert, weil die Weichen und Verstärker&Co. fast alle bis 2.2 und mache sogar bis 2.4Ghz reichen.
Viele Grüße
Lutz
P.S. In meinem konkreten Fall bahnt sich evtl. eine Lösung, denn nach dem ich die Einspeisung (Mittels Frequenzweiche) des UHF/VHF Signals auf das SAT Koaxkabel unterbunden habe, ist der terrestrische Empfang zwar nicht stärker geworden, aber irgendwie „sauberer“ d.h. z.Z. bekommen wir RTL mit mittele schwachem Signal aber guter Qualität über DVB-T rein, nur bei ganz schlechten Wetter gibt es Störungen. Wenn das im Frühjahr (Blätter an den Bäumen) auch noch so ist bleibt das so.