Welcher Fußboden für ein Gartenhaus?

Tach zusammen,

mit folgendem problem wende ich mich vertrauensvoll an die schwarmintelligenz dieses forums :wink:

Ich habe auf meinem gartengrundstück das alte, einsturzgefährdete gartenhaus abgerißen (modell favela-hütte) und auf dem fundament ein neues errichtet - bzw. bin dabei, das zu tun. das alte betonfundament geht über die gesamte fläche, ist aber aus der nachkriegszeit und stellenweise nur wenige zentimeter dick. an einer stelle ist es gebrochen und da sieht man, dass dort nur ein paar zentimeter beton über der erde sind. vermutlich hat man damals die ränder ein paar steine hoch gemauert und dazwischen einfach beton gegossen. das fundament ist natürlich nicht eben, schon gar nicht in der waage. eine kleine stufe von 5 cm ist auch drin.

meine frage: was mache ich am besten mit dem fußboden? das häuschen steht ziemlich einsam und auch noch am hang, will sagen: man muss alles material ein ganzes stück schleppen - bergauf. das spricht dagegen im dickbett fließen zu verlegen. außerdem ist es mitten in der natur, jede menge mäuse und anderes getier. das spricht gegen eine holzunterkonstuktion mit brettern drauf.

kann man da mit einer losen schüttung arbeiten? ich hatte an mehabit gedacht, weil es so leicht ist. übersteht das die nächsten 20 jahre die relativ feuchten bedingungen? hat jemand eine bessere idee?

und wenn lose schüttung, wie gehts dann weiter? es ist eine hütte in der wildnis (fast), sie muss nicht nach den richtlinien für wohnhäuser errichtet werden. aber 20 jahren soll sie schon so stehen :wink:. reicht es, wenn ich einfach osb-platten schwimmend verlege?

so viele fragen… allen, die sich die mühe machen zu antworten, schon jetzt vielen dank!

Hallo,

in unserem Gartenhäuschen (zugegeben mitten im Wohngebiet) haben wir alte Terassenplatten 3cm dick, einfach verlegt und anschließend mit Beton oder so verfugt. Das da mal Platten verlegt wurden sieht man nur, wenn man genau hinschaut, zudem ist es ein reiner Geräteschuppen.

Der Vorteil für dich wäre, du brauchst wenig Fugenmasse, die Platten musst halt tragen.

Das Gartenhäuschen steht jetzt 8 Jahre, da ist nix gerissen oder so.

Verlegt hat uns das ein Maurer in Rente, soll heissen der kennt sich aus, der hat für den notwendigen Frostschutz im Unterboden gesorgt. In wie weit das bei dir gegeben ist durch das vorhandene Fundament kann ich dir leider nicht sagen.

Gruß
Kati

Servus,

also wenn das Haus nicht gemauert ist, dann kommen immer Mäuse über den sockel oder aussenwand etc rein, egal ob in der Wildnis oder in der Innenstadt.
Was spricht gegen Holz? Schmeiss ein paar querbalken rein und mach ne nut und feder konstruktion rein. Ist preisgünstig, schnell selbst verlegt, nicht schwer zu transportieren, und hält vermutlich länger als das Haus selbst.
Grüße
Andreas

also wenn das Haus nicht gemauert ist, dann kommen immer Mäuse
über den sockel oder aussenwand etc rein, egal ob in der
Wildnis oder in der Innenstadt.

Nö is nich so.

Was spricht gegen Holz? Schmeiss ein paar querbalken rein und
mach ne nut und feder konstruktion rein. Ist preisgünstig,
schnell selbst verlegt, nicht schwer zu transportieren, und
hält vermutlich länger als das Haus selbst.

Unser Gartenhaus in der Wildnis, ja das hatten wir auch mal, hatten einen soliden Boden aus Beton, aber wie schon geschrieben, es geht einfacher.
Die Wände waren klar Holzständer, aussen Bretter innen Bretter, und dazwischen Steinwolle. Da war nie eine Maus drin.

Die toten Mäuse und Ratten haben wir an der Grundstücksgrenze gefunden. Irgendein Nachbar hat wohl Gift verwendet.

Grüße
Andreas

Gruß
Kati