Hallo,
ich möchte spritsparend fahren. Das bedeutet niedrige Drehzahlen.
Jetzt habe ich ein Auto mit 75 PS und im 5. Gang gehts den Berg aufwärts. Der Motor packts gerade, wenn ich voll durchtrete. Ist das okay, oder lieber runterschalten?
tommyboy
Hallo tommyboy,
hast du einen Diesel oder einen Benziner?
Hast du einen Drehzahlanzeiger?
Grundsätztlich sind niedere Drehzahlen zu bevorzugen, wenn aber die Drehzahl zu niedrig wird und du „voll durchtreten“ musst, zerstörst du nur den Katalysator. Und diese Kosten kann du nie wieder mit Sprit sparender Fahrweise reinholen.
Ganz allgemein sagt man beim Benziner, das er um die 2.200 Umdrehungen am sparsamsten läuft. Beim Diesel dürfen es gerne auch mal „nur“ 1.400 Umdrehungen sein. Das hat also mit dem Gang gar nichts direkt zu tun. Das hängt auch von der Geschwindigkeit ab, mit der du fährst.
Aber bei beiden Motoren immer vor starkem Beschleunigungen z.B. bei einem Überholvorgang einen Gang herunterschalten. Der Kat bzw. der Oxi-Kat beim Diesel wird es dir danken.
Und beim Anfahren immer kräftig Gas geben und schnell innerhalb von Sekunden in die nächsten höheren Gänge raufschalten und nicht wie eine Ente anfahren.
Noch mehr Sprit kannst du sparen wenn du den Motor vor einer roten Ampel ausschaltest wenn erkennbar ist, das es bis zum nächsten Grün noch eine Weile dauern wird.
Am meisten Sprit spart man als Fahrradfahrer. 
Schönen Gruß
John
Früher gab es eine Regel egal für Diesel oder Benziner, wenn man mit zwei drittel der Nenndrehzahl fuhr als nicht Vollgas sparte man am meisten auch bergauf
Früher gab es eine Regel egal für Diesel oder Benziner, wenn
man mit zwei drittel der Nenndrehzahl fuhr als nicht Vollgas
sparte man am meisten auch bergauf
Früher, als der Liter Benzin 1968 noch 34 Pfennig gekostet hat und hoch verbleit war. Das war einmal…
Moin,
ich möchte spritsparend fahren. Das bedeutet niedrige Drehzahlen.
Grundsätzlich erstmal richtig.
Jetzt habe ich ein Auto mit 75 PS und im 5. Gang gehts den Berg aufwärts.
Der Motor sollte hier nicht gequält werden. Runterschalten ist angesagt.
Der Motor packts gerade, wenn ich voll durchtrete.
Ist das okay, oder lieber runterschalten?
Die Kraftstoffsparseite - „Spritsparseite“
http://www.kfztech.de/Auto/AutoInfospritsparer.htm
tommyboy
mfg
W.
Hallo,
wenn
aber die Drehzahl zu niedrig wird und du „voll durchtreten“
musst, zerstörst du nur den Katalysator.
wer erzählt denn so einen quatsch???
Gruß
Hallo,
Du solltest erst einmal ein Muscheldiagramm kennenlernen. Darin findest Du den Betriebspunkt mit dem geringsten Kraftstoffverbrauch pro erzeugter Arbeit. Diesen Punkt solltest Du anstreben. Geht meist nur nicht, mit 20 Gaengen waer es einfacher.
Zum Beschleunigen nah an Voll-Last (ist was anderes als Vollgas) und immer die Gaenge so waehlen, dass man nah um den guten Betriebspunkt bleibt. Wenn die Wunschgeschwindigkeit erreicht ist, den groesstmoeglichen Gang waehlen. Bergauf mit der Drehzahl nah am opt. Betriebspunkt und so wenig Gas wie geht.
Gruss Helmut
Hallo John,
aber die Drehzahl zu niedrig wird und du „voll durchtreten“
musst, zerstörst du nur den Katalysator.
Bevor der so überhitzt musst Du aber schon sehr lange bergauf fahren.
Ganz allgemein sagt man beim Benziner, das er um die
2.200 Umdrehungen am sparsamsten läuft.
Sparsamer als mit knappe unter 2000 U/min? Das erkläre mir mal genauer, wie das gehen soll.
Und beim Anfahren immer kräftig Gas geben und schnell
innerhalb von Sekunden in die nächsten höheren Gänge
raufschalten und nicht wie eine Ente anfahren.
Und Autobahnetappen fährt man auch immer mit Vollgas, damit man schneller ankommt und der Motor schneller wieder ausgeschaltet wird, denn dann verbraucht der gar nichts mehr???!!!
Sicherlich macht es Sinn, auch beim beschleunigen möglichst früh hochzuschalten (auch wenn Du vorher schreibst, dass das nicht gut für die Kat ist), aber wenn man dabei weniger Gas gibt, dann spart das noch mehr, auch ohne dass man den nachfolgenden Verkehr behindert.
Noch mehr Sprit kannst du sparen wenn du den Motor vor einer
roten Ampel ausschaltest wenn erkennbar ist, das es bis zum
nächsten Grün noch eine Weile dauern wird.
Richtig. Wobei das schon sehr viele oder sehr lange Rotphasen (z.B. Bahnübergang) sein müssen, bis sich das wirklich lohnt. Und ob der Anlasser dann ein Autoleben lang hält…
Beste Grüße
Guido
Und beim Anfahren immer kräftig Gas geben und schnell
innerhalb von Sekunden in die nächsten höheren Gänge
raufschalten und nicht wie eine Ente anfahren.Und Autobahnetappen fährt man auch immer mit Vollgas, damit
man schneller ankommt und der Motor schneller wieder
ausgeschaltet wird, denn dann verbraucht der gar nichts
mehr???!!!
Sicherlich macht es Sinn, auch beim beschleunigen möglichst
früh hochzuschalten (auch wenn Du vorher schreibst, dass das
nicht gut für die Kat ist), aber wenn man dabei weniger Gas
gibt, dann spart das noch mehr, auch ohne dass man den
nachfolgenden Verkehr behindert.
Das ist falsch.
„Sparsames Fahren“ sollte man immer auf gleiche Umstände beziehen.
Damit man erkennt, welche Fahrweise sparsamer als eine andere ist, beziehe man sich bitte auf eine gleiche Fahrzeit. Sparen durch langsameres Fahren klappt immer!
Noch mehr Sprit kannst du sparen wenn du den Motor vor einer
roten Ampel ausschaltest wenn erkennbar ist, das es bis zum
nächsten Grün noch eine Weile dauern wird.Richtig. Wobei das schon sehr viele oder sehr lange Rotphasen
(z.B. Bahnübergang) sein müssen, bis sich das wirklich lohnt.
Das ist nicht richtig. Ab wann lohnt sich das Ausschalten? Früher hieß es: Ab 20s Wartezeit. Heute kannst Du getrost sagen: Solange nicht mit Gas gestartet wird, lohnt sich schon viel eher.
Und ob der Anlasser dann ein Autoleben lang hält.
Das ist die Frage. Die Dinger sind eigentlich sehr robust. Aber die Start-Stop Automatik Fahrzeuge haben meines Wissens andere Anlasser verbaut.
ich möchte spritsparend fahren. Das bedeutet niedrige Drehzahlen.
Grundsätzlich erstmal richtig.
Jetzt habe ich ein Auto mit 75 PS und im 5. Gang gehts den Berg aufwärts.
Der Motor sollte hier nicht gequält werden. Runterschalten ist
angesagt.
Was quält den Motor dabei?
Wenn der die volle Kolbenfüllung bei 6000/min stundenlang aushält, dann wird er sie bei 2000/min auch minutenlang aushalten.
Hallo xstrom,
„Sparsames Fahren“ sollte man immer auf gleiche Umstände
beziehen.
Damit man erkennt, welche Fahrweise sparsamer als eine andere
ist, beziehe man sich bitte auf eine gleiche Fahrzeit. Sparen
durch langsameres Fahren klappt immer!
Richtig. Aber lohnt es sich für ein paar Sekunden, die man beim beschleunigen spart, deutlich mehr Kraftstoff zu investieren? In der Stadt meistens nicht, höchstens wenn man weiß, dass man dadurch die nächste Ampel noch erwischen kann.
Außerhalb von Ortschaften lohnt es sich eher, langsamer zu beschleunigen und (falls erlaubt) etwas schneller zu fahren.
Ich hatte mal einen hochgezüchteten Wagen mit Durchschnittsverbrauchsanzeige. Damit habe ich mal folgendes probiert: An einer meist roten Ampel, nach der eine kilometerlange Strecke mit 120km/h-Zone folgte, habe ich direkt vor dem Start den Bordcomputer genullt. Einmal normal (eher schon zügig) auf 120km/h beschleunigt und ca. 4km gefahren. Nächsten Tag volles Rohr auf Tempo 100 beschleunigt und mit dem Tempo weiter gefahren. Mit der Methode habe ich mehr Kraftstoff verbraucht und war sogar noch langsamer auf die gesamte Strecke.
Das ist nicht richtig. Ab wann lohnt sich das Ausschalten?
Früher hieß es: Ab 20s Wartezeit. Heute kannst Du getrost
sagen: Solange nicht mit Gas gestartet wird, lohnt sich schon
viel eher.
Was den Kraftstoffverbrauch betrifft hast Du Recht. Da lohnt sich das Ausschalten ab ca. 5sek. Ich glaube aber nicht, dass ich - wenn ich das prinzipiell so mache - im gesamten Autoleben die Kosten für einen neuen Anlasser herausbekomme. Die Wahrscheinlichkeit, den aber zu brauchen schätze ich recht hoch ein. Von höherem Motorverschleiß durch häufigeres Starten, Heizungsausfall im Winter, Radio braucht mehrere sek. bis die CD weiter spielt, und andere solche Sachen mal abgesehen.
Aber die Start-Stop Automatik Fahrzeuge haben meines Wissens
andere Anlasser verbaut.
Ich will es hoffen. Für eine Ersparnis von Nullkommawenig Liter auf 100km kann ich auf eine solche Technik jedenfalls gerne verzichten.
Beste Grüße
Guido
Ich hatte mal einen hochgezüchteten Wagen mit
Durchschnittsverbrauchsanzeige. Damit habe ich mal folgendes
probiert: An einer meist roten Ampel, nach der eine
kilometerlange Strecke mit 120km/h-Zone folgte, habe ich
direkt vor dem Start den Bordcomputer genullt. Einmal normal
(eher schon zügig) auf 120km/h beschleunigt und ca. 4km
gefahren. Nächsten Tag volles Rohr auf Tempo 100 beschleunigt
und mit dem Tempo weiter gefahren. Mit der Methode habe ich
mehr Kraftstoff verbraucht und war sogar noch langsamer auf
die gesamte Strecke.
Vollgasbeschleunigen bedeutet nicht stark beschleunigen.
Die Leistung des Motor ergibt sich aus zwei Variablen: Drehzahl und Füllungsgrad/Einspritzmenge (Gaspedalstellung). Wenn ich nun mäßig beschleunigen will, dann kann ich entweder Vollgas geben und bei 1500/min runterschalten, oder Halbgas geben und bis 3000/min oder so hochdrehen. Wenn dann beide male die Beschleunigung gleich ist - einmal durchs Gaspedal begrenzt, das andere mal durch die niedrige Drehzahl - dann fährt man mit Vollgas sparsamer.
‚Optimiert.‘ Regelverh.-weise/angebl.Niedrigverbr.
Hallo.
Ich sehe die Sache auch in etwa so, daß man den Punkt des akzeptablen Verbauchs auf andere Weise erreichen muß und verweise auf die Verd.-Arbeit.