Welcher Hund kann in Wohnung mit 2 lieben Katern

Das hast Du jetzt vielleicht etwas falsch verstanden gehabt. Der Hovawart (Hof Wart Hund) ist als „Wachhund“ gezüchtet worden. Das Tier stellt normalerweise jeden und alles was sein zu bewachendes Areal betritt. Darunter auch Katzen. Der Hund hat halt im Garte alle fremden Katzen gejagt, die eigenen nicht. Im Haus galt dies ebenso.

Unser derzeitiger Hund jagt „draußen“ auch jedes Tier (wir wohnen auf’m Land; viele Rehe, Wildschweine, Kaninchen; Marder, Eichhörnchen usw).

Ich wollte eigentlich nur mitteilen, dass es so sehr auf die Hunderasse nicht ankommt, sondern mehr auf die „Erziehung“ des Tieres.

Und der Vorschlag sich in einem Tierheim o.ä. umzusehen ist super. Wir hatten und haben bisher auch nur „Gebrauchttiere“.

Hallo,
sorry, dann hatte ich da etwas falsch verstanden.
Ich habe mich im Internet mal nach der Hunderasse und einigen Beschreibungen umgesehen: denkst du, den kann man in der Wohnung halten ? Ich habe keinen Garten.
Gruß

an welche Rasse denkst du denn bevorzugt ?

Das ist relativ irrelevant. Das einzige, was bei einem Rassehund 100% sicher ist, ist das Aussehen. Es ist ein Trugschluss zu vermuten, dass jeder Hund einer Rasse genau bestimmte Charaktereigenschaften hat.

Die Chancen stehen natürlich bei einem Mops besser als bei einem Podenco, dass der Hund wenig Jagdtrieb hat. Kleine Hunde sind aber auch oft eifersüchtig (weil man ihnen eher etwas durchgehen lässt) und auch Futterneid spielt eine Rolle bei Problemen mit den Katzen im Haushalt.

Für einen Anfänger, der körperlich nicht so ganz fit ist, eignen sich Hunde bis 40 cm Schulterhöhe / 15kg Körpergewicht. Kurzhaar (pflegeleicht) oder Pudelfell (haaren wenig). Bei Tierschutzhunden aus dem Ausland: Spanier jagen stärker, bei den Osteuropäern sind in den Mischungen eher Hof- und Wachhunde als Jagdhunde präsent.

Bist Du denn wirklich gewillt, täglich mindestens 2 bis 3 Stunden mit dem Hund rauszugehen? Ich kenne einen Fall, wo der Hund auch angeschafft wurde, damit Papa an die frische Luft kommt. Das endete aber darin, dass der Rest der Familie den Hund an der Backe hatte, weil Papa eigentlich keine Lust auf Spazierengehen hatte.

Gruß,

Myriam

Hallo, Horst!

Sie gehört keiner bestimmten Rasse an, ist ein kleingebliebener Schäfer-weiß-nicht-was-vielleicht-Husky-Mix;

Hier http://www.wer-weiss-was.de/app/service/board_navi?;…
hatte ich mal ein paar Bilder reingestellt.

Rassemäßig eigentlich kein typisch freundlicher Hund, auch ihre mutmaßliche Vorgeschichte (in Ungarn freilaufend aufgegriffen, erst Verwahr-, dann Tötungsstation, von Tierschutzorganisation rausgeholt und auf deutschen Gnadenhof gebracht) läßt nicht auf so viel Gutmütigkeit schließen; bevor wir kamen, war der Hund ca. 4-5 Monate auf dem Gnadenhof, so daß dessen Besitzerin Zeit hatte, den Hund vom Wesen her kennenzulernen, und meinte, daß die Hündin perfekt zu unseren Vorgaben paßte.

Und so war’S auch.

Weiterer Vorteil von Tierheim-/Gnadenhofhund: meist darf man das Tier 1-2 Tage zur Probe haben, um zu sehen, ob Hund zur Familie bzw. Familie zum Hund paßt. Wie gesagt, bevor Tiere in unpassende Verhältnisse kommen, behalten die Heime sie lieber.

Grüßle
Regina

Also Hunde in der Wohnung halten ist kein Problem. Wir halten unseren Hund ja auch in der „Wohnung“. Zweimal am Tag geht’s auf die Gassirunde. Wenn er zwischendurch mal raus muß, dann gibt er „Bescheid“. Da ist natürlich der Vorteil, dass wir nur die Tür aufmachen müssen.

Die Neufundländer und auch die Hovawarte sind eigentlich ziemliche „Trümmerhunde“ (Unserer kann ohne Probleme über den Tisch gucken; ist ausgestreckt 1,74m lang und wiegt seine 60kg). Die gehen schon als kleines Pony durch. Das wäre eventuell nicht die beste Wahl. Wenn Du viel Freude und Bewegung brauchst ist ein Border Collie eine feine Sache. Der handelsübliche Mischling aus dem Tierheim tut es auch.

Hallo,

von Verwandten weiß ich, dass ihre Katzen sich wahnsinnig gut mit Möpsen verstehen. Wenn da nicht gerade eine persönliche Abneigung besteht, kann ich das nur empfehlen.
Sie sind lebhaft und das Kräfteverhältniss zu Katzen ist ungefähr gleich.

gruß
schmitt

Hallo Horst!

Nach Deinen Info´s werde ich mich Myriam anschließen und zu einem mittelgroßen, nicht zu jungen Hund raten. Zu groß ist in anbetracht des fehlenden Gartens nichts, zu klein auch nicht.

Da die Katzen auch schon 12 sind, wäre ein Welpe vielleicht auch „zu wild“.

Habt Ihr denn vielleicht ein Tierheim in der Nähe? Schau Dich doch erstmal dort um, erkläre Deine Situation, und laß Dich dort beraten. In einem „guten“ Tierheim wird Dir dann evtl. auch eine „Probezeit“ eingeräumt (was natürlich für den Hund blöd ist, falls er zurück muß). Aber wenn es partout nicht klappt, kannst Du ihn dann wieder zurückbringen.

Viel Glück bei der Suche u. Entscheidung

Laß von Dir hören.

Gruß Motorradmieze

Hallo Horst,

den Tip mit Tierheim oder Tierschutzverein hast du ja schon bekommen. Die meisten Tierheime bieten, was eher nicht so allgemein bekannt zu sein scheint, sozusagen eine Art Umtauschrecht an.

Hört sich zwar ein wenig zynisch an, schließlich handelt es sich um Lebewesen. Aber wenn du dich dort erstmal für ein Tier entschieden hast und daheim angekommen sogleich ne wüste Metzelei startet, ist es doch besser, man hat die Möglichkeit, den Neuankömmling ohne Verzug gegen einen umgänglicheren oder gelasseneren Vertreter seiner Zunft einzuwechseln.

Aber eine sofortige Harmonie ist bei deiner Konstellation mit den Oldies trotzdem nicht gleich zu erwarten. Auf jeden Fall wäre ein neuer Hund für 12 Jahre alte Katzen erstmal eine ganz ungeheure nervliche Belastung.

Viel Glück

Annie

Hei,

und Loriot sagte einmal, dass das Leben ohne Möpse zwar möglich wäre, aber sinnlos.

Bin schon weg

Annie