Hallo,
welche Charakteristika sind bei philosophisch interessierten Menschen zu finden?
Ciao,
Romana
Hallo,
welche Charakteristika sind bei philosophisch interessierten Menschen zu finden?
Ciao,
Romana
Hallo Romana,
welche Charakteristika sind bei philosophisch interessierten
Menschen zu finden?
natürlich alle.
Gruß
Thomas Miller
Hallo Thomas,
Hallo Romana,
welche Charakteristika sind bei philosophisch interessierten
Menschen zu finden?natürlich alle.
Gleichwohl ich hier in gewisser Weise Anfängerin bin, möglicherweise somit auch nicht die richtige Fragestellung drauf habe, eventuell nicht mal ein philosophisches Talent habe (doch wer kann nicht nicht-philosophieren, ebenso wie es keine falschen Fragen gibt), kann ich Dir nicht zustimmen.
Menschen üben Berufe nach Eignung und Neigung (wenigstens zumeist) aus. Wieso sollte es sich bei Philosophen, die sich mitunter sogar ihre Brötchen damit verdienen, anders verhalten?
An Philosophie wurde früher öfter kritisiert, daß sie so theoretisch und so wenig umsetzbar im praktischen Leben sei. Unlängst las ich was Esoterisches, das ich im Moment aufgrund von Übermüdung wohl auch nicht so ganz zusammen bekomme. Bei dieser Erklärung dachte ich, wer so ist, könnte Philosoph sein.
Sinngemäß ginge es darum, daß es diesem Menschentyp, möglicherweise Philosophen, weniger um eine Antwort bzw. eine Lösung finden als solches geht als viel mehr um das Denken ansich. Denken als Selbstzweck. Denn sobald ein Ergebnis erzielt ist, somit auch etwas zu Ende ist, ist die Richtigkeit der Antwort auch nicht mehr gegeben und was eben noch richtig war, ist nun schon wieder falsch. Denn jedes Ende bedeutet gleichzeitig einen nächsten Neuanfang.
Sogesehen ist immer nur in einer Momentaufnahme etwas wahr, richtig, gültig… und vermutlich am meisten an Anfang bzw. am Ende einer Veränderung, in einem kurzen mehr oder minder statischen Moment.
Meine Theorie war bzw. ist, daß philosophisch orientierte Menschen sich der Veränderungen im Leben „Das Leben ist im Fluß“ bzw. „Stirb und Werde“ usw. bewußter sind als … als wer? Nicht philosophische Menschen? Hier stellt sich die Frage, kann man überhaupt Nicht-Philosophisch sein?
Weiter fragte ich mich, ob man unter den „Philosophen“ vermehrt Menschen findet, die ungern Standpunkte einnehmen, wenigstens nicht verbindlich, eben weil sie von einer ständigen permanenten Vergänglichkeit ausgehen?
Ich wollte das jetzt schreiben, gleichwohl ich merke, aufgrund von Übermüdung nicht wirklich den wesentlichen Punkt getroffen zu haben. Vielleicht komme ich ausgeschlafen auf den springenden bzw. wesentlichen Punkt.
Ciao,
Romana
Gruß
Thomas Miller
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Hallo,
Meine Theorie war bzw. ist, daß philosophisch orientierte
Menschen sich der Veränderungen im Leben „Das Leben ist im
Fluß“ bzw. „Stirb und Werde“ usw. bewußter sind als … als
wer?
der Gegensatz zwischen Veränderung (Heraklit) und Zustand (Parmenides) ist seit der Antike Streitpunkt der Philosophen untereinander. Und so ist es bis heute: Philosophen sind eben auch nur Menschen, und als Menschen haben sie verschiedene Charaktere (von Theophrast gibt es sogar ein Buch mit dem Titel, in dem die verschiedenen Charaktere als negativ dargestellt werden - weil ein Charakter einen Menschen verschließt und nicht öffnet).
Auch unter denjenigen, die sich ihr Geld mit Philosophie verdienen gibt es natürlich die verschiedensten Charaktere, z. B. diejenigen die jede Woche ein neues Buch von sich auf dem Markt sehen wollen, andere, denen ein einziges reicht und dritte, die gar nicht schreiben. Ebenso gibt es am Denken orientierte Philosophen (Descartes) wie es auch am Fühlen (Rousseau) oder an der reinen Naturwissenschaft (Comte) orientierte Philosophen.
Nicht philosophische Menschen? Hier stellt sich die
Frage, kann man überhaupt Nicht-Philosophisch sein?
Das hängt von der Definition ab.
Weiter fragte ich mich, ob man unter den „Philosophen“
vermehrt Menschen findet, die ungern Standpunkte einnehmen,
wenigstens nicht verbindlich, eben weil sie von einer
ständigen permanenten Vergänglichkeit ausgehen?
Das hängt von der Begründung und der Begründungsart ab, die benutzt wird.
Ich wollte das jetzt schreiben, gleichwohl ich merke, aufgrund
von Übermüdung nicht wirklich den wesentlichen Punkt getroffen
zu haben. Vielleicht komme ich ausgeschlafen auf den
springenden bzw. wesentlichen Punkt.
Ich freue mich darauf.
Alles Liebe und einen erholsamen Schlaf.
Thomas Miller
…die Menschheit ist zum philosophieren geboren, obgleich
nicht jeder ein Philosoph ist.
Aber die Anlage dazu ist doch bei jedem vorhanden. Schon
das noch so kleine Kind philosophiert doch, in dem es die
erste Frage stellt.
Was ist philosophieren denn anderes, als Fragen zu stellen???
Später kommt es darauf an, wie tief man sich in die Materie
verstrickt, Menschen, die ein großes Bedürfnis nach Wissen
haben, die den Dingen auf den Grund gehen, vieles infrage stellen u.s.w. werden natürl. eher zu Philosophen, als jene, die sich mit den schon feststehenden (wenns die denn überhaupt gibt) Tatsachen zufrieden geben. Also die, die der Einfachheit halber sagen, das ist so, weil es so ist!
mrg
Dil.
Die Liebe zur Weisheit
…mein Kollege, Chef & Mitstreiter führt mir immer wieder vor Augen, daß ich in einer ganz anderen Welt lebe als er - einer Welt voller unbeantworteter Fragen, voller spannender Zusammenhänge, voller Unwägbarkeit, voller Diversität, unerklärlich und vor allem eins: voller Worte, Sprache, Begriffe.
Seine Welt ist abgezirkelt, sicher, eng und EIN-DEUTIG - und seine Verwunderung mir gegenüber groß: „Sie haben diese natürliche Neugier, sie interessieren sich für die absurdesten Dinge.“
In seiner Welt mag es die beiden Kardinaltugenden Gerechtigkeit und Tapferkeit geben - Weisheit zählt nicht zu seinen Zielen.
My definition of a bombastic jazz style 
Diana
…die Menschheit ist zum philosophieren geboren, obgleich
nicht jeder ein Philosoph ist.
Aber die Anlage dazu ist doch bei jedem vorhanden. Schon
das noch so kleine Kind philosophiert doch, in dem es die
erste Frage stellt.
Wenn mein Sohn fragt wie spät es ist, hatt er dann philosophiert?
Was ist philosophieren denn anderes, als Fragen zu stellen???
Hier gebe ich dir volkommen Recht! Aber geben sie auch Antworte?
Später kommt es darauf an, wie tief man sich in die Materie
verstrickt, Menschen, die ein großes Bedürfnis nach Wissen
haben, die den Dingen auf den Grund gehen, vieles infrage
stellen u.s.w. werden natürl. eher zu Philosophen, als jene,
die sich mit den schon feststehenden (wenns die denn überhaupt
gibt) Tatsachen zufrieden geben. Also die, die der Einfachheit
halber sagen, das ist so, weil es so ist!
Ich würde schluß endlich sagen das ein Jeder eine Art von Philosph ist. da sich jeder Mensch sich (zuminderst im stillen) Philosophische fragen stellt! Nur die die sich Philosophen nennen machen es halt etwas lauter und Intensiver! Was währe auch los wenn sich ein jeder Philosoph schreit!
Ganz vereinfacht würde ich hier am Schluß sagen, JEDER MENSCH DER DENKT, IST AUCH EIN PHILOSOPH!
Gruß Alf
Wenn mein Sohn fragt wie spät es ist, hatt er dann
philosophiert?
Nein, wenn Dein Sohn fragt, was ist Zeit, wäre es
eine phil. Frage 
PS: ansonsten hast Dus nur anders formuliert und nur wer fragt,
bekommt Antworten
JEDER MENSCH
DER DENKT, IST AUCH EIN PHILOSOPH!
Ich sehe das anders: Jeder Mensch der Fragen stellt, was
zwar denken voraussetzt, aber was noch lange nicht heißt, das
es gründlich getan wird, philosophiert. Ein Philosoph beschäft sich weitaus intensiver mit der Materie.
es grüßt
D-
PS: ansonsten hast Dus nur anders formuliert und nur wer
fragt,
bekommt Antworten
Aber micht direkt in der Philosophi! Antworten giebt mir die Wissenschaft. Wenn ich, oder mein Sohn, fragt was ist Zeit. Giebt mir ein Astronom die Antwort (dadurch das sich die Erde um sich selber drehd…)! Ein Philosoph stellt neue fragen und spornt eventuell die Wissenschaft zu neuen erkenntnisse an!
JEDER MENSCH
DER DENKT, IST AUCH EIN PHILOSOPH!
Ich sehe das anders: Jeder Mensch der Fragen stellt, was
zwar denken voraussetzt, aber was noch lange nicht heißt, das
es gründlich getan wird, philosophiert. Ein Philosoph beschäft
sich weitaus intensiver mit der Materie.
Ich verweigerte mal den Dienst an der Waffe und muste dadurch Zivil arbeiten leisten (in Österreich ist Wehrpflicht), da wurde ich in Behindertenheim zu geteilt! Diese etwas geistig zurück gebliebenen (aber nicht minderwertigen) Leute stellten mir Tag ein, Tag aus die Frage nach dem Sinn des Lebens! Also deiner Meinung nach alle wunderbare Philosophen, da sie sich sehr Intensiv mit der Thematik beschäftigten!
Ich kan dir hier nicht ganz zustimmen! Das Denken macht einen Philosophen aus! Meine Behinderten Freunde, hatten zwar die Frage, aber konnten die Frage nicht weiter verfolgen, oder sahen den Sinn des lebens in sehr Wirren verhältnisse!
Und doch waren sie auch Philosophen, aus ihren Gesichtspunkt und ihrer kleinen Eigenen Welt!
Sind wir doch Schlußendlich alle Philosophen? Nur die einen Verdienen ihr Geld damit!?
mit freundlichen grüßen Alf
Diese etwas geistig
zurück gebliebenen (aber nicht minderwertigen) Leute stellten
mir Tag ein, Tag aus die Frage nach dem Sinn des Lebens! Also
deiner Meinung nach alle wunderbare Philosophen, da sie sich
sehr Intensiv mit der Thematik beschäftigten!
Ja, warum nicht, vielleicht gerade darum und Du hättest es
ihnen anders erklären müssen, als den sogen. „geistigaufderhöhestehenden“. Meistens ist das Einfache das
Größte, gerade in der Philosophie, meiner Meinung nach. Siehe
Sätze, Feststellungen etc., von 1000den vor Jahren ausgesprochen, gelten sie heute noch immer!!!
Und die immer wiederkehrende Frage nach dem Sinn des Lebens,
kannst Du sie beantworten, bei aller Bildung und Intelligenz?, das kann jeder nur für sich selber tun. Aber den „großen“ Sinn des Ganzen…???
Sind wir doch Schlußendlich alle Philosophen? Nur die einen
Verdienen ihr Geld damit!?
Wenn Du es so willst schon, aber Du mußt schon eine ganze Menge
Zusammenhänge begreifen, weitergeben, und studieren, um damit
Geld zu verdienen. Es gibt ja auch keinen Beruf Philosoph *lächelt*.
viele Grüße Dilarah
Hallo Heidi-Dilarah,
Es gibt ja auch keinen Beruf Philosoph
doch, den gibt es, freilich immer unter anderen Bezeichnungen.
Spätestens seit 1981, als Achenbach seine Philosophische Praxis gegründet hat (die erste weltweit), existiert so etwas wie ein Berufsbild, das mit dem des Philosophieprofessors konkurriert.
Achenbach nennt sich „Philosophischer Praktiker“, was aber nichts anderes besagt, als dass er ein Philosoph mit einer praktischen Spezialisierung ist. Ich selbst gebe (trotz eigener Praxis) immer „Philosoph“ an und habe damit noch nie Probleme gehabt.
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Ich selbst gebe (trotz eigener Praxis) immer „Philosoph“ an und habe damit noch nie Probleme gehabt.
soll es auch problemlos weitergehen; das war mir
neu --> wieder was gelernt
Einen schönen Sonntag
H.D.
Hallo,
einen schönen Gruß zurück. (Meine Güte, warst du schnell.)
Thomas Miller
…schnell, weil ich die ganze Zeit begeistert auf Deiner
HP lese…dabei sollte ich ganz was andres tun.
(aber im Ernst sehr sehr interessant!!!)
D.
Hallo nochmal,
da muss ich natürlich reagieren. Es freut mich natürlich, dass dir die Seite gefällt. Kannst du das (vielleicht in den nächsten Tagen, wenn du anderes zu tun hast) präzisieren? Was gefällt dir, was nicht? Ich arbeite gerade an einer Revision der Seite (äußerer Anlass war ein Festplattencrash).
Schöne Grüße nochmal
Thomas Miller
siehst du, auch du must noch zusammenhänge lernen *zurücklächle*
Aber im großen und ganzen reden wir warscheinlich aneinander vorbei. Sind wir doch an den Punkt gekommen, das eigendlich ein jeder ein Philosoph ist, egal was für eine Bildung der jenige hat! Ehrlich gesagt ich kenne kein einziger Mensch, der keine Philosophische fragen stellt!
Zudem wie ich mit den Behinterten umgehen soll, noch ein kleines Wort:
Wie hätte ich profesionell mit den Behinterten den umgehen können? Ich hatte ja keine Ausbildung als Therapeut, man hatt mich einfach dahin gesetzt und gesagt nun machst du das ein Jahr lang, oder du erklärst dich bereit den Dienst an der Waffe zumachen! Ich bereute aber keine Minute nach diesem erzwungenen Jahr, ich lernte dadurch nämlich, zum Beispiel, auch andere zu akzeptieren! Meiner Meinung nach sollte ein Jeder mal so ein freiwilliges Jahr im Sozialen machen! Aber das tut hier ja nichts zur sache!
gruß
alf
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natürlich alle.
Meint auch
Gandalf
Hi Diana,
…mein Kollege, Chef & Mitstreiter führt mir immer wieder vor
Augen, daß ich in einer ganz anderen Welt lebe als er - einer
Welt voller unbeantworteter Fragen, voller spannender
Zusammenhänge, voller Unwägbarkeit, voller Diversität,
unerklärlich und vor allem eins: voller Worte, Sprache,
Begriffe.
Ja, sowas soll vorkommen. 
Seine Welt ist abgezirkelt, sicher, eng und EIN-DEUTIG - und
seine Verwunderung mir gegenüber groß: „Sie haben diese
natürliche Neugier, sie interessieren sich für die absurdesten
Dinge.“
Jede/r wie er / sie möchte.
In seiner Welt mag es die beiden Kardinaltugenden
Gerechtigkeit und Tapferkeit geben - Weisheit zählt nicht zu
seinen Zielen.My definition of a bombastic jazz style
Diana
Meine Definition habe ich noch nicht gefunden oder sie besteht aus vielen einzelnen Aussagen wie z.B. das einzig Beständige im Leben ist der Wandel.
Ciao,
Romana
HI Thomas,
sicherlich haben wir alle individuelle Charaktereigenschaften, doch ich denke, daß eben z.B. in bestimmten Berufsgruppen, auch bestimmte Charaktereigenschaften mehr zu finden sind als in anderen. Sogesehen suchte ich nach dem Verbindenden.
Muß man Philosophie studiert haben um sich Philosoph zu nennen?
Philosoph sein oder philosophieren… Ist jemand ein Philosoph der (andere) große Philosophen gelesen und auch (vermeintlich) verstanden hat? Bloß weil jemand nicht mal schreiben und lesen kann, kann er deshalb nicht auch ein Philosoph sein?
Fragen bringen immer mehr neue Fragen als Antworten.
Ein wohl viel strapazierter Satz: „Ich weiß, daß ich nicht weiß.“
Ich werde mal hier eine Weile mich einlesen und meine eigenen Fragen mehr hinterfragen.
Ciao,
Romana
Also, kann ich mich einerseits sicherl
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Hallo,
Muß man Philosophie studiert haben um sich Philosoph zu
nennen?
Philosoph sein oder philosophieren… Ist jemand ein Philosoph
der (andere) große Philosophen gelesen und auch (vermeintlich)
verstanden hat? Bloß weil jemand nicht mal schreiben und lesen
kann, kann er deshalb nicht auch ein Philosoph sein?
ich glaube, es war Karl Popper, der den schönen Satz geprägt hat:
„Alle Menschen haben eine Philosophie, aber die wenigsten Philosophien taugen etwas.“
Es gibt tatsächlich verschiedene Arten zu philosophieren. Es fragt sich nur, mit welchem Grad der Tauglichkeit man es zu tun haben möchte. Da kann ein Studium hilfreich sein; ein Garant ist es nicht unbedingt. Freilich wird in der Regel der, der Philosophie studiert hat, sich eingehender mit bestimmten Fragestellungen befasst haben, als die anderen.
Fragen bringen immer mehr neue Fragen als Antworten.
Ein
wohl viel strapazierter Satz: „Ich weiß, daß ich nicht weiß.“
Ein zwar strapazierter, aber - immer noch - sehr wichtiger Satz.
Und dass die Philosophie mehr Fragen als Antworten erzeugt, ist ihr Wesen, wenn man will: ihre Methode.
Ich werde mal hier eine Weile mich einlesen und meine eigenen
Fragen mehr hinterfragen.
Das kann nie schaden , bei den einen wie bei den anderen.
Viel Erfolg wünscht dabei
Thomas Miller