Welcher Studiengang lohnt sich?

Guten Tag,
die Studienabgänger welches Studiengangs haben momentan die besten Möglichkeiten, einen (gut bezahlten) Job zu ergattern? Wie sieht die Lage (schätzungsweise) in 5 Jahren aus?

Danke.

Moin,

die Studienabgänger welches Studiengangs haben momentan die
besten Möglichkeiten,

Ingenieure gehe eigentlich immer.

einen (gut bezahlten) Job zu ergattern?
Wie sieht die Lage (schätzungsweise) in 5 Jahren aus?

Wenn ich das wüßte, wäre ich wohl ein reicher Mann, denn dann wüßte ich auch, weche Lottozahlen nächste Woche fallen würden.

In der Chemie gab es in den letzten guten 30 Jahren (so lange habe ich da eine eigene Anschauung) etwas ein Dutzend ‚Konjunkturzyklen‘. einige kurz einige lang.

Gandalf

Guten Tag,
die Studienabgänger welches Studiengangs haben momentan die
besten Möglichkeiten, einen (gut bezahlten) Job zu ergattern?

Wie sieht die Lage (schätzungsweise) in 5 Jahren aus?

Reziprok zur heutigen Lage. Es hat keinen Sinn, ein Fach danach zu studieren, das aktuell gefragt ist.
Es ist aber genauso sinnlos, ein Fach zu studieren, bei dem man lediglich davon ausgehen kann, dass irgendwann mal mehr Leute gebraucht werden.

Studiere das, was du gut kannst, was dir Spaß macht.

Guten Tag,
die Studienabgänger welches Studiengangs haben momentan die
besten Möglichkeiten, einen (gut bezahlten) Job zu ergattern?

Wie schon gesagt wurde, siehts bei technischen/naturwissenschaftlichen, aber auch interdisziplinären (bspw. Wirtsch.Ing.) Studienfächern tendenziell gut aus. Die werden auch trotz Krise benötigt.

Wie sieht die Lage (schätzungsweise) in 5 Jahren aus?

Hier möchte ich zu dem schon Gesagten hinzufügen:

Studiere in erster Linie, was dir gefällt und Spaß macht. Denn du musst dich immerhin 4 - 5 oder mehr Jahre mit dem Zeug quälen und sonst hast du da keine Chance, deine Motivation aufrecht zu erhalten. Das schöne,freie Studentenleben ist nämlich nur eine gewisse Zeit ein Motivationsgrund… irgendwann nervt aber allein die Tatsache, wenn du nach deinem Beruf gefragt wirst und du immer noch „Student“ sagen musst :wink:

Gruß, Leebo

Wie es in 5 Jahren aussieht, kann dir keiner verraten. Gut gefragt sind fast immer Ingenieure, Ärzte, Wirtschaftsprüfer.

Es ist mehr dir Frage welche Richtung du einschlagen willst oder kannst. Alle drei Fachrichtungen sind so ziemlich komplex und in der Regel in 5 Jahren nicht machbar. Die Einschreibung ist meist durch NC begrenzt. Überleg auch mal, ob du viel reisen magst, als Freiberufler arbeiten möchtest, ob Schmutz und Öl für dich kein Problem darstellt, etc.

Was ich nicht empfehlen würde, sind Fächer wie:

Geschichte
Phylosophie
Kunst
Biologie

Es gibt sicherlich auch Ausnahmen. Die Frage ist, ob es denn Wert ist zu studieren, um auf die Ausnahme zu hoffen.

Tach,

PhYlosophie würde ich auch niemandem empfehlen zu studieren.
Das kann nix werden…

Wie es in 5 Jahren aussieht, kann dir keiner verraten. Gut
gefragt sind fast immer Ingenieure, Ärzte, Wirtschaftsprüfer.

Was einem aber überhaupt nicht weiterhilft, wenn man ein schlechter Ingenieur, ein verantwortungsloser Arzt oder desinteressierter Wirtschaftsprüfer wird.

Was ich nicht empfehlen würde, sind Fächer wie:

Geschichte
Phylosophie
Kunst
Biologie

Es gibt sicherlich auch Ausnahmen. Die Frage ist, ob es denn
Wert ist zu studieren, um auf die Ausnahme zu hoffen.

Was du da erzählst ist vollkommener Quatsch. Ein ambitionierter Historiker ist auf dem Arbeitsmarkt immer erfolgreicher als ein gelangweilter BWLer, der aus der breiten Masse nicht heraus sticht.

Die Ausname bist DU, nicht der Job. Wenn DU deutlich machen kannst, dass DU durch dein Studium, deine Jobs, Praktika unersätzlich bist, dann findest du auch als Philosoph eine Anstellung in einer Unternehmenberatung bspw.
Momentan sind gerade Naturwissenschaftliche Lehrer gesucht - warum also nicht Biologie studieren?
Und warum nicht in der Forschung bleiben?

Wichtig ist, dass man etwas tut, was einem Spaß macht und nicht, dass was vermeintlich gefragt ist. Wenn beides zusammenpasst gut, aber wenn nicht ist es auch nicht schlimm.
Die Welt braucht Exoten!

Grüße
Pommes

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Hallo,

Ingenieurstudiengänge sind in den meisten Fällen NC-frei und eigentlich auch in 5 Jahren zu schaffen, dahingehend kann ich dir nicht zustimmen.

Allgemein würde ich es auch so formulieren, dass die generellen Chancen - was der Einzelne draus macht spielt natürlich dann auch eine Rolle - in den Geistes- und Sprachwissenschaften nicht so rosig aussehen.

Zudem würde ich um verschiedene Uni-Neuschöpfungen einen Bogen machen. Ich weiß z.B. nur von meiner Uni, dass Jura komplett gegen irgendwas „eingeenglischtes“ ersetzt wurde, was es nur bei uns gibt und trotzdem die Möglichkeit ein Staatsexamen abzulegen irgendwie sehr kompliziert gemacht wurde - nur als Beispiel.

Ansonsten: Geh deinen Weg, die Lage kann sich immer und schnell ändern.

Grüße

Die Ausname bist DU, nicht der Job. Wenn DU deutlich machen
kannst, dass DU durch dein Studium, deine Jobs, Praktika
unersätzlich bist, dann findest du auch als Philosoph eine
Anstellung in einer Unternehmenberatung bspw.
Momentan sind gerade Naturwissenschaftliche Lehrer gesucht -
warum also nicht Biologie studieren?
Und warum nicht in der Forschung bleiben?

Wichtig ist, dass man etwas tut, was einem Spaß macht und
nicht, dass was vermeintlich gefragt ist. Wenn beides
zusammenpasst gut, aber wenn nicht ist es auch nicht schlimm.
Die Welt braucht Exoten!

Es kann schon stimmen… Der Unterschied liegt eigentlich nur in der Betrachtungsweise. Theoretisch hast du schon recht, praktisch wohl kaum. Ich rede von der praktischen Seite.

Die Frage ist, was man letztendlich will - Geld verdienen oder jemandem etwas zu beweisen versuchen. Heutzutage ist es nicht mehr so einfach ohne Beziehungen. Und es wird umso schwieriger sich zu beweisen, umso weniger Beziehungen man hat. Wer möchte, kann gern selbst ausprobieren. Ich kenne genug solcher Fälle.

Moin,

Es kann schon stimmen… Der Unterschied liegt eigentlich nur
in der Betrachtungsweise. Theoretisch hast du schon recht,
praktisch wohl kaum. Ich rede von der praktischen Seite.

Wieso? Dann erörtere doch einmal bitte deine praktische Seite.
Ich habe Geisteswissenschaften (exotischer geht es kaum!) studiert und arbeite nun einem großen Konzern im HR-Bereich. Ich weiß wovon ich rede.

Die Frage ist, was man letztendlich will - Geld verdienen oder
jemandem etwas zu beweisen versuchen.

Was hat „jemandem etwas beweisen“ damit zu tun, etwas zu studieren was einem liegt?

Heutzutage ist es nicht
mehr so einfach ohne Beziehungen. Und es wird umso schwieriger
sich zu beweisen, umso weniger Beziehungen man hat. Wer
möchte, kann gern selbst ausprobieren. Ich kenne genug solcher
Fälle.

Was haben Beziehungen mit der Wahl des Studiengangen zu tun? Kann man ausschließlich Beziehungen aufbauen, wenn man WiWis studiert? Leben Historiker in einem sozialen Vakuum?

Lies noch mal mein vorheriges Posting. Darauf gehst du nämlich IMHO gar nicht ein. Hast du es überhaupt gelesen?

Phylosophische Grüße
Pommes

Moin Moin,

Wieso? Dann erörtere doch einmal bitte deine praktische Seite.
Ich habe Geisteswissenschaften (exotischer geht es kaum!)
studiert und arbeite nun einem großen Konzern im HR-Bereich.
Ich weiß wovon ich rede.

Der Job in dem du heute drin bist, ist es deine direkte Studienrichtung oder ist es ein Seiteneinstieg? Die praktische Seite, die ich kenne (nichts aus meiner persönlichen Situation) sieht aus mehreren erfolgslosen Bewerbungen aus und einer Suche nach Alternativen. Ich kenne einige Bekannte die z.B. Germanistik, Romanistik, Sozialwissenschaften, Biologie studiert haben. Die suchen schon seit Jahren nach einem Seiteneinstieg, weil die nichts in dem eigentlichen Bereich finden können.

Ich möchte damit absolut nicht sagen, dass WiWi zum Allerbesten zählt. Es ist nur chancenreicher, wenn man das Gehalt bei Seite lässt.
Als aussichtsreicher würde ich beispielsweise Ingenieur, Arzt, Jura, Physik, Informatik u.ä. einstufen. Hier kenne ich keinen einzigen, der zu lange gebraucht hat, um eine Stelle zu finden.

Was hat „jemandem etwas beweisen“ damit zu tun, etwas zu
studieren was einem liegt?

Keine Frage. Ich möchte keinen davon abhalten. Es muss schrecklich sein etwas zu studieren, was einem absolut nicht liegt. Aber ich würd mich noch vor dem Studium umschauen, wo die Nachfrage ist und evtl. nach Alternativen suchen. z.B. Bioinformatik.

Die Ambitionen verliert man recht schnell, wenn man ohne Geld zuhause sitzt und hunderte von Bewerbungen rausschickt. Beweisen kann man sich überhaupt erst, wenn man irgendwo eingestellt wird. Bis dahin muss man aber noch schaffen.

Was haben Beziehungen mit der Wahl des Studiengangen zu tun?
Kann man ausschließlich Beziehungen aufbauen, wenn man WiWis
studiert? Leben Historiker in einem sozialen Vakuum?

) Natürlich nicht. WiWi ist kein Erfolgsrezept und hat nichts mit Beziehungen zu tun. Die könnte man genauso in den anderen Bereichen gut gebrauchen. Je schwieriger an eine Stelle ran zu kommen ist, umso wichtiger sind die Beziehungen. Wenn dich keiner mit ans Boot holen kann, darfst du selbst hoch krabeln. Nicht unmöglich, aber deutlich anstrengender.

Lies noch mal mein vorheriges Posting. Darauf gehst du nämlich
IMHO gar nicht ein. Hast du es überhaupt gelesen?

Doch, gelesen habe ich´s. Wenn ich was ausgelassen habe, bitte kurz per copy in die Antwort mit einfügen. Gehe ich garantiert drauf ein.

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