das WQesentliche dieses Beitrags ist fett gedruckt.
Seit >10 Jahren habe ich in der Art so eine Abisolierzange: http://www.google.de/products/catalog?hl=de&cp=6&gs_…
Nun wollte ich damit mehrere Adern nacheinander wegen Einsatz von
Wago-Klemmen auf ca. 12 mm Abisolierlänge bringen.
Dies klappte aber nicht bei Adern die schon so 7-8 mm abisoliert waren.
Da „rutschte“ die Abisolierzange durch. Okay, in dem Fall waren/sind die Adern alle schön lang gewesen, da habe ich das Abisolierte
abgeknipst und dann mit der Zange neu abisoliert.
Benutzt habe ich die Zange das letzte mal so vor 2 Jahren und
ich meine damals ging das noch mit ihr, schon abisolierte Adern
länger abzuisolieren.
Reinigungsversuche der Zange brachten nix.
Langer Rede kurzer Sinn, ich kaufe mir eine neue Abisolierzange.
Was empfehlt ihr da an Produktnamen?
Sie soll nur zuverlässig abisolieren. Features wie eingebauten
Seitenschneider sind mir egal.
Und, ich war ja mit der Zange bislang sehr zufrieden, wenn also hier nix „Besseres“ kommt kaufe ich die gleiche nochmal.
Es gibt so ähnliche, aber ganz aus Metall. Und vielleicht nicht die allerbilligste nehmen.
AnnKathrin Gumperts Vorschlag wäre ein Rückschritt; jene Z. wäre zwar robust, würde aber oft Adern verletzen oder abreißen.
Es gibt so ähnliche, aber ganz aus Metall. Und vielleicht
nicht die allerbilligste nehmen.
Okay, also kennst du nichts was gravierend besseres System hätte.
Hätte ja sein können.
AnnKathrin Gumperts Vorschlag wäre ein Rückschritt; jene Z.
wäre zwar robust, würde aber oft Adern verletzen oder
abreißen.
Solche Zange habe ich auch. Diese Stellschraube habe ich auf
wirkungslos gestellt. Ich benutze sie mit Gefühl und dabei drehen.
Geht auch aber es fehlt die Längeneinstellung und es geht langsamer
als mit der Z. von der ich berichtete.
Leider bleiben die Rundungen der einzelnen Aderquerschnitte nicht unbedingt lange scharf.
Vorteil: Durch def. Kerben können Adern ohne Verletzung abisoliert werden.
Nachteil: keine Längenskala.
Die Zange war schon vor langer langer Zeit bei Arbeiten für das Telefonnetz der Post verboten…
Wenn ich nur ein Provisorium verdrahte wird mit dem Seitenschneider abisoliert, das ist auch nicht schlechter!
Mit freundlichen Grüßen
Dino
Die hatte ich auch mal. Die Behauptung von wegen „keine Beschädigung des Innenleiters“ ist Quark.
Zu guter Letzt zerflog das Gerät beim Versuch, eine starre 6 mm²-Ader abzuisolieren, in seine Einzelteile…
ich versteh nicht, was manche Kollegen für Probleme mit der klassischen Abisolierzange haben…
Freilich gibts komfortablere Werkzeuge (wie zB diese hier), dennoch verwende ich diese gerne; das mit dem gleich langen Abisolieren klappt nach etwas Übung auch.
Wenn man mehr macht, lohnt es sich, etwas mehr zu investieren; bi den preiswerteren Zangen nutzen sich die Schneiden recht schnell ab.
Sehr empfehlen kann ich (im Installationsbereich) die JOKARI Abmantler; für Leitungen bis 4² gut geeignet. Etwas Vorsicht ist bei Litzenleitern geboten.
Diese muß allerdings hinten die Einstellschraube haben,
mit der man die Zange an die Festigkeit der Isolierung
anpassen kann.
Es gibt davon auch ganz billige Krücken, deren Mechanik
klemmt und die Messer stehen krum. Also auf Qualität achten.
Die hat für mich auch den Vorteil, dass man damit auch
Flachbandkabel gut bearbeiten kann und bei kleineren
Litzen kann man auch immer gleich 3…4 Adern mit einmal
abisolieren.
Gruß Uwi
ich benutze oft so eine, wie die blaue auf dem Foto (ganz links). Ist aus Ganzmetall, hat einen Längenanschlag und eine Verstellung für die Isolierdicke. Macht einen unzerstörbaren Eindruck.