Welcher Überweisungsschein...?

Meine Hausärztin hat mir eine Überweisung für die Psychiatrie ausgestellt & wie das so in Dtl ist: man bekommt so leicht ja keinen Termin. Nun habe ich einen Vorschlag einer Klinik bekommen, die eine Überweisung für Psychosomatik fordern. Passt das trotzdem? Psychosomatik bezieht sich doch eher auf körperliche Beschwerden aufgrund psychischer Erkrankungen. Ich soll aber wegen Depressionen behandelt werden?

guten morgen,

guck dir die klinik im internet an. dort erfährst du, was sie behandeln und wie sie behandeln.

gruß
renate

Depression wird derzeit meist auch als Stoffwechselerkarnkung „gehandelt“, würde also auch passen. Bitte sicherheitshalber in der entsprechenden Klinik nachfragen ob der Überweisungsschein (Einweisungsschein?) akzeptiert wird.
LG und gute Besserung
Günter Hartel

Hallo Bird,

nun es kommt darauf an wie dringend ein stationärer Aufenthalt für dich ist. Wenn du meinst das es besser ist erstmal in einer für dich sicheren Umgebung zu sein dann ja. Wenn du mit deinem Alltag und den damit verbundenen Anforderungen noch zurecht kommst dann kannst du auch noch warten. Hast du denn mit deiner Ärztin schon darüber gesprochen? Die wäre in jedem Fall die erste Ansprechpartnerin.

Hoffe dir etwas weiter geholfen zu haben.

Grüsse aus dem Rheinland
Rainer

Eine Überweisung für eine Behandlung in die Psychiatrie ist nicht das Gleiche, wie eine Überweisung in die Psychosomatik. Natürlich arbeiten auch in der Psychosomatik Fachärzte mit Ausbildung für Psychiatrie. Sollte die Wartezeit zu lang sein, so ist die Psychosomatik aber unbedingt zu empfehlen, da bei einer Depression jede Verzögerung nur quälend ist.
Alles Gute.

AM BESTEN KEINEN!
Psychiatrie ist kein Fachgebiet - es ist eine Pseudowissenschaft…
Depression ist keine Krankheit - es ist ein vorübergehender Leidenszustand, der in die Klassifizierung der „psychischen Krankheiten“ (ICD-10) eingebunden und ausgenutzt wurde, um unter Mantel der Heilung Psychopharmaka zu verkaufen und damit Gewinne zu erzielen.

Wenn Sie sich tatsächlich etwas Fachwissen zum medizinischen Krankheitsbegriff aneignen möchten, dann sei Ihnen die Lektüre „Mythos Geisteskrankeit“ nicht vorenthalten:
http://www.szasz-texte.de/texte/mythos-geisteskrankh…

…Und denken Sie daran: ein mal angeheftete psychiatrische „Diagnose“ wird schon für immer hängen bleiben und irgendwann auch Berechtigung dafür sein, Sie ohne Ihren Willen in der Psychiatrie einzusperren. Siehe Film: http://www.youtube.com/watch?v=xd5b-ZP2QyQ

Also: Schützen Sie sich lieber vor der Psychiatrie und ihrer Willkür mit einer speziell dafür erarbeiteten Patientenverfügung - PatVerfü: http://www.patverfü.de

Herzlichst grüßt
a.a.bonus

Ergänzend:
Der Mythos der biologisch verursachten Depression von Lawrence Stevens, J.D.
http://www.antipsychiatry.org/ge-depre.htm

Sorry das ich so spät Antworte.
Ich glaube dass man darüber verschiedene Meinungen haben kann. Selber glaube dass die Psyche und Körper ineinander eng verzahnt sind, und dass eine das andere beeinflusst.
Kann nur berichten als selbst betroffener, wurde von Jahren zuerst als Herz Kreislauf Patient behandelt worden, erst viel später wurde die Diagnose Depression gestellt. Die Zeit verging und mein Zustand wurde immer schlimmer. Wurde so schlimm, hatte eine Kariere von mehreren Aufenthalten in Psychosomatischer sowie in psychiatrischen Kliniken hinter mir.
Aus deiner Beschreibung kann man nicht viel herauslesen wie kritisch dein Zustand ist, meiner Meinung nach, wie gesagt bin kein Arzt, sondern selbst ein Patient, könnte dir vielleicht raten als erste Wahl die Psychosomatik zu wählen, außer, du bist ein Notfall, Suizid gefährdet, dann währe die Psychiatrie zu bevorzugen, und dann müsstest du nicht auf eine Termin warten sondern als Notfall sofort aufgenommen zu werden.
Nach nur meinen Erfahrungen, sin die Behandlungen in der Psychosomatik etwas angenehmer, und meistens wird nach den Ursachen gesucht, wobei in der Psychiatrie der Umgang etwas grober ist.
Vielleicht habe ich dir etwas Licht in deine Fragen gebracht, gerne kannst dich wieder melden, jedoch wünsche die auf alle Fälle das Beste und viel Erfolg für deine Zukunft.
Geo2008

hallo,
nein, Psychosomatik ist eher sowas wie eine Psychiatrie für Fortgeschrittene. Dort wird mehr wert auf Gruppengespräche und Psychotherapie gelegt. Es wird auch versucht das Problem eher an der Wurzel zu behandel.
In der Psychosomatik versucht man zu schauen ob Schmerzen nicht eher psychischer Natur sind, da Depression meisst Rückenschmerzen und Verspannungen verursachen aber nur für körberliche Beschwerden
ist ein Fehlschluss.

MFG Phio

Hallo und guten Tag!
Ich kann dir leider da keine Auskunft geben.
Nur soviel: Depressionen werden auch mit Erfolg in psychosomatischen Kliniken behandelt.
Ich bin seit drei Wochen in der Klinik und habe heute am 3. Advent Urlaub und bin zu Hause.
Darum dieser kurze Gruß mit vielen guten Wünschen für baldige gute Hilfe.
Es grüßt dich
Induk

Hallo guten Tag, danke für deine Anfrage. Ja Psychosomatik passt auch, denn Depressionen zeigen sich häufig in körperlichen Beschwerden; PsychosomatikerInnen können sowohl körperlich wie psychische Behandlungen durchführen. Ich wünsche dir viel Erfolg und gute Besserung.

Hi. Die haben natürlich Recht.Wenn du z.B. Appetitverlust

es kann eine Appetitlosigkeit mit starkem Gewichtsverlust auftreten

gelegentlich Zunahme des Appetits (Heißhunger vor allem auf Kohlenhydrate, Schokolade)
starkes Bedürfnis nach sehr salzigen oder süßen Lebensmitteln, da der Geschmackssinn durch die Krankheit beeinträchtigt ist. Siehe auch unter Appetitlosigkeit

Atmung

der Betroffene spürt eine Enge im Brustkorb

der Betroffene verspürt einen Druck auf der Brust
er atmet schwer, keucht oder atmet flach und kaum merklich

Augen

der Erkrankte klagt über schlechte Augen, kann aber keine passende Sehhilfe finden

Entzündete Augen können auftreten

schlechtes Sehen (ohne nachweislicher Ursache)
Lichtüberempfindlichkeit

Blasenstörungen

es treten Schmerzen beim Wasserlassen auf

häufiger Harndrang

die Blase ist gereizt

Schlafstörungen

Störungen beim Einschlafen

Störungen beim Durchschlafen

Nächtliches Erwachen

öfters Alpträume

als Flucht vor dem Leben: gesteigertes Schlafbedürfnis

frühes Erwachen am Morgen

Startschwierigkeiten am Morgen
siehe auch Schlaflosigkeit , Das Morgentief

Herzbeschwerden

Stechen im Herzen, Brennen oder Druck

Herzklopfen, Herzrasen

Hals-, Nasen-, Ohrenbereich

man verspürt einen Kloß im Hals

der Hals ist wie zugeschnürt

man fühlt ein Druckgefühl auf den Ohren

es können Ohrgeräusche auftreten (ähnlich Tinnitus)

Schmerzen in den Ohren

schlechteres Hörvermögen (ohne körperlich nachweisbare Ursache)

Der Mund brennt und ist trocken

Kreislauf

Schwindelanfälle

man hat öfters „weiche Knie“

ein erhöhter Blutdruck ohne körperlich nachweisbare Ursache

Kopf- und Nackenbereich

diffuse Schmerzen oder Druck

Verspannungen im Schulter- oder Nackenbereich

Magen-Darm-Beschwerden

es können Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen auftreten

verstärkt Blähungen

es kommt zu Sodbrennen oder Magendruck

häufig Verstopfung oder Durchfall

Probleme mit dem Magen, Übelkeit, Verdauungsstörungen

Vegetatives Nervensystem

der Betroffene verspürt Hitzewallungen oder Kälteschauer

er zittert ungewöhnlich

er errötet schnell

er bekommt oft kalte Hände oder Füße

er ist sehr temperaturempfindlich, schnell ist es ihm zu kalt oder zu warm

er hat Blutdruckschwankungen

Zahnbereich

häufig Schmerzen ohne Grund

Gefühl eines schlecht sitzenden Gebißes

„Zähne zusammenbeißen“ oder Zähneknirschen
Und

Selbstschädigung

Keine Lust auf Sexualität

Man kann nichts mehr entscheiden

Verlust des Zeitgefühls

Die Angst, immer dümmer zu werden

Man ist wie ausgebrannt

Die Angst vor einer unheilbaren Krankheit

Wie du siehst, sind dies Alles somatische Beschwerden einer Depression, also wäre eine psychsomatische Therapie nicht schlecht.

Ansonsten ist es leider so, das die Depressionsstationen eine Warteliste von mindestens 6 Wochen haben. Liebe Grüße - Lydia
PS: Viel Erfolg

Sorry, für die späte Antwort. Ich kann leider nichts dazu sagen.
Viele Grüße
Sonja