Hy,
Das ist mir schon klar, von etwas anderem spreche ich auch
nicht. Es gibt ja Virenschutzlösungen, da installiert man auf
einem Server ein zentrales Verwaltungstool, worüber auch die
Updates gesteuert werden. Und außerdem kriegt jeder Rechner
einen Client, der seine Updates von diesem Server bekommt. Der
einzelne Nutzer hat dann kein oder ein einschränkbares Recht,
Scans zu starten, zu unterbrechen oder dergleichen.
Jep, so oder so ähnlich 
Kannst du hingegen einen verantwortungsbewußten Umgang durch
technische Maßnahmen erzwingen, kann ein Schutz ausschließlich
auf dem Server u. U. schon hinreichend sein.
Sehe ich nicht so. Selbst wenn ich erzwinge, dass keine
USB-Sticks, keine CDs/DVDs und auch sonst keine Daten von
außen kommen (Downloads?), besteht immernoch die Möglichkeit,
dass Mails virenbehaftet sind.
Ein Virus kann dadurch geschnappt werden, WENN der Virus schon länger im Umlauf ist bzw. die Virendefinitionen entsprechend in der Virenschutzssoftware drin sind, etc.
Aber meist ist ja genau DAS das Problem, das eben der Virus schneller ist.
Ich bezieh hier auch garnicht mal all die anderen Schadprodukte mit ein!
Also sollten die gescannt werden. Oder meinst du, dass die
modernen Kommunikationswege ein Werk des Teufels sind und sie
sowieso aus dem Büroalltag verbannt gehören? Vielleicht
verlässt du dich auch darauf, dass die Mails ja direkt auf dem
Server gescannt werden und vielleicht auch beim ISP? Was ist
mit verschlüsselten Dateianhängen?
Meine persönliche meinung ist, das das im Büroalltag eigentlich alles Pflicht sein sollte (was es aber leider nicht ist) damit man wenigstens „halbwegs“ arbeiten kann…
Aber das wäre ein anderes Thema.
Sorry, aber diese Ansicht finde ich etwas kurzsichtig. Was
habe ich denn davon, dass die Mitarbeiter keine CDs oder
USB-Sticks benutzen dürfen? Damit schieße ich mir doch selbst
ins Bein.
Nein, das ist EINE Massnahme um genau eine weitere Hürde einzubauen um es den Schädlingen schwer zu machen.
Man kann jetzt sagen „Jaaaa, in grossen Firmen mit vielen Angriffspunkten, etc…“ Aber es gehört nun mal auch in vielen kleineren zur Firmenpolitik bzw. Security Policy eben sowas auszusperren. Der Konzeptansatz ist manigfaltig!
Wenn ein Mitarbeiter zuhause arbeiten will und ich keine
Dateianhänge per Mails zulassen will, was bleibt dann?
Mail ist nicht zum Dateitransport gedacht. Dazu gibts andere Wege. Ein zentraler Server samt Sicherheitskonzept aussenrum, welches die Dateien scannt, etc.
Richtig. USB-Stick oder CD. Oder wenn ein Mitarbeiter eine CD
von einem Kunden geschickt bekommt mit wichtigen Daten zur
Weiterverarbeitung, soll er sie dann mir geben, damit ich sie
ihm einlese?
Richtig. EINE Anlaufstelle an der die CD überprüft, genemigt und eingelesen wird. Das führt dann zum Thema DMS (Dokumentmanagementsystem) weil wenn nur ein Mitarbeiter auf Daten zugriff hat ist das unproduktiv und kontraproduktiv für das Team, etc.
Diese und andere gedanken würden aber eher zum Aufbau eines neuen IT-Konzeptes führen und nicht zur Antwort Deiner Frage.
DIE kannst nämlich nur DU beantworten. Willst Du „nur“ eine Antivirensoftware installieren nimm einfach irgendeine, probier sie im Umgang aus (ggf. vorher in einer Virtuellen Umgebung) und verwende Sie. Wenn Du es „richtig“ machen willst mach Dir ggf. doch etwas mehr Gedanken.
Wer anstelle eines Sicherheitskonzepts einen Virenschutz
einsetzt, sollte sowieso sehr sehr gute Backups und sehr sehr
teure Versicherungen haben.
Die Unterstellung, dass ich einen Virenschutz möchte mangels
Sicherheitskonzeptes ist haltlos und auch keine Antwort auf
meine Frage.
s.o.
Ich sag jetzt einfach „nimm Symantec“ und warte bis die entsprechenden Fragen kommen wie man das einrichtet 
Ach ja, ist ein kommerzielles Umfeld, weshalb sich
Freewarescanner ausschließen.
Versteh ich nicht. Ist das Dezemberfieber oder Angst vor
Lizenzverstößen?
Öhm, das versteh ich jetzt nicht. Ist es in deiner Firma egal,
ob ihr lizenzrechtlich auf legalen Füßen steht? Bei uns ist es
das nicht. Vielleicht solltet ihr mal an eurer Firmenpolitik
arbeiten.
Was haben Freewarescanner, Opensource Scanner und kommerzielle Scanner gemeinsam? Richtig. ALLE haben entsprechende Lizenzvereinbarungen. Wie weit diese greifen ist etwas anderes.
Wenn die IT-Abteilung bzw. der Administrator davon überzeugt ist, das der Kosten-Nutzen Faktor eines Freewarescanner wie Freeav oder was weiss ich ausreicht und das entsprechend dokumentiert ist das ebenso Ok als wenn hier entsprechende Security Policies eingehalten und umgesezt werden um DIN-08154711 einzuhalten.
Fazit: entscheide selbst. Die „grossen“ der Branche (Symantec, McAffee, Kaspary, F-prot, CA, Noton, G-Data, etc.) sind bestimmt eine gute Wahl. Ob die dann später in der Jahresbilanz gut abschneiden kann Dir keiner sagen. Ich würde sowas wie PC-Cilin oder ClamAV (gerade weil es sich um „nur“ 6 PCs im Moment noch handelt) auch in Betracht ziehen und überlegen ob man die Verwaltung der verteilung da nicht auch zentral SELBST über einen Server steuern will. Ausprobieren.
Gruß
h.