welchernScanner f. Digitalisierung Mikrofilmrollen

Hallo zusammen,

ich bekomme Mikrofilmrollen 35mm Breite à 65 Meter Länge mit insgesamt ca. 12.000 Fotos pro Film - insgesamt sind es 24 Filmrollen.

Da ich sie am PC auswerten möchte, stellt sich die Frage, ob ich ein gutes Digitalisierungsergebnis mit einem entsprechenden Scanner selbst hin bekommen kann.

Kann man mir einen hausüblichen Scanner empfehlen, der sich unter 100 Euro bewegt und der schnell scannt und auch gut?

Ich möchte gerne die Kosten für eine Auftrags-Digitalisierung umgehen.

Auf den Filmrollen ist 300 Jahre alte Schrift mit Keilfeder und Tinte geschrieben. Der Scanner sollte also eine entsprechende Auflösung haben, um das gut wieder zu geben.

Ich wäre dankbar, wenn ich Ratschläge bekommen könnte.

Viele Grüße,
Daniel

Hallo Daniel!

Mein „Experte“ meinte dazu, dass das Ergebnis mit einem Haushalts-Scanner nicht sehr befriedigend sein wird.

mfg
christoph

Hallo Christoph,

herzlichen Dank fürs nachfragen.

Mal sehen, was es noch für andere Alternativen geben könnte.

Viele Grüße,
Daniel

Hallo,

ergänzend zu dem, was Christof schon geschrieben hat:

ich bekomme Mikrofilmrollen 35mm Breite à 65 Meter Länge mit
insgesamt ca. 12.000 Fotos pro Film - insgesamt sind es 24
Filmrollen.

das wären dann ~ 288.000 Bilder - hast Du einen eigenen Sklaven? :wink:

Da ich sie am PC auswerten möchte,

OK, kein Sklave. Aber vermutlich willst Du sehr alt werden …

stellt sich die Frage, ob ich ein gutes Digitalisierungsergebnis mit :einem entsprechenden Scanner selbst hin bekommen kann.

Grundsätzlich kannst Du ein gutes Scanergebnis selber hinbekommen, nur in der Zahl wird das wohl nichts.

Kann man mir einen hausüblichen Scanner empfehlen, der sich
unter 100 Euro bewegt und der schnell scannt und auch gut?

Grundsätzlich können die Nikon CoolScans der 5000er und 9000er Reihe mit Feedern ausgestattet werden. Allerdings ist da allein mit dem Scanner dein Budget um den Faktor 30 - 50 überstiegen. Gebrauchtpreis, versteht sich.

Ich möchte gerne die Kosten für eine Auftrags-Digitalisierung
umgehen.

Das wird so oder so ein teurer Spaß, nicht zuletzt ist ja auch Deine Zeit Geld.

Auf den Filmrollen ist 300 Jahre alte Schrift mit Keilfeder
und Tinte geschrieben.

Na, solange die Filme nicht 300 Jahre alt sind. :wink:

Ich wäre dankbar, wenn ich Ratschläge bekommen könnte.

Vielleicht fragst Du Mal in einem größeren Archiv/einer Bibliothek nach, der dürften am ehesten Erfahrung mit solchen Projekten haben, vielleicht gibts da ja einen guten Tip.

Gruß

osmodius

Hallo osmodus,

sorry, bei der Anzahl der Fotos auf einem Mikrofilm war eine Null zu viel. Es sind zwischen 1.800 und 2.200 pro Mikrofilm.

Im worst case müßte man sihc eine Vorrichtung basteln, wo eine gute Digitalkamera darüber gehängt wird und mit ner Kamera den Film abknipsen.

Wäre wohl die günstigste Alternative.

Viele Grüße,
Daniel

Selbst mit hochwertigen Standardscannern dürfte das nicht machbar sein.
Bei der im Mikrofilm üblichen Pixeldichte dürfte das nur mit Projektionsgeräten realisierbar sein.

Versuche über ebay ein passendes Lesegerät mit Kopier- oder Scannoption für das Mikrofilmformat zu bekommen.

Ciao, Allesquatsch

Hallo Daniel,

sorry, bei der Anzahl der Fotos auf einem Mikrofilm war eine
Null zu viel. Es sind zwischen 1.800 und 2.200 pro Mikrofilm.

Ich habe mal mit 10s pro bild gerechnet.
Dann gibt das 133 Stunden Arbeit.

MfG Peter(TOO)

Hallo,
ganz schön lange Zeit.

Aber könnte man nicht auch einen Dia-Scanner dafür verwenden?
Man müßte halt die Filmrolle und den durchlaufenden Film so justieren, daß er nicht verrutscht. Dazu muß man halt das Gerät ein wenig umbauen.

Viele Grüße,
Daniel

Aber könnte man nicht auch einen Dia-Scanner dafür verwenden?

Ein Diascanner ist ja ein Filmscanner.

Man müßte halt die Filmrolle und den durchlaufenden Film so
justieren, daß er nicht verrutscht. Dazu muß man halt das
Gerät ein wenig umbauen.

Aber auch da müsstest Du mindestens die 10s einkalkulieren, die Peter schon nannte.

osmodius

Zeit wird es wohl immer brauchen, wenn man selber digitalisiert.
Dafür hat man ca 70-80 € Digitalisierungskosten gespart.

Wenn ich jetzt richtig gerechnet habe, bräuchte ich für einen Film mit durchschnittlich 2.500 Fotos insgesamt 7 Std. - also ca. zwei Tage.
Zzgl. Nacbearbeitung der Dateien am PC.

Aber wenn das mit solch einem Diascanner auch gehen könnte, würde ich mir das überlegen, kommt halt auf die Qualität des Scans an.

Hallo,

Mal sehen, was es noch für andere Alternativen geben könnte.

es gibt für kleines Geld sogenannte Diaduplikatoren. Das ist ein Vorsatz für das Objektiv von digitalen Spiegelreflexkameras. Manchmal ist ein Adapter für Filmstreifen gleich mit dabei. Die Qualität ist erstaunlich gut, und der Zeitaufwand relativ gering.

http://www.pearl.de/a-NC1801-1123.shtml

Gruß,
Woody