da ich immer wieder Probleme habe bzw. ich genervt bin weil die Datei die ich gerade brauche auf einen anderen PC liegt oder doppelt und dreifach vorhanden ist, will ich mir einen Fileserver einrichten. Hardware ist soweit kein Problem, nur bin ich mir beim Betriebssytem nicht sicher, welches ich da nehmen kann das dann auch die sachen (leicht) kann, die ich erwarte.
Ich schreibe mal Kurz auf wie das Netzwerk bei uns zZ. aussieht:
Desktop1: Win7, Pers A
Desktop2: Linux, Pers A
Desktop3: Win7, Pers B
Laptop1: Linux, Pers A
Laptop2: Win7, Pers B
Fritzbox mit USB-Stick als kleiner (zu kleiner) NAS
dazu soll jetzt
Fileserver: ???
mit
1 Partition nur für Rechner von Pers A
1 Partition nur für Rechner von Pers B
1 Synchronisierte Partition auf allen Rechnern
Rest des Speichers als ein Logic Volume, da mehrere HDDs, zugriff nur über bekannte Rechner aus dem LAN (Whitelist)
Ich habe mir überlegt FreeNAS zu nehmen hab aber keine Ahnung von BSD geschweige den wie ich die Synchronisation hinbekommen soll, bzw.welches Programm dafür geeignet wäre. Am besten wäre es natürlich wenn das Programm nur auf dem Server laufen müsste, nicht auf allen Rechnern. Aber auch Linux wäre eine Alternative.
warum willst Du Dir den Stress mit dem Aufsetzen eines Fileservers mit einem Dir nicht bekannten OS machen? Es gibt inzwischen an jeder Ecke fertige NAS-Lösungen für kleines Geld, die alles machen, was Du brauchst, und noch viel mehr. Das sind erprobte Geräte mit schon seit langer Zeit fortentwickelten Betriebssystemen und endusertauglichen Oberflächen, die Du für deine Zwecke vermutlich in einem Nachmittag ausreichend konfiguriert hast.
Erstmal müsste ich mir dann ein solches NAS kaufen. So habe ich bereits alles was ich brauche aus alten Rechnern hier rumliegen (Mainboard mit CPU und Netzwerkanschluss, RAM, die Festplatten kommen dann aus den Desktops raus, Netzteil und ein altes Gehäuse --> Fileserver) . Ausserdem reizt es mich was neues zu lernen.
Aber wenn du ein NAS Gehäuse kennst das 5-6 HDDs fassen kann und ca. 2 TB Verwalten kann und mir die Benutzerrichtlinien ermöglicht die ich erwarte, und das ganze noch auf Win und Linux wäre das wirklich ne nette Sache, wenn sie denn nicht zu teuer ist (max 100€)
Vlt noch als Info: Ich brauche (noch) kein RAID und der Zugriff auf die Festplatten sollte wenn möglich direkt über den Dateimanager möglich sein.
Erstmal müsste ich mir dann ein solches NAS kaufen. So habe
ich bereits alles was ich brauche aus alten Rechnern hier
rumliegen (Mainboard mit CPU und Netzwerkanschluss, RAM, die
Festplatten kommen dann aus den Desktops raus, Netzteil und
ein altes Gehäuse --> Fileserver)
Wenn du dir sowas ernsthaft antun willst… So ein selbstgebasteltes Gerät wird mit Sicherheit anständig Strom verbraten - rund um die Uhr, es wird dank aktiver Kühlung und PC-Netzteil schön laut werden und dürfte wesentlich fehleranfälliger sein, als eine auf geringen Energie- und Platzbedarf hin gestaltete Hardware.
Ausserdem reizt es mich was neues zu lernen.
Na, gerade das spricht doch für FreeNAS. Und der Unterschied von Linux zu BSD ist nun wirklich nicht so dolle.
Nein der soll auch nicht 24/7 laufen. Und das ist auch erstmal nur so die „Versuchsphase“. Wenn das dann alles läuft werde ich mal nach einem Atomboard schauen WOL und passivgekühl (deswegen auch die ~100€). Und ein passiv gekühltes 300 oder 350 W Netzteil hab ich auch noch. Zusammen dürfte das dann nicht laut sein.
Und wie könnte man das dann mit der Synchro lösen? Das ist das, was mir am wichtigsten ist und gleichzeitig die meisten Kopfschmerzen verursacht.
Dokumente, Excel-Tabellen, Vorlagen und unfertige Bilder hauptsächlich. Aber vielleicht auch mal die ein oder andere Playlist oder sowas. Habe mir überlegt ob das nicht einfach über ne Shell/Batch und einer abfrage nach dem Datum der letzten Änderung geht, aber irgendwie muss die ja dann auch ausgeführt werden nach dem Speichern oder wenn sich der Rechner wieder mit dem Server verbindet und da hab ich keine Ahnung wie das gehen soll.
Dokumente, Excel-Tabellen, Vorlagen und unfertige Bilder
hauptsächlich. Aber vielleicht auch mal die ein oder andere
Playlist oder sowas.
Kapier ich nich! Du willst zwar auf dem Server speichern, aber zum Bearbeiten oder ansehen eine lokale Kopie verwenden? Wofür soll denn sowas gut sein?
Der Sinn eines Fileservers ist doch, den Clients Speicherplatz entweder als Netz- oder, wenn man’s gleich richtig machen will, per iSCSI als quasi physisches Laufwerk zur Verfügung zu stellen. Auf den Clients liegt dann im Extemfall nur noch das blanke Betriebssystem.
Gerade wenn du selbst basteln willst, solltest du dich mit iSCSI auseinandersetzen. Damit reicht der NAS virtuelle Platten an die Client-BS durch, die diese dann - genau wie eine lokale Festplatte - als Blockdevice ansprechen. Der Client, oder auch sein Benutzer, sieht dann gar nicht mehr, dass er es mit einem NAS zu tun hat. Der greift dann z. B. auf Festplattenlaufwerk D: zu und merkt gar nicht, dass das Laufwerk überhaupt nicht im eigenen PC steckt.
Kapier ich nich! Du willst zwar auf dem Server speichern, aber
zum Bearbeiten oder ansehen eine lokale Kopie verwenden? Wofür
soll denn sowas gut sein?
Hauptsächlich wegen dem Laptop. Unterwegs die Dateien bearbeiten und wenn ich dann wieder zu Hause bin, werden die alten überschrieben. Aber halt eben auch um den Server nicht die ganze zeit laufen zu haben. Der Sync-bereich soll auch nicht so gross sein, 10, mayximal 20 GB. Der grossteil wird einfach nur auf dem Server liegen ohne Sync und ohne bearbeitet zu werden.
Hauptsächlich wegen dem Laptop. Unterwegs die Dateien
bearbeiten und wenn ich dann wieder zu Hause bin, werden die
alten überschrieben.
Das ist klassischerweise keine Aufgabe des Servers, sondern des Clients. Z. B. mittels Unison, wenn du ein Tool willst, was auf Windows und Linux gleichermaßen läuft, sonst unter Win den Aktenkoffer.
Das ist klassischerweise keine Aufgabe des Servers, sondern
des Clients. Z. B. mittels Unison, wenn du ein Tool willst,
was auf Windows und Linux gleichermaßen läuft, sonst unter Win
den Aktenkoffer.
mal so nebenbei: Welches NAS empfiehlst du (oder andere) denn derzeit, welches mit Unix (Linux,Solaris,BSD), Papple und Windoofs funktioniert (Grundvoraussetzung) und welches zusaetzlich auch
- mount (\*nix)
- folder redirection (Windows).
- home directory mounting (Apple)
jeweils mit korrekter Berechtigungsbehandlung bietet und welches tatsaechlich auch den Stromverbrauch und die Platten"abnutzung" optimiert (sprich die Platten nach einiger Zeit des Nichtzugriffs herunterfaehrt)
Ich hab hier zwei (etwas aeltere) NAS stehen, welche vom Papier her das auch haetten erlauben sollen, aber das eine faehrt gar nicht herunter und das andere erlaubt (obwohl als Feature gelistet) nicht die Vergabe der vollen Permissions.
mal so nebenbei: Welches NAS empfiehlst du (oder andere) denn
derzeit,
Ich habe schon ein paarmal mit dem Gedanken gespielt, mir soetwas für den Privatgebrauch anzuschaffen und bin doch immer wieder davon abgekommen. Gerade der Interoperabilität wegen würde ich mir genau genommen kein NAS, sondern ein SAN auf iSCSI-Basis anschaffen.
Aber ein SAN dient ganz anderen Anforderungen, als man sie an ein NAS stellt. V. a. stellt ein SAN keinen shared, sondern dedizierten Speicher zur Verfügung.
Daher bin ich nicht in der Lage, Empfehlungen auszusprechen. Und soweit ich beruflich mit NAS zu tun hatte, waren das andere Grössenordnungen, als der Heimbedarf. Aber gerade meine beruflichen Erfahrungen begründen ein gewisses negatives Vorurteil…
D.h. Du willst 2 TB offenbar für Dich nicht ganz unwichtiger Daten einem Haufen Altteilen anvertrauen, die unter einem OS betrieben werden, dass Du bislang nicht ansatzweise beherrscht?
Bist Du derjenige, von dem es im Radio immer heißt, dass er auf der falschen Seite der Autobahn fährt?
Ich halte viel von learning by doing, sich selbst neue Ziele stecken, technische Herausforderungen suchen und bewältigen, … Aber solche Basteleien im Sinne eines PoC gehören weit weg von produktiven Systemen, bis sie nicht 100% auf dann neuer HW funktionieren und beherrscht werden.
BTW: Über für die nötige Datensicherung hast Du sicher schon ein Konzept, oder?
Natürlich gibt es was gutes zu kaufen, Microsoft Server usw…
Aber ich habe jetzt einmal den SME-Server in einer virtuellen Maschine mit VirtualPC ausprobiert. SME-Server ist ein einfacher Linux-Server(Cent -OS), der sich über Netzwerk verwalten lässt.
Man kann den sogar über Netzwerk ausschalten, so das man Monitor und Eingabegeräte später nicht mehr braucht.
Speicher kann vom Windows gelesen werden(enthaltener smb Server), und man kann auch personalisierten Speicher erstellen. Zugang immer mit Passwort. Zugang gibt es für Linux und Windows.
Mit SME Server bin ich echt happy, ich müsste eigentlich nur noch in einer realen Umgebung und mit vollen Platten testen.
Mal was anderes.
Wenn Du einen zentralen Server für Dateien(sme Server macht noch mehr)
brauchst, solltest Du auf folgende Eigenschaften der Hardware achten:
Man muss ein paar Minuten warten, bis das Gerät nach dem Einschalten komplett online ist.
Soll es immer online sein, dann sollte die Hardware wenig Strom verbrauchen und auch leise sein usw.
Eine alte Mainboardmühle mit vielleicht noch alten Festplatten braucht zuviel Strom und leistet zuwenig. Außerdem kann ich so sperrige laute Geräte mit zig Lüftern nicht leiden.
Beim Netzwerk, da gibt es verschiedene Adapter mit verschiedenen Durchsätzen, Reichweiten usw…, da muss man etwas nachdenken, bis man das richtige zusammen hat.
Was ich für etwa dasselbe Problem in Betracht ziehe, das ist ein neues lüfterloses Mini-ITX Board mit 2.5" Platten und batteriestützbarer Stromversorgung und kleinem W-Lan Router.