Ich suche ein Büroprogramm mit dem ich Rechnungen aus Tagesberichten schreiben kann. Ich brauche keinen großen Artikelstamm.
Hallo maxmaus,
soll ich ehrlich sein? Ja? Dann nur OpenOffice.
Begründung:
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kostenlos => keine Probleme mit Lizenzen bei Betriebsprüfungen etc.
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mächtiger als Microsoft Office (Bsp. für die Spezialisten: Registerhaltigkeit!)
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alle Büroarbeiten lassen sich ebenso problemlos in Calc und Writer abbilden wie in Word und Excel; die Unterschiede zwischen MSO und OOo sind nur in der Bedienung, nicht in der Leistung
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für beide Office-Suiten braucht’s einen erfahrenen Berater, der Dir nicht nur 'was hinstellt, sondern auch bei Problemen hilft. Wenn einer sagt, nur MSO!, dann ist er unseriös (für mich: ein Blender)
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im Laufe der Monate kann ein guter Berater Dir wie ein Handschuh auf Dich und Deinen Betrieb passende Lösungen entwickeln. Bei Bezahlsoftware mußt Du zusätzlich die Anschaffungskosten ausgeben
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selbst Branchensoftware ist oft schwer zu bedienen (siehe bspw. GS-Verein). Da ist es besser, das Geld in Beratung statt in Lizenzen zu stecken
HTH.
Markus
soll ich ehrlich sein?
Oh, eine Fangfrage.
Ja?
Und gleich noch eine.
Dann nur OpenOffice.
Warum nicht LibreOffice?
Oder eine anderen möglichen Fork?
Wenn es nicht MS-Office sein soll (warum auch immer), empfehle ich stets Softmaker Office. Das ist zwar nicht kostenlos, aber durchaus bezahlbar, sehr schnell auch auf eher älterer Hardware und mit wirklich gutem Support ausgestattet.
http://softmaker.de/office.htm
Desweiteren ist die Kompatibilität (Lesen und Schreiben) zu MS-Office um Längen besser als bei Open/Libre/wasweissich/Office.
Und falls es eine Rolle spielen sollte: es handelt sich um ein deutsches Produkt.
Gruß TL
Hi,
Oh, eine Fangfrage. Und gleich noch eine.
Ne, kam total emotional.
Wenn es nicht MS-Office sein soll (warum auch immer)
hauptsächlich wegen der Anschaffungskosten
empfehle ich stets Softmaker Office. Das ist zwar nicht kostenlos, aber durchaus bezahlbar, sehr schnell auch auf eher älterer Hardware und mit wirklich gutem Support ausgestattet.
Warum nicht? Wenn die Anschaffungskosten wirklich nicht so hoch sind wie bei MS.
Bei MS sollte man bedenken:
alle Jahre wieder ändert sich bei MS das Dateiformat und die Oberfläche. Einen Betrieb will man aber bestimmt länger führen als eine „Office-Periode“.
Von kleinen Anwaltskanzleien weiß ich, wie irritierend diese ständigen Änderungen sich auf den Geschäftsalltag auswirken: ständig müssen die Mitarbeiter altbekannte Funktionen suchen: Extras>Silbentrennung wird zu Extras>Sprache>Silbentrennung, Einfügen>Fußnote wird zu Einfügen>Referenz>Fußnote, usw.
Emotional fällt mir dazu nur ein: Was soll diese akademische Scheiße?
Desweiteren ist die Kompatibilität (Lesen und Schreiben) zu MS-Office um Längen besser als bei Open/Libre/wasweissich/Office.
Hervorragend! Aber im Betrieb werden nicht so häufig Dateien ausgetauschet wie bspw. im Lehrerkollegium. Im Betrieb geht’s eher darum, die Alltagsarbeit zu erleichtern. Für die eigentliche Geschäftstätigkeit in einem Baubetrieb spielt ein PC überhaupt keine Rolle…
Und falls es eine Rolle spielen sollte: es handelt sich um ein deutsches Produkt.
Für mich nicht. Ich spreche mehr als eine Sprache.
Gruß
Markus
Bei MS sollte man bedenken:
alle Jahre wieder ändert sich bei MS das Dateiformat und die
Oberfläche. Einen Betrieb will man aber bestimmt länger führen
als eine „Office-Periode“.
Dann sollte man aber auch die Betriebssystem nicht wechseln, denn auch dort ändert sich schon mal das eine oder andere.
Was die Dateiformate anbelangt, kann ich mit (z.B.) Word 2010 alle Worddateien ab Word 97 ohne Probleme öffnen, ändern und wieder speichern.
Das sollte reichen.
…
Desweiteren ist die Kompatibilität (Lesen und Schreiben) zu MS-Office um Längen besser als bei Open/Libre/wasweissich/Office.
Hervorragend! Aber im Betrieb werden nicht so häufig Dateien
ausgetauschet wie bspw. im Lehrerkollegium.
Und?
Darum geht’s doch gar nicht. Es geht darum, dass der bisherige MS-Office-Nutzer seine Dateien möglichst ohne Verlust öffnen und ggf. bearbeiten kann. Das geht mit SM-Office besser als mit Open(usw)-Office.
Im Betrieb geht’s
eher darum, die Alltagsarbeit zu erleichtern. Für die
eigentliche Geschäftstätigkeit in einem Baubetrieb spielt ein
PC überhaupt keine Rolle…
S.o.
Und falls es eine Rolle spielen sollte: es handelt sich um ein deutsches Produkt.
Für mich nicht. Ich spreche mehr als eine Sprache.
Schön für dich.
Ich meinte aber Leute, die es als sinnvoll erachten, auch mal ein einheimisches Softwarehaus zu unterstützen.
Wir haben das in der Firma getan, um einen Beitrag zu leisten, hiesige Unternehmen und Knowhow im Land zu halten.
Gruß TL
Hi TL,
„Ich bin ein kleiner Baubetrieb, kaufe oder lease mir erst 'mal B:aumaschinen (denn sonst kann ich nicht arbeiten) und dann einen PC für mein Büro. Welche Software tue ich drauf?“
So habe ich den Ursprungs-Post verstanden.
…aber bestimmt länger führen als eine „Office-Periode“.
Dann sollte man aber auch die Betriebssystem nicht wechseln, denn auch dort ändert sich schon mal das eine oder andere.
Natürlich! Da hast Du vollkommen recht! Aber den Unternehmer interessiert das nicht, er braucht nur einen PC, der funktioniert und das macht, was das Unternehmen braucht.
Aber: Was die Dateiformate anbelangt, kann ich mit (z.B.) Word 2010 alle Worddateien ab Word 97 ohne Probleme öffnen, ändern und wieder speichern.
Na und? Ein Kleinunternehmen muß Angebote abgeben, Aufträge annehmen, Aufträge planen, Aufträge einteilen, Aufträge ausführen, Aufträge abrechnen. Ist in dieser Beschreibung irgendeine Notwendigkeit für auf- oder abwärtskompatible Dateiformate ersichtlich?
Das sollte reichen
als Antwort auf Deine Antwort.
Gruß
Markus
Hi Markus,
Bei MS sollte man bedenken:
alle Jahre wieder ändert sich bei MS das Dateiformat und die
Oberfläche. Einen Betrieb will man aber bestimmt länger führen
als eine „Office-Periode“.
Stimmt, deswegen gehört Office auch zu der am weitest verbreiteten Software für Businessanwender weltweit. Könnte auch eine Ursache der Wirtschaftskrise sein, Unternehmen denken diesbezüglich einfach zu kurzfristig…
Von kleinen Anwaltskanzleien weiß ich, wie irritierend diese
ständigen Änderungen sich auf den Geschäftsalltag auswirken:
ständig müssen die Mitarbeiter altbekannte Funktionen suchen:
Extras>Silbentrennung wird zu Extras>Sprache>Silbentrennung,
Einfügen>Fußnote wird zu Einfügen>Referenz>Fußnote, usw.
Emotional fällt mir dazu nur ein: Was soll diese akademische
Scheiße?
Dazu fällt mir spontan nur ein, wenn man ein Programm täglich beruflich nutzt, warum liest man nicht mal vorher die Gebrauchsanweisung hinsichtlich der Funktionen die man laufend benötigt, um zu erfahren, wie man sich seine Arbeit bedeutend erleichtern kann?
Hervorragend! Aber im Betrieb werden nicht so häufig Dateien
ausgetauschet wie bspw. im Lehrerkollegium.
Sorry, aber das ist Unfug…
Im Betrieb geht’s
eher darum, die Alltagsarbeit zu erleichtern. Für die
eigentliche Geschäftstätigkeit in einem Baubetrieb spielt ein
PC überhaupt keine Rolle…
so so, da scheint die Baubranche ja echt hinterwäldlerisch aufgestellt zu sein…
Gruß
Eve*
Hi Eve*,
Stimmt, deswegen gehört Office auch zu der am weitest verbreiteten Software für Businessanwender weltweit. Könnte auch eine Ursache der Wirtschaftskrise sein, Unternehmen denken diesbezüglich einfach zu kurzfristig…
Verstehe ich recht: wenn deutsche Unternehmer auch deutsche Software kaufen, wäre alles nicht so schlimm?
Dazu fällt mir spontan nur ein, wenn man ein Programm täglich beruflich nutzt, warum liest man nicht mal vorher die Gebrauchsanweisung hinsichtlich der Funktionen die man laufend benötigt, um zu erfahren, wie man sich seine Arbeit bedeutend erleichtern kann?
Die Leute, die die Software einrichten, wissen fast immer nicht, wie man sie bedient. Sie liefern die Software und Handbücher. Die Angestellten lesen die Handbücher auch. Nur (ich denke hier insbesondere an RAmicro oder Phantasy von DATEV): diese Gebrauchsanweisungen geben auf ihre Fragen keine Antwort. Denn sie beschreiben nur, wie man die Programmfunktionen aufruft, nicht aber, wie man sie im Arbeitsalltag nutzbringend einsetzen kann. Also nicht, wie man die Programmfunktionen kombiniert, um ein Problem zu lösen. Deshalb gibt’s ja allüberall diese Assistenten (Brief-, Lebenslauf-, Kalenderassistent…).
so so, da scheint die Baubranche ja echt hinterwäldlerisch aufgestellt zu sein…
Da hast Du ganz recht! Wie Du das so gut aus meinem Post herausliest! Sonst hätten wir in Deutschland die Wirtschaftskrise gar nicht!
Allerdings: wenn in einem Anwenderforum einer fragt, versuche ich, nicht allgemeine Weisheiten zu verbreiten, sondern meine Antwort auf die ihm tatsächlich zur Verfügung stehenden Mittel auszurichten. Aussagen wie „Das haben wir immer schon so gemacht“ gehören ins Kölsche Grundgesetz und sind für mich keine stichhaltigen Begründungen.
Wenn wir weiter über deutsche Software, Wirtschaftskrisen, hinterwäldlerische Unternehmen etc. diskutieren, rutscht der Post langsam ins off topic ab.
Markus
Aber den Unternehmer
interessiert das nicht, er braucht nur einen PC, der
funktioniert und das macht, was das Unternehmen braucht.
So ist es. Und dazu braucht er z.B. auch guten Support. Dieser wiederum ist bei dem von mir genannten Paket sehr gut, was ich auch schon erwähnt habe.
Aber: Was die Dateiformate anbelangt, kann ich mit (z.B.) Word 2010 alle Worddateien ab Word 97 ohne Probleme öffnen, ändern und wieder speichern.
Na und? Ein Kleinunternehmen muß Angebote abgeben, Aufträge
annehmen, Aufträge planen, Aufträge einteilen, Aufträge
ausführen, Aufträge abrechnen. Ist in dieser Beschreibung
irgendeine Notwendigkeit für auf- oder abwärtskompatible
Dateiformate ersichtlich?
Nein, aber trotzdem ist dieses Feature nützlich und sei es, dass Fremdvorlagen übernommen werden können.
Gruß TL
Hallo,
„Alle Jahre wieder ändert sich bei MS Dateiformat und die Oberfläche“, dieses Zitat bedarf der Erläuterung:
Unter VISTA konnte ich noch Word 2000 installieren und damit arbeiten, Das komplette Officepaket 2003 funktioniert auch heute noch unter Windows 7 und neueren Versionen natürlich auch.
Mit Hilfe des Kompatibilitätspaketes kann man auch mit alten Versionen noch neue Formate öffnen, neue Versionen unterstützen auch das Öffnen alter Formate.
Die Änderungen der Benutzeroberfläche empfinde auch ich oftmals ärgerlich, vor allem wenn man jahrelang sich eine andere „eingehämmert“ hat. Aber man kann sich natürlich seine Oberfläche so einrichten, dass ein Zugriff auf die versteckten Funktionen ganz einfach wird.
Wenn es um einfache Textverarbeitung geht, reichen auch die hier erwähnten Alternativen aus, dazu ist Word nicht erforderlch.
Bei großen Texten mit Querverweisen und eingebetteten Funktionen ist Word allerdings nach wie vor ungeschlagen.
Es in der Regel nicht erforderlich, ständig Betriebssystem oder Software zu ändern und damit der Gefahr zu unterliegen, dass beides nicht mehr zueinander passt. Man sollte sich vor der Beschaffung informieren, wie lange die verschiedenen Komponenten vom Hersteller unterstützt werden.
LG Culles