Welches Format soll ich nehmen?

Hallo

Ich möchte so gut und scharf wie möglich Bilder aus dem Internet, welche meistens im Bitmap oder Jpeg Format liegen ausdrucken. Soll ich diese dann in ein anderes Format konvertieren um eine bessere Qualität zu kriegen oder mache ich einen Denkfehler?
Gruss

Wenn die Bilder bereits in einem komprimierten Format (meistens jpg) vorliegen, hat die Qualität zu Gunsten der Dateigröße bereits mehr oder weniger stark gelitten. Ein zurückwandeln in ein unkomprimiertes Format kann die Qualität nicht wieder verbessern.

Gruß,
Klaus

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Hallo

Ich möchte so gut und scharf wie möglich Bilder aus dem
Internet, welche meistens im Bitmap oder Jpeg Format liegen

Jpeg und gif normalerweise.

Der Denkfehler liegt in einer etwas unpräzisen Nomenklatur.
Eigentlich sind jpg und gif keine Kompression, sondern eine Reduktion.
Kompression ist z.B. ein zip-Archiv. Wenn man es dekomprimiert, hat man danach exakt dasgleiche wie vor der Kompression.
Bei einer Reduktion gehen tatsächlich Informationen zugunsten des Speicherbedarfs verloren (wie bereits geschrieben wurde).
mp3 z.B. ist daher auch ein Reduktionsverfahren. Eine volkommene Wiederherstellung des Ausgangsmaterials ist nicht mehr möglich.

Ciao
Kaj

Hallo,
nun nochmal zur eigentlichen Frage.
Durch Umwandeln eines Bildes in ein beliebiges anderes
Format kann das Bild nicht besser werden, aber oft schlechter.
Auch ein komprimiertes bzw. reduziertes JPG wird zum
Darstellen und Ausdrucken im Computer wieder als
unkomprimiertes Bitmap dargestellt.
Falls Du eine Verbesserung wirklich brauchst, kannst Du nur
mit Bildnachbearbeitung (Retusche) die Bildqualität etwas
verbessern. So lassen sich z.B. verpixelte Oberflächen und
Kanten wieder glätten. Dann muß das Bild natürlich in einer
höheren Auflösung aus das Original abgespeichert werden,
sonst gehen die Nachbesserungen gleich wieder verloren.
Gruß Uwi

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gif komprimiert verlustfrei.

gruß
tobias

Bei einer Reduktion gehen tatsächlich Informationen zugunsten
des Speicherbedarfs verloren (wie bereits geschrieben wurde).
mp3 z.B. ist daher auch ein Reduktionsverfahren. Eine
volkommene Wiederherstellung des Ausgangsmaterials ist nicht
mehr möglich.

Wie gut, dass wir differenzierter sehen als hören, sonst hätte es mp3 wohl nie gegeben, denn bei mp3 wird nur dort reduziert, wo redundante Informationen sind, d.h. nur Töne werden „weggeschnitten“ die von anderen überlagert sind und deswegen für unsere auditive Wahrnehmung keine Rolle spielen.
Und bei einer ansprechenden Bitrate kann man eine mp3 in eine wav zurückwandeln und trotzdem noch cd-Qualität geniessen.

Aber bei einem Bild sehen wir ja nunmal jeden Pixel…
… und der Drucker kann nicht mehr Pixel drucken als im Bild selber stecken.

wollte ich mal gesagt haben… nur so…

gif komprimiert verlustfrei.

gruß
tobias

reduziert aber auf 256 farben.

reduziert aber auf 256 farben.

was aber nix mit komprimierung zu tun hat, sondern mit farbraumtransformation.

gruß
tobias

hi tobias,
wenn ich eine grafik in 32 bit habe mit alphakanälen, dann ist die reduktion auf 8 bit nicht nur eine farbtransformation sonden eine verlustbehaftete kompression (keine mathematische - okay) das gif format an sich benutzt aber auch ein kompression; wenn eine zeile ein und den selben farbwert hat wird nicht immer wieder der farbwert wiederholt (im gegensatz zu bitmap/ tiff) sondern eine logische zusammenfassung von horiozontal zusammengehörenden pixeln. deshalb ist auch ein animiertes gif kleiner wenn redundante pixel entfernt werden, weil alle redundanten pixel, auch wenn sich die farbwerte ändern als transparente werden, sprich nach gif logik mehr pixel zusammenzufassen sind als in der ursprünglichen datei. du willst sicherlich darauf hinaus, daß mit logischen verfahren ketten von bitfolgen tabellarisch abgespeichert werden und mit hilfe dieser tabellen die ursprungsdatei wiederhergestellt werden kann (mathematische, verlustfreie kompression). in dem moment, wenn im animierten gif redundante pixel entfernt werden hast du genau zu dieser behandlung den ersten schritt gemacht.
grüße gregor

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hi gregor,

du hast recht. im prinzip ist das auch ein bisschen haarspalterei, was ich da angefangen habe.

gruß
tobias

im prinzip aber auch nicht so falsch. ist ein optisches verfahren, kein mathematisches.

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