Welches Gerät muss 4 : 3 unterstützen?

Hallo!

Ich will meinen alten Röhrenfernseher in Rente schicken und dafür einen Mediaplayer mit DVB-T und einen Breitbildmonitor nutzen.

Muss der Monitor Filme in 4:3 unterstützen oder reicht es, wenn man im Player einstellt, dass er auf einem Breitbildmonitor ausgeben soll?

Hab keine Ahnung, ob moderne Signalquellen die schwarzen Balken zum Bild hinzufügen oder nur ein Signal ausgeben, dass es sich um ein abweichendes Seitenverhältnis handelt…

Bin für hilfreiche Aussagen dankbar!

Hallo,

Hab keine Ahnung, ob moderne Signalquellen die schwarzen
Balken zum Bild hinzufügen oder nur ein Signal ausgeben, dass
es sich um ein abweichendes Seitenverhältnis handelt…

so ziemlich jeder TV und auch Monitore haben die Möglichkeit
ganz unabhängig von der Quelle, das Bild in unterschiedlichen
Formaten darzustellen.
Wenn man die Formatauswahl auf „automatisch“ stellt, klappt
es meist, wenn doch nicht, geht man eben manuell auf das
geschwünschte Format.
Gruß Uwi

Bei etwa der Hälfte der Monitore, die bei mir in die engere Auswahl kamen, kann 4:3 laut Test nicht unverzerrt dargestellt werden. Weiß aber nicht, ob sich das nur auf Signalquellen bezieht, die nur 4:3 ausgeben können. Daher die Frage, ob es reicht, wenn man im Player 16:9 als Zielformat einstellen kann…

nabend,

Die Umstellungsmöglichkeit würde ich eher im Reciver suchen. Der kann eher als der Monitor einen schwarzen Rand hinzufügen oder das Bild Zoomen.

und immer an den Ton denken beim Monitor…

grüße
lipi

Bei etwa der Hälfte der Monitore, die bei mir in die engere
Auswahl kamen, kann 4:3 laut Test nicht unverzerrt dargestellt
werden.

Bei Fernsehmonitoren sollte das aber zur Standardfunktionalität gehören. Allerdings sind die Formateinstellungen abhängig von der Art der Zuspielung und vom Ausgangsformat.
Erschwerend kommt hinzu, dass auch schon bei der Zuspielung oder auf dem optischem Medium Fehler gemacht werden. Gerade dazu ist eine gute Formatumstellung im Fernsehmonitor hilfreich.
Natürlich geht es zu Lasten der Qualität, weil dann die effektive Auflösung noch schlechter wird. Und auf einem Fachbildschirm kann man die halt gut beurteilen.

Weiß aber nicht, ob sich das nur auf Signalquellen
bezieht, die nur 4:3 ausgeben können. Daher die Frage, ob es
reicht, wenn man im Player 16:9 als Zielformat einstellen
kann…

Auch fast alle Zuspieler haben Einstellungen dafür, ob der Fernseher ein 4:3- oder 16:9-Gerät ist. Allerdings gibt es immer mal wieder Fällen, in denen man weder automatisch noch manuell das perfekte Ergebnis erhält.
So habe ich beispielsweise einige wenige DVDs, die per HDMI via AV-Receiver auf dem Blu-Ray mit vierseitigem Rahmen auf dem Fernseher ankommen, während der DVD-Recorder mit der gleichen DVD ein bildfüllendes Signal liefert.

Ciao, Allesquatsch

Ränder sind ja nicht so schlimm, aber wäre schon schön, wenn Filme (zumindest im Normalfall) nicht verzerrt dargestellt werden können. Gerade ältere Filme sind ja manchmal noch in 4:3.

Die entscheidende Frage ist also, ob ein Player, bei dem man 16:9 einstellen kann, dem Monitor nur sagt, dass 4:3 kommt, oder entsprechende Ränder hinzufügt und das Bild als 16:9 beim Monitor ankommt. Dann müsste der Monitor ja kein 4:3 unterstützen…

Die entscheidende Frage ist also, ob ein Player, bei dem man
16:9 einstellen kann, dem Monitor nur sagt, dass 4:3 kommt,
oder entsprechende Ränder hinzufügt und das Bild als 16:9 beim
Monitor ankommt. Dann müsste der Monitor ja kein 4:3
unterstützen…

Problem bei der Sache ist, dass es auch anamorphe Übertragung gibt. Dann zu guten Analogzeiten war das eine gute Idee, statt schwarzer Streifen das Bild lieber seitlich zu stauchen und im Fernseher wieder auf 16:9 zu strecken. Damit hat man keine Bandbreite für die schwarzen Streifen verschwendet, sondern die ganze (verglichen mit heute dürftige) Auflösung für den Bildinhalt genutzt.
Und beim SCART wurde eine Leitung für die Erkennung genutzt, was sogar Videorekorder dann mitaufzeichnen konnte.
Deshalb hat man die Variante, dass schon der Player alles aufbereitet, damals nicht realisiert.
Zumindest die Verzerrungsprobleme ist man los, wenn man sich auf Zuspieler mit HDMI beschränkt. Dann reicht eine Zoom-Schaltung im Endgerät.
Die wird auch dauerhaft notwendig bleiben, weil viele Sender einzelnes Material in Letterbox im Archiv zu haben scheinen.

Ciao, Allesquatsch

Zumindest die Verzerrungsprobleme ist man los, wenn man sich
auf Zuspieler mit HDMI beschränkt.

Verstehe ich das jetzt richtig, dass HDMI-Geräte (Player/Receiver) die Balken bei Bedarf einfügen, um das Bild gleich im gewünschten Zielformat auszugeben? Dann bräuchte ich mir ja keine Gedanken mehr machen, ob der Monitor selbst 4:3 unterstützt… :smile: