Ich habe zum Heizsystem einige Fragen. Fest steht lediglich für uns, dass es eine Gasheizung werden soll. Im Wohnzimmer werden wir einen Ofen bauen lassen, sofern das Geld dann noch ausreicht. Diese Wärme soll das Lüftungssystem unterstützen; will heißen, dass warme Luft über dem Ofen in die Be- und Entlüftungsanlage ingesogen werden soll und über den Wärmetauscher die Zuluft erwärmen soll. Doch damit heizt man kein Haus komplett, sondern sorgt allenfalls für etwas mehr Zulufttemperatur. Daher meine Fragen: 1. Ist es sinnig das ganze Haus mit einer FBH zu heizen? Auch in den Sclafräumen bzw. Kinderzimmern? 2. Braucht man dann in manchen Räumen, wie dem Bad eine Zusatzheizung? Eine elektrobetriebene kommt für uns allerdings micht in Frage. 3. Ist es bzgl. der Kombination von FBH und Heizkörpern wg. der unterschiedlichen Vorlauftemperaturen ein erheblicher Preisunterschied zu der Entscheidung für eines der Heizsysteme? 4. Ist es auch möglich, wenn man auf die FBH ganz verzichtet obwohl zwei Wohnräume im Keller liegen? Welche Vorteile gingen mir dann verloren?
Leider kann ich da nicht weiterhelfen
Hallo
Die Entscheidung zur Fussbodenheizung ist gut, da die Vorlauftemp. sehr niedrig ist und das Gasgerät optimal im Brennwertbereich arbeiten kann und somit sehr effizient ist.
Badheizkörper können ebenfalls seperat an den Fussbodenheizungsverteiler angeschlossen werden. Würde dann aber schauen das auf einen etwas größeren Heizkörper zurückgegriffen wird um mehr Fläche zur Wärmeabgabe zu haben.
Es sollten alle Räume mit FBH ausgestattet werden, denn sonst ist ein Heizen bei sehr niedrigen Außentemp. sehr schwierig und nicht evt. nicht ausreichend.
Nur sollte der Verteiler so platziert werden das nicht alle Leitungen durch Schlafräume verlaufen, somst werden diese zu stark erwärmt obwohl der Kreis für das Schlafzimmer überhaupt nicht eingeschaltet ist.
Wie und was machbar ist, würd ich vor Ort mit einem kompetenten Heizungsbauer besprechen.
MfG
Nelsont
- unbedingt. Bei ausreichender Dimensionierung fühlt sich der Boden auch im tiefsten Winter immer noch kühl an.
- Trotz riesiger Fensterflächen haben wir keine einzige Zusatzheizung.
- Kosten kann ich nicht beziffern, aber sep. Regelung, sep. Zuleitung, zus. Heizkörper etc. kosten Geld.
- Wohnräume im Keller werden auch bei guter Isolierung immer leicht fußkalt sein.
Die FBH hat bei richtiger Verlegung auch den Vorteil, dass Außenwände hinter Möbeln etc. nicht zu Schimmelbildung neigen, wenn ein Luftspalt gelassen wird.
Gruß,
Feststoff macht dann Sinn wenn ausreichend Brennmaterial günstig beschafft und gelagert
werden kann.Die Verkünpfung mit einer Gasheizung
dürfte kein Problem sein.Auch eine Feststoff funktioniert im Grund nach dem selben Prinzip wie Oel oder Gas.Was das mit dem Bad soll verstehe ich nicht, soll nicht ständig geheizt werden? dann gibt es Petrolium oder Propangasgeräte anstelle von Elektroheizer die auch in kürzester Zeit Wärme liefern.Was ist mit Solar/Photovoltanik
( Fördermittel) KFW-Kredite? wenn schon Neubau dann aber richtig.Lass das doch mal von einen Fachmann vor Ort berechnen. Mit dieser Kombination kannst Du auf die Gasheizung verzichten und die Feststoff nur dann in Betriebnehmen wenn die notwendig besteht.Ist wirklich ein sehr spezielles Thema das in einen Forum nicht gelöst werden kann.
Ich habe zum Heizsystem einige Fragen. Fest steht lediglich
für uns, dass es eine Gasheizung werden soll. Im Wohnzimmer
werden wir einen Ofen bauen lassen, sofern das Geld dann noch
ausreicht. Diese Wärme soll das Lüftungssystem unterstützen;
will heißen, dass warme Luft über dem Ofen in die Be- und
Entlüftungsanlage ingesogen werden soll und über den
Wärmetauscher die Zuluft erwärmen soll. Doch damit heizt man
kein Haus komplett, sondern sorgt allenfalls für etwas mehr
Zulufttemperatur. Daher meine Fragen: 1. Ist es sinnig das
ganze Haus mit einer FBH zu heizen? Auch in den Sclafräumen
bzw. Kinderzimmern? 2. Braucht man dann in manchen Räumen, wie
dem Bad eine Zusatzheizung? Eine elektrobetriebene kommt für
uns allerdings micht in Frage. 3. Ist es bzgl. der Kombination
von FBH und Heizkörpern wg. der unterschiedlichen
Vorlauftemperaturen ein erheblicher Preisunterschied zu der
Entscheidung für eines der Heizsysteme? 4. Ist es auch
möglich, wenn man auf die FBH ganz verzichtet obwohl zwei
Wohnräume im Keller liegen? Welche Vorteile gingen mir dann
verloren?
Hallo,
zuerst mal muss ich klarstellen, dass ich kein Fachmann und schon gar ken Experte bin.
Ich kann aber aus eigener Erfahrung berichten… Ob es hilft wird man dann sehen.
Zu 1.
Ich selbst habe es so gebaut, alles mit FBH und ich würde diese gegen nichts tauschen.
Insbesondere im Kinderzimmer sehr angenehm für die kleinen, da der Boden immer angenehm warm ist.
Insgesamt kommt es aber darauf an, welchen Dämmwert das Haus hat… ein Niedrigenergiehaus ist bis zu gewissen Temperaturen auch über eine Lüftungsanlage zu Heizen… aus meiner Erfahrung aber eher etwas für die Übergangszeit… denn wenn es draussen richtig kalt wird macht der warme Fußboden doch mehr Spaß und ein angenehmes Klima…
Auch der Effekt, komplett auf Heizkörper verzichten zu können ist positiv. Alle Wände sind frei und können genutzt werden… für Schränke, Bilder usw… In jedem Raum ist lediglich ein kleines Steuergerät angebracht, nicht größer als ein Lichtschalter, mit denen jeder Raum ganz individuell beheizt werden kann. Wenn man den Luxus einer Zeitschaltuhr hat(elekt. Steuerung), ist die Sache unschlagbar.
Im Bad benötigt man definitiv keine Zusatzheizung, was man aber benötigt, das gilt aber grundsätzlich, ist eine vernünftige Heizanlage, die man auch vernünftig regeln kann. Die sollte aber heute standard sein.
Kellerraum ist nicht gleich Kellerraum… wird dieser als Wohnraum genutzt??? Dann ist die FBH für mich 1.Wahl…
Ist es aber nur Abstellkammer etc., also Raum in dem man sich nur selten oder kurz aufhält, dann macht diese keinen Sinn, da eine FBH immer einen gewissen Vorlauf benötigt. Will heißen, dass Heizen will geplant sein… es dauert eine Zeit bis der Raum warm ist und genau so dauert es, bis der Boden auskühlt, nach abstellen der Heizung.
Hier wäre die Lüftungsgeschichte ein guter Zusatz…
Ich hoffe ich konnte mit meinen Erfahrungen etwas helfen… und wünsche viel Spaß im eigenen Heim.
Also… für mich ist Gas FBH, in Verbindung mit einem Kaminofen eine wunderbare Sache…
Gruß
Spoxxo
„Ich kann aber aus eigener Erfahrung berichten… Ob es hilft wird man dann sehen.“
Ja, es hilft sehr, wenn man von persönlichen Erfahrungen berichtet bekommt. Die Empfehlungen der Fachleute sind so unterschiedlich, dass man auf den Gedanken kömmen könnte, die beraten einen in die Richtung bei der sie am besten verdienen können.
Da du selbst aber auch die Kombi Gas (ich nehme an Brennwerttechnik) mit FBH gewählt hast, würdee ich gern noch einmal nachhaken.
Hast du im Bad wirklich keine Zusatzheizung oder zumindest einen Handtuchhalter, durch den die FBH verläuft? Unser Gästebad hat nämlich kaum Fläche, da viel für Dusche und Schamwand abgeht. Daher sagten mir zwei Heizungsbauer, dass ich hier eine Zusatzheizung bräuchte.
Aber wer weiss. Vielleicht verdienen die beide gut dran und sagen es deshalb. Mit welcher Vorlauftemperatur heizt du? Hast du auch de Diele mit FBH auslegen lassen?
Wir haben einen Spitzboden, den wir ausbauen wollen, wo aber keine FBH möglich ist. Hast du auch soetwas und wenn, wie hast du das geregelt?
Und eine letzte Frage. Wird bei euch die wadeine Mühe!rme Luft über dem Ofen in die zentrale Lüftungsanlage zwecks Wärmerücvkgewinnung eingesaugt oder verteilt sich die Ofenluft einfach so?
Danke in Voraus für deine Mühe,
Markus
Hallo, das sind ja gleich 3 Heizungsmöglichkeiten die sie da einbauen wollen, das liegt preislich ganz schön hoch. Gasheizung und Unterstützung durch Kamin und Wärmetauscher? Ich bin zwar kein Fachmann aber bei Heizungsunterstützung durch Wärmetauscher macht eigentlich nur FBH Sinn. Ist zwar etwas träge, auf Grund der nötigen geringen Vorlauftemperatur, aber jedenfalls empfehlenswert. Wichtig hierbei ist auch die nötige Dämmung des Gebäudes. Ich kann nur aus Erfahrung sprechen, da meine gesamte Wohnungsetage mit FBH ausgelegt ist. Schlafzimmer wird so gut wie gar nicht geheizt, das das Haus sowieso warm ist und so immer mindestens 16 Grad hat, bei angelehnten Fenster des Nachts. Das Bad hat eine elektrische Zusatzheizung mit Thermostat, die nur frühs läuft und das Bad in kürzester Zeit wärmt.Die obere Etage mit Ankleide, Gäste - und Arbeitszimmer ist mit Heizkörpern bestückt, weil man da kurzfristig mal Wärme braucht.
Ich Heize mit Sole-Wärmepumpe seit 11 Jahren und bin rundum zufrieden.
Hallo Michael K.,
aber dann haben sie ja gleich drei Systeme? FBH, Heizkörper (also zwei verschiedene Vorlauftemperaturen) und die elektrische Zusatzheizung. War das denn preislich nicht seh hoch? Die Wärmerückgewinnung kann doch nicht der Heizung zugerechnet werden oder? Die gehört doch zur Lüftung.Der Kamin soll im Wohnzimmer stehen und nicht wirklich als eigentliche Heizquelle, sowie als wenn eine Wassertasche drin wäre dienen.
Gruß,
Markus
Hallo Markus,
Ich berichte gern mehr…
Mein Haus ist ein Holzhaus… mit hohem Dämmwert…
In den Bädern ist keine zusätzliche Heizung eingebaut und frieren musste dort noch keiner… Das Gästebad hat ca. 6 qm das Bad ca. 11 qm… Ich könnte mir jedoch vorstellen, wenn das Gästebad sehr klein ist, dass dann die Heizschnecke im Boden sehr klein werden kann, da ja unter der Dusche nichts verbaut wird. Das dürfte eine rechnerische Geschichte sein.
Das Ganze Haus wurde mit FBH ausgestattet auch die Flure…
Bei einem Holzhaus ist es so, dass Lüftungsschächte in die Decke eingelassen werden können, wodurch sich die warme Luft(Kamin) in der oberen Etage in Bodennähe ausbreitet und so zum Heizen beiträgt. Wie gesagt… für die Übergangszeit sehr nützlich… auch zum anheizen… Z.B. nach Winterurlaub… Die FBH braucht da halt gut 1 1/2 Std. bis die Räume beheizt sind.
Die Vorlauftemperatur liegt so bei 45 Grad…
So ein Handtuchhalter… der ist… denke ich, eine ganz nette Ergänzug… und die Handtücher schön warm. Ich hab´s nicht!
Spitzbodenausbau is ´ne haarige Angelegenheit… hat dazu von den Fachmännern niemand etwas gesagt???
Um den Raum als Wohnraum nutzen zu können, muss man ihn dicht machen… die warme Luft und die Feuchte des Hauses wird sich immer dort oben sammeln und am kältesten Punkt niederschlagen… Also Fenster und sonstige Metalteile, die kältebrücken darstellen. Ich sage da nur Aufpassen!!!
Wenn sich das Wasser an den Dampfsperren etc. niederschlägt und die Dämmung nass wird, ist die gleich mal nichts mehr wert… Auch das Gebälk kann da in mitleidenschaft gezogen werden. Laßt euch da von einem unabhängigem Baugutachter beraten… die Investition lohnt!!!
Also Spitzboden und Heizung… ich würd das lassen… aber das ist meine Meinung… Kommt natürlich auch auf den Nutzen des Spitzbodens an… Ich nutze ihn als Lagerraum… da darf ruhig Luft rein und raus…
So… ich hoffe wirklich,dass ich ein bissl helfen konnte…
Lieben Gruß
Spoxxo