Welches Homepage- Programm für Anfänger

Hallo! Ich habe hier im Forum zwar fleißig recherchiert, konnte aber leider keine Antwort auf meine Frage finden:

Nachdem ich bereits Erfahrungen mit Homepage- Baukästen aus dem Netz (1und1, Cabanova) gemacht habe, möchte ich mich nun an die Gestaltung einer Homepage mittels eines entsprechenden Programms machen. Kann mir jemand ein leicht anzuwendendes Prgramm nennen? Ich habe Windows XP und seit kurzem Firefox (falls das erheblich ist). Ich danke im voraus für Eure Mühe und Eure Antworten.

Gruß vom Nordschmidt

Hallo,

Nachdem ich bereits Erfahrungen mit Homepage- Baukästen aus
dem Netz (1und1, Cabanova) gemacht habe, möchte ich mich nun
an die Gestaltung einer Homepage mittels eines entsprechenden
Programms machen. Kann mir jemand ein leicht anzuwendendes
Prgramm nennen?

Wenn du Windows hast und auch das passende Office dazu, dann such mal nach Frontpage. Ich bin kein Windows-Fanatiker, aber das Programm kann viel und ist leicht zu bedienen. Wenn du es nicht hast, wird es dir auch sicher zu teuer sein zu kaufen…
Dann kann ich als bestes kostenloses Programm dir Nvu empfehlen. So wie das bei dir klingt arbeitest du nicht viel im Quellcode rum.
Ich persöhnlich finde Nvu ein bisschen kompliziert, vor allem wenn man halt noch im Quellcode arbeiten will. Aber alle die ich sonst kenne kommen da gut mit klar, auch ohne HTML-Kentnisse.
Ich hab mal bei Google nach Download geschaut:
http://nvu.softonic.de/

Viele Grüße
Dirk

Wenn du Windows hast und auch das passende Office dazu, dann
such mal nach Frontpage.

Bitte nicht Frontpage!
Ich weiss nicht was Du machen willst aber falls Du nicht alles
selbst im Quelltext tippen willst schau Dir mal Wordpress an.
Ist im Grunde ein Blog kann aber druchaus für die Erstellung
und Verwaltung einer Hompage verwendet werden.
Grüsse
Luzy

Frontpage
Hi,

mit Frontpage

  1. ist es sehr einfach,
  2. sieht halbwegs professionell aus,
  3. erzeugt keinerlei Ballast,
  4. wird von jedem nennenswerten Browser problemlos „verstanden“.

sofern du folgendes beachtest:

Erstelle einzelne Seiten und nie eine „Webseite“
Das mag anfangs etwas umständlich erscheinen, aber man gewöhnt sich daran und vor allem wird kein unnötiges Zeug angelegt, das man als Anfänger sowieso nicht nachvollziehen kann. Ausserdem entstehen so die Probleme nicht, die von Frontpagegegnern immer wieder angeführt werden.

Gruss,
Thomas

Moin.

Hier einige Vorschläge:

Nvu
Eine Weiterentwicklung des Composer, mit dem ich vor vielen Jahren anfing. Vorteile: WYSIWYG-HTML-Editor, kostenlos, verbreitet.

http://www.nvu-composer.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Nvu

Phase 5 (genauer: Ulli Meybohms HTML Editor)
Sehr populär bei einigen Web-Entwicklern (z.B. meiner Frau), ich habe damit früher gearbeitet, aber jetzt nutze ich es nicht mehr. Jedoch wäre keine Aufzählung ohne Phase 5 komplett.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ulli_Meybohms_HTML_Editor

Microsoft Expression Web
Damit arbeite ich zur Zeit1. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es was für den Anfänger ist; ich erwähne es, weil Frontpage genannt wurde und dies der Frontpage-Nachfolger ist.
Bei Microsoft kann man sich eine Testversion herunterladen, nach (ich glaube) 2 Monaten müsste man es kaufen. Ich nutze zur Zeit die Testversion, ob ich danach Geld ausgebe weiß ich noch nicht (vermutlich spare ich mir das Geld)

http://www.microsoft.com/products/expression/de/web_…

Dreamweaver
Nur zur Vollständigkeit. Kostenpflichtig, mächtig, für Einsteiger womöglich zu kompliziert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dreamweaver

Für Puristen…
Die schlichte Lösung, die bei solchen Fragen auch oft genannt wird und nicht ganz falsch ist: Ein Texteditor (jEdit, UltraEdit etc,pp) und das „Alte Testament“ -> SelfHTML.

Jedoch haben wir (meine Frau & ich) vor ca. einem Jahr versucht, auf diesem Weg jemandem das Erstellen von Internetseiten beizubringen und sind gescheitert: Der Weg ist sehr mühsam, erste „schicke“ Erfolge stellen sich erst nach langer Lernzeit ein.
Daher ist mein persönliches Credo: Ruhig mit einem Programm wie Nvu anfangen, dann immer mal wieder in Themen wie „Barrierefreiheit“ oder CSS einlesen (geht imho gut mit SelfHTML), Validatoren nutzen und Fehler beseitigen und den Code mit der Hand optimieren. Sobald der HTML- und CSS-Code sicher beherrscht und bewertet werden kann, sind bequeme Werkzeuge wie z.B. Dreamweaver oder Web-Expression sinnvoll.

http://de.selfhtml.org/
http://de.wikipedia.org/wiki/JEdit
http://de.wikipedia.org/wiki/UltraEdit

Die Liste ist kurz, unvollstänig und durch persönliche Meinung gefärbt. Ich hoffe, ich konnte trotzdem helfen.

Schöne Grüße und viel Spaß/Erfolg

Leo
__________________
1 Wenn ich nicht das Visual Studio benutze…

Hallo

Nachdem ich bereits Erfahrungen mit Homepage- Baukästen aus
dem Netz (1und1, Cabanova) gemacht habe, möchte ich mich nun
an die Gestaltung einer Homepage mittels eines entsprechenden
Programms machen. Kann mir jemand ein leicht anzuwendendes
Prgramm nennen? Ich habe Windows XP und seit kurzem Firefox
(falls das erheblich ist). Ich danke im voraus für Eure Mühe
und Eure Antworten.

Was spricht gegen ein Web-Log (Blog)?
Z.B. http://www.blogger.de/
oder für Forgteschrittene: http://www.movabletype.org/

Grüße

CMБ

Hi,

Für Puristen…
Die schlichte Lösung, die bei solchen Fragen auch oft genannt
wird und nicht ganz falsch ist: Ein Texteditor (jEdit,
UltraEdit etc,pp) und das „Alte Testament“ -> SelfHTML.

Jedoch haben wir (meine Frau & ich) vor ca. einem Jahr
versucht, auf diesem Weg jemandem das Erstellen von
Internetseiten beizubringen und sind gescheitert: Der Weg ist
sehr mühsam, erste „schicke“ Erfolge stellen sich erst nach
langer Lernzeit ein.

Meine persönliche Meinung ist: Quäl dich dadurch - lerne HTML! :wink:
Fang doch einfach mit Windows Notepad an, ein paar Tags einzugeben. Da hast du ganz andere Erfolgserlebnisse, als mit WYSIWYG…
Klar sind die am Anfang nicht annähernd so bunti bunti,aber ist halt die Frage, ob sich das ganze nicht auch zu einer Art kleinem Hobby entwickeln könnte… Und als mühsam kann ich das Lernen von HTML wirklich nicht bezeichnen. Ich kenne niemanden, der daran gescheitert ist.
Wenn es dir gefällt und Spaß macht, selber zu „programmieren“, empfehle ich dir den kostenpflichtigen Editor UltraEdit32. - Das Geld lohnt sich.

LG Yorick
PS: Wie hoffentlich gemerkt: Meine persönliche Meinung… :smile:

Ich kenne da zwei Dinge, gegen die jedes noch so teure Programm aussieht wie Kinderspielzeug:

  • dein Hirn

  • ein Texteditor

Glaub bitte nicht, dass dir ein WYSIWYG-Editor wie Frontpage, Adobe GoLive, Dreamweaver und wie sie alle heißen, auf Dauern das lernen von HTML, CSS & Co erspart. Was Du selbst per Hand codest und dir nicht von irgendwelchen Programmen vorkauen lässt, ist wertvoller als all diese Programme zusammen. Alles andere ist nivhts weiter als Bequemlichkeit, durch die Du nie auf einen grünen Zweig kommen wirst.

Wenn Du weiterhin Murks bauen möchtest, sind die Dinger aber gut dazu geignet.

Gruß Marcus

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Nebenthema
Hallo,

Glaub bitte nicht, dass dir ein WYSIWYG-Editor (…) auf Dauer
das lernen von HTML, CSS & Co erspart.

Ich glaube nicht, dass das Lernen von html oder was auch immer die Zukunft ist.
Das Erstellen von Homepages gehört ja bereits heute zum „Allgemeingut“, so wie das Erstellen von Excel Tabellenblättern, oder Powerpointfolien.

Wenn Du weiterhin Murks bauen möchtest, sind die Dinger aber
gut dazu geignet.

Ich habe bereits 2 Homepages mit FP erstellt, bar jeglicher html Kenntnisse.
Die Rückmeldungen hinsichtlich Professionalität waren bislang durchweg positiv.

Gruss,
Thomas

Ich glaube nicht, dass das Lernen von html oder was auch immer
die Zukunft ist.
Das Erstellen von Homepages gehört ja bereits heute zum
„Allgemeingut“, so wie das Erstellen von Excel
Tabellenblättern, oder Powerpointfolien.

Hallo,
LERNEN ist immer was für die Zukunft.
Schön wär’s, wenn das Aufgezählte Allgemeingut wäre so wie Lesen und Schreiben.
Leider ist dies in der Praxis dann doch nicht so, mir stehen immer die Haare zu Berge , wenn ich sehe, wie viele Leute Computerprogramme benutzen, wild auf alle Buttons klicken und tolle Spielereien veranstalten, die aber am Ende ihren Zweck ziemlich verfehlen. Hauptsache, PC benutzt (und Papier wär manchmal schneller und besser gewesen).

Beatrix

Ich glaube nicht, dass das Lernen von html oder was auch immer
die Zukunft ist.
Das Erstellen von Homepages gehört ja bereits heute zum
„Allgemeingut“, so wie das Erstellen von Excel
Tabellenblättern, oder Powerpointfolien.

Und was hat die Bezeichnung „Allgemeingut“ nun damit zu tun? Jeder Depp kann Homepages erstellen. Aber nur wenige können es richtig.

Ich habe bereits 2 Homepages mit FP erstellt, bar jeglicher
html Kenntnisse.
Die Rückmeldungen hinsichtlich Professionalität waren bislang
durchweg positiv.

Gruss,
Thomas

Du hast zwei Homepages erstellt? Wow, ich bin beeindruckt. Bist also schon ein richtig erfahrener Webdesigner, oder? Dir macht so schnell keiner was vor. Aber übernimm dich bloß nicht!

Klar sind die Homepages, die ohne HTML-Kenntnisse und mit Frontpage erstellt wurden hochprofessionell…

… für jemanden der selbst keine Ahnung davon hat.

Sorry, aber solche Aussagen höre und lese ich zuhauf. Und dann genügt mir ein einziger Blick in den Quellcode um zu wissen, dass derjenige null Ahnung von Semantik und modernen Webstandards hat. Das sind meist genau die Leute, die immernoch mit Tabellenlayouts herummurksen. Und selbst wenn sie CSS benutzen, dann schreiben sie’s in den HTML-Code rein. Alles klar, richtige Profis… *kopfschüttel

Gruß Marcus

Hallo,

Ich glaube nicht, dass das Lernen von html oder was auch immer
die Zukunft ist.

das ist so ähnlich, als wenn Du einem Mechaniker sagst, dass das hantieren mit Schraubenschlüsseln nicht die ZUkuinft ist, weil die Karren doch eh alle DiagnOsestecker haben :smile:

Das Erstellen von Homepages gehört ja bereits heute zum
„Allgemeingut“, so wie das Erstellen von Excel
Tabellenblättern, oder Powerpointfolien.

Erstens: wenn man sich ansieht, was so an PowerPoint-Präsentationen im Umlauf ist beweist hauptsächlich, dass die meisten Ersteller keien Ahnung von dem haben,w as sie da tun.

Zweitens:
So lange es nur darum geht, dass am Ende etwas dabei herauskommt, was man in einem Browser anschauen kann, so mag es so langsam „Allgemeingut“ werden. Jedenfalls in dem geringen Prozentsatz derjenigen, die das Internet nicht nur konsumieren, sondern auch gestalten möchten oder müssen. Was nur ein mittlerer Prozentsatz der Bevölkerung ist, aber lassen wir das mal außen vor.

Webdesign ist aber mehr. Es geht darum, eine Website zu planen und zu strukturieren, dass der Benutzer geführt wird und findet, was er sucht - oder dorthin gelenkt wird, wo er sein soll.
Es geht darum, die Site so umzusetzen, dass alle Benutzergruppen und auch Suchmaschinen die Site benutzen können.
Es geht darum, eine für den Anlass passende Technik zu finden, die Site pflegen zu können, Inhalte zu bearbeiten und ergänzen zu können.

Es geht darum die passenden Techniken auszuwählen und einzusetzen, zwischen Server- und Clientseitigen Techniken zu entscheiden, ggf. eine Datenbank einzubinden, Zusatzangebote (Newsletter, RSS, Kundenbereiche, …) auszuwählen evtl. MashUps einzubinden usw.

Dass das ganze hinterher bei Google nicht von Platz eins weichen soll, versteht sich von selbst :wink:

Um das zu können braucht man Ahnung von Gestaltung, Wahrnehmungspsycholgie, Farblehre, Programmierung und den gängigen Server- und Webtechniken.

Ich habe bereits 2 Homepages mit FP erstellt, bar jeglicher
html Kenntnisse.
Die Rückmeldungen hinsichtlich Professionalität waren bislang
durchweg positiv.

Dann nimm doch bitte erst einmal zur Kenntnis, dass Du vermutlich „Websites“ erstellt hast - eine Homepage ist entweder die Startseite der Website oder die Startseite im Browser.

Greetinx
Christian

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armer Kerl + pro FP
Hallo Thomas,

da hast Du aber in ein Wespennest gestochen. Auf Self-Html zu pfeifen

Ich glaube nicht, dass das Lernen von html oder was auch immer
die Zukunft ist.

Da schließe ich mich Deiner Meinung an. Hier lautet das Sichwort Web2.o. Für den Otto-Normalverbraucher dürfte es immer einfacher werden eine ansehnliche und sogar scheinbar individuelle Website ins Netz zu stellen. Für jemanden der viel Zeit damit verbracht hat die derzeit noch (!!!) gültigen Standards zu lernen sind das natürliche harte Aussichten.

Ich habe bereits 2 Homepages mit FP erstellt, bar jeglicher
html Kenntnisse.
Die Rückmeldungen hinsichtlich Professionalität waren bislang
durchweg positiv.

Das glaube ich Dir sogar.

Mal eine kurze historische Ableitung für den unkundigen User: Mit FP98 gab es ja erstmalig einen richtigen Schub (lag vielen Rechnern bei bzw. war vorinstalliert oder wurde sich eben anderweitig besorgt…) bei der Erstellung von privaten Seiten. Das war für den Otto-Normal-Verbraucher was ganz neues mit entsprechenden Ergebnissen. Am fehlerhaften Quellcode störten sich schon damals (mangels ernsthafter Browserkonkurrenz zum extrem fehlertolleranten IE) lediglich wenige Beschwörer des „wahren HTML“. Wenn das Ergebnis der Bastelversuche im IE plötzlich nicht so dargesetllt wurde wie in der Vorschau, dann fing man eben noch einmal von vorne an. Schrecklicher war damals das fast durchgehend schreckliche Design. Angesagt war was blinkt und grell ist. Geh mal auf eine heutige die Beepworld-Seite eines 12-jährigen und Du bekommst eine ungefähre Vorstellung wie es oft aussah. Zusätzlich klatschte man noch fleißig fertige Javascripte mit Lauftexten, Uhren, Kalendern, Bildergalerien usw. auf seine Seite. Oft genug mit fehlerhaften Code oder in solchen Mengen, dass auch der IE seinen Geist aufgab. Bedingt durch das damals vorherrschende Windows 98 (bis zur Einführung von XP spielte Win 2000 ja kaum eine Rolle) führte dies zu Systemabstürzen. Letztlich festigte sich aber in diesen Zeiten das durch die Freunde des „wahren“ Html geschürte Vorurteil, dass Frontpage totaler Mist ist. Das kann natürlich auch einfach etwas damit zu tun haben, dass manche Gruppen einfach ein Feindbild brauchen und das muss dann eben auch gepflegt werden. Das man die jahrelanger interner Streitereien zur Fortentwicklung des jeweiligen Standards verstanden hat möglichst unauffällig über die Bühne zu bringen, kann einerseits am Desinteresse der „Außenwelt“ liegen aber sicherlich auch in der guten Pflege der externen Feindbilder seine Ursache haben.

Mit FP 2003 wurde die Software deutlich verbessert. Mit der Version schafft man es sogar eine Website ins Netz zu stellen, die zumindest in den am häufigsten Browsern Firefox, Opera und IE jeweils gleich dargestellt zu werden. Selbst der W3C-Validierungstest stellt zumeist erstaunlich wenige (bis gar keine) Fehler fest. Zudem vergessen die vermeintlichen Profis immer wieder, dass auch die Browser erst langsam Standardkonform anzeigen. So erzeugte teilweise ein und der selbe HTML-Befehl unterschiedliche Ergebnisse. Das war teilweise eine ganz nette Spielerei ein und die selbe Seite einmal in Opera, dann im IE und anschließend mit dem Netscape (kennt den noch jemand?) anzuschauen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass keiner der Self-HTML-Helden hier sich jemals persönlich mit dem FP ab Version 2003 oder rein damit erstellten Websiten beschäftigt hat. Wer also als Otto-Normal-Anwender eine Website erstellen will und FP ab dieser Version zur Verfügung hat, der soll ruhig damit arbeiten. Wie bei jedem anderen Editor empfehle ich natürlich auch hier das Ergebnis immer mal wieder zu prüfen. Zumindest Opera, IE und Firefox sind da erforderlich um den überwiegenden Teil (90 - 98 %) der Besucher garantiert glücklich zu machen. Das es beim Rest nicht funktioniert. ist ja damit noch gar nicht gesagt!

Wer Lust hat sich so langsam etwas intensiver (also über einen Editor hinaus) mit der Materie zu beschäftigen, dem empfehle ich folgende Seite: http://www.drweb.de/verwaltung/index.php da kann man man richtig stöbern und findet unglaublich viele interessant geschriebene Artikel. Da macht es dann gelegentlich auch dem Laien Spaß mal das eine oder andere auszuprobieren. Wer in „alten“ Zeiten schwelgen will, dem sei das Archiv ans Herz gelegt: http://www.drweb.de/archiv/index.shtml Leider fand ich jetzt auf die Schnelle die damaligen Beiträge zum Web-Design (und den damals aktuellen Sünden und Unsitten) nicht mehr. Der jüngere User oder damalige Webabstinenzler wüsste dann besser was ich meine.

in dem Sinne
Steffen B.

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Ich glaube nicht, dass das Lernen von html oder was auch immer
die Zukunft ist.

Da schließe ich mich Deiner Meinung an. Hier lautet das
Sichwort Web2.o. Für den Otto-Normalverbraucher dürfte es
immer einfacher werden eine ansehnliche und sogar scheinbar
individuelle Website ins Netz zu stellen. Für jemanden der
viel Zeit damit verbracht hat die derzeit noch (!!!) gültigen
Standards zu lernen sind das natürliche harte Aussichten.

Nein, da bin ich recht unbesorgt - ich glaube, dass jemand, der weiss, wie es geht immer noch gegenüber demjenigen, der es nur zusammenklicken kann im Vorteil ist.
Und wenn ich bei einem Web 2.0 - Baukasten mir eine Site zusammenklicke, dann bin ich doch genau da, wie Du es in Deiner - sehr treffenden - Schilderung von „damals“ beschrieben hast.
Oder was meinst Du mit Web 2.0 im Zusammenhang mit der Erstellung von Websites?

Außerdem - nehmen wir doch mal DAS Web 2.0 - Angebot in dieser Richtung überhaupt: myspace. Stimmt. Unglaublich viele schöne, individuelle, professionelle Sites :smile:)

[…]

Ich bin mir ziemlich sicher, dass keiner der Self-HTML-Helden
hier sich jemals persönlich mit dem FP ab Version 2003 oder
rein damit erstellten Websiten beschäftigt hat.

Ich weiss nicht, ob ich ein SelfHtml-Held bin (klingt aber gut), aber es stimmt: ich habe FP noch nicht auf meiner Platte gehabt, mir begegnet aber immer wieder Code, in dem sich FP im Head verewigt hat. Sauberer als früher, ja. Aber weit weg von semantisch vernünftigem Code.
Ich möchte ergänzen: Ich habe auch kein GoLive und keinen Dreamweaver auf der Platte.
Denn ich kann mit meinem bevorzugten Editor Phase V schneller eine bessere Site erstellen als mit diesen WYSIWY(maybe)G-Werkzeugen - und da es in meinem Job unter anderem auch auf Effizienz ankommt, fiel mir die Wahl leicht.

Wer also als
Otto-Normal-Anwender eine Website erstellen will und FP ab
dieser Version zur Verfügung hat, der soll ruhig damit
arbeiten. Wie bei jedem anderen Editor empfehle ich natürlich
auch hier das Ergebnis immer mal wieder zu prüfen. Zumindest
Opera, IE und Firefox sind da erforderlich um den
überwiegenden Teil (90 - 98 %) der Besucher garantiert
glücklich zu machen. Das es beim Rest nicht funktioniert. ist
ja damit noch gar nicht gesagt!

Völlig d’Accord. Wir merken uns bitte das Wort „Otto-Normal-Anwender“

Wer Lust hat sich so langsam etwas intensiver (also über einen
Editor hinaus) mit der Materie zu beschäftigen, dem empfehle
ich folgende Seite: http://www.drweb.de/verwaltung/index.php

Auch hier: völlig d’accord.

Vielleicht sollte man bei den ganzen Diskussionen mal beginnen zwischen Hobby-Bastlern („Otto-Normal-Anwender“) und professionellen Websites zu unterscheiden.
Wobei ich mit professionell jetzt meine, dass die Sites in einem professionellen Umfeld bestehen und funktionieren müssen.

Die von Dir geschilderte Entwicklung hat nur dummerweise - und damit kommen wir wieder zu dem Satz „gehört doch allmählich zum Allgemeingut“ - dazu geführt, dass wirklich jeder zweite, der ein FP oder einen gecrackten Dreamweaver auf der Festplatte oder Databeckers „meine Homepage“ im Regal findet meint, er könnte Webdesigner sein.

Und das ist nun mal nicht so. Jedenfalls nicht in einem Umfeld, wo es auf mehr ankommt, als das eine Site in allen Browsern einigermassen gleich dargestellt wird.
Gefährlich wird das nämlich dann, wenn auch in der kleinen Firma nebenan die Meinung vorherrscht, dass Webdesign jeder kann und somit der Sohn des Buchhalters („macht Webdesign“) oder die Sekretärin („hatte doch diese Office-Fortbildung“) beauftragt wird.
Der oder die schustert dann etwas - bestimmt auch gut anzusehendes - zusammen und alle sind erstmal froh.

Aber genau so entstehen diese vielen, vielen Firmen-„Homepages“, bei denen sich jeder, inkl. des Chefs fragt, was sie eigentlich sollen.
Die Seiten dümpeln vor sich hin, werden in den Suchmaschinen nicht gefunden, haben keine Besucher und verkünden stolz jahrelang, man sei seit 1.5.2002 jetzt auch online.

Und da ist eben der Unterschied zu einem professionell arbeitenden Webdesigner - mein Job besteht inzwischen bestimmt zur Hälfte aus Beratung. Was man machen kann und was man lassen sollte. Wo der Anwalt sitzt, der das Ding hinterher prüft. Wie man eine Site bekannt macht. Wie man Nutzen für die Besucher schafft und so Kunden gewinnt und/oder bindet.
Das gehört alles dazu - und das ist alles ganz und gar kein Allgemeingut.

Greetinx
Christian

2 „Gefällt mir“

Hallo Christian,

Nein, da bin ich recht unbesorgt - ich glaube, dass jemand,
der weiss, wie es geht immer noch gegenüber demjenigen, der es
nur zusammenklicken kann im Vorteil ist.

Der Vorteil besteht derzeit noch darin wesentlich individueller gestalten zu können. Die Betonung liegt auf dem „noch“.

Und wenn ich bei einem Web 2.0 - Baukasten mir eine Site
zusammenklicke, dann bin ich doch genau da, wie Du es in
Deiner - sehr treffenden - Schilderung von „damals“
beschrieben hast.

Oh nein, da liegen Welten dazwischen!

Oder was meinst Du mit Web 2.0 im Zusammenhang mit der
Erstellung von Websites?

Ich rede von einer Entwicklung die gerade erst begonnen hat. Schau Dir doch einfach mal blogger.com an. Da kannst Du inzwischen die einzelnen Elemente des Layouts sogar verschieben, einzelne Farbänderungen (Schrift, Tabellenelemente usw.) werden sofort in einer Vorschau umgesetzt. Da liegen noch ungeahnte Möglichkeiten die sich offensichtlich so mancher noch nicht vorstellen kann.

Außerdem - nehmen wir doch mal DAS Web 2.0 - Angebot in dieser
Richtung überhaupt: myspace. Stimmt. Unglaublich viele schöne,
individuelle, professionelle Sites :smile:)

myspace habe ich noch keines Blickes gewürdigt. Aber Deinem spöttischen Kommentar entnehme ich deutlich, dass auch Dir noch nicht klar ist, wohin die Entwicklung geht. Ich hoffe mal, dass dies keine Arroganz ist, die vor den Fall kommt. Gerade in dem geschäft gab es ja in den Jahren immer wieder genügend Leute, die Entwicklungen verschlafen haben.

Ich weiss nicht, ob ich ein SelfHtml-Held bin (klingt aber
gut), aber es stimmt: ich habe FP noch nicht auf meiner Platte
gehabt, mir begegnet aber immer wieder Code, in dem sich FP im
Head verewigt hat. Sauberer als früher, ja. Aber weit weg von
semantisch vernünftigem Code.

Sehr interessant. Ich habe noch gar nicht auf die Unterschiede der head-Kennung zwischen den verschiedenen FP-Versionen geachtet. Kannst Du da mal was konkretes zu sagen? Auch die Aussage, dass es weit weg vom vernünftigen Code wäre, irritiert mich schon. Dann sollten die von mir geprüften Seiten direkt nach der Erstellung schon einige Fehler mehr aufweisen. Ich gehe doch zumindest davon aus, das die W3C-Validoren richtige Ergebnisse liefern. Kann natürlich auch sein, dass bei den von Dir angeschauten Seiten der neueren FP-Versionen noch nachträglich mit anderen Editoren oder per Hand gepfuscht wurde. Um es aber kurz zu machen, Du meckerst über den FP auf Grund einer head-Zeile und des Ergebnisses darunter aber Du hast eine aktuelle Version selber noch nie getestet? Ich denke das spricht für sich selber.

Völlig d’Accord. Wir merken uns bitte das Wort
„Otto-Normal-Anwender“

Genau darum geht es hier im Forum aber meist. Diese Leute fragen in der Regel nach und wollen eine Empfehlung und nicht der selbsternannte Webspezialist nach dem Kurs beim Arbeitsamt…

Vielleicht sollte man bei den ganzen Diskussionen mal beginnen
zwischen Hobby-Bastlern („Otto-Normal-Anwender“) und
professionellen Websites zu unterscheiden.
Wobei ich mit professionell jetzt meine, dass die Sites in
einem professionellen Umfeld bestehen und funktionieren
müssen.

Wie bereits erwähnt ist mir die Unterscheidung hier im Forum schon die ganze Zeit klar. Scheinbar hat ihn aber nicht jeder Deiner Kollegen verstanden.

Die von Dir geschilderte Entwicklung hat nur dummerweise …und :das ist alles ganz und gar kein Allgemeingut.

Nun kommst Du endlich zum Punkt. Du und viele Deiner Kollegen finden lediglich Ihre Arbeit nicht mehr genügend gewürdigt. Verärgert über die selbsternannten Webprofis wird zu einer übertriebenen Arroganz gegenüber Editoren und deren Anwendern gegriffen, die keinen Unterschied mehr macht zwischen Hobby-Bastler und selbsternannten Profi. Ich teile Deine Meinung dass zum erstellen einer richtig professionellen Seite heute mehr gehört als ein Editor oder gewissen HTML-Grundlagen beim Arbeitsamtkurs (Erstaunlicher Weise sind ja ein großer Teil dieser seltsamen Webdesignerauftritte von ehemaligen Umschülern). Ich denke der von mir gepostete Link gibt jedem der es bisher nicht bedacht hat eine ungefähre Ahnung, was bei der Erstellung einer perfekten Seite alles beachtet werden sollte. Richtig gemacht ist das in meinen Augen ein Kunstwerk. Aber um das alles geht es eben bei den Nachfragen hier im Forum nicht. Hier möchte Herr Müller von nebenan für seine Familie eine kleine Präsenz im Internet schaffen oder Frau Maier ihre Gedanken los werden. Das Ergebnis soll aber individueller Aussehen als mit den meisten Webbaukästen derzeit noch möglich. Für solche Leute halte ich jeden Editor für empfehlenswert, der am Ende in den drei Hauptengines der Browser ein fehlerfreies Ergebnis liefert. Wenn sich anschließend einer der Hobby-Bastler zum Profi berufen fühlt, kann man ihm immer noch die Flügel stutzen.

Eventuell waren hier nur die Aussagen wieder mal so vehement, da Thomas folgendes geschrieben hat: „Ich habe bereits 2 Homepages mit FP erstellt, bar jeglicher html Kenntnisse. Die Rückmeldungen hinsichtlich Professionalität waren bislang durchweg positiv.“ Wenn er sich beim Design Mühe gegeben hat, ist diese Aussage durchaus nachvollziehbar. Er hat doch auch nie behauptet, dass er nun Profi wäre. Das Ergebnis war für andere Amateure offensichtlich trotzdem sehr ansprechend. Von denen prüft doch niemand den Code oder ähnliches. Kann eine Seite denn wirklich nicht auf den ersten Blick professionell wirken, wenn man keine Ahnung von der Materie hat? Ich jedenfalls nehme zum Gebrauchtwagenkauf immer jemanden mit besseren Kenntnissen der Materie mit, da für mich fast alle toll aussehen. Die Mängel die er findet, sehe ich als Laie nicht! Eventuell täte Euch also auch etwas weniger Empfindlichkeit gut und dafür ein besseres Gespür wer was wofür braucht. Zumindest bei Dir habe ich nicht das Gefühl, dass es sich um elitäres Gehabe eines leicht eingebildeten Code-Bastlers handelt und hoffe somit das ein teil meiner Ausführung auch angekommen ist.

mit besten Grüßen
Steffen B.

Hallo,

Und wenn ich bei einem Web 2.0 - Baukasten mir eine Site
zusammenklicke, dann bin ich doch genau da, wie Du es in
Deiner - sehr treffenden - Schilderung von „damals“
beschrieben hast.

Oh nein, da liegen Welten dazwischen!

Ich glaube - und keine Sorge, ich bekomme auch und gerade alles, was so unter „Web 2.0“ fungiert sehr bewusst mit - dass man in dem Moment, wo man vom weissen Blatt Papier aus über Photoshop bis in den Html-Code aus gestalten kann IMMER mehr Möglichkeiten hat, als wenn man sich innerhalb der Schablonen bewegen kann, die ein Programmierer sich vorgestellt hat. Und egal, wie viele Möglichkeiten der vorgesehen hat - ich habe immer mindetsnes eine mehr.

Oder was meinst Du mit Web 2.0 im Zusammenhang mit der
Erstellung von Websites?

Ich rede von einer Entwicklung die gerade erst begonnen hat.
Schau Dir doch einfach mal blogger.com an. Da kannst Du
inzwischen die einzelnen Elemente des Layouts sogar
verschieben, einzelne Farbänderungen (Schrift,
Tabellenelemente usw.) werden sofort in einer Vorschau
umgesetzt. Da liegen noch ungeahnte Möglichkeiten die sich
offensichtlich so mancher noch nicht vorstellen kann.

Ok, schönes Beispiel. Ja, klar, blogger.com kenne ich. Und da gibt es einen schönen Online-Editor, ja. Aber wenn ich ein Blog-Theme selbst gestalte, dann habe ich unendlich mehr Möglichkeiten.

Und wenn ich dann vergleiche: bei blogger.com kann ich den vorgegebenen Code in neue Formen bringen.
Wenn ich mich hinstze und ein WordPress-Theme erstelle, kann ich auf jeden einzelnen Pixel Einfluss nehmen. Ich kann jede einzelne Funktion des Blogs erweitern, anpassen oder auch einfach weglassen und im Zweifelsfall schreibe ich mir eine neue Funktion schreiben.
Wenn Du blogger.com als Beispiel für eine tolle Anwendung nimmst, dann glaube ich, Du hast keine Ahnung, was man als Gestalter und Programmierer für Möglicheiten hat - wenn Du es hingegen als Beispiel dafür nimmst, was alles schon möglich ist, was sich vor zwei, drei Jahren niemand hätte vorstellen können: ok.

Außerdem - nehmen wir doch mal DAS Web 2.0 - Angebot in dieser
Richtung überhaupt: myspace. Stimmt. Unglaublich viele schöne,
individuelle, professionelle Sites :smile:)

myspace habe ich noch keines Blickes gewürdigt. Aber Deinem
spöttischen Kommentar entnehme ich deutlich, dass auch Dir
noch nicht klar ist, wohin die Entwicklung geht. Ich hoffe
mal, dass dies keine Arroganz ist, die vor den Fall kommt.
Gerade in dem geschäft gab es ja in den Jahren immer wieder
genügend Leute, die Entwicklungen verschlafen haben.

Klar.
Aber der Unterschied ist und bleibt: Mode von der Stange oder Einzelanfertigung :wink:

Ich weiss nicht, ob ich ein SelfHtml-Held bin (klingt aber
gut), aber es stimmt: ich habe FP noch nicht auf meiner Platte
gehabt, mir begegnet aber immer wieder Code, in dem sich FP im
Head verewigt hat. Sauberer als früher, ja. Aber weit weg von
semantisch vernünftigem Code.

Sehr interessant. Ich habe noch gar nicht auf die Unterschiede
der head-Kennung zwischen den verschiedenen FP-Versionen
geachtet. Kannst Du da mal was konkretes zu sagen?

Keine Ahnung über Head-Kennungen. Der Code, den ich heute bekomme, wenn jemand mir sagt, er habe mit FP vorgearbeitet ist nicht mehr so schlimm, wie der vor fünf, sechs Jahren. Ausserdem beobachte ich mein Jobumfeld und lese auch Tests. ich weiss, dass FP inzwischen ziemlich standardkonformen Code beherrscht.

Auch die
Aussage, dass es weit weg vom vernünftigen Code wäre,
irritiert mich schon.

Ich sagte „sermantisch“ vernünftiger Code.

Dann sollten die von mir geprüften
Seiten direkt nach der Erstellung schon einige Fehler mehr
aufweisen. Ich gehe doch zumindest davon aus, das die
W3C-Validoren richtige Ergebnisse liefern.

Bestimmt :smile:
Aber ich rede ja nicht von Standards, ich rede von semantischem Code.
Und Semantik kann man endgültig nicht in die Hand von Maschinen legen. Das muss ein Mensch entscheiden.

Um es aber kurz zu machen, Du meckerst
über den FP auf Grund einer head-Zeile und des Ergebnisses
darunter aber Du hast eine aktuelle Version selber noch nie
getestet? Ich denke das spricht für sich selber.

Nein, ich meckere gar nicht gegen FP.
Ich sage, dass WSYIWYG-Programme im Gegensatz zu handgeschriebenem Code einige Defizite haben und systembedingt auch immer haben werden.
Denn der Unterschied ist und bleibt: Bei einem WYSIWYG-Programm entscheidet das Programm über den Code. Und nicht ein Mensch.

Völlig d’Accord. Wir merken uns bitte das Wort
„Otto-Normal-Anwender“

Genau darum geht es hier im Forum aber meist. Diese Leute
fragen in der Regel nach und wollen eine Empfehlung und nicht
der selbsternannte Webspezialist nach dem Kurs beim
Arbeitsamt…

Oh, die fragen hier auch oft genug :smile:
Du glaubst nicht, wie oft hier in den letzten Jahren erscshreckende Fragen von Mitgliedern, die dann „professionelles Webdesign“ anbieten gefragt wurden.

Vielleicht sollte man bei den ganzen Diskussionen mal beginnen
zwischen Hobby-Bastlern („Otto-Normal-Anwender“) und
professionellen Websites zu unterscheiden.
Wobei ich mit professionell jetzt meine, dass die Sites in
einem professionellen Umfeld bestehen und funktionieren
müssen.

Wie bereits erwähnt ist mir die Unterscheidung hier im Forum
schon die ganze Zeit klar. Scheinbar hat ihn aber nicht jeder
Deiner Kollegen verstanden.

Ich bin hier in dieser Diskussion seit dem Beitrag

Das Erstellen von Homepages gehört ja bereits heute zum „Allgemeingut“,
so wie das Erstellen von Excel Tabellenblättern, oder Powerpointfolien.
Ich habe bereits 2 Homepages mit FP erstellt, bar jeglicher html Kenntnisse.
Die Rückmeldungen hinsichtlich Professionalität waren bislang durchweg positiv.

von Thomas im Rennen. Denn der ist in jeder Hinsicht so falsch, dass ich mich einfach einmischen musste.

Nun kommst Du endlich zum Punkt. Du und viele Deiner Kollegen
finden lediglich Ihre Arbeit nicht mehr genügend gewürdigt.

Nein. Was meine Kollegen tun weiss ich nicht.
Aber ich finde nicht meine Arbeit nicht genügend gewürdigt, sondern ganz im Gegenteil: Ich erlebe immer wieder, dass ich Websites in die Finger bekomme, die jemand gemacht hat, der sich aufgrund der Annahme, dass „Homepages machen ja Allgemeingut ist“ gemacht und für den professionellen Einsatz versaut hat.
Und ich bekomme - wenn hinterher die Website dann das tut, was sie soll - genug Würdigung meiner Arbeit.

Aber um das alles geht es eben bei den Nachfragen hier im
Forum nicht. Hier möchte Herr Müller von nebenan für seine
Familie eine kleine Präsenz im Internet schaffen oder Frau
Maier ihre Gedanken los werden.

Kein Problem. Ich habe Respekt vor jedem Menschen, der sich überhaupt auch nur so ausdrücken möchte, dass er damit ins Internet geht.

Ich warne nur davor, dass jeder, der das getan hat, sich sofort Webdesigner nennt und für den kleinen oder mittelstädischen Betrieb nebenan eine „Homepage“ macht.
Denn das kann mindestens unerfreulich, im Extremfall auch richtig gefährlich werden.

Wenn sich
anschließend einer der Hobby-Bastler zum Profi berufen fühlt,
kann man ihm immer noch die Flügel stutzen.

that’s what I tried to do.

Kann eine
Seite denn wirklich nicht auf den ersten Blick professionell
wirken, wenn man keine Ahnung von der Materie hat?

Kann sie, kein Problem.

Eventuell täte Euch

Wer sind „wir“? Ich arbeite alleine - Und habe etwas gegen Verallgemeinerungen :wink:

also auch etwas weniger
Empfindlichkeit gut und dafür ein besseres Gespür wer was
wofür braucht.

Ich versuche, niemand etwas aufzudrängen.
Weder demjenigen, der gerne eine „Homepage“ haben möchte einen Html-Kurs, noch der kleinen Firma das 15000-Euro-CMS.
Ich weiss aber auch, dass nicht jeder meiner Kollegen das so handhabt.

Aber zurück zum Thema.
Trotz Deiner Mühen konntest Du meine Zweifel an den systembedingten Beschränkungen eines WYSIWYG-Programms nicht ausräumen. Ich sag nochmal „von der Stange“ vs „individuell“.

Wer sich selbst im Internet verwirklichen möchte soll und kann gerne glücklich werden, wie er möchte.

Aber sobald jemand mit nur diesen Kenntnissen beginnt „Webdesign“ anzubieten, wirds kritisch. Und das passiert häufiger als man denkt - ich stosse immer wieder auf solche Ergebnisse.

Greetinx
Christian