Welches ist das beste AntiViren Programm?

Und solange ein Sicherheitsupgrade die Sicherheit von Windows
dadurch verbessert, daß das System einfach garnicht mehr
startet (sicher nicht der schlechteste Ansatz), habe ich den
Verdacht, daß selbst Firmen mit beträchtlichen personellen und
finanziellen Ressourcen ihre Probleme mit Windows nicht
überschauen. [http://www.heise.de/newsticker/meldung/46716 ]

Ach, das haben andere auch schon hingekriegt: http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=243725

SCNR,
Gruss vom Frank.

Hallöchen,

wie sie’s benutzen, fehlt. Aus dem immensen Gegensatz (von
Geisteshaltungen) heraus crasht’s immer wieder in diesen
„Dauerdiskussionen“.
Dafür könnte man ein ‚Pro&Contra‘-Brett eröffnen…

das läuft alles so ein bißchen ab wie damals zwischen Atari und Amiga-Anhängern, nur unsachlicher bzw. weniger nachvollziehbar. Damals kannte jeder das eigene und das Konkurrenzprodukt und jeder war sich der Schwächen des eigenen und des anderen Produktes bewußt. Je nach Anwendung war dann eigentlich allen klar, was die richtige Wahl war.

Bei Linux vs. Windows ist das ein bißchen anders. Die gegenseitige Produktkenntnis ist eher gering ausgeprägt, die Linuxianer berufen sich auf einen nicht widerlegbaren philosophischen Ansatz und sind der Ansicht, gute Gründe dafür zu haben, nicht nur Windows nicht zu benutzen sondern seine Anwender an den Pranger zu stellen oder ihnen zumindest die Doofmütze überzuziehen.

Die Linuxianer unterstellen, daß jeder Windowsbesitzer zu dämlich ist, seine Kiste richtig zu bedienen, daß er so dämlich ist, für seine („schlechte“) Software auch noch Geld zu bezahlen und den ganzen Tag lang absichtlich oder fahrlässig Viren u.ä. verteilt.

Wenn dem so sein sollte, wundert mich, daß ich auf meine Email-Adressen, die im Netz und in den Adreßbüchern sicher weit genug verteilt sind, ca. einen Vireneinschlag in der Woche habe. Eigentlich müßten es doch bei den „ganzen Idioten“ hunderte oder eher sogar tausende sein.

Hingegen ist mir eigentlich noch nicht aufgefallen, daß ein Windows-Benutzer irgendeinen Linuxianer bekehren wollte. Das einzige, was aus der Richtung kommt, sind Rechtfertigungen ggü. „angreifenden“ Linuxianer, denen gleichzeitig zum hundersten mal erklärt wird, daß da nur jemand eine Antwort auf eine Frage, nicht aber eine Grundsatzdiskussion haben möchte.

Dies alles vor dem Hintergrund, daß der Fragsteller in der Regel nicht derjenige ist, der für alles Windows-Elend dieser Welt verantwortlich ist.

Gruß,
Christian

3 „Gefällt mir“

Hallo Christian,

ich bin weit davon entfernt, irgendjemanden bekehren zu wollen. Meine Linux-Rechner (i. d. R. Server) pflege ich von einer Windows-Oberfläche aus zu bedienen (bzw. diese bedienen mich). Ich bin aber, wie viele andere Administratoren auch, in der üblen Lage, mich tagtäglich zu einem erheblichen (durchaus nicht durch die gerne vorgeschobene hohe Verbreitung von Windows begründeten) Teil mit Problemen herumschlagen zu müssen, die auf der mangelhaften Architektur dieses BS beruhen.

Und dieses Problem wird dadurch verschärft, dass viele Windows-Benutzer leider völlig beratungsresistent sind. Da werden irgendwelche Antivirentools und Firewalls, Popupblocker und Gimmicks, Dialerschützer und Trojaner aus irgendwelchen, meist unsicheren Quellen installiert und dann der PC für sicher erklärt.

Wenn dann das Schadprogramm eingefangen wurde, bekommt man ein neues Tool angeboten, das dieses entfernen soll. Als Bezugsquelle wird dann nicht Norton oder Symantec, sondern Warez.de genannt.

Kommt dann aber die Empfehlung, das eigene Verhalten zu prüfen und sich ernsthafte Gedanken über die Methoden der Sicherung von PC in Netzwerken zu machen, wird der Empfehlende oft, viel zu oft als arroganter Besserwisser und Linuxer verschrieen.

Irgendwer hat’s hier im Thread schon angedeutet: Das Problem wird nicht durch Einsatz anderer BS gelöst (oder wenigstens entschärft), sondern dadurch, dass man sich bei Kauf und Installation des PC von Fachleuten beraten lässt. Und dafür natürlich ein bisschen mehr Geld ausgibt als bei ‚Ich bin ja wohl blöd‘ oder Aldi. Und wenn dieser Berater dann Linux empfiehlt und es auch so einrichtet, dass der Käufer damit dauerhaft seine Freude hat, ist das völlig legitim. Genauso natürlich, wenn der Kunde auf Windows besteht.

Hat natürlich für den einzelnen den Nachteil, dass die Kosten dann nicht mehr über den volkswirtschaftlich angerichteten Schaden sozialisiert werden.

Gruss,
Schorsch

um das ganze abzuschließen …
… auf eine saublöde Frage "Welches >x

„Eigentlich habe ich schon einen Mercedes, aber ich wollte nochmal von euch allen hören, wie toll so ein Mercedes ist.“

Gruß

Fritze

Hallo,

Bei Linux vs. Windows ist das ein bißchen anders. Die
gegenseitige Produktkenntnis ist eher gering ausgeprägt,

Das sehe ich nicht so. In erster Linie ist die Produktkenntnis asymmetrisch: es gibt noch verhältnismäßig viele Linux-Nutzer, die auch Windows gegenübersitzen. Demgegenüber dürfte es deutlich weniger Windows-Nutzer geben, die Linux kennen.

die
Linuxianer berufen sich auf einen nicht widerlegbaren
philosophischen Ansatz und sind der Ansicht, gute Gründe dafür
zu haben, nicht nur Windows nicht zu benutzen sondern seine
Anwender an den Pranger zu stellen oder ihnen zumindest die
Doofmütze überzuziehen.

Die Windows-Anwender bekommen nicht von Linuxianern die Doofmütze aufgezogen, das besorgt schon ein prominenter Software-Konzern aus Seattle.

Windows ist ein System, was systematisch Userverdummung betreibt und den Nutzer mehr oder weniger erfolgreich zum unmündigen Klickobjekt erzieht. Solange alles funktioniert: Prima. Wenn aber die Problemsuche beginnt, ist man unter Windows verhältnismäßig übel aufgeschmissen.

Die Linuxianer unterstellen, daß jeder Windowsbesitzer zu
dämlich ist, seine Kiste richtig zu bedienen, daß er so
dämlich ist, für seine („schlechte“) Software auch noch Geld
zu bezahlen und den ganzen Tag lang absichtlich oder
fahrlässig Viren u.ä. verteilt.

Der Punkt mit den Viren ist der, der mich am meisten aufregt. Ich habe hier[tm] eine eher langsame Vervindung ins Internet und bin eher ärgerlich, wenn ich die mit Viren verstopft sehe. Volumenmäßig bewegt sich der Viren-Anteil zeitweise über dem Spam. gegen Spam wollen alle was unternehmen, warum fördert Microsoft dagegen keine Gesetzesinitiative gegen Virenverteiler?

Da erden dann Virenscanner propagiert, mit denen sich noch etwas Geld verdienen lässt. Und die dann wieder neue Sicherheitslücken öffnen.

Hingegen ist mir eigentlich noch nicht aufgefallen, daß ein
Windows-Benutzer irgendeinen Linuxianer bekehren wollte.

Zugegeben: Die Bekehrungsversuche der Windows-Nutzer laufen deutlich subtiler ab als die der Linux-Anwender. Die sind so sobtil, daß es selbst der Windows-Nutzer nicht als solchen bemerkt.

Als „Bekehrungsversuche“ in dieser Richtung sehe ich:

  • Nutzung und Zusendung von Word, PowerPoint und Excel-Dateien

  • Versenden der unsählichen winmail.dat

  • HTML-Erstellung mit Ergebnissen, die sich nur auf dem IE passabel darstellen lassen.

  • Verschicken von EXE- und WMA-Dateien.

Letztlich ist mir egal, was für ein Betriebssystem und Programm jemand benutzt, solange er mich damit in Ruge lässt (Viren) und mir ebenfalls nichts aufnötigt, was ich nicht haben will (Word-Format).

Dies alles vor dem Hintergrund, daß der Fragsteller in der
Regel nicht derjenige ist, der für alles Windows-Elend dieser
Welt verantwortlich ist.

Kein Mensch ist für alles (Windows)-Elend dieser Welt verantwortlich, vermutlich nichteinmal Bill Gates. Dennoch geht mir diese Passivität gehörig auf den Senkel. Es wird hingenommen, daß man Computer regelmäßig rebooten muß und in etwas größeren Abständen neu installiert werden muß. Es wird akzeptiert, daß der Computer sich „launisch“ verhält, aber eigentlich ist das ja nur eine Umschreibung dafür, daß der Computer Dinge tut, die unerwartet, unreproduzierbar und nicht logisch erscheinen.

Intuitiv? - Nada!

Es ist ein wunderschöner Volkssport herumzumaulen: „M$-Window$ treibt mich in den Wahnsinn und der Word-Assistent macht immer meine Formatierung kaputt!!1!“ (das ist bei mir etwa genauso beliebt wie: „Die Politiker sind doch alles Schweine“).

Aber keiner tut was.

Wer mit Windows zufrieden ist, soll hebe seine Hand und nutze es weiter, solange ich mit offenen und patentfreien Standards die Daten mit demjenigen nutzen kann. Ich persönlich neige dazu, Windows nach Möglichkeit zu meiden. Meine Gründe:

  • Ich finde das System zu intransparent. am meisten stören mich die nicht dokumentierten Schnittstellen:

· NTFS ist nicht spezifiziert und deshalb nicht zuverlässig nutzbar.

· SMB und Kerberos mutieren unter der Ägide von Microsoft

· Word ist kein stabiles und definiertes Format. Excel und Powerpoint auch nicht.

· Die neuen XML-Formate werden voraussichtlich in der Praxis auch nicht frei nutzbar sein: entweder durch nicht veröffentliche Schemata oder durch patentrechtliche Knebeln.

Microsoft versteht es leider meisterhaft, Inkompatibilitäten zu erzeugen, um alternative Softare auszubooten oder vorhandene Standards zu erweitern und zu verschmutzen um ebenfalls Mitbewerber zu demontieren.

Das ist nicht nur für den Mitbewerber störend, sondern auch für den Anwender. Einmal Microsoft – immer Microsoft (wie bekommt man noch seine Mails aus einem Exchange-Server exportiert?)

Wer Microsoft nutzen will, möge dies tun, aber andere implizit dazu zu zwingen, obscure Formate zu verwenden empfinde ich als deutlich anmaßender als die paar Linux-Nutzer, die sich über die in der süßen und honig-klebrigen Hilflosigkeit eingebetteten Windows-Nutzer amüsieren.

Wer Mircosoft nutzen will beklage sich bitte auch nicht darüber, daßer sich langfristig und systematisch an einen Hersteller bindet, der Konkurrenz untergräbt. Der es erschwert, durch Etablierung lanfristiger Standards Daten zu archivieren und darauf zuzugreifen.

Soviel zu einem Tail der „nicht widerlegbaren“ Philosophie.

Gruß,

Sebastian

2 „Gefällt mir“

Hallo Sebastian,

wir kommen hier eh nicht weiter, daher beschränke ich mich auf wenige Punkte:

Der Punkt mit den Viren ist der, der mich am meisten aufregt.
Ich habe hier[tm] eine eher langsame Vervindung ins Internet
und bin eher ärgerlich, wenn ich die mit Viren verstopft sehe.
Volumenmäßig bewegt sich der Viren-Anteil zeitweise über dem
Spam. gegen Spam wollen alle was unternehmen, warum fördert
Microsoft dagegen keine Gesetzesinitiative gegen
Virenverteiler?

hier kein Spam. Ich habe über die Jahre fünf email-Adressen benutzt und nur auf einer erhielt ich bisher überhaupt unverlangte Werbung, vulgo: Spam. Dies war eine Adresse bei email.com. bei gmx.de nicht, bei isis.de nicht, bei nexgo.de nicht und bei epost.de nicht. Was nun? Liegt das an mir oder an den Versendern?

geht mir diese Passivität gehörig auf den Senkel. Es wird
hingenommen, daß man Computer regelmäßig rebooten muß und in
etwas größeren Abständen neu installiert werden muß.

Kein unfreiwilliger Neustart und keine Neuinstallation seit 20 Monaten (XP). Eine unfreiwillige Neuinstallation und Neustarts ca. alle 4 Wochen in knapp vier Jahren unter 98. Liegt das an mir oder an der Software?

Die pauschalen Urteile, die man mitunter so hört, kann zumindest ich nicht nachvollziehen. Ich sags nochmal: Wenn ein Großteil der Windows-Benutzer hemmungslos Viren verteilen würden, hätte ich nicht hin und wieder mal einen Virus im Postkasten, sondern zigtausende jeden Tag.

Gruß,
Christian

hallo wewewe !

habe zwar erst heute deinen artikel mit einer einfachen fragestellung gesehen, aber die auschweifenden grundsatzdiskussionen win contra linux
waren zu dem thema ja wieder mal klasse.
ich habe dir nur einen link der dir sicherlich schon mal hilft welches proggi auf gar keinen fall. da ist ja jeder freeware antivirus schon ein gottes geschenk.

http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe…