Welches ist das beste AntiViren Programm?

Benutze zur Zeit Symantec- macht immer immer wieder Probleme, McAfee fand ich vor ein paar Jahren auch nicht so dolle. Nun kam ien Bekannter und sagte dass er Sophos benutzen würde. Das wäe wohl sehr gut (tägliche Updates- keine Prbleme…).

wewewe

Sophos ist ein erstklassiges Produkt - in erster Linie aber für Unternehmen konzipiert.

Privat empfehle ich Dir AntiVir (www.free-av.de). Sehr zuverlässig (aus eigener Erfahrung) und kostenlos!

…und tägliche Aktualisierungen gibt es wohl bei allen Anti-Viren-Programmen, sonst wären die Progs ziemlich sinnlos :wink:

Hallo,

das beste Antivirenprogramm ist erstens keine Software aus dubiosen Quellen zu installieren oder auszuführen und zweitens keine immanent unsichern Betriebssysteme und Anwendungen zu nutzen.

Mein Tip: Debian Linux + KOffice. Da ist alles drin und Du brauchst Dir wegen Viren, Trojanern und Würmern keine Sorgen machen. Ja, es gibt drei-vier „Prototypen“ für Viren unter Linux. Diese sind aber erstens harmlos und haben es zweitens bisher (meines Wissens) nicht geschafft, Benutzerbarrieren zu umgehen.

Linux ist – weil man sehr einfach unmengen Serverdienste freigeben kann – eher anfällig für Hacker. Da sollte man sich absichern und ggf. die Dienste nicht starten, bevor man sich über ein Sicherheitskonzept gedanken gemacht hat.

Gruß

Fritze

Also das Produkt soll auch dann später füpr ein Unternehmen eingesetzt werden. Sophos höre ich auch immer öfter. Symantec updatet leider nicht täglich (manchmal nur 1-2x die Woche!) und macht „nur“ Probleme.

„Den“ LinuxThread kann ich langsam nicht mehr hören. Warum gibt es wohl so wenige Viren für/ gegen Linux? Weil MS das Hauptsystem für fast alle User ist.

wewewe

Also haben wir uns auf Sophos geeinigt? :wink: Ich habe den Herrsteller absichtlich nicht erwähnt um mal zu schauen, wie hier im Forum über SAV gedacht wird. Ich denke es wird Sophos werden. Oder gibts noch nen anderen grossen Anbieter?!

DANKE!

„Den“ LinuxThread kann ich langsam nicht mehr hören. Warum
gibt es wohl so wenige Viren für/ gegen Linux? Weil MS das
Hauptsystem für fast alle User ist.

Nein, weil es vom Konzept her besser ist.

Stuffi

[OT] (was: Welches ist das beste AntiViren…)

„Den“ LinuxThread kann ich langsam nicht mehr hören. Warum
gibt es wohl so wenige Viren für/ gegen Linux? Weil MS das
Hauptsystem für fast alle User ist.

Und ich kann die immer gleichen, ausgelutschten und trotzdem falschen Argumente nicht mehr hoeren.

Also haben wir uns auf Sophos geeinigt?

Vielleicht nicht die schlechteste Wahl fuer ein ‚groszes‘ Umfeld. Laeuft hier scheinbar recht reibungslos (auch wenn ich nicht weit genug Einblick in das System hab, um das qualifiziert beurteilen zu koennen.

Hm, doch knapp am [OT] vorbei,
Gruss vom Frank.

Mal ein paar Worte zur Dauerdiskussion…
Hallöchen,

und zweitens
keine immanent unsichern Betriebssysteme und Anwendungen zu
nutzen.

Mein Tip: Debian Linux + KOffice. Da ist alles drin

ich habe in den letzten x Jahren zig derartiger Bemerkungen gelesen und mich an den nachfolgenden Diskussionen meist erfreut, weil sie eines gewissen Humors (zumindest unfreiwillig) nicht entbehrten. Es mag am Wetter liegen oder an der geopolitischen Gesamtlage, aber nun muß ich mal einen Kommentar beisteuern:
Die meisten Leute kommen mit PCs am Arbeitsplatz in Kontakt. Diese Leute kennen teilweise noch nach Jahren nicht die einfachsten (aus meiner Sicht) Grundfunktionen aus. Denen die hinreichende Fachkenntnis für eine Alternativinstallation zu unterstellen, ist albern.

Nun kommt dieser Nichtexperte irgendwann auf den Trichter, sich zuhause auch eine Kiste hinstellen zu wollen, damit er nicht den ganzen Privatinternetkram im Büro erledigen muß. Daß diese Menschen sich dann für das System entscheiden, an das sie sich mit Mühe im Arbeitsalltag gewöhnt haben, erscheint mir mehr als logisch. Ihnen vorzuwerfen, daß sie sich nicht auf Linux oder sonstwas stürzen, das eben nicht so schön einfach ist, finde ich reichlich unangemessen.

Daß man nicht auf jedem Emailanhang sinnlos rumklicken sollte, ist ein anderer Aspekt, aber einem Menschen die Wahl seines Betriebssystems zum Vorwurf zu machen bzw. Computeramateuren Linux o.ä. aufzuschwatzen, aus meiner Sicht einfach nur ätzend.

Gruß,
Christian

5 „Gefällt mir“

Hallo,

Daß man nicht auf jedem Emailanhang sinnlos rumklicken sollte,
ist ein anderer Aspekt, aber einem Menschen die Wahl seines
Betriebssystems zum Vorwurf zu machen bzw. Computeramateuren
Linux o.ä. aufzuschwatzen, aus meiner Sicht einfach nur
ätzend.

zumal es auch nicht auf die Frage eingeht.

Man stelle sich vor, jemand hat Ärger mit seinem Vermieter und postet es im Mietrechtsbrett.
Dann kommt jemand daher und gibt als Antwort: Kauf dir Eigentum, dann hast du keinen Ärger mit dem Vermieter mehr.

Ich schliesse mich dir an und behaupte auch mal, es ist einfach nur Ätzend.

Gruß
roland

Hallo,

Und ich kann die immer gleichen, ausgelutschten und trotzdem
falschen Argumente nicht mehr hoeren.

da kann man doch etwas gegen unternehmen.
Einfach die Frage beantworten und nicht versuchen, anderen sein Betriebssystem aufzuquatschen.

Gruß
roland

Hi,

Die meisten Leute kommen mit PCs am Arbeitsplatz in Kontakt.
Diese Leute kennen teilweise noch nach Jahren nicht die
einfachsten (aus meiner Sicht) Grundfunktionen aus. Denen die
hinreichende Fachkenntnis für eine Alternativinstallation zu
unterstellen, ist albern.

ich stimme dir zu - und dabei muss man diese Konstruktion gar nicht erst bemühen. Es gibt eine unendliche Menge anderer Gründe, nicht auf Linux umzusteigen - zum Beispiel den, dass die Behauptung, es gäbe zu jeder Windows-Software ein gleichwertiges Pendant für Unix-Derivate, schlicht unwahr ist. Es ist doppelt ärgerlich, sich, wenn man ohnehin schon gezwungen ist, mit einem Betriebssystem zweiter Wahl zu arbeiten, auch noch schulmeisterliche Belehrungen anhören zu müssen.

lemmy

Und täglich grüßt das Murmeltier …
Hallo,

Warum
gibt es wohl so wenige Viren für/ gegen Linux? Weil MS das
Hauptsystem für fast alle User ist.

Es ist ja schön, daß ihr nicht nur die Marfketing-Materialien von Microsoft lesen könnt, sondern sie auch eigenständig zu reproduzieren fähig seid.

Statt FUD in alter Manier würde ich mir aber lieber Fakten wünschen.

Etwa so:

  • Trotz einem Marktanteil von ca 70 % gegenüber den rund 30% des IIS ist es nicht Apache gewesen, der für die größten Epedemie unter Webservern verantwortlich war.

Tatsache ist, daß Unix-Software generell für den Einsatz in einem Mehrbenutzersystem und in feinlicher Netzumgebung konzipiert wurde. Bei Windows hat man oft genug versucht, irgendwelche Software nachher an ein Sicherheitskonzeot anzupassen.

So, und wer hier noch weiter FUD streuen will: Mein Angebot, unter Linux auf keden mir zugeschickten Dateianhang zu klicken (und das in den drei oder vier installierten Mailprogrammen) steht weiterhin. Bevor es nicht hemand schafft, dadurch eine Harmlose aktion auszulösen (also eine Mail mit „Hallo Welt“ an irhhendemanden zu schicken, „Windwzzz uoolezzz!!!11!“ in ein Logfile zu schreiben oder irgendsowas würde ich allen Leuten, die mit diesem ausgelutschten Argument herumzunerven versuchen empfehlen, einfach nur empfehlen, ganz, ganz still zu sein.

Das Angebot steht schon länger und „komischerweise“ nimmt es – trotz großspuriggen Ankündigungen, daß Linux eigentlich auch nicht sichere ist – niuemand wahr. Also: Ich klicke auf alles. Ich habe keinen Virenscanner. Ich habe weitestgehend Default-Konfiguration der Mail-Programe (keine komischen Hacks). Ich werde das in mehrern Mail-Programen testen. Ich habe Linux.

Sebastian

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Hallo,

Ihnen vorzuwerfen, daß sie sich nicht
auf Linux oder sonstwas stürzen, das eben nicht so schön
einfach ist,

Ich persänlich finde Linux nicht schwer. Meine Eltern auch nicht. Gerade für Office und ein wenig im Netz surfen. Und OpenOffice ist Word sehr ähnlich (wenn man im Büro nicht ohnehin schon auf OOo umgestellt hat.

Das Problem für den Laien ist, daß man einen Händler findet, der einem den Rechner mit Linux vorinstalliert verkauft (so, wie es bei Windows üblich ist).

Wie gesagt, das einzige, was meine Eltern mit ihrem Linux-System nicht können ist fachsimpeln, wenn die Bekannten sich über neueste Dialer- und Viren-Versionen austauschen.

Gruß,

Sebastian

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Hallöchen,

Ich persänlich finde Linux nicht schwer. Meine Eltern auch
nicht.

ich nehme an, daß Du ihnen bei der Konfiguration geholfen hast. Ich wiederum habe es bei zwei Versuchen selbst nicht hinbekommen, Linux zu installieren, obwohl ich durchaus über ein gewisses Fachwissen, über reichlich Ausdauer und Abenteuerlust verfüge. Und jetzt?

Daß es niemand hinbekommt, ein sicheres und einfach zu installierendes/konfigurierendes Betriebssystem zu produzieren, auf dem auch jede notwendige Software verfügbar ist, kann ja nicht die Schuld der Anwender sein.

Und noch ein Punkt: Man kann ein Windowssystem auch sicher konfigurieren. Weiterhin kann man - wenn ich mich recht entsinne - auch ein Linux-System unsicher konfigurieren. Woher nimmst Du also die Annahme, daß jemand, der sein Win-System miserabel konfiguriert, das gleiche unter Linux auf einmal hinbekommt?

Gruß,
Christian

noch ein Sahnehäupchen dazu :wink:
Hallo wewewe,

mache es wie ich. Da meine Kiner zum Onlinezocken Windows benutzen, scanne ich einmal die Woche alle Windowspartitionen von meiner Linuxpartion aus mit der Vollversion von Antivir Prof. von H + B EDV ( ist für Linux kostenlos :smile:) ) Updates erfolgen täglich.

Gruß Thomas

Hallo Christian,

Woher nimmst Du also die Annahme, daß jemand, der sein Win-System
miserabel konfiguriert, das gleiche unter Linux auf einmal
hinbekommt?

Linux zwingt Dich dazu.
Bei der Installation gibst Du das Passwort für root ein und legst einen Benutzer an. Wenn du dann bootest, wird Dir nur der Benutzer zum anklicken angeboten. Root mußt Du unbequemerweise erst selber reinschreiben.
Sämtliche Serverdienste sind erst mal auf OFF gestellt. Wird versucht etwas fremdes zu starten oder am System zu ändern, kommt sofort die Frage nach dem root-Passwort.
Das sind die Grundeinstellungen.

Sollte ich mich irren, berichtigt mich bitte.

Gruß Thomas

Hallo,

Ich persänlich finde Linux nicht schwer. Meine Eltern auch
nicht.

ich nehme an, daß Du ihnen bei der Konfiguration geholfen
hast.

Ja. Ich möchte mir aber auch nicht ausmalen müssen, wie sie mit einer Windows-CD in der Hand ausgesehen hätten …

Ich wiederum habe es bei zwei Versuchen selbst nicht
hinbekommen, Linux zu installieren, obwohl ich durchaus über
ein gewisses Fachwissen, über reichlich Ausdauer und
Abenteuerlust verfüge. Und jetzt?

Das überrascht mich. Wirklich. Zumindest, wenn man nicht komische Hardware hat. Auf meinem Laptop war Linux vorinstalliert und das aktualisieren auf eine neue Distribution war ein echter no-brainer.

Die Installation von Debian auf meinem neuen alten Rechner war eher noch simpler und die Kiste meiner Eltern war mit einer „neuen“ Distribution (SuSE 8.0) dann auch kein Problem (unter dem älteren Motherboard war es noch eine alte 6.x-SuSE).

Installationsprobleme kene ich in der Tat von dem „neuen“ Motherborad meiner Eltern mit der alten Distribution (SuSE 6.2, IIRC): da war X-Free Essig. Auch aktuelle Hardware mit Debian ist immer „spannend“.

Wenn man sich aber vorher informiert, welche Hardware gute OpenSource-Unterstützung hat (und das sollte man IMHO auch dann machen, wenn man nur den Einsatz von Windows plant), ist eine Installation von Linux an Einfachheit kaum zu überbieten.

Ehrlich, ich meine das genau so.

Und noch ein Punkt: Man kann ein Windowssystem auch sicher
konfigurieren.

Ich kann es nicht. Ich sehe auch keine Möglichkeit, diese System zu durchschauen. Bei Linux kann ich Dir sehr genau sagen, welcghe Datei was tut, wozu sie nötig ist und wer darauf zurückgreift.

Und solange ein Sicherheitsupgrade die Sicherheit von Windows dadurch verbessert, daß das System einfach garnicht mehr startet (sicher nicht der schlechteste Ansatz), habe ich den Verdacht, daß selbst Firmen mit beträchtlichen personellen und finanziellen Ressourcen ihre Probleme mit Windows nicht überschauen. [http://www.heise.de/newsticker/meldung/46716 ]

Weiterhin kann man - wenn ich mich recht
entsinne - auch ein Linux-System unsicher konfigurieren.

Ja.

Woher
nimmst Du also die Annahme, daß jemand, der sein Win-System
miserabel konfiguriert, das gleiche unter Linux auf einmal
hinbekommt?

„Linux“ (also die Installation der gängigen Distributionen) erzeugt ersteinmal sehr brauchbare Voreinstellungen, was ich für Windows nicht behaupten würde.

Als Ausnahme auf sei hier Lindows oder Linspire genannt, die ein Linux auszuliefern versuchen, welches für Windows-Nutzer sich genauso anfühlt.

Das ist dann auch vom Konzept grauenvoll unsicher: das nenne ich Konsequenz.

Take-away-messages:

  • die gängigen Linux-Distributionen sind per Default sicher konfiguriert.

  • Linux ist - auf gut unterstütztzer Hardware - sehr einfach zu installieren

  • Linux ist transparent.

  • Linux ist auch für Computerlaien gut bedienbar.

  • Lindows oder Linspire sollte man unbedingt meiden.

Gruß,

Sebastian

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Ihnen vorzuwerfen, daß sie sich nicht
auf Linux oder sonstwas stürzen, das eben nicht so schön
einfach ist,

Ich persänlich finde Linux nicht schwer. Meine Eltern auch
nicht. Gerade für Office und ein wenig im Netz surfen. Und
OpenOffice ist Word sehr ähnlich (wenn man im Büro nicht
ohnehin schon auf OOo umgestellt hat.

Ja, vollkommen richtig!

Aber Du kennst „die Leute“ nicht! Die suchen doch sogar auf einem 14"-Monitor noch das Arbeitsplatz- oder Sonstwas-Icon!

Ich sass gerade am letzten Sonntag mit einem Freund vor der Kiste, weil er eine („poplig einfache“) Online-Bestellung aufgeben wollte. Dieser Mensch schreibt Computer durchaus mit „C“ und weiss sich mehr oder weniger gut auf einem Rechner zurechtzufinden. - Aber glaubst Du, er hätte es im ersten Anlauf gepackt, seine Bestellung abzugeben?

Das hat 5-6 Versuche gedauert, bevor Formular korrekt ausgefüllt und auf [abschicken] geklickt hatte…

Was erst muss man bei Leuten erwarten, die… (ach, ich hör’ lieber auf, rege mich ja selbst darüber auf.)

Das Problem für den Laien ist, daß man einen Händler findet,
der einem den Rechner mit Linux vorinstalliert verkauft (so,
wie es bei Windows üblich ist).

Ja, da stimme ich Dir zu!

SCNR

CU DannyFox64

Hallo Christian!

Zu Deinem „Basis-Artikel“ gab’s einfach nur ein Sternchen von mir.
Super!

Aber zu folgendem…

Und noch ein Punkt: Man kann ein Windowssystem auch sicher
konfigurieren. Weiterhin kann man - wenn ich mich recht
entsinne - auch ein Linux-System unsicher konfigurieren…

Die wesentliche Gefahr liegt in der Systemarchitektur, die einfach zu viel erlaubt. Und daran stören sich die Linux’er halt, womit sie auch recht haben. (Win ./. Linux ist wie Schwarz ./. Weiss – ohne irgendwelche Graustufen dazwischen.)

Nichts desto trotz sagt genau:

Woher nimmst Du also die Annahme, daß jemand, der sein
Win-System miserabel konfiguriert, das gleiche unter Linux
auf einmal hinbekommt?

…dass den meisten Usern ein Bewusstsein über das, was und wie sie’s benutzen, fehlt. Aus dem immensen Gegensatz (von Geisteshaltungen) heraus crasht’s immer wieder in diesen „Dauerdiskussionen“.
Dafür könnte man ein ‚Pro&Contra‘-Brett eröffnen…

SCNR

CU DannyFox64 :wink:
*derjetztauchmalseinensenfdazugebenmusste*

Hallo,

Das hat 5-6 Versuche gedauert, bevor Formular korrekt
ausgefüllt und auf [abschicken] geklickt hatte…

Können wir uns soweit einigen, daß auch die benutzung Windows nicht den Schulbesuch ersetzt?

Vermutlich hätte der Mensch genauso Probleme, mit BleiStift2.1 ein Überweisungsformular mit denen in der Rechnung genannten Daten korrekt auszufüllen. Bei zweijährigen Kindern kann man der Meinung sein, daß eine Beschäftigung mit den Teletubbies adäquater wäre, bei älteren Menschen sehe ich auch durch den Einsatz von Teletubby-OS nicht das grundsätzliche Problem gelöst.

SCNR2,

Sebastian

Hi,

Ja. Ich möchte mir aber auch nicht ausmalen müssen, wie sie
mit einer Windows-CD in der Hand ausgesehen hätten …

warum auch. Indirekt bestätigst Du mir damit, daß beides nicht trivial ist. Nur: Windows ist darauf ausgelegt, auch ohne Userverstand zu funktionieren, ~ix nicht zwangsläufig. Das kann man kritisieren, nur sollte man daraus nicht schließen, daß ein Linux-User per se sicherer macht.

Das überrascht mich. Wirklich. Zumindest, wenn man nicht
komische Hardware hat. Auf meinem Laptop war Linux
vorinstalliert und das aktualisieren auf eine neue
Distribution war ein echter no-brainer.

Tja, nenn mich unfähig, aber so wars nunmal. Ich hab mich durch angebliche win 3.1-Installationen durchgefuchst, die schlechteste Software der Welt zum Laufen gebracht und damit sogar Geld verdient. Was bei Linux nicht funktionierte - und zwar zweimal in zwei Jahren - waren Tastatur und Maus.

Wenn man sich aber vorher informiert, welche Hardware gute
OpenSource-Unterstützung hat (und das sollte man IMHO auch
dann machen, wenn man nur den Einsatz von Windows plant), ist
eine Installation von Linux an Einfachheit kaum zu überbieten.

Das kann man aber nicht erwarten. Es geht darum, eine funktionsfäige EDV zuhause und eben auch nur für den Heimbedarf zu erlangen.

[sicheres Windows-System installieren]

Ich kann es nicht.

Ich schon, zumindest praktisch. Ich hatte in 15 Jahren Computererfahrung zwei Viren. Einen über einen mir damals unbekannten Makro-Virus (= unbedachte Verwendung einer fremden Diskette) und einen absichtlichen unter Atari ST, just for fun.

Ich sehe auch keine Möglichkeit, diese
System zu durchschauen. Bei Linux kann ich Dir sehr genau
sagen, welcghe Datei was tut, wozu sie nötig ist und wer
darauf zurückgreift.

Komisch, das kann ich eigentlich im weitesten Sinne schon. Man muß sich halt ein bißchen Mühe machen. So ist das auch unter Linux, wie man hört.

Woher
nimmst Du also die Annahme, daß jemand, der sein Win-System
miserabel konfiguriert, das gleiche unter Linux auf einmal
hinbekommt?

„Linux“ (also die Installation der gängigen Distributionen)
erzeugt ersteinmal sehr brauchbare Voreinstellungen, was ich
für Windows nicht behaupten würde.

Wenn ich mich recht erinnere, weist Du auch immer darauf hin, wie wichtig es ist, im laufenden Betrieb nicht den admin-account zu wählen. So trivial - siehe oben - scheint mit das ganze nicht zu sein.

Bleiben wir beim Kern: Man kann unter Linux als Idiot genauso viel versauen wie unter Windows. Von der Meinung rücke ich nicht ab.

Und genau aus diesem Grund verbitte ich mir pauschale Beurteilungen von Windows-Usern. Ich habe bisher noch keine Viren transportiert und das gilt auch für Millionen andere Windows-User. Daß Win nicht das non plus ultra ist, ist mir auch klar, aber es ist für den unbedarften Hausgebrauch die beste Alternative , wobei „beste“ aus der jeweiligen Sicht zu definieren wäre.

Gruß,
Christian