Hallo,
Habe schon ein paar Dinge über Maple und Mathematica gehört. Jetzt wollte ich aber doch einmal die Experten fragen, worin sich diese Programme unterscheiden? Was besser,was schlechter und was gleich ist? Wo die Stärken und Schwächen der Software liegen und welche Erfahrungen ihr gemacht habt. Freue mich über alle Antworten
Mathematica ist so eine Art Generalist: kann zwar (fast) alles, aber eben nicht alles gleich gut. Bspl. Visualisierungen von Stichproben bei SAS & Mathematica. Und die an C/C++ erinnernde Syntax nicht zu vergessen
Maple dagegen wird eher im technischen Bereich verwendet.
HTH
mfg M.L., der MAPLE selbst noch nie bedient hat
Ich habe eine Zeit lang MathCad verwendet, und ich finde es
recht gut. Was haltet ihr davon?
Ich habe sowohl MathCad als auch Maple benutzt, MathCad ist aber schon ~5 Jahre her.
Auf den ersten Blick scheint MathCad intuitiver zu sein und es ist evtl. auch einfacher, damit schöne Seiten auszudrucken. Aber auf den zweiten sind Maple und Mathematika deutlich umfangreicher und können mehr - insbesondere klickt man sich da nicht stundenlang zurecht und zumindest Maple kann LaTeX-Output erzeugen; für längere Texte ein großes Positivum.
Mathematica ist so eine Art Generalist: kann zwar (fast)
alles, aber eben nicht alles gleich gut.
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Maple dagegen wird eher im technischen Bereich verwendet.
Öhm. Sowohl Mathematica als auch Maple gelten als sog. CAS (Computer Algebra Systeme) und lösen mathematische Probleme algebraisch. Sie sind beide nahezu gleichmächtig. Ich erinnere mich aus meinem Studium, dass Mathematica bei einigen Zahlenfolgen noch Lösungen ausgespuckt hat bei denen Maple passen musste, während Maple bei einigen Integralen besser abgeschnitten hat, als Mathematica. Das ändert sich aber von Version zu Version.
In der Technik sind eher numerische Berechnungen und simulationen gefragt, eine Domäne von Mathlab & Simulink, was man konsequenterweise dort häufiger als die CAS antrifft.
Es gibt zu Maple & Mathematica eine (deutsche) Alternative zum gratisdownload: MuPAD.