Welches Objektiv zu einer Canon EOS 50 E?

Hi Experten!
Wir haben eine Canon EOS 50 E und ein kaputtes Objektiv, das wir austauschen wollen. Es sollte so im Bereich +/- 28 bis +/- 210 mm liegen. (Habe ich das jetzt richtig ausgedrückt? Was ist noch zu beachten?)

Wer gibt uns Tips?

Danke
Susanne

hi,

was willst du damit machen und wieviel willst du ausgeben ??

in meiner sammlung sind zum beispiel folgende objektive zu finden:

28 - 80 / 1:3,5-5,6 v usm (canon - war zur eos 50 e dazu)
75 - 300 / 1:4-5,6 ii (canon)
50 / 1:1.4 (canon)
105 / 1:2,8 macro (sigma)

cu locke

d.h. du willst EIN zoom-objektiv haben, das den gesamten bereich abdeckt?
folgende überlegungen sind anzustellen:
>> brauchst du wirklich ein objektiv bis 200mm?
evtl tuts auch was bis ca. 100 mm ( ich persönlich brauch nur seeeehr selten den bereich über 100mm)ist dann aber wesentlich billiger und von der qualität her, eher brauchbar.
>> evtl eine kleine sammlung festbrennweiten z.b. 28/50/100 mm =
relativ günstiger preis, sehr viel bessere abbildungsqualität und höhere lichtausbeute. nachteil: mehr zu tragen evtl. umständliches wechseln notwendig ( is aber alles trainingssache :smile:)
wenns den unbedingt ein zoom sein soll, auf die anfangsblende achten. ein billiges suppenzoom von 28 bis 200 mm mit blenden um 5,6 - 7,5 macht nicht wirklich spass und verzeichnet im weitwinkelbereich (28 mm) sichtbar.
o.a. ist natürlich immer auch relativ zum budget gesehen. mit entsprechendem finanziellen aufwand lassen sich die nachteile auch beheben :smile: wo ist deine schmerzgrenze? dann kann ich dir auch konkrete angaben machen.

gruessle
teecee

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Hi Teecee!

d.h. du willst EIN zoom-objektiv haben, das den gesamten
bereich abdeckt?

Ja, eigentlich schon. Mein Mann und ich sind begeisterte Hobby-Fotografen. Also keine Profis. Ich bekomme häufig positive Kommentare zu meiner Motivwahl. Bei der Qualität der Bilder ist es oft so, dass ich viele Bilder mache, um dann ein paar auch qualitativ (für mich und mein Umfeld) akzeptable zu haben, die Qualität ist aber oft für mich nicht nachvollziehbar - warum ist dieses Bild jetzt gut geworden und dieses hier nicht? Ich würde aber gerne dazulernen, schon um die Trefferquote gg.falls zu erhöhen.

Bisher hatten wir so ein Objektiv. Zusammen mit der Kamera und dem zur Kamera gehörigen Objektiv haben wir damals ca 1500 DM ausgegeben (3-4 Jahre her). Unsere Schmerzgrenze wäre, denke ich so bei 500 Euro für das/die Objektive (bei mehreren ev. auch mehr) (wobei sowohl mein Mann und ich (Technikfreaks und von Qualität überzeugt) uns bei technischen Geräten immer gerne von mehr Geld = (meist) mehr Qualität überzeugen lassen - sofern wir uns die Summe erlauben können!)

folgende überlegungen sind anzustellen:
>> brauchst du wirklich ein objektiv bis 200mm?
evtl tuts auch was bis ca. 100 mm ( ich persönlich brauch nur
seeeehr selten den bereich über 100mm)ist dann aber wesentlich
billiger und von der qualität her, eher brauchbar.
>> evtl eine kleine sammlung festbrennweiten z.b.
28/50/100 mm =
relativ günstiger preis, sehr viel bessere abbildungsqualität
und höhere lichtausbeute.

Sind das dann drei Objektive?

nachteil: mehr zu tragen evtl.

umständliches wechseln notwendig ( is aber alles
trainingssache :smile:)

Ich mache gerne Porträtfotos von Kindern bzw. spontane Fotos von Kindern. Ist das dann nicht eher nachteilig? Bis ich gewechselt habe, ist die Situation doch weg.

wenns den unbedingt ein zoom sein soll, auf die anfangsblende
achten. ein billiges suppenzoom von 28 bis 200 mm mit blenden
um 5,6 - 7,5 macht nicht wirklich spass und verzeichnet im
weitwinkelbereich (28 mm) sichtbar.
o.a. ist natürlich immer auch relativ zum budget gesehen. mit
entsprechendem finanziellen aufwand lassen sich die nachteile
auch beheben :smile: wo ist deine schmerzgrenze? dann kann ich dir
auch konkrete angaben machen.

Wäre es dann sinnvoller ein Objektiv 28 bis ca. 50 oder 70 zu haben und ab da noch mal eines bis 200?

Ach übrigens, kennst du ev. Seiten im Netz (wie etwa zdnet.de für Computer und Co.), wo man reichlich Informationen bekommt, aber auch z.B. aktuelle Tests? (möglichst kostenfrei)

Liebe Grüße
Susanne

teecee

hi,

Hi Locke!

was willst du damit machen und wieviel willst du ausgeben ??

was muss man ausgeben? Ich sage jetzt mal so 500 Euro sind die Obergrenze (es darf gern weniger sein), aber wenn es mehrere Objektive sind (siehe posting teecee) müssen wir wohl mit mehr rechnen, oder?

Was wir damit machen? Also abgesehen von den üblichen Events wie Weihnachten, Urlaub, Taufen, Hochzeiten etc. mache ich am liebsten Landschafts/Gebäudeaufnahmen, "Material"aufnahmen (also Sand oder Muscheln oder Blumen ganz nah rangezoomt z.B.), Porträts und Fotos von Kindern/Kindergruppen (nicht gestellte!).

Aktuell anstehen würde unser Sommer"urlaub" (na ja, nicht jetzt gleich, aber man muss sich ja an das Objektiv auch erst gewöhnen). Da in unserem „Urlaubsland“ (unserer zweiten Heimat Togo/Westafrika) extreme Lichtverhältnisse herrschen, wären wir auch dankbar für ein paar Tips, wie wir die starken Kontraste (extremes Licht, stark reflektierender Sand/Wasser) dort in den Griff bekommen. Andere Frage, die mich beschäftigt: Wie mache ich z.B. ein Foto meines Neffen (weiss, eher der blasse Typ) und meiner Söhne (farbig) (auf einem Bild), ohne dass einer zu dunkel oder der andere zu hell rüberkommt?

in meiner sammlung sind zum beispiel folgende objektive zu
finden:

28 - 80 / 1:3,5-5,6 v usm (canon - war zur eos 50 e dazu)

Bei unserer Kamera (gekauft ca. 1999) war ein 22-55 mm Original-Objektiv dabei. Hinzugekauft haben wir noch ein Objektiv 28-200 mm (das leider inzwischen einen Defekt hat, der nicht zu einem vernünftigen Preis zu reparieren wäre). Alles in allem kostete das damals ca. 1500 DM.

75 - 300 / 1:4-5,6 ii (canon)
50 / 1:1.4 (canon)
105 / 1:2,8 macro (sigma)

Ich habe das auch schon Teecee gefragt: Macht es also eher Sinn, ein Objektiv sagen wir 22-55 zu haben eins 50 - 100 und ein weiteres 100 - 300 oder so?

Und auf was müssen wir konkret achten, wenn wir einem „Profi“ im Laden gegenüberstehen? Welche Fachbegriffe sollten uns geläufig sein, damit wir nicht irgendwelchen teuren Ramsch angedreht bekommen?

Danke
Susanne

cu locke

hi,

hmm … mal schauen:

  • deine ‚events‘, lanschaften und gebäude deckts du mit 28 - 90mm - eventuell noch ein 90 - 300mm damit lassen sich auch gut portraits machen (so um 105mm)
  • sand, muscheln, blumen ganz gross erfordert meist ein macro-objektiv
    (relativ teuer - mein 105er von sigma hat knapp 400 teuros gekostet)

also die ersten beiden sollten auf alle faelle zusammen unter 500 europa-dollar zu bekommen sein. wichtig preise vergleichen, eventuell nicht nur nach orignal objektiven von canon gucken, sigma, tamron und co. sind auch nicht schlecht, oftmals aber preiswerter.
die angegeben brennweiten sind ca.-werte modelle der einzelnen hersteller varieren durchaus um 10 - 20 mm +/-.
das macro laesst fuer den anfang auch mit 'ner nah-linse recht preiswert „simulieren“, braucht aber wie das macro selbst ne ziemlich ruhige hand oder ein stativ.

kurzum, es war schon immer etwas teurer einen guten (technik)geschmack zu haben.

cu locke

Hi Teecee!

d.h. du willst EIN zoom-objektiv haben, das den gesamten
bereich abdeckt?

Ja, eigentlich schon. Mein Mann und ich sind begeisterte
Hobby-Fotografen. Also keine Profis. Ich bekomme häufig
positive Kommentare zu meiner Motivwahl. Bei der Qualität der
Bilder ist es oft so, dass ich viele Bilder mache, um dann ein
paar auch qualitativ (für mich und mein Umfeld) akzeptable zu
haben, die Qualität ist aber oft für mich nicht
nachvollziehbar - warum ist dieses Bild jetzt gut geworden und
dieses hier nicht? Ich würde aber gerne dazulernen, schon um
die Trefferquote gg.falls zu erhöhen.

also nun mal konkret:
nach dem was du so geschrieben hast, willst du dich weiter entwickeln.
also mach jez lieber gleich was gescheites, dann musst du dich später nicht ärgern.

meine empfehlung: nimm das tokina 2.8/28-70 - liegt so um 300,-- taler. damit hast du einen brennweitenbereich, der fürs urlaubs- und porträtbilder gut ausreicht und eine lichtstärke, die spass macht und arbeiten mit schärfen"un"tiefe erlaubt. für alles weitere nimm festbrennweiten. damit kannst du deine ausrüstung stück für stück ergänzen, wenn das haushaltsbughet mal wieder was hergibt.
z.B. das von locke erwähnte sigma 2.8/105 für makro und leichtes tele. hab ich auch. issn prima teil. wenn s enn unbedingt notwendig sein sollte, dann halt noch n längeren tele, aber wenn du mal gemerkt thast, dass man auch zu einem motiv hinlaufen kann, wirst du es nicht vermissen :smile:

besser noch in zubehör investieren. z.b. Gegenlichtblende ( das alerwichtigste zubehörteil!) ist aber bei dem tokina IMHO mit dabei. stativ is auch noch ne überlegung. wenn das fluggepäck und die muskulatur gegen ein „richtigs“ stativ spricht, so doch wenigtens ein einbein. und und und…

grüssle
teecee

Hi Susanne,

meine Vorredner haben schon einiges geschrieben, daß ich z.T. unteschreiben würde.

Meine Wahl wäre:
Ein Zoom im Bereich von ca. 28 bis 85 mm, das sich wohl als ‚Normalobjektiv‘ rausstellen wird. Hier würde ich auf eine möglichst hohe Lichtstärke achten.
Mit einer Brennweite von 80 - 85 mm lassen sich auch schon gut Portraits machen.

Dann ein Zoom mit ca. 70 - 200 mm
Allerdings haben Teles mit größeren Blenden einen großen Nachteil, sie sind schwer und eben groß. Außerdem werden sie, wie schon geschrieben, nicht sooooo häufig benutzt.

Solltest Du Spaß daran kriegen/haben Makroaufnahmen zu machen, ist mittelfristig ein Makroobjektiv (um die 100 mm)empfehlenswert, weil die Makrofunktion in Zooms meist, nun ja wie soll ich sagen, nicht vollständig befriedigen.

Gandalf

Hallo Susanne,

aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass ein Zomm 28-210mm keine gute Optik hat. Ich würde aber bei einem Zomm bleiben, da die
bessere Qualität von Festbrennweiten sich erst bei Dias so richtig bemerkbar macht. Ich denke aber dass Du hauptsächlich Abzüge machen wirst. Daher empfehle ich Dir entweder das etwas billigere Canon 3.5/4.5 28-105 usm oder, besser aber wesentlich teurer, das 3.5/5.6 28-135 usm IS welches mit einem Antiverwacklungstabilisator ausgestattet ist. Damit kannst Du auch noch bei schlechten Licht verwacklungsfreie Aufnahmen ohne Stativ machen. Ich habe dieses Objektiv schon seit einiger Zeit und bin sehr zufrieden damit. Es ist mittlerweile zu meinen Universalobjetiv geworden. Meine Festbrennweiten bleiben seitdem zu Hause. Die Bildqualität ist übrigens bei Beiden sehr gut. Weil Du ja auf Makroaufnahmen nicht verzichten willst, würde ich Dir dann noch als Ergänzung eine Makroobjektiv als Festbrennweite empfehlen. Wegen des Preises evtl. von Fremdherstellern wie zb. Sigma. Mit dieser Kombination deckst Du meiner Meinung nach 90 % aller Aufnahmesituationen ab. Den Telebereich kannst Du eigentlich vernachlässigen wenn Du keine Tierfotographie betreibst. Falls ja, kämen dann aber nur lichtstarke Tele-Festbrennweiten in Frage , die aber sehr teuer sind.
Wenn Du Geld sparen willst, lohnt es sich übrigens mal auf eine Fotobörse zu gehen. Da bekommt Du einiges gebraucht.

mfg
Robert

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